Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Bewegung als Stütze gegen Dyskalkulie. Lively calculating - A fan for active learning

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    In dieser Arbeit wird ein selbstentworfener Spielfächer vorgestellt, welcher für die Primarschulen in Südafrika konzipiert und vor Ort erprobt wurde. Ziel des Spielfächers ist es, der Dyskalkulie entgegenzuwirken. Basis dazu ist die Lernform „Bewegtes Lernen“. Der Spielfächer wurde nach einer Überarbeitungsphase an den Lehrplan 21 angepasst, wodurch er auch in der Schweiz eingesetzt werden kann. Wichtig für uns war es, dass das Produkt der Bacherlorarbeit sowohl in Südafrika als auch für uns in der Schweiz im Schulalltag einsetzbar ist und den Lehrpersonen als Ideensammlung für den Mathematikunterricht dient

    Das begleitete Selbststudium an der «Höheren Fachschule Pflege» lernwirksam gestalten

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    In der vorliegenden Arbeit wird durch eine Literaturrecherche aufgezeigt, was selbstreguliertes Lernen aus der Sicht der Neurobiologie, Motivations- und Lernpsychologie bedeutet und was es dafür benötigt. Grund für diese Literaturanalyse ist, dass sich an der Höheren Fachschule Pflege am Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen (ZAG) im ersten Semester gezeigt hat, dass die Lernwirksamkeit für die Studierenden im begleiteten Selbststudium (BS) nicht gleich wirksam wie im Präsenzunterricht ist. Deswegen wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen, wie eine höhere Lernwirksamkeit im begleiteten Selbststudium erzielt werden kann. Basierend auf der Analyse der Literatur und dem Vergleich von Ist-Zustand und Soll-Zustand wurde eine didaktische Neugestaltung der BS-Wochen vorgenommen. Die Schlussfolgerungen zeigen, dass die Studierenden genügend Lernstrategien erhalten, um im begleiteten Selbststudium arbeitsfähig zu sein. Jedoch in der Rolle der Lernbegleitung, deren Funktion und Aufgaben braucht es von Seiten der Lehrpersonen eine didaktische Neugestaltung. Diese wurde in dieser Arbeit vorgenommen. Die ersten Resultate werden erst nach dem Frühlingssemester ersichtlich sein, wenn die Neugestaltung das erste Mal umgesetzt wurde. Die Ergebnisse können nach der ersten schriftlichen Prüfung sichtbar werden, wenn die Inhalte aus der BS-Woche ähnliche Prüfungsresultate wie die Inhalte aus dem Präsenzunterricht liefern. Dadurch könnte ersichtlich werden, dass der Lerneffekt sich erhöht hat, wenn die Prüfungsresultate der BS-Woche besser sind als in den vorangegangenen Semester

    Selbstorganisation mit Hilfe von "digitalen Medien" im Präsenzunterricht der Fachpersonen Gesundheit EFZ

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    Informationen sind heute jederzeit und ortsunabhängig im Internet abrufbar. Dadurch gerät das klassische Lehrmittel immer mehr in den Hintergrund und es halten im Schulzimmer andere Methoden und Hilfsmittel Einzug. Braucht es jedoch durch diese neuen Hilfsmittel und Methoden nun auch einen anderen Unterricht? Neben dieser Frage war auch aus aktuellem Anlass (Coronavirus) die Selbstorganisation des eigenen Lernens für die Lernenden an der Berufsfachschule ein grosses Thema. Dabei ist aufgefallen, dass es den einen Lernenden einfacher gefallen ist, den anderen eher schwieriger. Zudem gibt es aufgrund der «digitalen Medien» andere Methoden, die sich im Unterricht einsetzen lassen. Die Selbstorganisation lässt sich daher aus meiner Sicht gut mit den «digitalen Medien» verbinden. Aufgrund dieser Ausgangslange wird in dieser Arbeit nun dem Thema nachgegangen, ob und welche Grundsätze für das «selbstorganisierte Lernen» mit der Hilfe von «digitalen Medien» gelten. Dabei werden zuerst die Begriffe, die in diesem Zusammenhang stehen genauer erläutert. Anschliessend folgt eine exemplarische Umsetzung einer möglichen «selbstorganisierten» Lerneinheit mit der Unterstützung von «digitalen Medien» im Beruf der Fachpersonen Gesundheit EFZ zum Thema Hygiene

