Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Einfluss von sozialen Medien auf die sportliche Aktivität. Eine Einschätzung von PHSG-Studierenden
Zu den häufigsten Freizeitaktivitäten der Schweizerinnen und Schweizern zählen Sport und die
Nutzung des Internets. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene nutzen zusätzlich oft soziale
Medien und tauschen sich darüber mit anderen aus.
Das Ziel dieser Masterarbeit war, herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen der
Nutzung von sozialen Medien und der sportlichen Aktivität gibt. Dazu wurden Studierende der
Pädagogischen Hochschule St. Gallen im Studiengang Sek 1, das heisst angehende
Oberstufenlehrpersonen, angefragt, eine Umfrage auszufüllen. Aufgrund deren Ergebnisse
wurden 8 Studierende ausgewählt, mit welchen anschliessend halbstandardisierte qualitative
Leitfadeninterviews geführt wurden. Schon aus der Umfrage konnten spannende Erkenntnisse
gewonnen werden. So nutzen beispielsweise 86% der Studierenden die sozialen Medien täglich.
Bei den anschliessenden Interviews konnten spannende Gründe, welche für die Nutzung von
sozialen Medien für sportlichen Aktivitäten sprechen, gefunden werden: Motivation,
Gemeinschaftsgefühl, Visualisierungsmöglichkeiten, zu Leistungen gepusht werden, Kontrolle der
Leistung und weitere. Auf der Gegenseite wurden auch spannende Kritikpunkte angemerkt wie:
Mehrwert nicht vorhanden, zu hohe Ansprüche, unrealistische Ziele, Wettbewerbsgedanke,
falsche Motivation, etc.
Die Studierenden gaben einen persönlichen Einblick in ihre sportlichen Aktivitäten und ihr
Nutzungsverhalten der sozialen Medien. Dabei wurden natürlich auch die Gemeinsamkeiten und
Zusammenhänge zwischen diesen zwei Freizeitbeschäftigungen angeschaut und reflektiert.
Bei den Interviews hat sich herausgestellt, dass sich einige Studierende durch die sozialen Medien
zum Sport motivieren lassen und durchaus von ihnen beeinflusst werden. Trotzdem nutzen nur
sehr wenige von ihnen die sozialen Medien konkret und bewusst für die Ausübung ihrer
sportlichen Leistungen.
Menschen, welche gerne etwas mehr Sport machen würden, die nötige Motivation aber nicht
selbst aufbringen können, das sind der Ansicht der Studierenden nach genau diejenigen, welche
am besten von der Nutzung der sozialen Medien im Sport profitieren können
Korrelation von Religion beziehungweise Religiosität und Bildungserfolg bei Adoleszenten
Religion ist ein unheimlich komplexes und auch noch heute äusserst aktuelles Thema. Sowohl in den Geistes- als auch den Sozialwissenschaften erfuhr sie medial einen enormen Bedeutungszuwachs. Dieser bewirkte wiederum ein gesteigertes Forschungsinteresse. Der überall in westeuropäischen Ländern festzustellenden Rückläufigkeit individueller Glaubenspraxis entspricht daher nicht im selben Mass eine Rückläufigkeit der Bedeutsamkeit von Religion in der Öffentlichkeit. Ebenfalls sehen sich sowohl die Lehrpersonen als auch die Schülerinnen und Schüler im Schulkontext mit dem Thema «Religion» konfrontiert.
