Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Unterrichtsstörungen vermeiden und effektiv damit umgehen
Spätestens seit dem 3. Praktikum in einer 4. Klasse beschäftigt die Autorin das Thema der
Klassenführung und der Umgang bzw. die Prävention von Unterrichtsstörungen. Die vorliegende
Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie eine Lehrperson Unterrichtsstörungen vorbeugen
bzw. mit diesen umgehen kann. Dazu wurde verschiedene Literatur analysiert und teilnehmende
Beobachtungen und Interviews durchgeführt. Es zeigte sich, dass Kinder Grenzen und Struktur
brauchen. Aus diesem gewonnenen Wissen, kombiniert mit den eigenen Erfahrungen der Autorin,
entstand das Endprodukt. Eine Broschüre mit praktischen Tipps für Lehrpersonen. Die Broschüre
zeigt Schritt für Schritt, welche Regeln und Strukturen Sinn machen und aufgebaut werden sollten
sowie wie mit auftretenden Unterrichtsstörungen konstruktiv umgegangen werden kann
Der kleine Planetenforscher. Ein Bilderbuch, das die Kinder zum aktiven Mitmachen anregt
Bilderbücher sind wichtig und wertvoll für die Entwicklung der Kinder. Die Gestaltung und das Betrachten von Bilderbüchern müssen gut durchdacht sein. Aus diesem Grund befasst sich die folgende Arbeit mit der übergeordneten Fragestellung: „Welche Aspekte braucht ein Bilderbuch mit Anleitung, um die Kinder gestalterisch handelnd in das Geschehen des Buches miteinzubeziehen?“. Dabei werden zwei Bereiche untersucht: das Bilderbuch und die Aufgaben.
Das Ziel der Arbeit ist die Herstellung eines handlungsorientierten Bilderbuches, welches die gewonnenen Erkenntnisse aus dieser Arbeit widerspiegelt. Das dabei entstandene Bilderbuch eignet sich für Kinder im Vorschulalter und für Kinder in der Unterstufe.
Die Arbeit umfasst vier Hauptteile:
Zuerst werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, welche ein Bilderbuch (Kapitel 4) und die Aufgaben (Kapitel 5) beinhalten. Danach wird die Herstellung des Bilderbuches dokumentiert (Kapitel 6) und im dritten Teil wird die Analyse des Bilderbuches dargelegt (Kapitel 7). Schlussendlich werden aus dem theoretischen Teil, wie auch aus der Herstellung des Bilderbuches, die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst (Kapitel 8).
Die Qualitätsmerkmale nach Falschlehner (2013, S. 1-2) geben gute Anhaltspunkte bei der Qualitätsüberprüfung eines Bilderbuches. Diese Merkmale sagen auch aus, ob ein Buch für die Kinder geeignet ist. Durch Bilderbücher können verschiedene Kompetenzen der Kinder gefördert werden.
Einige Kriterien müssen bei einer Aufgabenstellung beachtet werden. Die Vorbereitung sowie die Durchführung einer Aufgabe muss geplant und durchdacht sein. Dabei geben die Kriterien einer guten Aufgabe von Reusser (2013, S. 5) eine Orientierung.
Für die Gestaltung des Bilderbuches „Der kleine Planetenforscher“, sowie für die Erstellung meines „Überlebensbuch“, stütze ich mich auf die theoretische Grundlage dieser Bachelorarbeit
ADHS in der 1. und 2. Klasse
Über keine andere Verhaltensschwierigkeit wird so häufig diskutiert, wie über die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS. Kinder mit ADHS besuchen die Regelschule. Deshalb sollte eine Lehrperson Bescheid wissen, was ADHS ist und wie es diagnostiziert wird. Aufgrund der drei ADHS-Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität kommt es immer wieder zu Unterrichtsstörungen. Die folgende Arbeit bezieht sich anhand von Literatur auf die Frage, wie der Unterricht für Kinder mit ADHS in der 1. und 2. Klasse förderlich gestaltet werden kann. Auch thematisiert wird die Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus und der Lehrperson. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, ein Kind mit ADHS im Unterricht optimal zu unterstützen und den Unterricht förderlich zu gestalten. Und wenn die Kooperation zwischen Eltern und Lehrpersonen stimmt, kann konstruktiv am Verhalten des Kindes gearbeitet werden
Mobbing – Präventions- und Interventionsmassnahmen. Untersuchung der Motive und Möglichkeiten zur Erkennung und Verhinderung von Mobbing an Primarschulen
In der nachfolgenden Bachelorarbeit wird das Thema Mobbing mit Bezug auf Präventions- und Interventionsmassnahmen erarbeitet. Die Fragestellung, welche der Arbeit zugrunde liegt, lautet: Was ist Mobbing und welche Präventions- bzw. Interventionsmassnahmen zeigen sich als wirksam?
