Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Die lokale und regionale Wahrnehmung von Carl Lutz. Die Entstehung einer Erinnerungskultur. Ein Vergleich zwischen der lokalen und regionalen Perspektive sowie jener der offiziellen Schweiz

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    Als Vizekonsul in Budapest initiierte der gebürtige Walzenhauser Carl Lutz die grösste Rettungsaktion für die jüdische Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der lokalen und regionalen Wahrnehmung im Geburtsort Walzenhausen auseinander und vergleicht diese Wahrnehmung anschliessend mit der Perspektive der offiziellen Schweiz. Sie hat zum Ziel, die Erinnerungskultur zu Carl Lutz näher zu beleuchten. Grundlage für die Analyse und den Vergleich der verschiedenen Perspektiven untereinander bildeten einerseits die mit Hilfe der Oral History-Methode erhobenen Interviews und andererseits die spezifisch gesuchten Zeitungsartikel der Presse des Appenzeller Vorderlandes. Sämtliche Daten wurden mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring mittels eines induktiven Kategoriensystems ausgewertet. Das durch die Arbeit realisierte Narrativ zeigt sowohl Entwicklungslinien als auch Lücken im Erinnerungsprozess an Carl Lutz auf

    Problemlösen im Textilen Gestalten. Eine Design Research basierte Studie zur Umsetzung von heuristischen Methoden anhand des Designprozesses

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    Der Designprozess ist im Lehrplan Volksschule ein wichtiger Bestandteil des Textilen Gestaltens. Dieser leitet Schülerinnen und Schüler anhand der fünf Phasen (Sammeln und Ordnen, Experimentieren und Entwickeln, Planen und Herstellen, Begutachten und Weiterentwickeln, Dokumentieren und Präsentieren) durch den Problemlöseprozess. Ein Schwerpunkt dabei ist die Förderung des Verständnisses von technischen Abläufen wie auch der Fertigkeit, gewonnene Erkenntnisse praktisch umzusetzen. Dabei ist es wichtig, dass Jugendliche Zusammenhänge und Ähnlichkeiten erkennen und auf neue Kontexte übertragen können. Mit einem Design Research Ansatz wird in dieser Arbeit untersucht, ob einzelne Phasen des Designprozesses für die Lernenden beim selbstständigen Zurechtzufinden in ungewohnten Situationen von besonderer Bedeutung sind. Weiter wird betrachtet, in welchem Mass Schülerinnen und Schüler Rückmeldungen der Lehrperson im Problemlöseprozess berücksichtigten. Dazu wurden zwei Halbklassen einer 1. Oberstufe regelmässig besucht und beim Arbeiten beobachtet. Die festgehaltenen Erkenntnisse wurden anhand eines Kriterienrasters gegliedert und ausgewertet. Die gemachten Beobachtungen bestärken die Annahme, dass fehlendes Verständnis des Basiswissens, einen Transfer verhindert. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass die Phase des Experimentierens und Entwickelns von besonderer Bedeutung für das selbstständige Arbeiten und damit auch für das Problemlösen ist. Zudem scheint die Reflexion beim Ausarbeiten von Lösungswegen eine bedeutsame Rolle zu spielen. Dies lässt vermuten, dass für die Förderung der Problemlösekompetenz das Begutachten und Weiterentwickeln eine grosse Relevanz ha

    Magersucht im Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt. Retrospektiver Einfluss der Ernährungsbildung sowie Präventionsstrategien aus der Sicht von betroffenen Adoleszenten