Die Daten der von CILS4EU durchgeführten Befragung von Jugendlichen dienen dieser Masterarbeit als Grundlage. Aufgrund der Analyse und Gegenüberstellung zahl-reicher religiositätsspezifischen (bspw. öffentliche Praxis, private Praxis und religiöse Erfahrungen) und bildungsbezüglichen Variablen (bspw. letzte durchschnittliche Zeugnisnote, voraussichtlicher Bildungsabschluss und Einstellung gegenüber Schule) wurden Interviews mit vier religiösen beziehungsweise vier nicht religiösen Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren durchgeführt. Die Kombination der quantitativen CILS4EU-Daten und der qualitativen Interviews sollen Anhaltspunkte und Vergleiche darüber liefern, ob und inwiefern zwischen Religion beziehungsweise Religiosität und Bildungserfolg ein Zusammenhang besteht
Die Bedeutung des Schulweges
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich zentral mit der Frage, welche Bedeutung der Schulweg für schulpflichtige Kinder darstellt und welche Folgen Elterntaxis haben können. Hierzu fand eine qualitative Nachforschung statt, welche in Verknüpfung mit der Theorie zu einer strukturierten Übersicht über die Bedeutung des Schulweges führte. Es wurde untersucht, welche Kompetenzen, gesundheitlichen und entwicklungspsychologischen Aspekte auf dem Schulweg gefördert werden können und folglich bei einer Autofahrt zur Schule vorenthalten werden. Ausserdem wurde die Wahrnehmung von Kindern, die zu Fuss zur Schule gehen und solchen, die chauffiert werden, verglichen. Des Weiteren wurden die Gefahren, welche den Kindern auf dem Weg begegnen können, genauer hinterfragt und allfällige Verbesserungen thematisiert. Dies leitete zu den möglichen Gründen über, weshalb gewisse Eltern ihre Kinder zur Schule fahren. Es zeigte sich, dass vor allem die Sorge um das eigene Kind im Kontakt mit dem Strassenverkehr zu grosser Angst führt. Weitere Gründe und Gefahren werden im Verlauf der Arbeit aufgegriffen. Zum Schluss werden Folgerungen für den Lehrberuf notiert
Freie Arbeit. Eine qualitative Wirksamkeitsstudie
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern sich Freie Arbeit als Form des offenen Unterrichts auf die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Kinder auswirkt. Nebst der Auseinandersetzung mit der Fachliteratur wurden dafür vier halbstrukturierte Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen, welche eine Form von Freier Arbeit unterrichten, durchgeführt. Die anschliessende Datenauswertung erfolgte mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse.
Die Forschungslage bezüglich Freier Arbeit ist lückenhaft und uneinheitlich. Die Ergebnisse der Interviews konnten aufzeigen, dass sich Freie Arbeit sowohl auf die fachlichen als auch auf die überfachlichen Kompetenzen positiv auswirken kann, wobei der Effekt beim Zuwachs von Wissen und Können im nicht-fachlichen Bereich stärker ist. Die Untersuchung ergab zudem, dass verschiedene weitere Faktoren die Wirksamkeit der Unterrichtsform auf die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mitbeeinflussen
SMILE (St. Marys Interactive Learning Experience). Eine Projektanalyse des Afterschool-Programms in der südafrikanischen Township Zwelisha
Diese Arbeit untersucht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein «Afterschool-Programm» nachhaltig erfolgreich sein kann. Mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring wurde die Situation des Afterschool-Programmes in der südafrikanischen Township Zwelisha ermittelt. Anhand der Ergebnisse aus drei Interviews wurden Interventionsmassnahmen zur Verbesserung des Programmes gefunden, welche in einem Strategiepapier festgehalten werden. Implementierungsansätze wurden in den Bereichen Organisation, Logistik, Finanzen, Motivation, Erwartungen und Didaktik gefunden. Es sind sechs Kategorien entstanden, wovon einige deduktiv festgelegt wurden und andere während der Bearbeitung der Interviews. Das Strategiepapier zeigt mögliche Ansätze zur Verbesserung der Situation in Zwelisha auf. Einer der notwendigsten Implementierungsansätze ist die Beschaffung von regelmässigen Finanzen, beispielsweise durch Sponsoringbeiträge. Die Finanzen stehen in direkter Wechselwirkung mit den Bereichen Logistik und Didaktik. Solange sich die finanzielle Lage nicht verbessert, ist es schwierig in den Bereichen Logistik und Didaktik Fortschritte zu erreichen. Das Strategiepapier bezieht sich spezifisch auf die Situation des Afterschool-Programmes in Zwelisha und lässt sich nicht auf andere Projekte übertragen
Feedback im Vereinstraining
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema von «Feedback im Vereinstraining» in der Sportart Ringen. Das Ziel der Arbeit ist es, zu zeigen, dass ein mehrwöchiges Interventionsprogramm mit Kindern eine positive Auswirkung auf das Feedback im Vereinstraining hat. Im Fokus steht dabei einerseits eine Literaturrecherche sowie die Durchführung eines neunwöchigen Interventionsprogramms mit Kindern im Alter von acht bis elf Jahren der Ringerstaffel Kriessern. Mit einem abhängigen t-Test zur Beurteilung der Wahrnehmung der Kinder der Interventionsgruppe und einem unabhängigen t-Test mit einer Vergleichsgruppe, werden empirische Aussagen zur Feedbackwahrnehmung im Vereinstraining der Ringerstaffel Kriessern gemacht. Für die Untersuchungen wurde eine Umfrage im Jugendtraining der Ringerstaffel Kriessern durchgeführt und ausgewertet.