    Möglichkeiten zur Optimierung des Lernerfolges von Studierenden durch Angstreduktion und Stärkung der Volition

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    Die vorliegende Arbeit hat das Anliegen, herauszufinden wie sich die Emotion Angst, und der Wille zur Umsetzung, auch Volition genannt, gegen- und wechselseitig beeinflussen (Heinze 2018). Es wird anhand ausgewählter Literatur eine Definitorische Grundlage von Angst, Volition und Lernerfolg gegeben. Weiterführend werden die wichtigsten wechselseitigen Bedingungsfaktoren benannt und Ideen zur Umsetzung der Steigerung des Lernerfolges gegeben. Als Basis dienen hierfür die Arbeiten von Heinze (2018) und Dietz (1998) um die Synthese auf Basis der Grundlagenliteratur von Heckhausen (1996), Kuhl und Bernet(2000) herzustellen. Es soll aufgezeigt werden inwieweit innere und äussere Einflussfaktoren den Studienerfolg beeinflussen und wie Studierende durch Reduktion der Angst und Stärkung der Volition ihren Studienerfolg sichern oder steigern können. Folgende Erkenntnisse konnte der Autor gewinnen. Angstreduktionstechniken sind für Studierende je nach Ausprägung der Angst schnell und wirksam anwendbar und können daher bis zu einen gewissen Grad den Lernerfolg steigern. Strategien zur Stärkung der Volition sind meistens hingegen längerfristig beeinflussbar und bedürfen eines hohen motivationalen Veränderungswillens des Studierenden an diesen zu arbeiten. Daraus lässt sich für die Zusammenarbeit von Lehrperson und Studierenden im Bereich Höhere Fachschule folgende Aussagen treffen. Die Lehrperson kann durch Gestaltung einer angstfreien Lernumgebung den Lernerfolg der Studierenden direkt beeinflussen. Indirekt kann die Lehrperson die Studierenden an ihre maladaptiven Copingstrategien heranführen, um bei Lernhemmnissen Strategien zur Stärkung der Volition aufzuzeige

    Leistungsbeurteilung von Lernenden mit Hilfe von digitalen Prüfungen

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Leistungsbeurteilung von Lernenden, welche mit Hilfe von digitalen Prüfungstools auf BYOD-Geräten (Bring Your Own Device) durchgeführt wird. Zu diesem Zweck werden zunächst die verschiedenen Varianten und Szenarien digitaler Leistungsbeurteilung klassifiziert, um zu einer Eingrenzung der untersuchten Prüfungstools zu gelangen. Es werden Voraus-setzungen (technisch, organisatorisch und personell) ausgeführt, damit eine Leistungsbeurteilung den Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität und Ökonomie) genügend durchgeführt werden kann. Auf Grund unterschiedlicher Bedürfnisse der einzelnen Fachbereiche der Technischen Berufe des GBSSG, sind unterschiedliche Tools im praktischen Einsatz. Es werden deshalb die sechs Tools Moodle, eXaminer, isTest2, e-tutor, MS Forms und Socrative im Detail untersucht und festgehalten, wie gut sich mit diesen die genannten Voraussetzungen erfüllen lassen. Ihr Vergleich bietet den Fachbereichen eine Orientierungshilfe für das weitere Vorgehen und die möglichen Einsatzbereiche. Es zeigt sich, dass die eher einfach zu bedienenden Tools mit geringer Einarbeitungszeit die Voraussetzungen nur mangel-haft erfüllen können. Zentrale Massnahmen für den validen Einsatz der Tools sind der Aufbau und Unterhalt eines sinnvoll strukturierten Fragenpools, der Einsatz einer Software, um die BYOD-Geräte in einen sogenannten Kioskmodus zu versetzen und Schulungen innerhalb der Fachbereiche im Um-gang mit den eingesetzten Tools. Dies kann nur durch eine Arbeitsteilung erreicht werden, bei welcher sich bestimmte Lehrpersonen eher auf die technischen und andere auf die inhaltlichen Aspekte der Fragenkonstruktion spezialisieren. Die Kollaboration zwischen den Lehrpersonen eines Fachbereiches nimmt somit eine wichtige Stellung ein

