Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Aufgabensammlung zum Thema Mond, erstellt auf Basis der Theorie der scientific literacy

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    Auf der Basis der scientific literacy (naturwissenschaftlichen Bildung) setzt sich diese produktorientierte Arbeit mit der Erstellung von Aufgaben im NMG Unterricht auseinander. Die Fragestellung: «Wie muss eine Aufgabensammlung gestaltet sein, damit die Teilbereiche (wissen, bewerten und handeln) der scientific literacy (naturwissenschaftlichen Bildung) aus Sicht der entsprechenden Theorie bestmöglich vermittelt werden?» war wegleitend für diese Arbeit. Im ersten Teil der theoretischen Arbeit wird die Theorie der scientific literacy im Zusammenhang mit Experimenten und Versuchen genauer analysiert und Kriterien für eine scientific literacy fördernde Aufgabe ausgearbeitet. Folgende Kriterien sind wegleitend: sprachliche Unterstützung, die Erfüllung der Bedingungen für conceptual change (Umstrukturieren von Vorstellungen), Orientierung an den Interessen der Schülerinnen und Schüler, Ermöglichung einer aktiven und handelnden Mitarbeit und Auslösen von Diskussionen und Gespräche. Im zweiten Teil wird das Produkt vorgestellt und anhand der ausformulierten Kriterien genauer unter die Lupe genommen. Ein wichtiger Bestandteil des Produktes sind Experimente. Sie bilden ein tieferes Verständnis für die Naturwissenschaften und fördern Fähigkeiten, wie zum Beispiel: kritisches Hinterfragen von Studien und das Nachvollziehen von Versuchen. Das Produkt, eine Aufgabensammlung zum Thema Mond, besteht aus Materialkiste, Arbeitsblättern und für die Lehrperson drei Lernarrangements mit Lehrplanbezug und inhaltlichen und didaktischen Hinweisen. Das Produkt wurde für eine 5. oder 6. Klasse konzipiert. Diese Unterrichtsreihen und im Besonderen die Problemdarstellungsphase soll die scientific literacy der Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Experimenten und Versuchen speziell fördern. In den darauffolgenden Phasen werden die Ergebnisse und Erkenntnisse der Experimente und Versuche und die Theorie dahinter näher bearbeitet. Die scientific literacy ist schon in der Primarschule von grosser Wichtigkeit, da jeder Mensch tagtäglich mit der naturwissenschaftlichen Welt konfrontiert wird. Die Kinder sollen befähigt werden, wissenschaftliche Erkenntnisse zu kennen, zu bewerten und nach ihnen zu handeln. Diese Lernarrangements unterstützen die Schülerinnen und Schüler der scientific literacy einen Schritt näher zu kommen

    Förderung der Lesekompetenz bei DaZ und allgemein leseschwachen Kindern. Leseförderung in der Zielstufe 3./4. Klasse

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    Kinder sind in unserer Gesellschaft nicht nur in der Schule mit Buchstaben und Wörtern konfrontiert, sondern begegnen diesen auch draussen in der Stadt, in verschiedenen Kaufläden und auch zu Hause. Spätestens im Primarschulalter lernen Kinder das Lesen und versuchen somit ein Teil der Gesellschaft zu werden. Jedoch genügt es bei weitem nicht, nur Wörter oder Sätze zu entziffern, um sich als Leserin oder Leser zu behaupten. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler auch verstehen, was sie lesen. Aufgrund der Tatsache, dass es bei vielen Kindern an Unterstützung und Motivation für das Lesen fehlt, sind die Schulen überfüllt mit Kindern, welche eine Leseschwäche und weitere schulische Probleme aufweisen. Unter anderem gehören DaZ-Kinder auch zu dieser Sorte von Schülerinnen und Schüler, die keinen Bezug zum Lesen haben. Die Leseschwäche wirkt sich auch allgemein negativ auf den Unterricht dieser Kinder aus. Nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in anderen Fächern führt ein Mangel an Textverständnis zu erheblichen Schwierigkeiten. Aus diesem Grund ist es von grosser Bedeutung, diesen Kindern spätestens in der Primarschule einen Zugang zum Buch zu ermöglichen. So liegt es nicht nur in der Verantwortung der Eltern, sondern auch der Lehrperson, den DaZ- und leseschwachen Kindern im Allgemeinen das Lesen schmackhaft zu machen und sie dabei zu unterstützen, die Lesekompetenz zu fördern

