Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Inwiefern wurden die Kritikpunkte am alten Asylverfahren bei der Konzeption des neuen Asylverfahrens berücksichtigt und umgesetzt?
Am 1. März 2019 wurde schweizweit das neue «Beschleunigte» Asylverfahren eingeführt. Mit dieser Neustrukturierung verfolgte der Bund das Ziel, die Kritikpunkte am alten Asylverfahren umzusetzen. Das neue Beschleunigte Asylverfahren sollte schneller, effizienter und kostengünstiger werden. Was sind die ersten Erfahrungen? Gelang dies in der Umsetzung?
Diese Arbeit untersucht die Fragestellung, inwiefern die Kritikpunkte am alten Asylverfahren bei der Konzeption des neuen Asylverfahrens berücksichtigt und umgesetzt wurden. Dies wird ent- lang der drei Kriterien, Kosten, Dauer und Rechtsberatung beleuchtet.
Zur Beantwortung der Fragestellung wurden Experteninterviews mit direkt beteiligten Akteuren des Asylverfahrens durchgeführt, namentlich mit einem SEM-Sacharbeitenden, der Rechtsbera- tung, zwei Asylsuchenden und zwei Betreuungspersonen. Genannte wurden mithilfe mit der qua- litativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet
Schule am Puls der Natur
Die Natur in ihrem immer wiederkehrenden Zyklus der vier Jahreszeiten in
den Schulalltag einbinden, darum geht es bei dieser Arbeit.
Die hier vorliegende produktorientierte Bachelorarbeit hat zum Ziel, die Beziehung zur
Natur von Kindern durch reale Naturerfahrungen innerhalb und ausserhalb des Schulzimmers
zu fördern.
Um den Inhalt des Produktes zu begründen, wurde in einem ersten theoretischen Teil
die Wichtigkeit der Natur für die kindliche Entwicklung (körperlich, emotional und sozial)
erörtert. Da heute vielen Kindern und auch Erwachsenen der Zugang zur Natur
fehlt, haben die Autorinnen im praktischen Teil eine Sammlung an Lernkarten für den
Gebrauch unter freiem Himmel, aber auch unter dem Schulhausdach entwickelt.
Diese Lernkarten basieren auf persönlichen Erfahrungen und den daraus resultierenden
Erkenntnissen zu verschiedenen Themen, welche im zweiten Teil dieser Arbeit
dokumentiert und festgehalten werden.
Das Produkt begleitet die Nutzer durch ein Schuljahr, wobei die vier Jahreszeiten den
roten Faden bilden und als Orientierung dienen
Mathematik in Bewegung. Integration koordinativer Fähigkeiten im Mathematikunterricht
Einer der Gründe, weshalb wachstumsbedingte Veränderungen in der Entwicklung von Kindern statt-findet, ist der Bewegungsmangel. Aufgrund vielzähliger Beobachtungen dieses Bewegungsmangels und körperlicher Unterentwicklung von Kindern aus allen Praktika der ersten zwei Studienjahren an der Pädagogischen Hochschule Rorschach sowie einer schweizweiten Studie, welche diese Tendenz ebenfalls bestätigt, befasst sich die vorliegende Bachelorarbeit mit der Verbindung der koordinativen Fähigkeiten und den mathematischen Inhalten des Zürcher Mathematiklehrmittels 1. Diese Verbin-dung wird durch das Produkt der Bachelorarbeit, ein zu den vier Aufgabenheftern des Zürcher Mathe-matiklehrmittels komplementäres Übungsheft, gewährleistet. Die Dringlichkeit eines solchen Übungs-heftes ging aus der zu Beginn der Bachelorarbeit durchgeführten Umfrage (April 2019) hervor, bei welcher von 30 befragten Lehrpersonen alle, ausser drei sich ein solches Hilfsmittel wünschten
Entwicklung von Aufgabensets nach dem LUKAS-Prozessmodell im Fach NMG für den 2. Zyklus über Mobilität
Auf der Basis von verschiedenen Aufgabensets im Fach NMG zum Thema Mobilität setzt sich diese produktorientierte Bachelorarbeit im ersten theoriegeleiteten Teil mit dem Aufbau des LUKAS-Modells, sowie alternativen Planungsmodellen auseinander. Weiter setzt sich diese Arbeit mit Kriterien auseinander, welche Aufgabensets erfüllen müssen, damit sie gemäss dem Lehrplan Volksschule St.Gallen, einem kompetenzorientierten Unterricht entsprechen.