Während die Interventionsgruppe über neun Wochen intensiv im Techniktraining betreut und anhand der recherchierten Feedbackstrategien in den Lerndialog eingeführt wurde, trainierte eine Vergleichsgruppe zeitgleich unter den üblichen Trainingsbedin-gungen. Die vorliegende Arbeit und besonders der Interventionsbeschrieb reflektieren die gemachten Erfahrungen und beschreiben wichtige Erkenntnisse für eine Trainerpersönlichkeit oder Sportlehrperson
Wie muss ein Wimmelbild gestaltet und verwendet werden, damit mit dessen Hilfe und der Unterstützung der Lehrperson, Kinder von acht bis zehn Jahren lernen, mindestens drei Naturprozesse zu benennen und ihre Prozesse einfach erklären zu können?
In dieser Arbeit geht es darum, das vernetzte Zusammenspiel der Natur Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren, anhand eines Wimmelbilds näher zu bringen. Die entsprechende Fragestellung dazu lautet folgendermassen:
Wie muss ein Wimmelbild gestaltet und verwendet werden, damit mit dessen Hilfe und der Unterstützung der Lehrperson, Kinder von acht bis zehn Jahren lernen, mindestens drei Naturprozesse zu benennen und ihre Prozesse einfach erklären zu können?
Dieser Frage wird anhand von Theorie zu Naturprozessen und Wimmelbildern behandelt. Ausserdem findet eine Erprobung eines Wimmelbild-Entwurfs an Kleingruppen einer Schulklasse statt. Die Erkenntnisse zeigten, dass es möglich ist, mithilfe eines Wimmelbilds und der passenden Unterstützung der Lehrperson, ausgewählte Naturprozesse Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren näher zu bringen. Dafür ist notwendig, dass das Bild gewisse charakteristische Merkmale des Wimmelbilds abdeckt. Weiter muss die Lehrperson über dessen Verwendung instruiert werden und sich über die Prozesse selbst im Klaren sein
Forscheraufgaben zu mathematischen Mustern in der Geometrie und Arithmetik. Ausgangspunkt: Bilderbücher "Ein Kreis im Land der figurierten Zahlen" und "Ein Dreieck, ein Viereck, ein Fünfeck, was nun?" von Annika Wille
Das Ziel dieser Arbeit war es, ein Produkt zu entwickeln, mit welchem Schulkindern arithmetische und geometrische Muster nähergebracht werden. Grundlage dafür bildeten die Bilderbücher «Ein Kreis im Land der figurierten Zahlen» und «Ein Dreieck, ein Viereck, ein Fünfeck, was nun?» von Annika Wille. Folgende Fragestellung wurde dazu gestellt: Wie können Kinder zum Erforschen von mathematischen Mustern angeregt werden?
Um die Fragestellung zu beantworten wurde eine Forscherkiste mit verschiedensten Materialien zum Thema, zwei Begleithefter und zwei Lehrpersonenkommentare von uns entwickelt. Durch diese Forscherkiste wird gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler einen erforschenden Umgang mit arithmetischen und geometrischen Mustern erhalten.