    Langzeitbeobachtung eines siebenjährigen Kindes (MS, Rollstuhl) in den Fächern Mathematik, Deutsch, Natur-Mensch-Gesellschaft, Sport und bildnerisches Gestalten. Messung (Sekunden) der Unterstützungszeit durch Praktikantin, Lehrperson oder Mitschüler

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    In der vorliegenden Arbeit wird zwei Fragestellungen (4a & 4b) nachgegangen: Wie viel Betreuungszeit braucht M. durch andere Personen während dem Unterricht? (4a) und gibt es Fächer, in denen M. deutlich weniger Betreuungszeit benötigt? (4b). In diesem Zusammenhang wird in einem ersten Schritt die Theorie zu Integration und Inklusion in Verbindung mit dem sonderpädagogischen Konzept erläutert. In einem zweiten Schritt wird der Umgang mit einer Klassenassistenz beschrieben. Es zeigt sich, dass viele Spannungsfelder auftreten können, welche nach Zumwald (2014) beschrieben werden. In einem dritten Schritt wird die Durchführung der Beobachtungen beschrieben. M. wird während 6 Wochen in 5 verschiedenen Fächern (Mathematik, Deutsch, Natur-Mensch- Gesellschaft, Sport & bildnerisches Gestalten) beobachtet. Die beobachtende Person misst dabei die Sekunden, die bei der Betreuung von M. durch die Praktikantin, die Mitschülerinnen und Mitschüler und die Lehrpersonen, anfallen. In einem vierten Schritt werden die Ergebnisse der Beobachtungen aufgezeigt. Jedes Fach und jede Betreuungsperson werden einzeln in einem Diagramm präsentiert und beschrieben. In einem fünften Schritt werden die Ergebnisse in der Diskussion mit den Hypothesen zu den Forschungsfragen verglichen und allesamt bestätigt. Zu Beginn wird die Treppenlift Betreuungszeit von den anderen Betreuungszeitpunkten ausgeschlossen, da M. sowieso in dieser Zeit immer Betreuung benötigt, um den Lift zu benützen. Hypothese H1: „Das Kind benötigt in den Fächern Sport und bildnerisches Gestalten mehr Aufmerksamkeit als in den Fächern Mathematik und Deutsch“, wird für alle Fächer bestätigt. Hypothese H2: „Das Kind kann in den Fächern Natur- Mensch-Gesellschaft, Mathematik und Deutsch auf eine Betreuungsperson verzichten, da die Unterstützung der Mitschülerinnen und Mitschüler für die erforderlichen Tätigkeiten ausreichen“, wird für alle Fächer tendenziell angenommen. Abschliessend lassen sich 4 Erkenntnisse festhalten. Eine Haupterkenntnis ist, dass man bei der Integration eines Kindes mit einer körperlichen Behinderung immer über längere Zeit in der konkreten, schulischen Situation beobachten muss, in welchen konkreten Situationen tatsächlich Unterstützungsbedarf besteht

