Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
    4052 research outputs found

    Lerntypspezifische Strategien und deren Einfluss auf die Lernmotivation beim Wörterlernprozess

    No full text
    Jedes Individuum ist durch sein Lernverhalten geprägt. Zur Erreichung von fächerübergreifenden Kompetenzen im Lehrplan Volksschule sollen die verschiedenen Lerntypen und Lernstrategien berücksichtigt werden. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz solcher Kompetenzen und deren Einfluss auf die Lernmotivation der Lernenden aufzuzeigen. Konkret wird die folgende Fragestellung erarbeitet: Wie beeinflusst der gezielte Einsatz von lerntypspezifischen Strategien beim Erlernen von neuen Wörtern im Fach Französisch die Lernmotivation der Lernenden? Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage erfolgt in einem ersten Schritt eine Lerntypenevaluation einer Stichprobe von Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Leistungsniveaus. Anschliessend werden Workshops durchgeführt, bei denen die Testpersonen durch lerntypgerechte Aufgabenstellungen französische Begriffe selbständig einprägen. Anhand von Beobachtungen und Befragungen in Gruppen- sowie Einzelinterviews wird sichtbar, wie der Einsatz von lerntypspezifischen Strategien beim Erlernen von französischen Begriffen auf die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler wirkt. Dabei zeigt sich, dass eine positive Wechselwirkung zwischen der Anwendung von lerntypspezifischen Strategien und Lernmotivation besteht

    Die Erstsprache als Ressource für DaZ-Kinder im Deutschunterricht

    No full text
    Die vorliegende Bachelorarbeit zeigt auf, wie die Erstsprache von DaZ-Kindern gewinnbringend in den Deutschunterricht im Zyklus 2 integriert werden kann. Dabei wurde zuerst der Einfluss der Erstsprache auf den Zweitspracherwerbsprozess untersucht. Anschliessend wurde die didaktische Grundlage für die Arbeit mit der Erstsprache im Deutschunterricht geschaffen. Daraus wurde eine Überleitung in die sprachlichen Teilkompetenzen «Grammatik» und «Wortschatz» vorgenommen, in denen elf verschiedene Sprachen zur Veranschaulichung der Theorie beigezogen wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse des theoretischen Teils der Bachelorarbeit wurden genutzt, um ein Produkt in Form eines Übungsheftes herzustellen. Das Produkt stellt eine mögliche Variante dar, wie die Erstsprache von DaZ-Kindern im Deutschunterricht im Zyklus 2 gewinnbringend eingesetzt werden kann. Diese Bachelorarbeit ist vor allem für Lehrpersonen, die in sprachlich heterogenen Klassen oder in QUIMS-Schulen tätig sind, interessant zu lesen

    Schriftliche Arbeit

    No full text
    Mangelndes Selbstvertrauen, Passivität, Versagen in Vorträgen usw. können Indikatoren für eine soziale Ängstlichkeit sein. Die Hirnforschung sagt jedoch, dass Lernen unter Angst wenig bis gar keinen Erfolg verspricht. Es ist deshalb von grosser Bedeutung, dass eine soziale Angst früh erkannt und das Kind bestmöglich unterstützt wird. In dieser Arbeit steht die folgende Fragestellung im Zentrum: „Wie kann eine Lehrperson soziale Ängstlichkeit eines Kindes erkennen und welche Möglichkeiten gibt es aufgrund von Erkenntnissen aus der Hirnforschung, das Kind im Bekämpfen seiner Ängste zu unterstützen?“ Um die Frage mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung beantworten zu können, wird zu Beginn der Arbeit das Lernen aus neurologischer Sicht erklärt. Einzelne Strukturen des Gehirns werden genauer beleuchtet, so dass die Thematik der Gefühle beim Lernen sowie die Motivationssysteme und deren Nutzen besser verstanden werden können. In einem nächsten Schritt wird die soziale Ängstlichkeit aufgegriffen. Ergänzend zur Theorie der sozialen Ängstlichkeit wurde ein Raster mit Merkmalen entwickelt. Dieses soll Lehrpersonen helfen, sozial ängstliche Kinder in einer Schulklasse zu erkennen. Der zweite Teil der Arbeit umfasst ein Repertoire an verschiedenen Übungen. Im Zentrum dieser Übungen steht das Aufbauen des Selbstvertrauens, das Verbessern des persönlichen Auftretens sowie das positive Denken und Handeln. Ausserdem werden zusätzliche Strategien vorgestellt, welche helfen, sich in herausfordernden Situationen wieder zu beruhigen und die Balance zu finden. In Anlehnung an die literarische Arbeit wurde ein Produkt für Lehrpersonen entwickelt. Das Produkt beinhaltet das oben beschriebene Raster mit Merkmalen der sozialen Ängstlichkeit sowie Übungen in den verschiedenen Bereichen