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Strategien von WAH-Lehrpersonen im Bereich der Primär- und Sekundärprävention von Magersucht. Diese noch unerforschten Massnahmen werden mit den Bedürfnissen von Betroffenen überprüft. Aufgrund der im Fach WAH verankerten Ernährungsbildung tragen die WAH-Lehrkräfte eine grosse Verantwortung im Bereich des Essverhaltens der Schülerinnen und Schüler (Bartsch et al., 2013, S. 88–91). Zusätzlich soll deshalb untersucht werden, welcher retrospektive Einfluss das Fach WAH auf magersüchtige Jugendliche erzielte. Die Erkenntnisse dieser drei Forschungsfragen liefern folglich Rückschlüsse für die Präventionsarbeit im Bereich der Anorexie mit Fokus auf das Fach WAH. Sie bilden ausserdem die Grundlage für einen Leitfaden im Umgang mit Betroffenen. Für die Beantwortung der Fragestellungen wurden vier Interviews mit magersüchtigen Adoleszenten sowie die gleiche Anzahl an Befragungen mit WAH-Lehrpersonen durchgeführt. Die anschliessende Auswertung basiert auf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018). Die Strategien der WAH-Lehrpersonen reichen von fachspezifischen bis hin zu fachunabhängigen Massnahmen. Einige davon werden angesichts ihrer Kontraproduktivität tabuisiert. Allgemein gehören die Zusammenarbeit mit Fachpersonen sowie schulinterne Vorkehrungen weniger zum Strategierepertoire der Befragten. Aus den Erkenntnissen der Daten lässt sich schlussfolgern, dass die Massnahmen auf Seiten der WAH-Lehrpersonen sehr unterschiedlich sind. Der Vergleich zwischen beiden Untersuchungsgruppen, aber auch innerhalb des Samples der anorektischen Jugendlichen zeigt wenige Gemeinsamkeiten in diesem Bereich auf. Einerseits lässt sich daraus schliessen, dass eine stärkere Sensibilisierung für WAH-Lehrkräfte vonnöten ist. Andererseits kann daraus abgeleitet werden, dass die Massnahmen mehrheitlich subjektiv bewertet werden und dem Einzelfall angepasst werden müssen. Auch kann festgestellt werden, dass nicht nur Präventionsstrategien in der hauswirtschaftlichen Ernährungsbildung Folgen auf Magersüchtige ausüben, sondern auch solche unabhängig davon. Dieser Befund veranschaulicht die Einflussgrösse der WAH-Lehrpersonen über die Ernährungsbildung hinaus. Die Effekte aller in diesem Fach eingeleiteten Massnahmen sind überwiegend negativ geprägt. Folglich bekräftigen sie die Empfehlung einer vertieften Sensibilisierung. Dieser Befund wird zusätzlich dadurch unterstützt, dass einige Strategien seitens der WAH-Lehrkräfte gemäss den bisherigen Forschungen kontraproduktive Folgen erzielen können. Diese entsprechen teilweise jedoch auch den Bedürfnissen der Adoleszenten

    Wahrnehmung von Unterricht aus Sicht der Schülerinnen und Schüler. Eine empirische Untersuchung zur Geschlechterfrage in der Schule

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    Gegenüber Frauen und Männern gibt es verschiedene Erwartungshaltungen, die oft auch durch geschlechtsstereotypische Vorurteile geblendet sind. So kann sich eine eigene, persönliche Einstellung gegenüber Lehrpersonen bei den Schülerinnen und Schülern unterschiedlich auswirken. Welche Bedeutung das Geschlecht der Lehrperson im Schulalltag hat und in welchem Ausmass dies auf die Unterrichswahrnehmung der Schülerinnen und Schüler Einfluss nimmt, wird in dieser emprischen Masterarbeit überprüft. Dabei wird aber auch das Geschlecht der Schülerinnen und Schüler als ein potenzieller Faktor beleuchtet, der die Schülerinnen- und Schülereinschätzungen über die Lehrpersonen beeinflusst. Das zentrale Augenmerk wird auf die Unterrichtswahrnehmung der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen ""Leistungserwartung"", ""Klassenmanagement im Bereich der Regelklarheit"", ""Vermittlungskompetenz"" und ""Schülerinnen- und Schülerorientierung"" gelegt. Die Datengrundlage geht mit dem Projekt ""Wirkungen der Lehrerausbildung auf professionelle Kompetenzen, Unterricht und Schülerleistungen (WiL)"" hervor. Die statistische Analyse beruht auf Daten von 341 Oberstufenschülerinnen und -schülern von unterschiedlichen Schulstufen und Schulniveaus. Die Daten wurden an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen vom Forschungsinstitut ""Erziehungswissenschaft Pädagogische Hochschule St. Gallen"" erhoben. Die Analyse ergibt, dass das Geschlecht der Schülerinnen und Schüler auf die Unterrichtswahrnehmung in allen vier Unterrichtsmerkmalen keinen signifikanten Zusammenhang aufweist. Wird aber das Geschlecht der Lehrpersonen berücksichtigt, weisen die Ergebnisse in den Unterrichtsmerkmalen ""Leistungserwartung"" und ""Schülerinnen- und Schülerorientierung"" darauf hin, dass dies die Schülerinnen- und Schülerwahrnehmungen entscheidend zu beeinflussen vermag und zwar zugunsten der Lehrer. Obwohl in den Bereichen ""Regelklarheit"" und ""Vermittlungskompetenz"" das Geschlecht der Lehrpersonen kein signifikanter Einfluss ausübt, werden die Lehrer von den Schülerinnen und Schülern höher eingeschätzt. Diese Ergebnisse legen zum einen nahe, dass neben dem Geschlecht auch andere Einflussfaktoren auf die Schülerinnen- und Schülereinschätzungen zuzuschreiben sind. Zum anderen darf aber auch eine geschlechtsspezifische Voreingenommenheit seitens der Schülerinnen und Schüler gegenüber den Lehrpersonen nicht unberücksichtigt bleiben