    Bilderbuch 1

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    Der Schwerpunkt der vorliegenden Bachelorarbeit liegt auf dem Entstehungsprozess einer interkulturellen Kindergeschichte für südafrikanische Kinder aus Townships. Diese wurde in interkultureller Zusammenarbeit gestaltet. Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess, basierend auf den theoretischen Grundlagen zu beschreiben, kritisch zu beleuchten und auszuwerten. Das Projekt verfolgt die Absicht, den Kindern einer südafrikanischen Townshipschule eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen und die Bedeutsamkeit des Lesens für Kinder im Schulalter aufzuzeigen. Um die Geschichte authentisch zu gestalten, entstand diese in interkultureller Zusammenarbeit mit südafrikanischen Lehramtsstudentinnen und Kindern aus einer südafrikanischen Townshipschule. Die Geschichte greift Probleme südafrikanischer Schulkinder aus Townships auf und soll betroffene Kinder ermutigen, an sich und ihre Fähigkeiten zu glauben. Die Interkulturalität spielt in der Geschichte eine bedeutsame Rolle. Aspekte der Deutschschweizer und südafrikani-schen Kultur werden miteinander in Verbindung gebracht, indem die Lebenswelt von Kindern beider Länder im Alter von zehn bis elf Jahren beleuchtet wird

    Fernunterricht im Storenbau. Eine Bereicherung – aber bitte im richtigen Mass!

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    Plötzlich war nichts mehr, wie es war. In der Welt, im Privat- und Berufsleben und bei uns in der Schule. Mit dem Lockdown veränderte sich der Unterricht von einem Tag auf den anderen, ohne grosse Vorbereitung. Was im Frühling eine Notlösung war, muss jetzt reflektiert und optimiert werden. Meine zentrale Frage lautet daher: «Welche Voraussetzungen müssen bei den Lernenden geschaffen werden, damit ein zukünftiger Fernunterricht im Storenbau den Präsenzunterricht bereichern kann?» Ich habe bei meinen Storenbau-Lernenden eine Umfrage gemacht, wie sie die Zeit des Fernunterrichts erlebt haben und mit welchen Voraussetzungen. Die Erkenntnisse daraus möchte ich in meine zukünftige Unterrichtsplanung einfliessen lassen. Aber was braucht es noch für Voraussetzungen für erfolgreichen Fernunterricht? Die für mich zentralen Themen habe ich in dieser Arbeit durchleuchtet. Meine Erkenntnisse daraus: Auch die Schule muss sich «bewegen». Arbeitsgeräte müssen vorhanden sein, Programme müssen bedient werden können, zielführende Strategien sollten den Lernenden vermittelt werden sowie ein kompetenter Umgang mit Medien. Die Lehrpersonen müssen die Unterrichtsplanung komplett überdenken und neue Technologien und innovative Lehrmittel im Unterrichtsalltag einsetzen. In keinem Fall kann der Fernunterricht jedoch den Präsenzunterricht ersetzen. Denn Lehrpersonen sind für viele Jugendlichen echte Bezugspersonen. Eine gute Beziehung über den Bildschirm zu pflegen ist nicht unmöglich, aber nicht leicht. Und ob Präsenz- oder Fernunterricht: Guter Unterricht hängt stark von der Lehrperson ab

    Merkmale diagnostischer Aufgaben in der Mathematik. Theoretische Grundlagen der Aufgabenerstellung für diagnostische Aufgaben in der Algebra