    Audiodatei 3

    No full text
    Im Rahmen dieser Bachelorarbeit ging ich der Frage nach, wie man Unterrichtsreihen für Primarschüler so aufbauen sollte, damit die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, ein eigenes Lied schreiben zu können. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden die wichtigsten Themen der Musiktheorie erklärt, um ein Lied zu komponieren. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder die folgenden Themen verstehen: Notenschrift, Notensystem, Noten- und Pausenwerte, Improvisation und Komponieren. Im Anschluss wird der Aufbau des Notensatzprogrammes MuseScore erklärt. Darauffolgend sind die wichtigsten Tastenbefehle für die Primarschülerinnen und - schüler in einer Tabelle aufgelistet, um das Arbeiten mit MuseScore zu erleichtern. Im praktischen Kapitel habe ich für die unterschiedlichen Stufen des Komponierens verschiedene Aufgaben entwickelt. Durch das Erarbeiten dieser Schritte sollen die Schülerinnen und Schüler schlussendlich ein eigenständig geschriebenes Lied in den Händen halten

    Von den Noten zum Lied. Entwicklung von Unterrichtsreihen für Mittelstufen-Kinder, um eigenständig ein Lied zu schreiben

    No full text
    Im Rahmen dieser Bachelorarbeit ging ich der Frage nach, wie man Unterrichtsreihen für Primarschüler so aufbauen sollte, damit die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, ein eigenes Lied schreiben zu können. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden die wichtigsten Themen der Musiktheorie erklärt, um ein Lied zu komponieren. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder die folgenden Themen verstehen: Notenschrift, Notensystem, Noten- und Pausenwerte, Improvisation und Komponieren. Im Anschluss wird der Aufbau des Notensatzprogrammes MuseScore erklärt. Darauffolgend sind die wichtigsten Tastenbefehle für die Primarschülerinnen und -schüler in einer Tabelle aufgelistet, um das Arbeiten mit MuseScore zu erleichtern. Im praktischen Kapitel habe ich für die unterschiedlichen Stufen des Komponierens verschiedene Aufgaben entwickelt. Durch das Erarbeiten dieser Schritte sollen die Schülerinnen und Schüler schlussendlich ein eigenständig geschriebenes Lied in den Händen halten

    Einfluss der Persönlichkeit auf das langfristige Beanspruchungserleben bei Lehrpersonen

    No full text
    Die Themen Belastung, Beanspruchung und Burnout sind im Lehrberuf allgegenwärtig. In der Schweiz ist ein Drittel der Lehrpersonen Burnout gefährdet. Dies erstaunt nicht, da der Lehrberuf einer der anstrengendsten Berufe ist. Diese Arbeit befasst sich mit den Ursachen der subjektiven Beanspruchung. Dabei wurden die Einflüsse der Persönlichkeitsmerkmale auf das langfristige Beanspruchungserleben empirisch untersucht. Die Erfassung erfolgte mittels bewährten Messinstrumenten, dem Big Five Inventory und dem Maslach Burnout Inventory. Dabei wurden die fünf Persönlichkeitsmerkmale Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus, Offenheit für Erfahrungen und Verträglichkeit sowie die Skalen emotionale Erschöpfung, Zynismus und reduzierte Leistungsfähigkeit erfasst. Die Stichprobe besteht aus 105 Lehrpersonen aus dem Kanton St. Gallen. Die Persönlichkeitsmerkmale wurden im Juni 2010 am Ende des Studiums zur Lehrperson erhoben und das langfristige Beanspruchungserleben wurde im Juni 2011 nach einem Jahr Berufstätigkeit erfragt. Die Auswertung erfolgte mittels multipler Regressionsanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass die Faktoren Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen und Verträglichkeit keinen signifikanten Einfluss auf das langfristige Beanspruchungserleben haben. Ein erhöhter Extraversions-Wert weist auf eine geringere reduzierte Leistungsfähigkeit und allgemein auf ein geringeres langfristiges Beanspruchungserleben hin. Eine starke Extraversion ist also in Bezug auf die subjektive Beanspruchung wünschenswert. Im Gegensatz dazu ist eine starke Ausprägung im Faktor Neurotizismus nicht wünschenswert. Ein hoher Neurotizismus-Wert weist auf eine emotionale Erschöpfung, einen erhöhten Zynismus und eine verstärkte reduzierte Leistungsfähigkeit hin. Diese Arbeit gibt einen ersten Einblick in die Ursachen des langfristigen Beanspruchungserlebens. Zusätzliche Einflussfaktoren müssen noch weiter untersucht werden