    «Wovon hängt ein gelungener Einsatz der Schulassistenz in der Oberstufe ab?» Eine Mixed-Methods Studie zur Massnahme der Schulassistenz in ausgewählten Zürcher Schulen

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    Der inklusive Ansatz im Bildungssystem führt dazu, dass die Schulassistenz in Regelschulen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler mit einem be-sonderen Förderbedarf und ermöglicht ihnen somit die Partizipation am Unterricht. Das Feld der Schulassistenz ist jedoch noch kaum erforscht. Diese Masterarbeit verfolgt das Ziel, ei-nen Beitrag zur Forschung im Bereich der neuen Unterstützungsperson leisten und somit zur Schliessung dieser Lücke beizutragen. Die Arbeit untersucht, wie der Einsatz von Schulas-sistenzen auf der Oberstufe gewinnbringend gestaltet werden kann. Dafür werden die drei Bereiche Aufgabenbereiche, Kooperation zwischen der Lehrperson und der Schulassistenz und Nutzen genauer untersucht. Zusätzlich werden Herausforderungen und Optimierungs-vorschläge miteinbezogen, da auch sie zentral für die Beantwortung der Hauptfrage sind. Anhand einer Mixed-Methods Studie wird eine umfassende Erforschung der genannten Be-reiche betreffend der Schulassistenz realisiert. Die für diese Arbeit benutzten Daten wurden innerhalb eines Projektes, das von der Pädagogischen Hochschule St.Gallen durchgeführt wurde, erhoben. Dabei wurden einerseits Interviews mit Schulassistenzen (N = 6), Schuli-schen Heilpädagogen und Heilpädagoginnen (N = 6), Lehrpersonen (N = 34) und Schulleitun-gen (N = 9) durchgeführt und andererseits ein Fragebogen an die Schulassistenzen (N = 14) und Lehrpersonen (N = 52) abgegeben. Die Interviewdaten wurden mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet und für die Darstellung der quantitativen Daten wurden Häufigkei-ten ausgezählt. Die Untersuchung bestätigt, dass die Aufgabenbereiche, die Kooperation zwischen der Lehr-person und der Schulassistenz und der Nutzen für den gelungenen Einsatz der Schulassis-tenz in Oberstufen essentiell sind. Es ist wichtig, dass der Nutzen vielseitig ist, die Kooperati-on eine gute Qualität aufweist und die Aufgabenbereiche klar definiert und der Qualifikation der Schulassistenz angepasst sind. Grundsätzlich wird der Einsatz der Schulassistenz posi-tiv beurteilt. Es werden jedoch einige Herausforderungen und Optimierungswünsche, wie die professionelle Vorbereitung der Schulassistenz und der Lehrpersonen, geäussert. Dies zeigt, dass der Einsatz der Schulassistenz noch weiter verbessert werden kann, damit er noch erfolgreicher ist