Im zweiten Teil werden vom Autor entworfene exemplarische Aufgabensets didaktisch und methodisch ausgearbeitet. Die Aufgabensets sind mit den nötigen Arbeitsblättern ergänzt und somit für den Unterricht einsatzbereit.
Die Aufgabensammlung stellt ein Angebot für sämtliche Lehrpersonen dar, welche einen Bereich der Thematik «Mobilität» bearbeiten möchten. Das Dossier enthält die eigentlichen Lernaufgaben, Unterlagen für die Lehrperson mit didaktischen Überlegungen sowie Kopiervorlagen. Die Aufgabensets sind für Schülerinnen und Schüler des 2. Zyklus konzipiert. Weiter fokussieren sich die Aufgaben auf einen schülerzentrierten Unterricht unter Einbezug kooperativer Lernformen
Lerntypen – Ihre Bedeutung für das Lernen und den Unterricht
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Thematik der individuellen Präferenzen beim Lernprozess. Dabei liegt der Fokus auf der Lerntypentheorie nach Vester (2016). Es wird der Frage nachgegangen, welche Gründe für oder gegen einen lerntypenangepassten Unterricht sprechen und in welchem Zusammenhang Lernstrategien dazu stehen.
Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen Teil, in dem sowohl die fachlichen Hintergründe der unterschiedlichen Lernprozessmodelle geklärt, als auch deren Verbindungen mit Lernstrategien und dem Unterricht aufgezeigt werden. Im praktischen Teil wird auf die erstellte Sammlung von Lerntechniken für den Unterricht Bezug genommen. Nach der Klärung des Ziels dieses Produkts wird die Auswahl der Lerntypen und Lerntechniken begründet und auf die Zielgruppe Bezug genommen
Aufgabenkartei zur Spracherfahrung. Mit Schwerpunkt Rhythmus und Wahrnehmung
Die vorliegende Arbeit ist eine produktorientierte Bachelorarbeit, die im Rahmen der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen entstanden ist. Die Bachelorarbeit ist in zwei Teile gegliedert. In einem ersten Teil wird der Fragestellung nachgegangen, wie Sprache im musikalisch – bewegten Lernen erfahrbar gemacht werden kann. Dazu werden die Bereiche Sprache, Musik und Wahrnehmung mit passender Literatur analysiert. Die enge Verknüpfung von Sprache und Musik wird anschaulich dargelegt.
Der zweite Teil der Arbeit besteht aus einer kompetenzorientierten Aufgabenkartei zur Spracherfahrung. Die Kartei besteht aus neun Aufgaben zur Spracherfahrung mit Schwerpunkt Rhythmus und Wahrnehmung. Die Aufgaben basieren auf den im ersten Teil erarbeiteten theoretischen Grundlagen. Eine abschliessende Diskussion rundet die Bachelorarbeit ab
Die unterschiedliche Entwicklung von Mädchen und Jungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse für die Klassenführung
Während mehreren Praktika begegneten der Autorin immer wieder Vorurteile über laute, zappelige und unruhige Jungen, die im Gegensatz zu den braven und stillen Mädchen nicht ruhig sitzen können und somit oft den Unterricht stören. Die vorliegende Arbeit geht diesen Behauptungen nach, indem sie die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen erleuchtet und nach Ansätzen sucht, die in der Klassenführung berücksichtigt werden können und somit einen Unterricht bieten, den beiden Geschlechtern entspricht. Im Zuge dieser Bachelorarbeit entstand ein Kriterienraster für Lehrpersonen, mit denen sie ihren Unterricht hinterfragen können und durch dessen Anregungen den Unterricht interessanter für Jungen gestalten können. Denn ja, es bestehen Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen
Erstellung und Überprüfung einer Zusammenstellung verschiedener Stimmbildungsübungen in der Mittelstufe
In dieser Arbeit geht es um die Frage, was für Kriterien Stimmbildungsübungen erfüllen müssen, um effektiv in der Mittelstufe eingesetzt werden zu können.