Eine Unterrichtsprobe hat gezeigt, dass die entwickelte Forscherbox im Unterricht einsetzbar ist und mit Schülerinnen und Schülern in der Unterstufe bearbeitet werden kann. Auf Grund der gesammelten Ergebnisse aus der Unterrichtsprobe und Erkenntnissen aus dem Entwicklungsprozess der Box kann gesagt werden, dass Kinder auf verschiedene Wege zum Erforschen arithmetischer und geometrischer Muster angeregt werden können. Durch Forscherkiste erhält man einen Überblick der verschiedenen Möglichkeiten und Beispiele, wie die Themen erforscht werden können
Annäherung an das Thema Wald mittels eines selbstgestalteten Bilderbuches im Kindergarten
Im Vergleich zu früher verbringen Kinder und Jugendliche gemäss Louv (2011, S. 16–18) immer weniger Zeit draussen in der freien Natur. Dies hat damit zu tun, dass die Medien immer mehr in unser Leben eingebaut werden. Im Fernseher wird oft über die Natur berichtet. So wird der natürliche Entdeckungsdrang und die Neugier, etwas neues zu erleben, bereits gesättigt.
Weshalb sollen Kinder noch nach draussen gehen, wenn sie gemütlich vom Sofa aus die Natur bewundern können? Genau diesem Verhalten der Kinder soll man als Eltern, aber auch als Lehrperson, entgegenwirken. Den Kindern soll die Natur wieder schmackhaft gemacht werden, damit ihre kindliche Entwicklung in allen Bereichen gefördert werden kann. Laut Raith und Lude (2014, S. 61) hat die Natur einen positiven Einfluss auf die mentale, soziale und physische Entwicklung der Kinder. Die Wälder sind in der Schweiz gut erreichbare natürliche Lebensräume. Manche Kindergartenklassen gehen wöchentlich in den Wald. Aufgrund der heutigen Situation sollte den Lehrpersonen aber bewusst sein, dass es Kinder gibt, welche noch nie im Wald waren. Deshalb soll den Kindern ein Zugang zu diesem für sie noch unbekannten Lebensraum eröffnet werden. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll dies mittels eines selbstgestalteten Bilderbuches geschafft werden. Die Geschichte handelt von einem Hund der sich im Wald verirrt. Das Bilderbuch kann im Kindergarten erzählt werden und soll als roter Faden für das Kennenlernen des Waldes im Klassenzimmer dienen. Passend dazu gibt der Ideenordner des Buches Anregungen, was man im Unterricht zu den einzelnen Kapiteln behandeln könnte
SINNvoll Französisch lernen. Multisensorische Lernmaterialien als Ergänzung zum Lehrmittel dis donc! 5
Die vorliegende Arbeit zeigt theoretisch und praktisch auf, ob und wie sensorische und motorische Sinneswahrnehmungen das Wortschatzlernen im Französischunterricht der 5. Klasse lernförderlich beeinflussen. Das Büffeln von Französischvokabeln haben viele wohl nicht in bester Erinnerung. Die Vorstellung, Wörter auf eine sinnliche und bewegte Art und Weise zu lernen, bietet da eine spannende Abwechslung. Doch, hat multisensorisches Lernen wirklich einen positiven Effekt auf den Wortschatzerwerb? Anhand einer Literaturrecherche wird zunächst grundlegendes Wissen zum Wortschatz aufgebaut. Es wird aufgezeigt, wie Wörter im Gehirn gespeichert und wieder abgerufen werden. Anschliessend werden die Zusammenhänge zwischen Sprache und Sinneswahrnehmungen erläutert. Es folgt eine kurze Analyse des Lehrmittels dis donc! 5, wobei aufgezeigt wird, inwiefern das Lehrmittel multisensorisches Lernen integriert. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse sowie der aktuellen Forschungslage ist eine Kiste mit multisensorischen Lernmaterialien entstanden. Das Ziel ist es, den Kindern damit das Wörterlernen zu
erleichtern und Freude an der französischen Sprache zu vermitteln