Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Praxisheft

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    Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, aufzuzeigen, wie eine ganzheitliche Förderung in den Bereichen Musik und Sprache im Kindergarten stattfinden kann. Dazu wird die folgende Fragestellung gestellt: «Wie ist kompetenzorientierte und wahrnehmungsbezogene Sprachförderung im Kindergarten anhand von Sprechversen möglich, wenn der Rhythmus als verbindendes Glied zwischen Sprache und Bewegung gezielt gestalterisch genutzt wird?». Um die Fragestellung zu beantworten, wurden die einzelnen Bereiche theoretisch aufgearbeitet und in dem Produkt praktisch umgesetzt. Sprechverse dienen als geeignetes Medium für eine rhythmische Umsetzung. Sie fördern zusätzlich die Sprache und den Wortschatzaufbau der Kinder. Im Kindergarten haben sie einen wichtigen Stellenwert und werden häufig eingesetzt. Rhythmus im Kindergarten kann vielseitig eingesetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf den Fortbewegungsarten Gehen, Laufen, Hüpfen und Galoppieren. Durch das Zusammenspiel mit dem Körper und der Bewegung, kann Rhythmus den Kindern greifbar gemacht werden. Die Wahrnehmung ist wichtig für die musikalische Entwicklung der Kinder und spielt in allen Bereichen (Rhythmus, Musik, Sprache und Körper / Bewegung) eine bedeutende Rolle für das Lernen der Kinder. Mit der Sensomotorik ist das Zusammenspiel der sensorischen und motorischen Leistungen gemeint und ist ausschlaggebend für das musikalische Lernen. Keywords: Sprachförderung; Rhythmus; Verse und Reime; Körper und Bewegung; Wahrnehmung; Sensomotorik Quelle: Hutter, L. (2025). Sprachförderung durch rhythmische Spracherfahrung Unterrichtsbausteine für Kindergartenkinder (Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Pädagogische Hochschule St. Gallen

    Förderung sozialer Kompetenzen in der Mittelstufe mit Hilfe eines Kartensets

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    In einer zunehmend komplexen und unvorhersehbaren Welt sind gut entwickelte soziale Kompetenzen für Schüler:innen entscheidend, um zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie soziale Kompetenzen bei Mittelstufenschüler:innen mithilfe eines Kartensets gezielt gefördert werden können. Folgende Fragestellung steht im Zentrum dieser Arbeit: Wie kann ein Kartenset entwickelt werden, damit es sich zur Förderung sozialer Kompetenzen in der Mittelstufe eignet? Die theoretischen Grundlagen umfassen wissenschaftliche Erkenntnisse zu ausgewählten sozialen Kompetenzen und deren Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. Aufbauend auf dieser Basis wurde ein Kartenset entwickelt, das aus 18 Spielen besteht, die auf drei soziale Kompetenzen ausgerichtet sind: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit. Die Spiele wurden in ein Rahmenthema eingebettet. Die Ergebnisse zeigen, dass solche gezielten Lehrmittel zur Förderung der sozialen Kompetenzen von Schüler:innen eingesetzt werden können. Der regelmässige Einsatz kann die sozialen Kompetenzen der Lernenden nachhaltig fördern

    Yoga im Schweizer Kindergarten: Eine Prozessarbeit in Anlehnung an das südafrikanische «Earthchild Project»

