Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Der Zirkus. Ein Theater entsteht mit Kindern aus einer zweiten Klasse
Theatervorführungen sind in den Schulhäusern immer mehr verbreitet. Dabei steht nicht nur der Spass und die Unterhaltung im Vordergrund, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung, Verbesserung der Deutschkenntnisse, Teamarbeit, soziale Interaktion und Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls. Unser Hauptziel war demzufolge nicht nur das Ergebnis, sondern vielmehr der Prozess, der dahinführt. Es gibt eine Vielzahl von Theaterstücken für Kinder, diese sind jedoch nicht individuell an die Fähigkeiten der Schulklasse angepasst. Aus diesem Grund wurde ein Plot erarbeitet, welcher die Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Aufgrund des Lebensweltbezug und der Interessen der Kinder wurde «Der Zirkus» zum Thema des Theaters. Um die Fantasien und Ideen der Kinder einzubeziehen, bekamen sie in Gruppen verschiedene Problemstellungen, die in einem Zirkus auftreten könnten. Aus der Sammlung dieser Ideen ist der Plot entstanden. Während der Übungsphase füllte die Lehrperson für sieben Kinder einen Kriterienraster aus. Diese waren zwei Alphatiere, zwei Schüchterne, ein Klassenclown, ein schulisch starkes und ein schulisch schwaches Kind. Die Fragen auf dem Kriterienraster bezogen sich auf die Rollenverteilung in der Klasse. Die Auswertung sollte Aufschluss darüber geben, ob eine Veränderung der Rollenverteilung stattfand
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den Qualitäten, die in einer gezielten Rhythmusarbeit in der 3./4. Klasse kategorisiert werden können. Der Theorieteil beschäftigt sich mit den verschiedenen Bereichen, in denen Rhythmus wirkt. Ein Augenmerk gilt auch den Kulturen und ihren musikalischen Ausprägungen, um so verschiedene Musiziertraditionen in die Rhythmusarbeit integrieren zu können. Der Bezug zum Zusammenspiel in der Klasse ist unerlässlich, da sie eine Voraussetzung für eine gelingende Rhythmusarbeit darstellt.
Die Basis der Bachelorthesis bildet die Praxisarbeit mit einer 3. Klasse aus Amriswil. Vorgängig zusammengestellte Rhythmusübungen wurden mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Durch Beobachtungen und spezifisch gestellten Fragen an die Schülerinnen und Schüler erhofft sich die Autorin aufschlussreiche Kategorien.
Zusätzlich zum Theorieteil der Bachelorarbeit sind ein Rhythmusband und ein Lehrerkommentar entstanden, die für den Gebrauch von Primarschullehrpersonen gedacht sind
Audiodatei 1
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit ging ich der Frage nach, wie man Unterrichtsreihen
für Primarschüler so aufbauen sollte, damit die Schülerinnen und Schüler in der Lage
sind, ein eigenes Lied schreiben zu können.
Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden die wichtigsten Themen der Musiktheorie
erklärt, um ein Lied zu komponieren. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder die folgenden
Themen verstehen: Notenschrift, Notensystem, Noten- und Pausenwerte,
Improvisation und Komponieren.
Im Anschluss wird der Aufbau des Notensatzprogrammes MuseScore erklärt.
Darauffolgend sind die wichtigsten Tastenbefehle für die Primarschülerinnen und -
schüler in einer Tabelle aufgelistet, um das Arbeiten mit MuseScore zu erleichtern.
