Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Medien und Informatik in der 5. und 6. Klasse. Eine produktorientierte Arbeit zur Entwicklung einer Jahresplanung und den dazugehörigen detaillierten Unterrichtsreihen
Die vorliegende Arbeit ist produktorientiert und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Sie erhöht das Bewusstsein der Lehrpersonen für den Medien- und Informatikunterricht. Im Theorieteil werden die Begriffe Digital Natives und Medienkompetenz definiert. Das Ermitteln der Medienkompetenz von Digital Natives hat ergeben, dass sie in den technischen Fähigkeiten versiert sind. Sie brauchen jedoch noch Unterstützung im kritischen Umgang mit Medien und müssen bezüglich der Risiken des Internets aufgeklärt werden. Wichtig ist, dass sie wissen, wie sie sich davor schützen können und bei einer auftretenden Gefahr reagieren müssen. Die eruierten Auswirkungen der Digitalisierung weisen auf die Wichtigkeit des Fachs Medien und Informatik hin. Im praktischen Teil wurden eine lehrplankonforme Jahresplanung für die 5. und 6. Klasse und dazugehörige detaillierte Unterrichtsplanungen erstellt. Die Beurteilung des Fachs Medien und Informatik wurde in die Planung miteinbezogen. Durch die Analyse der bereits bestehenden Unterrichtsbeispiele, ergänzt mit selbst konzipierten Ideen und mithilfe der Kompetenzen des Lehrplans 21, konnte eine praxisnahe Planung erstellt werden. Die Unterrichtseinheiten sind abwechslungsreich gestaltet und knüpfen dank der theoretischen Auseinandersetzung am Lernstand der Kinder an. Die Lehrperson gilt als Schlüsselrolle zur Ausbildung von medienkompetenten Heranwachsenden
Massnahmen zu einer erfolgreichen Bewältigung von Mobbing
In dieser Bachelorarbeit geht es darum, wie es Lehrpersonen erfolgreich gelingt, präventiv und reaktiv auf Mobbing zu reagieren. Dazu wurden verschiedene Themenbereiche wie Definition von Mobbing, Ursachen von Mobbing, Erscheinungsformen von Mobbing, präventive Massnahmen vor Mobbing und die Folgen von Mobbing angeschnitten. Das Thema Cybermobbing nimmt ebenfalls einen kleinen Teil dieser Arbeit in Anspruch. Ein Interview mit einer sozialpsychologischen Betreuerin einer Schule verknüpft die Theorie mit der wirklichen Praxis. Verschiedene Modelle, welche in der Praxis verwendet werden, sind in der Arbeit definiert und aufgezeigt. Ein Geheimrezept, welches für jeden Mobbingfall gültig ist, ist leider bislang nicht entdeckt worden. Jedoch ist es wichtig, das Gesamtbild in Betracht zu nehmen und so zu handeln, sodass das Opfer am wenigsten darunter leidet und sich in der Situation wohl fühlt
Prävention und Konfliktlösung mit der Methode der Gewaltfreien Kommunikation
Anhand der Methode der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg wird Prävention und das Lösen von Konflikten aufgezeigt. Es wird der Fragestellung nachgegangen, welche Möglichkeiten eine Lehrperson hat, die Schülerinnen und Schüler beim Lösen von Konfliktsituationen zu unterstützen und zu begleiten und sie zur Selbständigkeit im Umgang mit Konfliktsituationen anzuregen. Auf die Entstehung von Konflikten und ihre unterschiedlichen Ausprägungen wird detailliert eingegangen. Dabei wird auch der Umgang mit Macht, sozialen Beziehungen und die Entwicklung von Sozialverhalten thematisiert.