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    Diese prozessorientierte Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung von Yoga im Schweizer Kindergarten, inspiriert durch das südafrikanische «Earthchild Project». Ziel ist es, die Frage zu beantworten, weshalb und wie Yoga zur Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung in den Kindergarten integriert werden soll und kann. Die Forschungsfrage wird durch eine Kombination qualitativer und literaturbasierter Ansätze beantwortet. Grundlagen bilden Beobachtungen und Evaluationen im «Earthchild Project» in Südafrika, eine umfassende Literaturrecherche sowie ein dreiwöchiges Praxisprojekt mit zwölf Kindergartenkindern in der Schweiz. Ergänzend wurden Befragungen von zwölf Eltern und zwei Lehrpersonen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga positive Auswirkungen auf die körperliche, emotionale, soziale und geistige Entwicklung von Kindern hat. Die Arbeit liefert Grundlagen für den Aufbau von Yogasequenzen und verdeutlicht, wie Yoga sowohl in Form ganzer Sequenzen (inklusive vorhandener Planungen) als auch als Rituale in den Kindergartenalltag integriert werden kann. Durch die Verknüpfungen der Praxis und Philosophie von Yoga mit den Kompetenzen des Lehrplans 21 zeigt die Arbeit das Potenzial auf, das über jahrtausendealte Wissen sinnvoll in den Bildungskontext einzubetten

    Von der Alp, direkt ins Klassenzimmer, eine praxisnahe und didaktisch fundierte Mappe im Bereich Natur und Alpwirtschaft für den Zyklus1

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    Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Integration von Alpwirtschaft in den Unterricht des Zyklus 1 und deren Bedeutung im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist die Entwicklung einer praxisnahen, didaktisch fundierten Mappe, die Lehrpersonen dabei unterstützen könnte, Themen wie Natur, nachhaltige Landwirtschaft und ökologische Zusammenhänge im Schulunterricht zu vermitteln. Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen, einschließlich der Prinzipien der BNE, mit praktischen Ansätzen, um ein ganzheitliches, entdeckendes und erfrischendes Lernumfeld zu schaffen.Die Methodik umfasst ein umfassendes Literaturstudium sowie eine qualitative Inhaltsanalyse, um relevante Konzepte und Ansätze zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Alpwirtschaft durch praxisnahes Lernen emotionale Bindungen zur Natur fördert, systemisches Denken stärkt und ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensweisen schafft. Die entwickelte Mappe bietet interaktive und handlungsorientierte Materialien, die Unterschiedliche Lernstile berücksichtigen und Kinder dazu ermutigen, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Damit leistet diese Arbeit einen Beitrag zur Verknüpfung von traditioneller Landwirtschaft und moderner Bildung, um Kinder zu aktiven Gestalter*innen einer nachhaltigen Zukunft zu machen

    Leitfaden

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    Geometrie als ein wichtiges Teilgebiet in der Mathematik, beschäftigt sich mit räumlichem Vorstellungsvermögen, Raumorientierung, Beobachtungs- und Abstraktionsfähigkeit. Der Aufbau dieser Kompetenzen ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen der sensorischen Aufnahme von Eindrücken aus der Umwelt und gedanklichen Leistungen. Die geometrische Begriffsbildung wird durch eine aktiv-handelnde Auseinandersetzung verstärkt und verständlich gemacht. In der vorliegenden Arbeit steht infolgedessen die folgende Fragestellung im Zentrum: Wie können Geometrieinhalte in der Primarschule im ausserschulischen Lernraum optimal umgesetzt werden? Um die Leitfrage zu beantworten, wurden die Geometriethemen des Zürcher Lehrmittels Mathematik analysiert und Aufgabenkarten für die Umsetzung im ausserschulischen Lernraum hergestellt und in einer 5. und 6. Klasse praktisch durchgeführt. Die Durchführung zeigt, dass Unterricht draussen in einem Arbeitsplansetting bezüglich der Planung und den Materialien aufwändig ist und nur bedingt zum Lernerfolg der Schüler:innen führt. Dies bedeutet, dass die Unterrichtseinheiten im ausserschulischen Lernraum je nach Klasse, Wetterbedingungen, Themenschwerpunkten, örtlichen Verfügungen und Ressourcen der Lehrperson für einen sinnvollen Einsatz eingeschätzt werden müssen. Der Mehrwert des Lernens im ausserschulischen Lernraum soll dank der intensiven Auseinandersetzung mit der Umwelt, der Bewegung und dem grossräumigen Lernraum als Chance für ein vielseitiges Lernen der Schüler:innen anerkannt und umgesetzt werden