Im praktischen Kapitel habe ich für die unterschiedlichen Stufen des Komponierens
verschiedene Aufgaben entwickelt. Durch das Erarbeiten dieser Schritte sollen die
Schülerinnen und Schüler schlussendlich ein eigenständig geschriebenes Lied in den
Händen halten
Aussprachtrainings in Französischmodulen an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Eine qualitative Studie zur Relevanz von Aussprachtrainings in der Lehrerausbildung
Die erfolgreiche Kommunikation in einer Fremdsprache erfordert sowohl eine artikulatorisch als auch eine intonatorisch passende Aussprache. Es besteht allerdings ein Widerwille zum Unterrichten der Aussprache, da Lehrpersonen oft auf die persönliche Intuition angewiesen sind. Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Relevanz der Aussprache in fachwissen-schaftlichen Französischmodulen an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen im Studien-gang Sek I seitens der Lehrenden und Lernenden zugesprochen wird, und wie das bereits bestehende Angebot an Aussprachetrainings in den fachwissenschaftlichen Modulen erwei-tert, beziehungsweise ausgebaut werden kann. Zur Beantwortung dieser Fragestellung werden Kurzinterviews mit Studierenden und Dozierenden der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, welche fachwissenschaftliche Französischmodule besuchen oder halten, durch-geführt. Die Auswertung der Daten erfolgt durch eine qualitative Inhaltsanalyse. Es wird ein Kategoriensystem entwickelt, welches wesentliche Inhalte des Gesprochenen/der Transkrip-tion ordnen soll. Die durch die Interviews von beiden Gruppen hohe zugesprochene Relevanz der Aussprache steht im Widerspruch zur Durchführung der Aussprachtrainings an der Päda-gogischen Hochschule St. Gallen. Anhand der Ergebnisse der Kurzinterviews werden Hand-lungsempfehlungen für die Trainings in den schon bestehenden Modulen der Fachwissen-schaft Französisch ausgearbeitet. Diese Handlungsempfehlungen orientieren sich am «Fünf-Schritte-Modell» von Uetz (2007)
Strategien von Oberstufenlehrpersonen bei der Integration von Kindern mit Fluchterfahrung
Die vorliegende Arbeit untersucht die in der Praxis angewandten Strategien im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung in der Klasse von Oberstufenlehrpersonen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Strategien der Lehrpersonen mit der Fachliteratur zu vergleichen und aufzuzeigen, welche bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung förderlich sind.
Um mögliche Strategien zu eruieren, wurden sechs Leitfadeninterviews mit Oberstufenlehrpersonen des Kanton St. Gallens geführt. Durch die qualitative Befragung und der anschliessenden Inhaltsanalyse lässt sich festhalten, welche Strategien die Lehrpersonen anwenden und welche Schwierigkeiten ihnen dabei gegenüberstehen.
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Lehrpersonen unterschiedlich bei der Integration der Zielgruppe vorgehen, sich aber auch einige genannte Strategien darunter befinden, die ebenfalls in der Fachliteratur empfohlen werden. Auch die Herausforderungen, die sich in der Literatur finden lassen, werden von den Lehrpersonen als eine Hürde beschrieben, welchen sie bei der Integration ihrer Schülerinnen und Schüler gegenüberstehen
Lieder für die 1. Klasse
Andrew Bond wurde mit 9 Goldenen und mindestens 7 Platin CDs, sowie einem Worddidac
Award ausgezeichnet. Nikol Camenzind, die Komponistin der Schwiizergoofe,
konnte mit jeder der zwölf bisher erschienenen CDs einen Top 10 Platz in der Schweizer
Hitparade belegen und alle erreichten Platin Status. Damit gehören Bond und
Camenzind momentan zu den erfolgreichsten Schweizer Kinderliederkomponisten. Was
macht ihre Lieder so beliebt? Wie unterscheiden sie sich von den Kinderliederklassikern?
Um für die Zielgruppe geeignete Lieder zu erstellen, dienen die beliebten Lieder von
Bond und Camenzind als Vorbilder. Verknüpft mit den thematisch relevanten Inhalten
sollen entsprechende Lieder für die 1. Klasse entstehen.
Um Kinderlieder selbst komponieren zu können, werden erst die theoretischen Grundlagen
eines Liedaufbaus erörtert und die relevanten Themen für das 1. Primarschuljahr
gesammelt.