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    Diese Arbeit beschäftigt sich mit Merkmalen diagnostischer Aufgaben im Bereich ‹Variablen, Terme und ihre Operationen›. Mit den erhobenen Daten aus der breiten Forschungslage werden theoretische Grundlagen der Aufgabenerstellung für diagnostische Aufgaben erforscht. Die Forschungslage zum algebraischen Denken zeigt auf, dass verschiedene Schwierigkeiten im Übergang von der Arithmetik zur Algebra bestehen, deren Herausforderung sich in den Teilbereichen der Algebra unterscheidet. Der allgemeine Ansatz, um diese Hürden zu meistern, liegt beim Erkennen und Erstellen von authentischen, offenen und differenzierten Aufgaben mit diagnostischem Potenzial. Der Beitrag dieser Arbeit dazu liegt darin herauszufinden, welche konkreten Merkmale in Aufgaben anzeigen, wie algebraische Denkprozesse ausgelöst werden können, um Präkonzepte und Grundvorstellungen im Bereich ‹Variablen, Terme und ihre Operationen› offenzulegen. Dafür wurde in einem ersten Schritt untersucht, wie sich die algebraischen Denkprozesse entwickeln und welche Vorstellungen sie prägen. Die Zugänge zum algebraischen Denken sind sehr unterschiedlich und können anhand des Schwerpunktes gewählt werden. Der Denkprozess entwickelt sich dabei von einer operationalen hinzu einer strukturellen Vorstellung, wobei eine flexible Verwendung beider Sichtweisen erstrebenswert ist. Anhand des Konzepts der Grundvorstellungen soll in einem nächsten Schritt der Inhalt der Denkprozesse für Variablen, Terme und ihre Operationen betrachtet werden. Die Grundvorstellungen setzten sich dabei aus einem tragfähigen Variablenverständnis mit dessen unterschiedlichen Aufgaben und den Handlungsaspekten von Variablen und Termen zusammen, wobei sich der Gegenstandsaspekt mit dem Fokus auf inhaltliche Überlegungen für den Aufbau fundierter Grundvorstellungen von Variablen anbietet. Dennoch sind die einzelnen Aspekte eng miteinander verknüpft und sollten flexibel angewendet werden können, wofür sich das Aufstellen und Interpretieren von Termen in offenen Sachsituationen besonders eignet. Mit diesem Wissen wurden im letzten Kapitelabschnitt Präkonzepte und fehlende Grundvorstellungen anhand häufig auftretender Fehlvorstellungen im Umgang mit Variablen, Termen und ihren Operationen analysiert. Die Aufgaben in den Untersuchungen verfolgen mit ihrer reinen Fehleranalyse einen behavioristischen Ansatz, welcher die Denkprozesse nicht berücksichtig und daher auch nicht mehr den modernen fachdidaktischen Prinzipien entspricht. Dies bringt uns zur Frage, anhand welcher Aufgabenmerkmale Denkprozesse für diagnostische Erkenntnisse in Bezug auf Präkonzepten und Grundvorstellungen von Variablen, Termen und ihren Operationen aufgedeckt werden können. Als evidente Form eines diagnostischen Instruments hat sich die formative Beurteilung bewährt. Aufgrund der Uneinigkeit in der Forschung bezüglich der Interventionen von formativer Diagnostik, sind die Absichten und Merkmale der diagnostischen Handlung zu klären. ‹Assessments for learning› gehen daraus hervor, wofür sowohl allgemeine Qualitätsmerkmale in formativen Assessments, als auch Merkmalen und Formaten einzelner diagnostischer Aufgaben untersucht werden. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass algebraische Denkprozesse durch diagnostische Aufgabenmerkmale ausgelöst werden können. Konkret eignet sich das Problemlösen als authentische mathematische Tätigkeit. Mit Problemaufgaben in offenen Aufgabenformaten, die eine Differenzierung durch ein gestuftes Anforderungsniveau ermöglichen, sollen individuelle Lernprozesse mit verschiedenen Lösungswegen oder -strategien offengelegt werden und diagnostische Rückschlüsse ermöglichen. Anhand eines Leitsatzes, der sich auseiner Kombination der lerndidaktischen Hinweise und den Qualitäts- und Diagnosemerkmale ergab, wurden Modellaufgaben aus bestehenden wissenschaftlichen Arbeiten ausgewählt und überprüft, inwiefern sie aufzeigen, welche Variablenaspekte prädominant sind und wie flexibel sie angewendet werden können

    Vergleich der Berichterstattung in fünf Schweizer Zeitungen. Eine qualitative Inhaltsanalyse zu Falschmeldungen und zur Vollständigkeit