    Verbindung von Merkfähigkeit und Tanztraining

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    Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Tanztraining auf die kognitive Leistungsfähigkeit, insbesondere die Merkfähigkeit. Angesichts der zentralen Rolle der Gedächtnisbildung für schulischen und beruflichen Erfolg wird in dieser Arbeit ein innovativer Ansatz gewählt, der Bewegung und kognitive Prozesse miteinander verbindet. Ziel war es, die Frage zu beantworten, ob regelmässiges Tanztraining die Merkfähigkeit positiv beeinflusst und welche Mechanismen diesem Zusammenhang zugrunde liegen. Im theoretischen Teil wird die Relevanz von Gehirnregionen wie dem Hippocampus und dem präfrontalen Cortex für Gedächtnisbildung und kognitive Flexibilität dargelegt. Studien zeigen, dass Bewegung, insbesondere Tanz, diese Hirnregionen stimuliert, indem sie Neuroplastizität, Neurogenese und die Ausschüttung von BDNF und Dopamin fördert. Zudem wird der integrative Charakter des Tanzens durch die gleichzeitige Beanspruchung motorischer, kognitiver und sozialer Fähigkeiten hervorgehoben. Die empirische Untersuchung erfolgte mittels einer online-basierten Querschnittsstudie mit 21 Teilnehmenden, die fünf Aufgaben zur Messung der Merkfähigkeit absolvierten. Die Ergebnisse zeigen, dass regelmässiges Tanzen mit signifikant besseren Merkfähigkeitsleistungen korreliert (r = 0.66). Tänzer:innen erzielten besonders hohe Werte bei Aufgaben, die räumliches Denken und ein visuelles Gedächtnis erforderten. Studierende Tänzer:innen erreichten die besten Gesamtwerte, was auf Synergieeffekte zwischen kognitiver und körperlicher Aktivität hinweist. Die Arbeit diskutiert die methodischen Einschränkungen, darunter die geringe Stichprobengrösse und das Fehlen eines Längsschnittdesigns, und schlägt zukünftige Forschungsansätze vor. Die Ergebnisse legen nahe, dass Tanztraining als Methode zur Förderung kognitiver Fähigkeiten in Bildung und Therapie genutzt werden könnte. Tanz vereint Bewegung, Musik und soziale Interaktion, was ihn zu einem ganzheitlichen und vielversprechenden Instrument für die Verbesserung von Gedächtnis und kognitiver Leistungsfähigkeit macht

    Lernen aus einer anderen Perspektive: Autismus in der Primarschule

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    Autistische Kinder bringen einzigartige Perspektiven in den Schulalltag – wenn wir die richtigen Bedingungen schaffen, können sie ihr Potenzial entfalten. Die Bachelo-rarbeit beleuchtet den schulischen Umgang mit Kindern, die mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) diagnostiziert sind, und untersucht, wie Lehrpersonen de-ren überfachliche Kompetenzen fördern können. ASS, eine neurodivergente Entwicklungsstörung, äussert sich durch soziale, kommunikative und sensorische Besonderheiten, die im Schulalltag sowohl Herausforderungen als auch Entwicklungschancen mit sich bringen. Im Fokus der Arbeit stehen Strategien wie die Gestaltung strukturierter Lernumgebungen, der Einsatz klarer Routinen und individuell angepasster Förderpläne. Diese Massnahmen helfen, die Stärken autistischer Kinder zu nutzen und gleichzeitig Herausforderungen zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung sozialer, personaler und methodischer Fähigkeiten, die für die Integration und das Wohlbefinden im schulischen Kontext entscheidend sind. Durch eine praxisnahe Analyse werden Lehrpersonen konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt, um ein inklusives Lernumfeld zu schaffen. Dies schliesst die Sensibilisierung der Mitschüler:innen, die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen sowie die Bereitstellung individueller Unterstützung ein. Ziel ist es, eine Schulumgebung zu gestalten, die die Potenziale autistischer Kinder fördert und Barrieren abbaut