Die praktischen Übungsaufgaben basieren auf elementaren Aspekten der Gewaltfreien Kommunikation wie Emotionen, Bedürfnisse, Macht und Empathie. Wie sich diese beim Kind entwickeln, wird detailliert eingegangen. Die praktischen Übungsaufgaben sind auf die Unterstufe ausgerichtet und im Schulalltag anwendbar
Förderung des kreativen Arbeitens im bildnerischen Gestaltungsunterricht in der Primarschule
Während dem Studium an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen begegneten die Autorinnen wiederholt dem Begriff der Kreativität. Auch der Lehrplan Volksschule des Kantons St. Gallen erwähnt den Aspekt der Kreativität in den meisten Fächern. Hinzu kommt, dass die Berufs- und Lebenswelt kreatives Handeln fordert. Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern sich Kreativität im schulischen Kontext in der Primarschule fördern lässt. Zusätzlich setzen sich die Autorinnen mit den Voraussetzungen, die Kinder für kreatives Handeln mitbringen und den Hemmungsfaktoren, auseinander. Die wichtigsten Aussagen zur Beantwortung der Fragestellung werden im Kapitel ‘Schlussreflexion’ aufgeführt. Dieser Teil ist eine Zusammenfassung der Hauptaussagen der vorhergehenden Kapitel. Um die Verbindungen der verschiedenen Teile erfassen zu können, wird jedoch das Verständnis der Inhalte aller Kapitel vorausgesetzt. Die Autorinnen dieser Bachelorarbeit haben sich für die Themen Aspekte der Kreativität, Hemmungsfaktoren, Möglichkeiten zur Kreativitätsförderung, Aufgabenstellungen im Gestaltungsunterricht und Kreativität im Lehrplan Volksschule des Kantons St. Gallen entschieden. Die theoretischen Teile wurden mittels Literaturrecherche erarbeitet
Systematische Analyse von Häuserzeichnungen von 4 - 6jährigen Kindern anhand von Merkmalen und Funktionen einer Kinderzeichnung
In der vorliegenden Bachelorarbeit wird auf folgende Fragestellung eingegangen: Was lässt sich aus sieben Merkmalen und vier Funktionen von Kinderzeichnungen aus 29 Zeichnungen von 18 Kindern im Alter von 4 - 6 Jahren schlussfolgern (Ntot=18; N4=5; N5=6, N6=7). Die Zeichnungen wurden am 02.11.2017 sowie 28.01.2018 im Integrativkindergarten Löwenberg, in Zürich Stadelhofen erstellt.
Zur Beantwortung der Fragestellung werden die Merkmale und Funktionen der 29 Kinderzeichnungen, entlang der theoretischen Vorarbeiten identifizierten Kriterien analysiert (Grösse, Richtung, Prägnanzdenken, Ebene, Röntgenblick, Bewegung, Farbwahl; Nachahmungsfunktion, Kommunikationsfunktion, Ausdrucks- & Symbolfunktion, Abbildungsfunktion). Die Analyse der 29 Zeichnungen mit Hilfe eines Kritierienrasters zeigt folgende Ergebnisse auf:
Alle Kinder der Kindergartenklasse (18) erfassen die reale Grösse in Bezug auf ein Haus teilweise. Die Grössenverhältnisse der Objekte in einer Kinderzeichnung werden im Kindergartenalter noch nicht beachtet. Die 6-jährigen Kinder integrieren die Richtungen bereits in ihren Zeichnungen. Bei den 4-5jährigen ist das Richtungsdenken weniger ausgeprägt. Die 5-6jährigen Kinder beachten prägnante Einzelheiten mehr als die 4-jährigen Kinder. Die Zuteilung der Ebene kann von 4-6jährigen Kindern, noch nicht geleistet werden. In Bezug auf den Röntgenblick zeigen die
5-jährigen Kindergartenkinder, dass sie diesen in ihren Zeichnungen mehrheitlich überwunden haben. Der Grossteil der
4-6jährigen Kinder (83%) integriert keine Bewegungselemente in den Zeichnungen. Die Farbwahl wird von den Kindern altersunabhängig eingesetzt. Für die Aufgabenstellung («Zeichne ein Haus»), hatten die Kinder kein Modell. Somit kann die Analyse das Funktionskriterium der Nachahmung nicht beurteilen. Alle Zeichnungen der 4-6jährigen Kinder zeigen auf, dass die Abbildungsfunktion teilweise genutzt wird
Der Einplatinencomputer Raspberry Pi im Fach Medien und Informatik. Eine produktorientierte Arbeit zum Thema Informatikunterricht auf der Mittelstufe am Beispiel von Raspberry Pi mit Sensoren von GrovePi und der blockbasierten Programmiersprache Scratch in Verbindung mit dem Lehrplan 21
Der Fokus dieser Bachelorarbeit besteht in der Ausarbeitung von modernen und lebensweltbezogenen Unterrichtsbausteinen für den ICT Unterricht. Seit der Einführung von Medien und Informatik als vollwertigem Schulfach in der Primarschule besteht ein grosser Bedarf an Unterrichtsmaterialien und kreativen Ideen, mit denen der ICT Unterricht bereichert werden kann. Die vorliegende Arbeit ist produktbezogen und hat das Ziel, dass Lehrpersonen mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Webseite den Einplatinencomputer Raspberry Pi sowie die dazu passende GrovePi-Platine mit Sensoren und Aktoren im Unterricht einsetzen können. Das Wissen der einzelnen Unterrichtsbausteine ist systematisch, stufengerecht und Lehrplan21 konform aufgebaut. Damit die Schülerinnen und Schüler das Programmieren auf spielerische Art und Weise erlernen haben wir uns für die Programmiersprache Scratch bzw. Scratch for Robots entschieden. Die Arbeit geht über das Programmieren lernen hinaus und enthält zusätzlich einen grossen Teil, in dem gezeigt wird, wie die Kinder im Werkunterricht ein Schutzgehäuse für den Raspberry Pi oder auch ein eigenes Cockpit für ein Autorennspiel selbst herstellen können