    Kompetenzorientierter Unterricht unter Berücksichtigung von Lernortkooperation

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    Die vorliegende Arbeit geht der Fragestellung nach, wie der Unterricht an der Berufsfachschule unter Berücksichtigung von Lernortkooperation kompetenzorientiert gestaltet werden kann. Es werden Grundsätze veranschaulicht, die zur Gestaltung eines kompetenzorientierten Unterrichts beitragen und die Grundzüge und Möglichkeiten der Lernortkooperation berücksichtigen. Die Autorin dieser Diplomarbeit zeigt anhand von Fachliteratur die didaktischen Überlegungen zu Kompetenzentwicklung im Berufsfachschulunterricht auf. Dabei setzt sie sich mit dem Kompetenzbegriff aus verschiedenen Betrachtungswinkeln auseinander. Die gesetzlichen Grundlagen sowie die Formen und Möglichkeiten der Lernortkooperation werden theoriegestützt erklärt. Dabei wird vor allem schwerpunktmässig der Aspekt der interinstitutionellen Kooperation zwischen den drei Lernorten beleuchtet. Im Zusammenhang mit didaktischen Modellen der Ausbildung richtet die Autorin den Fokus auf die Entwicklung von Handlungskompetenz. Aufbauend auf diesen Grundlagen befasst sie sich mit der Theorie wie kompetenzorientiertes Lehren und Lernen an der Berufsfachschule erfolgen kann. Dem Aspekt des Transfers widmet die Autorin ein eigenes Kapitel, weil dieser eine hohe Bedeutung für den Aufbau von Handlungskompetenz hat. Basierend auf der mehrperspektivischen vorhergegangenen Analyse fasst die Autorin Empfehlungen für kompetenzorientierten Unterricht unter Berücksichtigung von Lernortkooperation zusammen. Diese richten sich an die Meso- und Mikroebene der beruflichen Bildung mit Schwerpunkt der interinstitutionelle Lernortkooperation. Zu den Empfehlungen macht die Autorin Umsetzungsbeispiele. Auf der Mesoebene sieht sie die Möglichkeit, dass die drei Lernorte in der Erstellung eines Curriculum- und eines Transferkonzepts zusammenarbeiten können. Hier stellt die Autorin fest, dass es Vorgaben gibt, welche die Zusammenarbeit beeinflussen und dass die Einflussmöglichkeit auf die Rahmenbedingungen für eine Lehrperson nicht vorhanden sind. Für die Mikroebene hat die Autorin die Erkenntnis gewonnen, dass wirkliche Lernortkooperation kaum oder nur marginal stattfinden kann. Der Fokus ihrer Umsetzungsvorschläge ist deshalb die Gestaltung praxisorientierter Transferaufgaben. Dafür verwendet sie einen konkreten Handlungskompetenzbereich des kommenden Bildungsplans der Ausbildung zur Fachpersonen Betreuung EFZ

    Die öffentliche Wahrnehmung des Frauenhauses St. Gallen. Untersuchung des Selbst- und Fremdbildes in der Etablierungsphase 1979-1996