    Hand in Hand

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    Fragestellung Ich möchte der Frage nach einer zielbringenden und wirkungsvollen Elternarbeit, die sich positiv auf das Lernklima des Kindes auswirkt, nachgehen. Ausserdem soll aufgezeigt werden, wie Elternanlässe sinnvoll und positiv für alle Beteiligten im Schuljahr eingesetzt werden können. Zuerst befasse ich mich mit den verschiedenen Arten von Elternarbeiten und worauf geachtet werden muss. Das Ziel sind fünf Elternarbeiten vorzubereiten, mit den entsprechenden Hilfsmitteln. Deshalb muss ich mich mit verschiedenen Fragen auseinandersetzen: Welche Kriterien müssten Arbeitsmaterialien für Lehrpersonen des Zyklus 1 erfüllen. Wie müssten konkrete Vorlagen von Musterelternarbeiten aussehen, die an die jeweiligen, individuellen Bedürfnisse direkt angepasst werden können. Wie kann ich das Ganze digitalisieren, damit es ansprechend und benutzerfreundlich ist und auf keinen Fall kompliziert wird. Methoden Mit meiner Bachelorarbeit möchte ich ein Arbeitsinstrument kreieren, auf welchem verschiedenen Möglichkeiten von Elternarbeiten beschrieben werden,sowie ergänzend je ein konkretes Beispiel aufgezeigt wird. Dieses Beispiel soll man den eigenen Bedürfnissen anpassen können und anschliessend direkt 1:1 durchführen können. Diese Arbeitsmaterialien sollen den Lehrpersonen des Zyklus 1 eine Hilfestellung bieten. Sie liefern Ideen, die jede Lehrperson individuell anpassen kann. Die Arbeit beinhaltet fünf Elternarbeiten, welche konkret in einen Schuljahreszyklus passen. Ergebnisse Das Fazit meiner Arbeit ist, dass Elternarbeit ein sehr wichtiger Punkt in der Lehrer- und Lehrerinnentätigkeit ist. Eltern sollen mit einbezogen werden, denn wenn alle Beteiligten ihren Teil der Aufgabe gut erledigen, gibt das Ganze die bestmögliche Förderung und Forderung des Schülers bzw. der Schülerin. Das Kind kann seinen Bildungsrucksack für sein Leben somit bestmöglich füllen

    Gruppen- und Paartanz in der Schule

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    Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Gruppen- und Paartanz, Lehrpläne, Lehrmittel und Lehrmethoden aus den 70er Jahren und aus der Gegenwart. Dabei dient die folgende Fragestellung als Ausgangspunkt: Welche methodisch-didaktischen Gründe finden sich in Gruppen- und Paartänzen für die Primarstufe im Lehrplan 21 im Generationenvergleich am Beispiel der 70er Jahre? Die Frage wird mithilfe der Analyse von Lehrplänen, der Aufarbeitung von Literatur und anhand eines Interviews mit einem Zeitzeugen bearbeitet. Das Tanzprojekt dieser Arbeit wurde mit einer 4. Klasse in Balgach durchgeführt. Das Einstudieren der fünf verschiedenen Gruppen- und Paartänze fand in zwei Lektionen pro Woche von März bis Juli statt und endete mit einer Tanzaufführung für die Familien. Das Tanzen der Kinder innerhalb einer Gruppe und auch mit einem Partner/einer Partnerin führte zur gegenseitigen Unterstützung. Obgleich Paartänze nicht die erste Wahl von Primarschülerinnen und -schülern sind, wurden diese von der Mehrheit mit Begeisterung getanzt. Durch den Generationenvergleich sowie die Verbindung von Theorie und Praxis wurde die Fragestellung beantwortet: Es gibt viele methodisch-didaktische sowie motivationale Gründe, welche für das Tanzen in der Primarschule sprechen. Es zeigt sich, dass das Tanzen im Vergleich zu den 70er Jahren in den Schulen an Wichtigkeit gewonnen hat, obwohl das Wissen im Bereich Methodik-Didaktik im Grunde schon vorhanden war

