Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Soziale und emotionale Entwicklung von intellektuell hochbegabten Kindern
Diese Arbeit befasst sich mit der sozialen und emotionalen Entwicklung von hochbegabten Kindern und soll herausfinden, ob sich überdurchschnittlich begabte Kinder nebst den intellektuellen Fähigkeiten auch in Bezug auf soziale und/oder emotionale Aspekte von ihren Altersgenossen unterscheiden. Um diese Frage zu erörtern, wird vorgängig einerseits die Definitionsvielfalt von Hochbegabung, andererseits die allgemeinen sozialen und emotionalen Kompetenzen thematisiert. Bei der Betrachtung der sozial-emotionalen Entwicklung von hochbegabten Kindern ergab sich, dass kein einheitlicher Unterschied zur Entwicklung durchschnittlich begabter Kinder besteht. Auch wenn jedoch keine eindeutige Aussage über die Entwicklung hochbegabter Kinder gemacht werden kann, konnten einige Problemfelder im sozialen, emotionalen sowie auch kognitiven Bereich festgelegt werden, welche im Zusammenhang mit Hochbegabung häufig auftreten. Abschliessend musste jedoch festgestellt werden, dass auch die sozial-emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder stark individuell und in ständiger Wechselwirkung mit der Umwelt verläuft und somit eine einheitliche Aussage darüber nicht möglich ist
Veränderung des Selbstwertgefühls und des Umgangs mit Peers bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen anhand des Gruppenprogrammes Kig-Together des Kinderspitals in St. Gallen
Schon seit einigen Jahren bietet das Kinderspital ein Gruppenprogramm namens Kig-Together für übergewichtige oder adipöse Kinder und Jugendliche an. Das Programm verfolgt das Ziel, bei den Betroffenen das Verhalten, die Ernährung und die Bewegung zu verbessern. Die Autorin der vorliegenden Bachelorarbeit setzte sich im theoretischen Teil der Arbeit mit dem Selbstwertgefühl und dem Umgang mit Peers auseinander, beleuchtete das Kig-Together Programm und stellte sich im empirischen Teil der Arbeit folgende Fragestellung:
Inwieweit verändert sich das Selbstwertgefühl und der Umgang mit Peers bei den übergewichtigen Kindern und Jugendlichen, welche am Gruppenprogramm Kig-Together des Kinderspitals in St. Gallen teilnehmen?
Um diese Fragestellung empirisch zu erfassen, wurden zwei Schritte vorgenommen. Zum einten wurden Fragebögen ausgewertet, welche von den Betroffenen und deren Eltern am Anfang sowie gegen Ende des Programmes ausgefüllt wurden. Zum anderen wurden zwei Interviews mit teilnehmenden Kindern durchgeführt, um möglichst genau festzustellen, ob es allenfalls zu einer Veränderung gekommen ist.
Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich. Bei den Fragebögen konnte bei einigen Kindern eine positive Veränderung des Selbstwertgefühls und des Umgangs mit Peers durch das Kig-Together beobachtet werden. Bei anderen Kindern wiederum das Gegenteil. Es könnten aber auch andere Faktoren verantwortlich dafür sein, dass eine Veränderung beobachtbar war und diese nicht alleine auf das Kig-Together zurückzuführen ist.
Zudem wurden zwei Interviews mit Teilnehmenden des Programmes erhoben, um den genauen Gründen auf den Grund zu gehen. Bei beiden Teilnehmenden konnte festgestellt werden, dass durch das Kig-Together das Selbstwertgefühl angestiegen ist. Der Umgang mit Peers hat sich durch das Kig-Together bei einem Teilnehmer stark positiv verändert, er wird aufgenommen und nicht mehr so oft von Gleichaltrigen gehänselt. Beim anderen ist der Umgang mit Peers gleichgeblieben.