Im praktischen Teil werden anschliessend Lieder für 1. Klässler mit den entsprechenden
Themen komponiert. Als Produkt daraus entsteht ein Liederheft
Mobbing - Schau nicht weg! Aktiv und proaktiv gegen Mobbing handeln
«Nichts half, also beschloss ich, die Mobber zu ignorieren. Ich liess die Schikanen über mich ergehen und wartete resigniert das Ende der Schulzeit ab.» (Alsaker, 2012, S. 181)
Dieses Zitat soll in meine Bachelorarbeit einleiten. Leider kommen Schikanierungen und Demütigungen weltweit im Erwachsenen- wie auch im Kinderbereich vor. In meiner Bachelorarbeit beschränke ich mich auf den Teilbereich Schulkinder. Sehr problematisch wird es, wenn Schikanierungen und Demütigungen über einen längeren Zeitraum andauern. In meiner Arbeit werde ich das Thema Mobbing mit all seinen Facetten aufzeigen.
Im ersten Teil wird grundlegendes Wissen aufgebaut, mit welchem der folgenden Fragestellung nachgegangen wird: «Weshalb darf bei Mobbing nicht weggeschaut werden?». Im zweiten Teil wird das Berner Präventionsprogramm Be-Prox sowie das Programm No Blame Approach vorgestellt und miteinander verglichen. Beides sind Anti-Mobbing-Programme, welche das gemeinsame Ziel verfolgen, Mobbing nachhaltig zu beenden oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Aufgrund des Vergleichs der beiden Anti-Mobbing-Programme und mittels Gegenüberstellung halte ich Lösungsansätze zu den beiden Fragestellungen fest: «Was kann gegen bestehendes Mobbing unternommen werden»? und «Wie gelingt es, eine Schulklasse proaktiv für das Thema Mobbing zu sensibilisieren»? In der Arbeit zeige ich auf, dass die Folgen von Mobbing das Leben der Opfer wie auch der Täter beeinflussen kann. Die entsprechenden Folgen können sich für beide Seiten kurz-, mittel- oder auch langfristig auswirken. Je nach Art und Stärke des Mobbings oder der Veranlagung der betroffenen Personen kann Mobbing im schlimmsten Fall bis zum Tod eines Mobbingopfers führen. Auch soll aufgezeigt werden, dass und wie Mobbing erfolgreich bekämpft werden kann. Es ist ersichtlich, dass ein positives Klassenklima, die klare Haltung der Lehrperson gegenüber dem Mobbing, sowie das gemeinsame Diskutieren und das Finden von Problemlösungen im Klassenverband die Schülerinnen und Schüler gegenüber dem schwierigen und schwerwiegenden Problem «Mobbing» sensibilisieren. Es wird dar¬gelegt, dass nur eine angenehme Schulumgebung die Mobbingwahrscheinlichkeit senkt
Prävention und Gesundheitsförderung in der Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson Höhere Fachschule am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen
Nichtübertragbare Krankheiten verursachen Leid, bilden die häufigste Todesursache und haben massiven Einfluss auf die Kosten im Gesundheitswesen. Durch Gesundheitsförderung und Prävention kann der individuelle Lebensstil beeinflusst und viele dieser Erkrankungen verhindert werden. In diesem Zusammenhang spielen Pflegefachpersonen eine wichtige Rolle. Der Bundesrat stellt jedoch die Frage, ob Pflegefachpersonen entsprechend ausgebildet werden, um diesen zukünftigen Entwicklungen gerecht zu werden. Daher wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen, wie die Kompetenzerreichung in Bezug auf die Prävention und Gesundheitsförderung in der Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF am BZGS gefördert werden kann. Dazu wurde zuerst eine Curriculumsanalyse durchgeführt, um relevante Inhalte abzubilden. Mittels einer Literaturrecherche sowie eines Interviews wurden anschliessend Kompetenzen erfasst, welche für