    Prävention von Kindesmissbrauch durch Sexualkundeworkshop

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    Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Beantwortung der Frage, wie Schülerinnen und Schüler aus der vierten bis sechsten Klasse im Hinblick auf Kindesmissbrauch präventiv mit Sexualkundeunterricht geschützt werden können. Um diese Forschungsfrage zu beantworten, ist ein Produkt beziehungsweise ein Workshop entstanden, der für die Klassen vier bis sechs einsetzbar ist und in der fünften sowie der sechsten Klasse umgesetzt wurde. Dieser Workshop beinhaltet verschiedene Möglichkeiten, wie Kinder ihre Grenzen spüren lernen und so ihr Wohlbefinden an oberste Stelle setzen. In dieser Arbeit geht es darum, einen Workshop im Sexualkundeunterricht zu entwickeln, diesen praktisch umzusetzen und anschliessend zu reflektieren. Ziel ist es, dass alle Lehrpersonen diesen Workshop mit ihren Klassen durchführen können. Der Workshop soll einen Nachmittag ausfüllen. Dies entspricht etwa zwei Lektionen. Darüber hinaus wird zudem geklärt, was unter Kindesmisshandlungen verstanden wird und in welcher Stufe, also welcher Altersgruppe, ein präventiver Workshop sinnvoll ist. Aus dem Wissen zu Kindesmisshandlungen und dem Sexualkundeunterricht wird ein Workshop entwickelt, der zeigt, wie Lehrpersonen Kindern vermitteln können, was mit ihnen gemacht werden darf und was nicht. Dabei werden weitere Fragen zum Thema Kindesmisshandlungen, sexuelle Gewalt und Sexualkundeunterricht beantwortet. Ein Beispiel dafür wäre: Warum ist es so wichtig, Kinder vor Misshandlungen zu schützen? Diese und weitere Fragen werden mit passender Literatur zum Thema aufgearbeitet

    Die Entwicklung und Stärkung der Selbstwahrnehmung durch ein musikalisches Projekt auf der Zielstufe

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    Im Leben begegnen wir oftmals Situationen, bei denen es erforderlich ist, dass wir etwas vor anderen Personen präsentieren oder ihnen etwas vorstellen. Aber auch schon in der Schule bekommen Kinder Gelegenheiten, bei denen sie einen Vortrag halten müssen oder vor der Klasse etwas vortragen sollen. So kann es auch im Bereich der Musik vorkommen, dass man im Rahmen eines Konzerts vor vielen Menschen etwas vorsingt. In der vorliegenden Bachelorarbeit geht es deshalb darum, wie die Selbstwahrnehmung und das Selbstvertrauen aufgrund eines musikalischen Projekts(Konzerts) von Schüler:innen gestärkt werden kann. Zusätzlich liegt der Schwerpunkt darauf, wie die geeignete Vorbereitung auf so ein musikalisches Projekt aussehen soll. Diese Arbeit verbindet die Theorie der Selbstwahrnehmung, des Selbstvertrauens, des Selbstkonzepts, des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit mit einem durchgeführten Projekt in einer 2. Klasse

    Schriftliche Arbeit

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    Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Lehrpersonen die Chancengleichheit von Kindern mit Migrationshintergrund in ihrem Unterricht fördern können. Es werden Herausforderungen wie sozioökonomische Benachteiligung, Sprachkompetenz und institutionelle Diskriminierung beleuchtet. Basierend auf theoretischen Erkenntnissen werden praxisorientierte Handlungsvorschläge in den vier Bereichen Sprache, Differenzierung, Kooperation und Kultur erarbeitet und in einer Primarklasse erprobt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Massnahmen das Potenzial haben, den Lernerfolg der Kinder positiv zu beeinflussen und so die Chancengleichheit in herkunftsheterogenen Klassen zu fördern

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