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    Bei der heutigen Fülle an Informationen, die insbesondere durch die Digitalisierung zugenommen hat, ist es zunehmend schwierig, einen klaren Überblick zu behalten und verlässliche von unverläss-lichen Quellen zu unterscheiden. Dabei bewegen sich Journalisten in ihren Berichterstattungen in einem Spannungsfeld. Zum einen sollen Berichte möglichst vollständig und umfassend informieren. Zum anderen dürfen keine falschen oder irreführenden Informationen vorhanden sein. Ziel dieser Arbeit ist es, diesen Sachverhalt anhand von Berichten aus fünf Zeitungen zu einem me-dialen Ereignis mithilfe von zwei Inhaltsanalyse zu untersuchen. Dafür wurde der Skandal rund um die Grossbank Credit Suisse aus dem Herbst 2019 ausgewählt. Die erste Inhaltsanalyse befasst sich mit den beiden Hauptthematiken ‚Falschmeldungen‘ und ‚Hinweise auf Interpretationen sowie unbestätigte Informationen‘. Bei der zweiten Inhaltsanalyse geht es um die Nebenthematik ‚Vollständigkeit‘ der einzelnen Zeitungsberichte. Die ausgearbeiteten Fakten bildeten die Grundlage für die ersten Inhaltsanalyse. Dabei wurden die beiden Hauptthematiken nach bestimmten deduktiven und induktiven Kategorien analysiert. Die qualitative Inhaltsanalyse wurde nach der Methode von Mayring durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass über die fünf Zeitungsberichte zwei Falschmeldungen, jedoch keine Fake News veröffentlicht wurden. Diese beiden Falschmeldungen waren in der Boulevardzeitung Blick zu finden. Weiter zeig-te sich, dass Journalisten die Leser mithilfe von Adverbien oder direkten Anmerkungen auf eine unsichere Faktenlage oder eine Interpretation aufmerksam machen. Auch die Quellenangabe sowie Verweise auf Insiderinformationen sind sprachliche Mittel, die die Journalisten häufig einsetzen. Die beiden letzteren sprachlichen Mittel vermitteln dem Leser eine relativ verlässliche Faktenlage. Die beim vorliegenden medialen Ereignis gewertete Regionalzeitung Tages-Anzeiger konnte sich dabei durch die meisten Verweise auf Insiderinformationen auszeichnen, was ein Hinweis auf die guten Kontakte dieser Zeitung in der Region Zürich sein könnte. Die Inhaltsanalyse aufgrund der Nebenthematik ergab, dass sich der Bericht der Boulevardzeitung Blick in Bezug auf eine vollständige Berichterstattung von den übrigen vier Zeitungsberichten abhe-ben konnte. Speziell die Einbindung von Stellungnahmen durch Experten oder Betroffene kann positiv hervorgehoben werden. Die beiden Qualitätszeitungen Neue Zürcher Zeitung und Tages-Anzeiger konnten eine fast vollständige Abdeckung der induktiven Kategorien und damit eine fast vollständige Berichterstattung aufzeigen. Wesentliche Unterschiede zwischen Boulevard- und Qualitätszeitungen waren somit nicht erkennbar

    Förderung der Selbstwirksamkeit im Bildnerischen Gestalten. Eine prozessorientierte Studie über den Einfluss abstrakter Kunst auf Jugendliche