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    Unzählige Zeitungsartikel, Leserbriefe, Info-Blätter und Jahresberichte über das Frauenhaus St. Gallen befinden sich im Frauenarchiv Ostschweiz. Die erst seit 1980 bestehende Institution musste aufgrund der mangelnden finanziellen Unterstützung des Kantons und der oft tabuisierten Gewalt an Frauen schwierige Zeiten durchleben. Es dauerte schliesslich bis 1996, dem Ende der in dieser Arbeit definierten Etablierungsphase, bis sich das Frauenhaus als Institution anerkannt fühlte. Diese Masterarbeit untersucht anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring die öffentlich zugänglichen Texte in der Zeitspanne der Etablierung. Anhand der Analyse soll zum einen ermittelt werden, wie das Frauenhaus St. Gallen von den damals existierenden Zeitungen dar-gestellt wurde und wie es sich in der Öffentlichkeit selbst präsentierte. Zudem werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Ergebnisse verglichen. Mit Hilfe der induktiven Kategorienbildung konnten dabei vier Hauptthemen herausgearbeitet werden: Finanzierung, Gewalt an Frauen, Folgen für die Kinder und die Rolle der Frau. Aus der Analyse geht hervor, dass sich das Selbst- und das Fremdbild über die Zeit verändert haben. Inhaltliche Unterschiede können vor allem bei der Kategorie Finanzierung festgestellt werden. Demnach war das Fremdbild zwischenzeitlich sehr negativ geprägt, wobei unter anderem der Stiftungsrat für das zu kleine Kapital verantwortlich gemacht wurde. Mit diesen kritischen Ansichten war das Frauenhaus St. Gallen nicht einverstanden, da es sich von der Regierung und vom Kanton häufig benachteiligt fühlte. Am Anfang und am Ende der Etablierungsphase finden sich im Allgemeinen aber bei allen Kategorien viele Übereinstimmungen. Während das Frauenhaus St. Gallen auf die misshandelten Frauen und die Schicksale der Kinder aufmerksam machte und so für seine Notwendigkeit argumentierte, fanden sich in vielen Zeitungsberichten ähnliche oder unterstützende Worte. So wurde unter anderem auch auf dringend benötigte Spendengelder oder frauenfeindliche Politiker aufmerksam gemacht. Es lassen sich aber auch bei den Kategorien Folgen für die Kinder, Rolle der Frau und Gewalt an Frauen durchaus Unterschiede feststellen. Diese beruhen aber in erster Linie auf der zeitlichen Einordnung, denn einzelne Themen wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten angesprochen. So thematisierte das Frauenhaus sexuelle Gewalt an Kindern beispielsweise zu einem anderen Zeitpunkt als die Zeitungen

    Ist das Knacken von Nüssen eine Knacknuss im Unterricht von Natur und Technik?

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    Das Thema Nüsse knacken ist eine Verlockung, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene packen kann. Es gibt unzählige Nussknacker, die zum Kauf angeboten werden. In dieser Arbeit wird dieses Thema von mehreren wissenschaftlichen Seiten beleuchtet: Aus der Physik (z.B. Kraftmessung, Hebelwirkung), der Biologie (z.B. Bestimmung der Nusssorte), der Chemie (z.B. Einwirkung von Chemikalien) und des Designs (z.B. Usability-Testing). Das Ziel ist das naturwissenschaftlich experimentelle Arbeiten für die Schülerinnen und Schüler einzuführen und umzusetzen, sodass sie experimentelle Kompetenzen aufbauen können. Durch Laborversuche wurde experimentell ermittelt, wie sich die Nusssorten bezüglich ihrer Stabilität unterscheiden. Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfe der Versuchsanleitung die physikalischen Gesetze entdeckend und forschend erarbeiten

    Die Herausforderungen der Adoleszenz aus Sicht von Jugendlichen mit dem Asperger-Syndrom