    Entwicklung eines interaktiven Aufgabenhefts für das Bildnerische Gestalten

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    Während dem ersten Modul im bildnerischen Gestalten an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen ist die Autorin auf das Buch «Der Sachensucher» von Keri Smith gestossen. Darin werden die Leser und Leserinnen auf animierende Weise angeleitet, Sachen zu suchen, zu sortieren und umzufunktionieren. Fasziniert von diesem Schriftstück entstand die Idee, ein auf den Lehrplan und auf den bildnerischen Gestaltungsunterricht angepasstes Arbeitsheft anzufertigen, das von der Gestaltung und der Art der Inhaltsvermittlung ähnlich wie das Buch von Keri Smith aufgebaut ist. Entsprechend wurde in einem ersten Schritt die Kompatibilität des Arbeitsheftformats mit den didaktischen Grundlagen des Gestaltungsunterrichts und den Richtlinien des Lehrplans 21 analysiert. Hierfür wurden verschiedene literarische Texte zur Kunstdidaktik, die verschiedenen Phasen des Kunstunterrichts sowie die didaktischen, strukturellen und inhaltlichen Hinweise des Lehrplans zusammengetragen und bearbeitet. Dem wurden anschliessend die Ziele, der Aufbau und die Funktion eines Arbeitsheftes gegenübergestellt und in einem Fazit wurde zusammengefasst, inwiefern sich dieses Format für den Kunstunterricht eignet. Im zweiten Teil der Arbeit wurde schliesslich das Erstellen dieses Arbeitsheftes inhaltlich und formal geplant und begründet, so dass es den didaktischen und inhaltlichen Zielen des bildnerischen Gestaltungsunterrichts gerecht wird. Hierfür wurden, die korrekte Formulierung eines Arbeitsauftrages, die Auswahl der Kompetenzen und schliesslich der Aufbau des Inhalts analysiert und ausgearbeitet. Abschliessend wurden die Anforderungen an eine ansprechende Gestaltung sowie die formalen Bedingungen festgehalten. Ziel war es, anhand des erarbeiteten Theoriewissens und der anschliessenden Planung, ein Arbeitsheft zum Thema Farbenkreis und Klecksographie für den zweiten Zyklus herzustellen

    Moralische Entwicklung von Schülern und Schülerinnen am Lernort Schule. Eine Auseinandersetzung mit Kohlberg, Nunner-Winkler und Lind

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    Eine hohe moralische Entwicklung hat eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft und ist für das Fortbestehen einer Demokratie entscheidend. Auch der Lehrplan verlangt nach einer Auseinandersetzung mit moralischen Werten. Es gibt verschiedene Theorien darüber, wie sich Moral entwickelt und wie sie am besten gefördert werden kann. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Beantwortung der folgenden Fragestellung: „Kann die moralische Entwicklung am Lernort Schule gefördert werden?“ Um die Frage zu beantworten werden Studien verschiedener Forscher herangezogen, welche Fördermöglichkeiten in Schulen getestet haben. Dazu gehören die kognitive Sichtweise nach Kohlberg, die affektive Sichtweise nach Nummer-Winkler sowie eine die beiden Ansätze verbindende kognitiv-affektive Bildungstheorie von Lind. Zu jeder Theorie werden Studien herangezogen, welche Fördermöglichkeiten in Schulen getestet haben. Die Analyse dieser Studien zeigt, dass moralische Entwicklung am Lernort Schule nachweislich gefördert werden kann. Die Nachhaltigkeit dieser Förderung ist jedoch nicht garantiert, weil nach dem Verlassen der Schule durch den Wegfall der Bildungsprozesse eine Regression in der moralischen Entwicklung festgestellt werden kann

    Gefahren im Internet. Ein Musical zur Förderung von Medienkompetenzen in der Primarschule

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    Im aktuellen Lehrplan 21 enthalten ist das neue Fach «Medien und Informatik». Ziel davon ist es, Kindern einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien und mit der Informatik zu vermitteln. Dazu gibt es mittlerweile schon eine grosse Bandbreite an Lehrmitteln und Materialien für den Primarschulunterricht. Doch der Wissensaufbau alleine reicht nicht aus. Aus diesem Grund entstand im Rahmen dieser Bachelorarbeit das Musical «Flucht i di virtuelli Welt». Darin thematisiert werden die Gefahren des Internets. In der vorliegenden Arbeit wird darauf eingegangen, warum das Musical eine geeignete Methode ist, bei Primarschülerinnen und –schülern (möglichst früh) einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu fördern. Das methodische Vorgehen dazu wird in einem zusätzlichen Kapitel genauer erläutert. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass das Musical nicht für den Wissensaufbau im Unterricht eingesetzt werden sollte, sondern für den Transfer von Wissen in Handeln. Das Musical gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr erworbenes Wissen in einem geschützten Rahmen in Handlung umsetzen zu können, ohne reale Folgen davon tragen zu müssen. Dies setzt jedoch voraus, dass die Lehrpersonen die Gefahren des Internets mit ihrer Klasse vorab im Unterricht thematisieren, um danach mithilfe des Musicals einen erfolgreichen Transfer von Wissen in Handeln ermöglichen zu können

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