Abschliessend kann gesagt werden, dass sich das Selbstwertgefühl und der Umgang mit Peers bei einigen Teilnehmenden verbessert hat, jedoch nicht bei allen. Eine eindeutige Besserung der beiden untersuchten Aspekte ist aus diesem Grund nicht eindeutig erkennbar
Rechtschreibunterricht in der Primarschule
Während der berufsspezifischen Praktika im Rahmen ihres Studiums an der Pädagogischen Hochschule Rorschach nahm die Autorin immer wieder wahr, dass die Schreibungen von Wörtern viele Fehler aufwiesen. Auch das Schreiben von Geschichten und Texten wurde nicht sehr oft praktiziert und wenn, dann nur mit kurzen, inhaltslosen Sätzen. Auch über den Spruch „Schule ist dum!“, der mit einem Rechtschreibfehler an eine Wand gesprayt wurde, machte sich die Autorin Gedanken. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Rechtschreibung in der Primarschule genauer zu analysieren. Dafür wurde die deutsche Rechtschreibung präziser begutachtet, indem die Autorin sich mit der Verteilung der Rechtschreibregeln sowie ihrem Umgang in der Primarschule befasste. Diese Regeln wurden anschliessend mit dem Lehrplan Volksschule verglichen und auf Unstimmigkeiten hin geprüft. Der Rechtschreibunterricht wurde von den Grundlagen, über den Inhalt der 1.-6. Klasse bis hin zur Schreibmotivation aufgeführt. Zum Schluss hat die Autorin einen Vergleich der beiden Lehrmittel „Leseschlau“ und „Die Sprachstarken 2-6“ mit der Theorie gemacht und geschaut, wo es zu Differenzpunkten und Gleichheiten kommt
Malala. Ein Lernarrangement für die Mittelstufe
In der vorliegenden Arbeit wurde der Frage nachgegangen, wie mit Hilfe eines problemorientierten Bilderbuches ein Unterricht im Sinne der Werte-Erziehung für die Mittelstufe gestaltet werden kann. Als Orientierung dienten dabei die Theorie der moralischen Urteilsfähigkeit von Kohlberg sowie die Erkenntnisse aus Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung des Kindes. Unter Einbezug von bewährten Fördermöglichkeiten der Ethikdidaktik sowie ausgewählten NMG-Kompetenzen aus dem Lehrplan Volksschule (2017) wurde aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Lernarrangement zum Bilderbuch „Malala – Für die Rechte der Mädchen“ von Raphaële Frier und Aurélia Fronty (2018) gestaltet. Ein Teil dieses Lernarrangements wurde in zwei 5. Klassen umgesetzt und ausgewertet. Die Auswertung erfolgte mit Hilfe eines Interviews mit je einem Schüler und einer Schülerin aus beiden Schulklassen. Die Aussagen der Kinder zeigten, dass sie nicht nur äusserst gerne mit dem Bilderbuch arbeiteten, sondern ihnen die Bilder auch bei der Bearbeitung des Themas halfen. Aus den Selbsteinschätzungen der Kinder in Bezug auf ihre Teilnahme bei der Reflexion und der Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen, konnten Erkenntnisse bezüglich der Lehr-Lern-Formen und den Sozialformen gewonnen werden. Diese wurden in das Lernarrangement eingearbeitet
Hintergründe und Kriterien für das Gestalten eines Bilderbuches für den Kindergarten
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit den Hintergründen und Kriterien für das Gestalten eines Bilderbuches für den Kindergarten und wird von folgender Fragestellung geleitet:
Welche Bedeutung haben Bilderbücher für die Entwicklung von Kindern der Kindergartenstufe und was muss bei der Erstellung von Bild und Text eines Bilderbuchs beachtet werden?
Die Arbeit hat einerseits einen theoretischen Teil, welcher sich vertieft mit der Bedeutung von Bilderbüchern für die Entwicklung von Kindern, den Qualitätskriterien eines Bilderbuches und den Grundlagen der Bild- und Textgestaltung im Bilderbuch befasst. Anderseits besteht die Arbeit aus einem praktischen Teil, in dem ein Bilderbuch für die Kindergartenstufe hergestellt und anhand der gewonnenen Qualitätskriterien analysiert wird
Herstellung eines Bilderbuches in Verbindung mit Sequenzen zur Sprachförderung im Kindergarten
Im Kindergarten- und Schulalltag wird oft festgestellt, dass Kinder im Entwicklungsstand der Sprache noch nicht an dem Punkt angelangt sind, an dem sie sein sollten. Über welche Fähigkeiten sollten Kinder in welchem Alter verfügen? Wie kann die Herstellung eines Bilderbuches die Sprache von Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren fördern?
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden zum einen Aspekte der sprachförderlichen Arbeit im Kindergarten genannt. So liegt der Fokus auf der Entwicklung der Sprache allgemein, den Schwerpunkten der Förderung im Kindergarten, auf der ganzheitlichen Sprachförderung und auf dem Begriff «Literacy». Zum anderen wird das Produkt «Bilderbuch» (Ben reisst aus – Ein Kaninchen geht von zu Hause fort und erlebt ein Abenteuer) vorgestellt. Als Ziel wurde gesetzt, Voraussetzungen und Schwerpunkte der Sprachförderung im Kindergarten in den Fokus zu stellen. Auch die gemachten Erfahrungen während der Arbeit im Kindergarten werden in Verbindung mit dem Lehrplan Volksschule, den überfachlichen Kompetenzen und den entwicklungsorientierten Zugängen aufgezeigt
Theater mit Kindern: Traum oder Albtraum?