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    In dieser Arbeit ging es darum zu erforschen, ob die Selbstwirksamkeit von Jugendlichen im Bildnerischen Gestalten durch eine Intervention mit abstrakter Malerei im Unterricht verbessert werden kann. Ausserdem war von Interesse, wie die Selbstwirksamkeit am besten gesteigert werden kann. Auf eine literarische Recherche zu den beiden Hauptthemen Selbstwirksamkeit und abstrakte Malerei folgte schliesslich die Umsetzung der Intervention. Das Projekt zur Steigerung der Selbstwirksamkeit wurde auf Grundlage der Theorie entwickelt und anschliessend in einer Oberstufenklasse durchgeführt. Teil des Projektes waren zwei Erhebungen der Selbstwirksamkeit mittels Fragebögen zu Beginn und zum Schluss des Projektes, eine Intervention mit abstrakter Malerei in einer Interventionsgruppe, eine Zwischenerhebung zur anschliessenden Anpassung der Intervention und Interviews mit vier Schülerinnen und Schüler der Interventionsgruppe. Bei der Interventionsgruppe handelte es sich um eine Schulklasse (N = 17). Als Kontrollgruppe wurde die Parallelklasse (N = 21) gewählt. Die schriftlichen Befragungen erfolgten in beiden Klassen vor sowie auch nach der Intervention. In der Interventionsgruppe wurde dann über vier Wochen eine Intervention durchgeführt, wobei diese nach zwei Wochen aufgrund einer Zwischenerhebung angepasst wurde. Zum Schluss der Intervention wurden dann vier Interviews mit Jugendlichen aus der Interventionsklasse durchgeführt. Die erhobenen Daten aus den Fragebögen wurden im Anschluss an das Projekt auf Excel verrechnet und grafisch dargestellt. Dabei wurden die beiden Gruppen sowie die beiden Zeitpunkte der Erhebung verglichen. Es stellte sich heraus, dass sich die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe vor der Intervention nicht signifikant unterschieden, nach der Intervention jedoch eine signifikant höhere Selbstwirksamkeit in der Interventionsklasse erhoben wurde. Auch die Mittelwertentwicklung der Selbstwirksamkeit war in der Interventionsklasse signifikant grösser als in der Kontrollgruppe. Der Vergleich beider Messzeitpunkte in der Interventionsklasse zeigte zudem, dass die Selbstwirksamkeit der Interventionsklasse nach der Intervention signifikant höher war als vor der Intervention. Auch in den Interviews mit den Jugendlichen konnte eine positive Wirkung der Intervention auf die Selbstwirksamkeit vermutet werden. Die Schülerinnen und Schüler berichteten von Spass und Freude am abstrakten Malen, zufriedenstellenden Ergebnissen, weniger Sorge etwas «falsch» machen zu können und positiven Erfahrungen mit dem neuen und unbekannten Thema. Auch die angewendeten Techniken und Rückmeldungen der Lehrperson und untereinander wurden von den Schülerinnen und Schüler als positiv empfunden. In der Zwischenerhebung konnte zudem festgestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler besonders gerne aktiv arbeiten. Insgesamt konnte in der vorliegenden Studie gezeigt werden, dass die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler aus der Interventionsklasse durch die Arbeit mit der abstrakten Malerei angestiegen ist

    Deutscher Gangsta-Rap. Eine qualitative Studie zur Wahrnehmung und Beurteilung von deutschem Gangsta-Rap auf der Zielstufe

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    Deutscher Gangsta-Rap ist bei Jugendlichen beliebt. Die kontroversen Inhalte der Songtexte sowie die Inszenierung als gefährlicher und reicher Gangster imponieren und faszinieren die jungen Rap-Hörerinnen Rap-Hörer. In den Medien wird deutscher Gangsta-Rap, unter anderem wegen den Inhalten in den Songtexten, scharf kritisiert. Aufgrund der bestehenden Beliebtheit und der medialen Kritik ist es wichtig zu wissen, inwiefern die Songtexte tatsächlich kontroverse Inhalte aufweisen und wie Oberstufenschülerinnen und -schüler, die Rap in der Freizeit hören, diese wahrnehmen und beurteilen. Diese Arbeit befasst sich mit drei Songtexten von vier beliebten deutschen Gangsta-Rappern. Das erste Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob kontroverse Inhalte in den Songtexten vorhanden sind und wie hoch dieser Anteil ist. Zum zweiten ist es herauszufinden wie Oberstufenschüler, die diesen Musikstil gerne hören, die Inhalte wahrnehmen und beurteilen. Die Untersuchung erfolgte mittels dreier Lyrikanalysen und zwei qualitativen Gruppeninterviews mit einem halbstandardisierten Leitfaden. Dabei wurden die Interviewdaten mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Untersuchung zeigte, dass der Anteil an sexistischen, intoleranten, gewalt- und drogenverherrlichen Inhalten in den Songtexten sehr hoch war. Des weiteren wurden die Inhalte von den Jugendlichen unterschiedlich wahrgenommen und kommentiert. Intellektuell schwächere Oberstufenschüler empfinden die Inhalte als authentisch, intellektuell stärkere vermehrt als lustig. Die befragten Schüler können die Kritik der Medien und Erwachsenen nachvollziehen, appellieren jedoch gleichzeitig an ihre Adoleszenz, welche rebellisches Auftreten und vulgäre Wörter als reizend empfindet. Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Volkschule auf die Inhalte und unkonventionellen Persönlichkeiten im Rap sensibilisiert werden