die Durchführung der Prävention und Gesundheitsförderung notwendig sind. Zur Verbesserung der Umsetzung erfolgte abschliessend die Ableitung von Transfer-Massnahmen für den exemplarisch gewählten Blockkurs acht. Die Ergebnisse zeigen, dass aktuell bereits ein Drittel aller Inhalte des Curriculums einen Bezug zur Prävention und Gesundheitsförderung hat. Das Curriculum bildet zudem auch fachliche, kommunikative und methodische Kompetenzen ab, die von Pflegefachpersonen für die Umsetzung von Prävention und Gesundheitsförderung benötigt werden. Für eine erfolgreiche Transfer-Planung sind inhaltliche und methodische Absprachen innerhalb der einzelnen Blockkurse notwendig. Da die Inhalte mit einem thematischen Bezug auf alle zwölf Blockkurse verteilt sind, müssen organisationstechnische Fragen zu den blockkursübergreifenden Transfers geklärt werden
Ko-Konstruktivistischer Lernansatz als Motivationsantrieb zu gesunder Ernährung von Primarschulkindern
Die vorliegende Arbeit thematisiert den Konsumanstieg von Fertigprodukten und den dadurch zunehmenden Verzehr von Zusatzstoffen, welche fragwürdig für die Gesundheit sind. Dies soll
Schulkindern durch Analysen der eigenen Ernährung bewusst gemacht werden. Diese Arbeit schränkt sich dabei auf die Zwischenmahlzeiten wie Snacks ein. Um den Kindern das Entdecken von gesunden Snacks zu ermöglichen, werden handlungsorientierte Kochlektionen durchgeführt. Dadurch können die Kinder mit gesunden Zutaten experimentieren. Das verfolgt das Ziel, Kindern einen optimalen Nährstoffgehalt zu gewähren, wodurch ein positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit erzielt werden kann. Diese Arbeit geht der Frage nach, ob die intrinsische
Motivation der SuS für gesunde Ernährung, sowie die vermehrte Eigenherstellung von Snacks durch selbständiges Experimentieren gesteigert werden kann. In konstruktivistisch-didaktischem Unterricht sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, um individuelle und vor allem gesunde Snacks herzustellen
Integration von Kindern mit Erkrankung in Autismus-Spektrum-Störung in die Regelschule
Die schulische Integration bzw. Inklusion von autistischen Kindern, aber auch von Kindern mit anderen Beeinträchtigungen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies wird unter anderem dadurch deutlich, dass es in den letzten Jahren enorm viel neue Literatur dazu gegeben hat und auch laufend neue Literatur zum Thema entsteht. Die vorliegende Arbeit macht dies zum Gegenstand der Untersuchung mit dem Ziel, zentrale Elemente zur Regelbeschulung von Kindern mit Erkrankung im Autismus-Spektrum zu beleuchten und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu wurde in einem ersten Teil der Arbeit Begriffe rund um den Autismus selbst geklärt, worauf eine Beschreibung der autismusspezifischen Besonderheiten folgt. Es wird dargelegt, wie sich diese in der Schule äussern. Ausserdem werden verschiedene Erklärungsansätze dieser Besonderheiten vorgestellt. In einem nächsten Schritt wurden verschiedene Modelle bzw. Ansätze aus der Literatur erläutert, mit anschaulichen Beispielen für die Praxis. Aus dieser Theoriearbeit geht ein Fragebogen hervor, anhand dessen ein Interview mit einem Elternteil eines integrierten autistischen Kindes durchgeführt wurde. Die Auswertung dieser Befragung erfolgte dadurch, dass die Praxiserfahrung des befragten Elternteils mit dem zuvor erarbeiteten theoretischen Wissen verglichen wurde. Dabei zeigte sich, dass die aktuelle Literatur viel zu einer gelingenden Integration beitragen kann