Die vorliegende produkt- und prozessorientierte Bachelorarbeit zeigt die Erarbeitung und Durchführung eines Theaterstückes mit einer Primarschulklasse auf. Dazu wurden mittels verschiedener Fachliteraturen über die Theaterpädagogik recherchiert und anschliessend mit einer 3. Klasse ein Theaterstück erarbeitet. Theater dient für die meisten Menschen zur Unterhaltung. Weshalb in der Schule Theater gespielt wird und was der pädagogische Nutzen für die Kinder ist, wird in dieser Arbeit erörtert. Zudem werden die wichtigsten Gestaltungsmittel aufgezeigt und der Fragestellung, wie man die Aktivität der Kinder im Theaterspiel maximieren kann, nachgegangen. Danach wird die eigene Produktion anhand eines Phasenmodells dokumentiert. Zum Abschluss ziehen die Autoren ein Fazit aus ihrem Produkt und stellen somit klar, ob eine Theateraufführung mit einer Primarschulklasse für sie ein Traum bleibt, oder zum Albtraum wird
Hochsensible Kinder im Schulunterricht
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit hochsensiblen Kindern im schulischen Kontext. Aufgrund ihres Persönlichkeitsmerkmals erleben sie die Welt intensiver und differenzierter. Werden ihre Besonderheiten und Fähigkeiten, die sie aufgrund ihrer feinen Wahrnehmung besitzen nicht richtig erkannt, so können sich ihre Potenziale häufig ein Leben lang nicht optimal entfalten. Demnach wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen, worauf eine Lehrperson im Umgang mit hochsensiblen Kindern achten sollte. Der Fokus wird dabei vor allem auf die Potenziale und Schwierigkeiten hochsensibler Heranwachsender gerichtet. Darüber hinaus werden auch besondere Herausforderungen im Umgang mit hochsensiblen Kindern im Unterricht beleuchtet, und konkrete Maßnahmen aufgezeigt, um solche Kinder bestmöglich im Schulalltag zu begleiten. Basierend auf der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Themengebiet der Hochsensibilität, erfolgen im weiteren Teil der Arbeit zudem drei Expertinnen- bzw. Experteninterviews
Gelingensbedingungen der Integration von hörbehinderten Kindern in eine Regelklasse. Ausgehend von zwei Fallbeobachtungen von Cochlea-Implantat Trägerinnen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Gelingensbedingungen der Integration von hörbehinderten Kindern in eine Regelklasse. Dazu wurden die Definitionen und die inhaltliche Aussagekraft der Integration und der Inklusion behandelt. Des Weiteren geht die Arbeit auf das Gehör, seine Beeinträchtigungen und ein mögliches Hilfsmittel ein. Mit dem Cochlea-Implantat können, in der Arbeit definierte, gehörlose Menschen hören. In zwei Fallbeobachtungen wurden Cochlea-Implantat Trägerinnen in ihrer Klasse besucht und beobachtet. Eines der Mädchen besucht die zweite, das andere Mädchen die sechste Primarschulklasse. Die Beobachtungen wurden in den Bereichen Pädagogik, Didaktik und Organisation analysiert. Daraus sind Fragen für die Gelingensbedingungen formuliert worden. Als Ergebnis wird die Tatsache, dass jeder Fall individuell behandelt werden muss, präsentiert
Entwicklung eines Leitprogrammes für das Thema "Erde und Universum" in Kombination mit Neuen Medien und einer "Lernkiste"
Die Volksschule hat die Aufgabe, die Kinder für die Welt von morgen vorzubereiten. Diese Welt ist im Begriff, sich wegen der Digitalisierung komplett zu ändern. Moderne Kommunikationsmittel bestimmen unseren Alltag mehr denn je. Eine Mehrheit der Kinder im Primarschulalter besitzen bereits ein Smartphone und benutzen dieses regelmässig. In der Schule wird hingegen immer noch sehr selten mit Neuen Medien gearbeitet. Es braucht neue Ansätze im Unterricht, um den gestiegenen Anforderungen der Gesellschaft an unsere Kinder gerecht zu werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Voraussetzungen der Erstellung eines Leitprogrammes, welches den erweiterten Lehr-und Lernmethoden zugeschrieben wird. Weiter wird die Frage, wie Neue Medien sinnvoll in den Unterricht integriert werden können, erforscht. Die Erkenntnisse dieser Recherchen fliessen in die Erarbeitung eines Leitprogrammes für die Mittelstufe zum Thema Erde und Universum ein. Dabei ist der gezielte Einsatz von Neuen Medien massgeblich. Dazu wurden Lernapplikationen für Smartphones und Tablets zum Thema Erde und Universum recherchiert, analysiert und in das Leitprogramm integriert. Diese Arbeit richtet sich an Lehrpersonen, die sich für den Ansatz der Leitprogramm-Methode interessieren oder die Verwendung neuer Medien im Unterricht ins Auge fassen.Die Konzipierung dieser Arbeit basiert auf der Synthese zweier primärer Quellen: Zum einen wurde Literatur aus dem Bereich der Didaktik konsultiert, um die Erstellung und Durchführung von Leitprogrammen zu skizzieren, zum anderen wurde Literatur zur Wirkweise und dem Einsatz Neuer Medien recherchiert und mit einbezogen. Weiter wurde eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften über die Nutzung von Neuen Medien durch Primarschulkinder in der Schweiz gelesen