    Wahlplakatanalysen der SP Schweiz und der Stadtzürcher SP von 1919 bis 1971. Entwicklung und Vergleich zwischen nationalen und kommunalen Selbstdarstellungen

    No full text
    Im 20. Jahrhundert führten politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen dazu, dass sich die Sozialdemokratische Partei in der schweizerischen Politlandschaft immer wieder neu positionieren musste. Insbesondere der Landesstreik, die Einführung der Zauberformel und die Integration der Frauen in der Politik markierten wichtige Meilensteine in der Parteigeschichte der SP. Genau diese Meilensteine grenzen den Untersuchungszeitraum dieser Arbeit ein und strukturieren gleichzeitig die Parteigeschichte in drei Zeitperioden. In dieser Arbeit geht es jedoch nicht nur um die Parteigeschichte der SP Schweiz, sondern primär um die Entwicklung ihrer Selbstdarstellung. Diese soll unter der Perspektive von Wahlplakaten herausgefunden werden. Nebst der SP Schweiz, wird aber auch noch jene der Stadtzürcher SP untersucht. Und zwar deshalb, weil sich ihre Parteigeschichte wesentlich von der Geschichte ihrer Mutterpartei unterscheidet. Durch den Vergleich zwischen den nationalen und kommunalen Selbstdarstellungen sollen parteispezifische Entwicklungen im Hinblick auf den historischen Kontext möglichst konkret erklärt werden. In der Arbeit wird aufgezeigt, welchen Einfluss die politischen Positionen der Parteien auf ihre jeweilige Selbstdarstellung haben. So wirbt die Stadtzürcher SP als Regierungspartei Ende der 20er Jahre mit ihrem Stadtrat Emil Klöti, während die SP Schweiz als Oppositionspartei weiterhin an sozialistischen Arbeiterdarstellungen festhält. Zudem wird ersichtlich, dass der zweite Weltkrieg sowohl die nationale als auch die kommunale Selbstdarstellung stark beeinflusst, indem die Parteien vermehrt auf traditionelle Symbole der Arbeiterbewegung zurückgreifen. In den 50er und 60er Jahre werden die nationalen und kommunalen Wahlplakate immer themenbezogener und v.a. auf kommunaler Ebene identifiziert sich die SP Zürich Stadt im Verlauf der Jahre immer mehr über ihre eigenen Politiker. Im Gegensatz dazu stehen die Wahlparolen, die im Zeitalter der billigen Massenproduktion immer universeller und banaler werden. All diese Erkenntnisse werden in der Arbeit vertieft beschrieben und anhand von exemplarischen Plakatbeispielen sichtbar gemacht