Folglich ist die Arbeit in zwei Teile gegliedert. In einem ersten Teil wird der Begriff Mobbing erklärt und dessen verschiedene Bestimmungsmerkmale werden erläutert. Im zweiten Teil der Arbeit werden Möglichkeiten zur Verhinderung von Mobbing (präventiv und interventiv), anhand von Programmen, welche von der Lehrperson individuell umgesetzt werden können, vorgestellt.
Abschliessend wird die Wirksamkeit solcher Programme erläutert und eine optimale Umsetzung vorgestellt
Theaterpädagogik zur Förderung der sozialen Kompetenzen in der Mittelstufe
Der Lehrplan 21 fordert, dass die Schülerinnen und Schüler nicht bloss Kompetenzen in Fachbereichen wie Mathematik oder Deutsch erwerben, sondern dass auch die sozialen Kompetenzen gefördert werden. Ausgangspunkt für diese Arbeit ist die Fragestellung:
«Inwiefern kann Improvisationstheater die sozialen Kompetenzen, die im LP21 aufgeführt sind, in der Mittelstufe fördern?» Zur Beantwortung der Fragestellung werden
unterschiedliche literarische Quellen zusammengetragen. Die Diskussion der Ergebnisse zeigt, dass das Improvisationstheater alle Bereiche aus den sozialen Kompetenzen fördern
kann. Zudem ist vor allem das Forumtheater, als Form aus dem Improvisationstheater geeignet, um die sozialen Kompetenzen in der Mittelstufe zu fördern.
Die Verfasserin möchte damit andere Lehrpersonen dazu ermutigen, das Improvisationstheater als neue methodisch-didaktische Form auszuprobieren, um im Bereich der sozialen Kompetenzen eine Veränderung anzustreben
Brauchen Kinder Pornokompetenz?! Sexualaufklärung in einer digitalen Welt
Die vorliegende Bachelorarbeit zum Thema «Brauchen Kinder Pornokompetenz?! Sexualaufklärung in einer digitalen Welt» zeigt, was der sexualpädagogische Unterricht leisten muss, um Kinder auf das Thema digitale Sexualität/Pornografie vorzubereiten. Sie beschreibt, wie die Kinder heutzutage mit Pornografie konfrontiert werden und wie sich dieses Thema auf die Entwicklung der Kinder auswirkt. Zudem wird herausgestellt, wie bedeutsam es ist, dass «Pornokompetenzen» seitens der Schule vermittelt werden. Zur Erörterung des Standpunktes von Lehrpersonen zum Thema wurden sechs verschiedene Interviews durchgeführt. Als Resultat wurden Hinweise für einen Transfer in die Praxis erarbeitet.
Die Literaturrecherche zeigt, dass pornografische Darstellungen Bestandteil des Internets sind und Kinder damit früher oder später konfrontiert werden. Mit einer altersgerechten Aufklärung über das Thema «Pornografie» kann gewährleistet werden, dass Kinder und Jugendliche das Gesehene richtig verarbeiten können und keine verzerrte Wahrnehmung von Sexualität erhalten. Im sexualpädagogischen Unterricht ist es deshalb zentral, die Reflexions- und Handlungskompetenzen der Kinder und Jugendlichen im Umgang mit Pornografie zu fördern sowie Medienkompetenz und Sexualwissen zu vermitteln
Lernen im Spiel. Eine Untersuchung von Qualitätskriterien für Spielzeug im kleinen Rollenspiel. Basierend auf dem Bilderbuch "das Farbenmonster"
Spielen wird als die Lernform im Kindergarten bezeichnet (Einsiedler, 1999, S. 45). Dabei steht das Spielzeug sehr eng mit dem Spiel in Verbindung. Doch in der heutigen Zeit wird es durch die riesige Auswahl an Spielzeugprodukten immer schwieriger, gutes Spielzeug von schlechtem zu unterscheiden (Mogel, 2008, S. 115). Dabei stellt das zur Verfügung stellen von anregenden Spiel- und Lernumgebungen einen wichtigen Schwerpunkt im Alltag der Kindergartenlehrperson dar (D-EDK, 2017, S. 56). Um diesem Anspruch entsprechen zu können, ist es notwendig, dass eine Neubewertung von Spielzeug stattfindet.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, Qualitätskriterien für Spielzeug im Kindergarten zu bestimmen und praktisch umzusetzen. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Qualitätskriterien müssen erfüllt sein, um ein anregendes Spielangebot für das kleine Rollenspiel im Freispielfenster im Kindergarten zu gewährleisten?
Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden die Schwerpunkte auf die Entwicklungstheorie nach Jean Piaget, das Freispiel und das Rollenspiel gesetzt. Die Erkenntnisse wurden mit Qualitätskriterien für Spielzeug in Verbindung gebracht und zu einem Kriterienkatalog zusammengeführt. Dieser bildete die Grundlage für die praktische Umsetzung der Qualitätskriterien. Die Untersuchung ergab, dass insge-samt zwölf Qualitätskriterien für anregendes Spielzeug zu nennen sind, welche sich in aufeinander auf-bauende und in Abhängigkeit stehende Ebenen einordnen lassen: Rollenspielform, Thema, Flexibilität, Gestaltung und Nachhaltigkeit
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Arbeit geht der weit verbreiteten Behauptung nach, dass Kinder heutzutage immer weniger Zeit in der freien Natur verbringen und ihre Verbundenheit mit der Natur deshalb immer weiter verloren geht. Überprüft wurde dies anhand von Literaturanalysen zur Bedeutung der Naturverbundenheit von Kindern sowie anhand von Studienanalysen zur Bedeutung der Natur für die kindliche Entwicklung mit Fokus auf die Entwicklungen der letzten Jahre.
Die durchgeführten Analysen zeigen einen tiefgreifenden Einschnitt in der Verbundenheit von Kindern mit der Natur, welcher allerdings nicht nur auf dem vermehrten Konsum digitaler Medien gründet, sondern auch in der veränderten Lebenswelt von Kindern sowie dem Erziehungsstil der Eltern. Eine positive Entwicklung hinsichtlich der Naturverbundenheit von Kindern ist derzeit nicht absehbar. Als Folge dessen wurde als Produkt ein Themenrucksack mit zwei Themenmappen zum Thema „Wetter“ entwickelt, welcher unter Berücksichtigung fachdidaktischer, psychologischer und pädagogischer Aspekte aus der Literaturanalyse im Unterricht von 3. und 4. Klassen zur Förderung der Naturverbundenheit von Kindern eingesetzt werden kann. Der Rucksack mit den beiden Themenmappen ist der schriftlichen Arbeit beigelegt
Neugestaltung der vorgegebenen praktischen Arbeit der Pharma-Assisteninnen und Pharma-Assistenten
Wie jede berufliche Grundbildung, wird auch die Ausbildung zur Pharma-Assistentin und zum Pharma-Assistenten EFZ mit einem Qualifikationsverfahren abgeschlossen. In Schule und Betrieb wird geprüft, ob die künftigen Berufsleute über das nötige Rüstzeug verfügen, um in der Berufspraxis zu bestehen. Zwischen 40 und 50 Kandidatinnen und Kandidaten durchlaufen dieses Verfahren jedes Jahr. Die Autorin ist der Auffassung, dass die heutigen Qualifikationsverfahren nicht in allen Belangen den Gütekriterien einer guten Prüfung entsprechen. Die Ausbildung wird derzeit einer Totalrevision unterzogen. Die anstehende Bildungsreform ist ein idealer Zeitpunkt, um das Prüfungsverfahren zu durchleuchten und Optimierungsvorschläge zu erarbeiten. Mittels Literaturrecherche werden die Gütekriterien erfasst. In dieser Arbeit wird das aktuelle Qualifikationsverfahren beschrieben und analysiert. Mängel bezüglich Gütekriterien werden aufgedeckt. Auf Basis der Vorgaben der neuen Bildungsverordnung werden Massnahmen erarbeitet, von welchen die künftige Abschlussprüfung profitieren könnte. Im Vordergrund steht dabei die vorgegebene praktische Arbeit (VPA). In diesem Teil des Qualifikationsverfahrens, bei welchem die Performanz im realen Berufsumfeld beobachtet werden kann, besteht das grösste Optimierungspotenzial. Dazu müssen vor allem organisatorische Fragen zur Durchführung geklärt werden
Erarbeitung eines Unterstützungsangebots für das Fach Deutsch als Zweitsprache. Auf Grundlage der Sprachprofilanalyse
Die vorliegende, produktorientierte Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Unterstützungsangebots, um Deutsch als Zweitsprache-Lernende bei ihren Sprachproduktionen (Sprechen/Schreiben) zu unterstützen. Das Unterstützungsangebot basiert auf Literaturrecherche und lehnt an das Prinzip des Scaffoldings an. Durch eine erste Sprachstanderhebung konnten die Sprachschwierigkeiten der Lernenden erfasst werden. Dadurch konnte das Unterstützungsangebot gezielt auf die Schwächen der Lernenden individualisiert werden. Mit einer weiteren Sprachstandserhebung sowie der Meinungseinholung der Zielgruppe durch einen Fragebogen konnte dann die Unterstützungsfunktion des erarbeiteten Produkts durch die ausgewählte Stichprobe bestätigt werden. Die Masterarbeit ist insbesondere für Deutsch als Zweitsprache-Lehrpersonen interessant, um den Erwerbsprozess der deutschen Sprache, den ihre Schülerinnen und Schüler durchlaufen, besser zu verstehen, und um zu erkennen, wo welche Fördermassnahmen angesetzt werden können