    Untersuchung der praktischen Umsetzung einer theoretisch optimalen Feedbackkultur. Eine qualitative Inhaltsanalyse

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    In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwiefern eine theoretisch optimale Feedbackkultur in der Unterrichtspraxis umgesetzt wird. Dafür wurde einerseits in einer ausführlichen Literaturrecherche nach Aspekten gesucht, welche eine erfolgreiche Feedbackkultur ausmachen. Andererseits wurde versucht, durch eine Befragung von 27 Lehrpersonen herauszufinden, inwiefern diese theoretischen Aspekte einer optimalen Feedbackkultur in der Praxis umgesetzt werden. Rückblickend lässt sich sagen, dass sich die aus der Literaturrecherche gewonnenen Aspekte zu einem Grossteil in der Praxis widerspiegeln. So besagt beispielsweise die Mehrheit der Lehrpersonen, dass die effizienteste Form von Feedback das mündliche Einzelgespräch ist. Eine Problematik, welche sich dabei häufig zeigt, ist die Zeitknappheit, wenn es darum geht, den Lernenden während dem Unterricht individuelles mündliches Feedback zu geben. Deshalb weichen viele Lehrpersonen auf das schriftliche Feedback aus, wodurch sie den Schülerinnen und Schülern in einer anderen Form eine individuelle Rückmeldung zukommen lassen können. Dafür wird jedoch ein gewisses Niveau an Lesekompetenz vorausgesetzt. Während einige Lehrpersonen bei ihren Feedbacks bereits viele Aspekte aus der Theorie einer optimalen Feedbackkultur umzusetzen scheinen, bewegen sich andere Lehrpersonen diesbezüglich noch auf einer bescheideneren Ebene. So wird Feedback teilweise als Rückmeldung nach der Fertigstellung einer Arbeit verstanden, an Stelle eines Feedbacks während dem Bearbeitungsprozess. Des Weiteren gehen konkrete Hinweise zur Verbesserung des Öfteren vergessen und Feedbackgespräche verlaufen häufig in der Form eines Monologs, an Stelle eines Dialogs. Taktiken und Strategien zur Bearbeitung einer Aufgabe werden nur selten besprochen und ein Bezug des Feedbacks auf vorab geklärte Kriterien fehlt teilweise gänzlich. Ein weiterer Aspekt, welcher sich in der Praxis noch nicht durchzusetzen scheint, ist eine deutliche Abgrenzung zwischen Lob und Feedback. In dieser Arbeit sollen keine Rangliste der befragten Lehrpersonen bezüglich der Qualität ihrer Feedbackkulturen erstellt werden. Vielmehr wird versucht, gute Beispiele zur praktischen Umsetzung der theoretischen Aspekte guten Feedbacks, darzustellen. So kann diese Arbeit Lehrpersonen dazu veranlassen, ihre eigene Feedbackkultur zu hinterfragen, überdenken, mit Berufskollegen und Berufskolleginnen zu besprechen und somit weiterzuentwickeln

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