    Lösungen 2

    No full text
    Der Lehrplan 21 fordert immer mehr Kompetenzorientierung (vgl. Lehrplan 21, 2019). Somit werden Handlungen im Unterricht immer wichtiger. Dabei sollen neben der eigentlichen Aufgabe auch andere Kompetenzen trainiert werden. Die Aufgaben sollten so gestaltet sein, dass sie ein eigenständiges Arbeiten ermöglichen und bei den Schülern die intrinsische Motivation geweckt wird (vgl. Hartinger, Grygier, Tretter & Ziegler, 2013; Meyer, Klingenberg & Wilde, 2015). Im Biologieunterricht sind solche Handlungen eng mit dem Einsatz von lebendigen Tieren und Pflanzen verbunden, da diese als einziges eine Primärerfahrung bieten (vgl. Klingenberg, 2014). Die Primärerfahrung umschreibt den direkten Kontakt mit dem Objekt, das als Lerngegenstand gilt (vgl. Klingenberg, 2014). Der Einsatz von Tieren im Unterricht bietet aber nicht nur einen Mehrwert als Primärerfahrung sondern sorgt für eine erhöhte Aufmerksamkeit und somit für eine erhöhte Eigenaktivität, auch steigern sie die Motivation, das Interesse und positive Emotionen. Allgemein fördert ihr Einsatz ein individuelles, empathisches, situatives, aktives und emotionales Lernen. Tiere im Unterricht bieten die Möglichkeit, überfachliche Kompetenzen zu erlernen oder zu verbessern, unter anderem Verantwortungsbewusstsein oder den Respekt für das Leben zu entwickeln (vgl. Riess, Wirtz, Barzel & Schulz (Hrsg.), 2012; Meyer, Klingenberg & Wilde, 2015; Wüthrich, 2017; Meyer, Balster, Birkhölzer & Wilde, 2011; NSTA (Hrsg.), 2008; uvm.). In diesem Zusammenhang wurden die Leitfragen „Welche Faktoren sind ausschlaggebend dafür, dass sich eine Lehrperson für oder gegen den Einsatz von lebenden Tieren im Unterricht entscheidet?“ und „Welche Einsatzbereiche von lebenden Tieren im Unterricht sehen Lehrpersonen als Mehrwert an?“ entwickelt. Die zehn halbstandardisierten Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen zeigen, dass für Lehrpersonen die Steigerung der überfachlichen Kompetenzen, wie oben anhand der Literatur beschreiben, als grösster Mehrwert gilt, wie sieben der befragten Personen angaben. Ebenfalls finden je sieben befragte Lehrpersonen, dass durch den Einsatz von Tieren das Interesse, die Emotionen und die Motivation positiv beeinflusst werden. Diese Wahrnehmung der befragten Lehrpersonen deckt sich mit den erwähnten Pluspunkten aus der Literatur. In den Interviews gaben neun von zehn Lehrpersonen an, dass die ethische Grundhaltung der Lehrperson bzw. die Einhaltung des Tierschutzes eine zentrale Rolle spielt. Sofern diese gegeben sei, stünde der Tierhaltung nichts im Wege. Weiter müsse man sich aber bewusst sein, dass man sich auch in den Schulferien um das Tier kümmern und das entsprechend organisieren müsse. Sieben Lehrpersonen merkten an, dass die Sicherheit für das Tier und für die Schüler wichtig sei und nicht gefährdet werden dürfe. Sieben Lehrpersonen bemerkten, dass die Haltung an sich, also das Beschaffen von Futter, der Platzverbrauch durch das Tier, die Kosten usw. einen erheblichen Mehraufwand zum Unterricht darstellen. Einige kritische Stimmen gab es im Bezug auf den Zusammenhang mit dem Lehrplan 21. Lehrpersonen, welche Tiere im Unterricht einsetzen, sehen aber ganz klar eine Verknüpfung mit dem Lehrplan. Diese Verknüpfung wurde in einem nächsten Schritt genau untersucht. Vor allem die Kompetenz NT9: ‚Ökosysteme erkunden’ bietet die Möglichkeit, Tiere im Unterricht einzubetten. Ebenfalls wird der Kontakt mit Tieren in der überfachlichen Kompetenz Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgegriffen. In diesem Zusammenhang wurde eine Unterrichtseinheit entwickelt. Zwei Testklassen absolvierten die Unterrichtseinheit mit lebendigen Tieren, die Kontrollklasse ohne diese. Für die Unterrichtseinheit wurde die dritte und letzte Fragestellung „Inwiefern bewirkt der exemplarische Einsatz von Australischen Gespensterschrecken, Malaiischen Riesengespenstschrecken und Annam-Stabheuschrecken im Biologieunterricht auf der Oberstufe eine Veränderung der emotionalen Bindung und Haltung der Schülerinnen und Schüler gegenüber diesen Tierarten?“ konzipiert. Vor der Einheit füllten die Schüler einen Prä-Test aus, danach einen identischen Post-Test, welche die emotionale Befindlichkeit gegenüber Insekten und die Motivation festhalten sollten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeit mit Tieren zu einer signifikanten Steigerung der emotionalen Bindung und Haltung der Schüler gegenüber Insekten geführt hat. Auch die Kontrollklasse zeigte signifikante positive Veränderungen, was zur Schlussfolgerung führt, dass die Thematik an sich als positiv wahrgenommen wird. Die vorliegenden Ergebnisse legen die Schlussfolgerung nahe, dass der Einsatz von lebenden Tieren im Unterricht einerseits zwar mit einem organisatorischen Mehraufwand verbunden ist, andererseits aber sehr viele Vorteile bringt. Diese sind sowohl im fachlichen, als auch im sozialen und überfachlichen Bereich anzusiedeln