Zudem wird Hintergrundwissen zum Aufbau und der Entwicklung der Stimme und Gesang in der Mittelstufe thematisiert.
Es wurden verschiedene Stimmbildungsübungen zusammengestellt und mit einer sechsten Klasse erprobt. Die Kinder gaben Rückmeldungen, die in die Übungen integriert wurden.
Die Übungen wurden reflektiert und in einem Produkt zusammengefasst. Sie liefern einen leichten Einstieg in die Stimmbildung, sowohl für die Lehrperson, als auch für die Schülerinnen und Schüler.
Diese Arbeit soll Lehrpersonen Anregungen liefern, Stimmbildung praktisch, zielführend und mit Freude anzugehen, selbst, wenn kein eigenes Vorwissen vorhanden ist. Im besten Falle regt sie Kinder und Lehrpersonen dazu an, sich mit ihrer Stimme zu beschäftigen und die Freude am Singen (wieder) zu entdecken
Mehrstimmigkeitstraining für Unterstufenkinder
Meist wird für den Schritt von der Einstimmigkeit zur Mehrstimmigkeit im schulischen Kontext das Kanon-Singen empfohlen. Dieses hat gewisse Vorteile, jedoch auch einen grossen Nachteil: Streng genommen wird für das Kanon-Singen die Fähigkeit mehrstimmig zu singen quasi schon vorausgesetzt. Daher erscheint es sinnvoll alternative Wege zu nutzen.
Die vorliegende Abschlussarbeit des Primarlehramts der Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen befasst sich mit einer möglichen Form, wie ein für Unterstufenkinder geeignetes didaktisches Konzept aussehen könnte, welches die wesentlichen Fähigkeiten der Mehrstimmigkeit trainiert.
Diese Kompetenzen werden in einem Theorieteil zur Mehrstimmigkeit ausgeführt. Sich an diesen orientierend wird anschliessend ein Konzept entwickelt, das sich auf das Stufenmodell zur Mehrstimmigkeit von Matthias Stubenvoll (2013) stützt. Statt eine Mehrstimmigkeit singend zu beginnen, wird in der erarbeiteten Unterrichts-sequenzreihe auf die gesprochene Sprache als Basis gesetzt.
Diese Reihe wurde im Rahmen der Musikalischen Grundschule in acht Sequenzen durchgeführt und anschliessend mit einem eigen erstellten Kriterienraster anhand von subjektiven Beobachtungen ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass das Konzept in dieser Form gut durchführbar war und dass die einzelnen, ausgewählten Schritte und Elemente geeignet für ein erstes Training mit Unterstufenkinder sind. Im Schlussteil werden dennoch kritische Perspektiven für eine mögliche weitere Durchführung angeführt
Multikulturalität im Schulalltag
Die Bevölkerung der Schweiz umfasst zahlreiche Nationen und Kulturen. Die kulturelle Viel-falt der Gesellschaft war noch nie so gross wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Daher ist es unerlässlich, dass Kinder bereits im Schulalter auf die Aspekte der Offenheit gegenüber an-deren Kulturen auf die globalisierte Welt kompetent vorbereitet werden. Diese Vorbereitung sollte früh genug stattfinden; die Schule spielt eine bedeutende Rolle dabei. Aufgrund der wesentlichen Rolle der Schule befasst sich die vorliegende Bachelorarbeit befasst mit der interkulturellen Pädagogik. Sie hat das Ziel, die Kompetenzen einer Lehrperson zu erarbei-ten, die für einen erfolgreichen interkulturellen Unterricht notwendig sind. Dazu wurden die theoretischen Aspekte der interkulturellen Pädagogik und der interkulturellen Kompetenz analysiert. Die Zusammenarbeit der Lehrpersonen mit den zugewanderten Eltern wurde ebenfalls anhand einer Literaturrecherche erörtert. Mit den Erkenntnissen aus der Theorie wurde eine Ideensammlung für die Primarschule erstellt, die einen interkulturellen Umgang für alle Beteiligte in der Schule fördern soll