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    Gemäss den Sonderpädagogik Konkordat der EDK werden in der Schweiz integrative Lösungen separativen Lösungen der Beschulung vorgezogen. Dies führt dazu, dass Lehrpersonen in Zukunft immer häufiger auch Jugendliche mit dem Asperger-Syndrom unterrichten werden. Hierbei sollte man sich bewusst sein, was es für Jugendliche mit Asperger bedeutet in der Adoleszenz zu sein und welchen Herausforderungen sie begegnen. Es gibt bereits zahlreiche Studien, die die Herausforderungen des Berufslebens und der sozialen Beziehungen bei Jugendlichen mit Autismus untersucht haben. Die Perspektive der Jugendlichen mit dem Asperger-Syndrom auf die weiteren in der Theorie bekannten Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen werden allerdings kaum betrachtet. Gerade in der Lebensphase der Adoleszenz geschehen viele Veränderungen, die die Jugendlichen mit dem Asperger-Syndrom stärker als die Jugendlichen ohne das Asperger-Syndrom herausfordern könnte. Dies, da Jugendliche mit dem Asperger-Syndrom per Definition zu repetitiven Verhaltensmustern tendieren, die durch diese Veränderungen verunmöglicht werden könnten. Diese Arbeit versucht die Lücke zu schliessen und die Sicht der betroffenen Jugendlichen auf alle Entwicklungsaufgaben des Jugendalters darzulegen. Zusätzlich zu den Entwicklungsaufgaben werden auch die jeweiligen Bewältigungsstrategien erforscht und bewertet Dabei wurden vier Jugendliche mit dem Asperger-Syndrom interviewt und die Daten wurden anschliessend mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Viele bereits bekannte Erkenntnisse zu den Entwicklungsaufgaben der sozialen Beziehungen und zum Berufsleben wurden durch die Ergebnisse dieser Arbeit bestätigt. Diese beiden Entwicklungsaufgaben sind aus Sicht der Jugendlichen besonders herausfordernd. Zusätzlich dazu wurden aber auch soziale Beziehungen zu Erwachsenen und Zukunftsgedanken im privaten Bereich als Herausforderung genannt. Im Gegensatz zu Jugendlichen ohne das Asperger-Syndrom stellten die körperlichen Veränderungen keine Schwierigkeit dar. Zu den in der Theorie festgehaltenen Entwicklungsaufgaben kommt teilweise die hypersensorische Wahrnehmung dazu, die als anstrengend bezeichnet wird und auch Auswirkungen auf andere Entwicklungsaufgaben hat

    Die mediale Diskussion zur Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe am 18. Mai 1879. Eine diskursanalytische Untersuchung von Zeitungen aus dem Kanton St.Gallen

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    Die Schweiz schuf im Jahr 1874 als erste Nation die Todesstrafe auf Verfassungsebene ab. Dieser vorbildlichen Rolle in Europa soll sie nur fünf Jahre später nicht mehr gerecht werden. Diskussionen über den Zweck und die Folgen dieser Abschaffung gipfelten in einem Referendumsvorschlag, welcher eine Wiedereinführung der Todesstrafe forderte. Diese Forderungen fanden nach ausgiebigen Diskussionen im Bundesrat und dem Parlament Gehör und es folgte eine Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Schweiz am 18. Mai 1879. Die Thematik war umstritten und es bildeten sich zahlreiche Meinungen in der Stimmbevölkerung. Das Aufkommen der Zeitungen bot ab Mitte des 18. Jahrhunderts eine neue Methode der Meinungsverbreitung und so wurde eine starke mediale Auseinandersetzung mit der Abstimmung erwartet. Ziel dieser Arbeit ist es, diesen Diskurs rund um die Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe am 18. Mai 1879 zu erfassen. Dabei wird der Fokus auf den Kanton St.Gallen gelegt, der aus mehreren Gründen besonders dafür geeignet ist. Es wurde eine Diskursanalyse mit acht Zeitungen des Kantons St.Gallen durchgeführt. Die Quellengrundlage boten jegliche Zeitungsartikel, welche bis zu einem Monat vor der Abstimmung, sprich dem 18. April 1879, veröffentlicht wurden. Die Arbeit schafft es, die Diskurslinien in den Zeitungen zur Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe darzustellen und zeigt ausserdem auf, dass sich die Diskurslinien kaum verändert oder verschoben haben

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