    Schreibförderung in der 3. Klasse

    No full text
    Da die Autorin während des ersten Ausbildungsjahres an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen in Rorschach festgestellt hat, dass der prozessorientierte Schreibanlass immer mehr in den Vordergrund tritt, stellte sie sich die Frage, ob damit wirklich bessere Ergebnisse erzielt werden als im produktorientierten Schreibanlass. Dazu wurde eine Unterrichtsreihe von 6 Lektionen geplant und in einer 3. Klasse durchgeführt. Nachfolgend wurden die theoretischen Hintergründe der Schreibdidaktik erarbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem prozessorientierten Schreibanlass und seinen drei Prozessen. Die Kompetenzen zum Schreibprozess aus dem Lehrplan Volksschule wurde analysiert und deren Umsetzung im Lehrmittel «Die Sprachstarken 2» untersucht. Die Ergebnisse des Projektes ergaben, dass sich die Schülerinnen und Schüler im prozessorientierten Schreibanlass im Vergleich zum produktorientierten Schreibanlass verbessert haben, jedoch nicht markant. Dies zeigt, dass der Schreibprozess begründet immer mehr in den Vordergrund tritt

    Sind Drill and Practice-Übungen geeignet um den Lernerfolg beim Erlernen von textbasierten Programmiersprachen zu erhöhen?

    No full text
    Das Erlernen einer Programmiersprache wird gemeinhin als schwierig und kompliziert betrachtet (Teague, 2015, S. 1). Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben sich mit der Problematik beschäftigt und sind zu unterschiedlichen, zum Teil widersprüchlichen Resultaten gelangt (Ahadi & Lister, 2013). Das Erlernen einer textbasierten Programmiersprache stellt Lernende vor grosse Herausforderungen. So bekunden sie oft Mühe, elementare Syntaxregeln der Programmiersprache korrekt anzuwenden. Meistern Lernende diese Herausforderungen nicht schnell genug, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie im Programmierkurs auch fortlaufend schlechte Leistungen zeigen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema, wie Lernende in der Berufsausbildung zum Beruf Informatiker/in EFZ beim Erlernen einer textbasierten Programmiersprache besser unterstützt werden können. Dabei wird die Methode ’Drill and Practice’ anhand von konkreten Übungen bei einer Programmierklasse auf ihre Lerneffekte untersucht und ausgewertet. In der praktischen Arbeit wurde die Applikation repl.it eingesetzt, um den Lernenden vordefinierte Übungen zur Verfügung zu stellen. Ausgewählte Lernende wurden vor und nach dem Trainingsdurchgang mit der Think-Aloud-Methode hinsichtlich ihrer Kompetenzstufen nach der Neo-Piaget-Theorie untersucht und bewertet. Der Untersuchungsbereich reduziert sich auf das Beherrschen von Syntaxregeln (Klammern, Variablen, Zeilenabschlüsse), sowie dem Lesen und Interpretieren von Compiler-Fehlermeldungen. Es konnte eine Verbesserung der Programmierfertigkeiten im untersuchten Zeitraum, durch den Einsatz von Drill- und Practice-Übungen, festgestellt werden

    0

    full texts

    4,052

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