Bewegungspausen mit Gesang. Ein Plädoyer für das tägliche bewegte Singen
In dieser Arbeit wird die Edu-Kinesthetic mit den Brain Gym Übungen aus dem Bereich der Kinesiologie beschrieben. Zudem wird das Singen und wie es sich auf den Menschen auswirken kann, genau betrachtet und es werden Faktoren dargelegt, welche aufzeigen, weshalb im Alltag gesungen werden sollte. Schlussendlich wird, mit Hilfe folgender Leitfragen, auf die Kombination von Gesang und Bewegung eingegangen: Was spricht für das Kombinieren der beiden Bereiche? Inwiefern lassen sich im spezifischen die Brain Gym Übungen mit dem Singen kombinieren? Verschiedene Studien, sowie Meinungen literarischer Werke, aber auch Auffassungen von Experten aus dem Bereich der Kinesiologie, welche in einem Interview zu der Thematik Stellung genommen haben, werden erläutert und miteinander verglichen und tragen zur Antwort der genannten Fragen bei. Mit einem Produkt, das auf den theoretischen Grundlagen basiert, wird die Arbeit abgeschlossen und soll auf diese Weise ihren Nutzen in der praktischen Anwendung finden
Darstellungswechsel in der Mittelstufe: Rechengeschichten zu grafischen Darstellungen erfinden
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich primär mit der Fragestellung, wie Kinder vorgegebene grafische Darstellungen in Rechengeschichten übersetzen. Zu Beginn dieser Arbeit werden Theorien zu den Sachaufgaben und Darstellungen, sowie der Lehrplanbezug aufgeführt. Im darauffolgenden Kapitel werden die Durchführung und Auswertung der Standortbestimmung beschrieben und interpretiert. Dazu entstanden in einer ersten Etappe mittels einer eigens kreierten Standortbestimmung Rechengeschichten der Schülerinnen und Schüler. Diese werden in Kategorien aufgeteilt und untersucht. Die Kategorien zeigen, dass sich verschiedene Aufgabentypen ergeben und auch, dass die Rechengeschichten der Schülerinnen und Schüler nicht nur einseitig zu betrachten sind; es sind viele Variationen entstanden, welche in spannenden Diagrammen wiederzufinden sind
Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Schulunterricht
Im 20. Jahrhundert genoss die Schweiz einen Aufschwung im Arbeitsmarkt und konnte sich somit im Wirtschaftssegment entwickeln. Dies bedingte eine enorme Einwanderungsquelle in der Schweiz, sodass der Anteil ausländischer Bewohner rasant zunahm. Die Schweiz vertritt mittlerweile über 190 Nationen und zählt europaweit zu den Ländern mit der höchsten Ausländerquote. Damit ein Zusammenleben stattfinden kann, ist es wichtig, dass Menschen offen gegenüber anderen Kulturen, Religionen und traditionellen Werten eingestellt sind. Diese Denkweise wird auch in der Schule vorausgesetzt, denn der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund steigt immer höher. Studien belegen, dass Kinder mit Migrationshintergrund in der Schweiz eine Bildungsbenachteiligung erleben, da Lehrpersonen ihnen gegenüber oftmals Vorurteile hegen. Um dem entgegenwirken zu können und möglichst allen Kindern gleiche Ausbildungschancen zu gewähren, gibt es mögliche Massnahmen zur Leistungssteigerung in heterogenen Klassen. Dazu gehören unter anderem Sprachförderung, Kooperation mit den Eltern, integrative Mehrsprachigkeit sowie interkulturelle Projekte. Um diese Handlungen umsetzen zu können, bedingt es zuerst ein gesundes Klima und Zusammenhalt in der Klasse herzustellen. Zehn Gütekriterien, welche dank langjähriger Unterrichtsforschungen entstanden sind, bieten den Anfang eines guten Unterrichts, des erfolgreichen Lehren und Lernens. Denn alle Kinder haben ein Recht auf guten Unterricht, unabhängig des Geschlechts oder ihrer Herkunft
Waldbäume erleben im 4. Quartal des Kindergartens im Fokus von Achtsamkeit und Kompetenzorientierung
In dieser produktorientierten Bachelorarbeit wird das Ziel ausgearbeitet, eine Unterrichtsplanung zum Thema Waldbäume für das 4. Quartal des Kindergartens zu erstellen, welche die Kompetenzen des Lehrplans sowie die Haltung der Achtsamkeit fördert.
Mittels Literatur wird begründet, warum Naturerfahrungen für die Kinder zentral sind und wie die Lehrperson eine achtsame Haltung der Kinder aufbauen kann. Auch wird auf das Lernen der jüngeren Kinder und auf die Planungsschritte einer spezifischen Natur - Mensch - Gesellschaft Unterrichtseinheit eingegangen.
Im Produkt, eine 4-wöchige Unterrichtsplanung zum Thema Waldbäume im 4. Quartal (Frühling) des Kindergartens, wurden die in der Theorie genannten Aspekte umgesetzt und reflektiert