Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Religiöse Vielfalt in der Schweiz: Gelebte Religiosität im interreligiösen Kontext

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    Diese Arbeit untersucht die religiöse Vielfalt in der Schweiz und deren Auswirkungen auf das interreligiöse Zusammenleben. Im Fokus stehen die historischen und sozialen Entwicklungen, die zu einer multireligiösen Gesellschaft geführt haben, sowie die Herausforderungen und Chancen, die sich daraus ergeben. Besonderes Augenmerk wird auf die Migration, die Säkularisierung und deren Einfluss auf die Religionslandschaft gelegt. Zudem wird die gelebte Religiosität verschiedener Religionsgemeinschaften sowie die Bedeutung des interreligiösen Dialogs und der religiösen Bildung in Schulen analysiert. Die Methodik umfasst eine Kombination aus Literaturrecherche und einer Umfrage mit Kindern unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Bildung und interreligiöser Dialog entscheidend für ein respektvolles Miteinander in einer pluralistischen Gesellschaft sind. Die Arbeit liefert praxisorientierte Empfehlungen, um Vorurteile abzubauen und das Verständnis für religiöse Vielfalt zu fördern

    Untersuchung des Themenbereichs «Bedeutung und Funktion von Musik» im Lehrplan 21 anhand eines Filmmusik-Workshops

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    Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung des Potenzials von Filmmusik als kreatives und didaktisches Werkzeug im schulischen Kontext. Sie verfolgt die Frage, wie Filmmusik genutzt werden kann, um emotionale Wahrnehmung, narrative Fähigkeiten und kreative Ausdrucksformen von Schüler:innen verschiedener Altersstufen zu fördern. Filmmusik als Medium bietet eine einzigartige Möglichkeit, Emotionen zu transportieren, Geschichten zu untermalen und durch ihre Vielfalt sowohl analytische als auch kreative Kompetenzen anzusprechen. Die Untersuchung basiert auf Workshops, die in unterschiedlichen Schulklassen durchgeführt wurden. In diesen Workshops analysierten die Schüler:innen zunächst Filmausschnitte und die dazugehörige Musik. Anschliessend wurden sie eingeladen, ihre individuellen Eindrücke und Assoziationen in kreativen Projekten wie zum Beispiel Zeichnungen, Collagen, Bastelarbeiten und Geschichten umzusetzen. Dabei wurde den Schüler:innen bewusst freie Wahl hinsichtlich der Medien und Themen gelassen, um ihre persönlichen Interpretationen zu fördern. Ziel dieser Arbeit ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Kinder und Jugendliche Filmmusik wahrnehmen, welche narrativen und emotionalen Strukturen sie darin erkennen und wie sie diese kreativ umsetzen. Die Ergebnisse sollen zugleich Impulse für zukünftige Lehrmittel und Ansätze zur Integration von Filmmusik in den schulischen Musikunterricht geben

    Optimierung der eigenen Klassenführungskompetenz im Sportunterricht

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Klassenführung im Sportunterricht, einem Bereich, der besondere Herausforderungen mit sich bringt. Während Klassenführung allgemein als eine zentrale Kompetenz im Lehrberuf gilt, erfordert die Klassenführung im Sportunterricht spezifische Fähigkeiten, die sich nicht aus anderen Fächern ableiten lassen (Baumgartner, 2013, S 97). Diese besonderen Anforderungen machen es notwendig, gezielte Massnahmen zur Verbesserung der Klassenführung zu ergreifen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und die eigene Kompetenz zu stärken, wählte die Autorin drei Qualitätsdimensionen des Sportunterrichts nach Baumgartner, Oesterhelt und Reuker (2020a) aus: „Klarheit von Ansagen“, „Gruppenmobilisierung“ und „Monitoring“. Im Rahmen von sechs Doppellektionen in einer Unterstufenklasse lag der Fokus auf der Verbesserung dieser Dimensionen. Vier dieser Doppellektionen wurden aufgezeichnet und die Videoaufnahmen einem Experten für Klassenführung im Sportunterricht zur Analyse vorgelegt. Dieser bewertete sie mithilfe des Beobachtungsrasters nach Baumgartner, Oesterhelt und Reuker (2020b). Die Ergebnisse zeigen, dass die Klassenführungskompetenz in den Bereichen Klarheit von Ansagen und Gruppenmobilisierung gestiegen ist. Allerdings stellte sich heraus, dass die Kompetenz im Bereich Monitoring sich verschlechtert hat. Trotz dieser einen negativen Entwicklung kann insgesamt von einer Verbesserung der persönlichen Fähigkeiten gesprochen werden. So konnte die Autorin ihr Selbstbewusstsein im Unterricht stärken, ihre Flexibilität und Präsenz erhöhen, ein besseres Bewusstsein für die spezifischen Anforderungen des Sportunterrichts entwickeln und ihre didaktischen Methoden erweitern. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Klassenführung im Sportunterricht eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt, bei der kontinuierliche Selbstreflexion sowie Rückmeldungen von Experten entscheidend zur Verbesserung der eigenen Performanz und des Wohlbefindens in der Sporthalle beitragen können

    Reaktive nonverbale Strategien gegen Störungen und ihren Einfluss auf die Beziehung in der Unterstufe

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    Kommunikation ist ein weiter Begriff, der sich in viele Aspekten unterteilen lässt. Einer davon ist die nonverbale Kommunikation. In dieser Arbeit wird untersucht, wie das reaktive, nonverbale Verhalten auf Störungen von Lernenden die bestehende Beziehung zwischen der Lehrperson und ihren Schülerinnen und Schülern beeinflusst. Im Zentrum steht die Fragestellung: «Wie wirkt sich die nonverbale Reaktion der Lehrperson bezüglich verbaler Störungen und motorischer Unruhe der Lernenden auf die Beziehung zwischen Lehrperson und Lernenden aus?». Die theoretischen Grundlagen umfassen die Bereiche der nonverbalen Kommunikation, Störungen und Theorien zur Situationsbeurteilung einer Lehrperson. Anhand einer empirisch-qualitativen Untersuchung werden die aus dem Literaturstudium gewonnenen Erkenntnisse mit den Strategien von zwei Unterstufenlehrpersonen verglichen und anschliessend diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass bewusst eingesetzte nonverbale Signale ausreichen können, um Störungen zu unterbinden, und dass diese einen grossen Einfluss auf die Beziehung zwischen Lehrperson und Lernenden haben. Dies unterstreicht die Bedeutung einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Körpersprache, um diese gezielt einsetzen zu können

    Wie der Erziehungsstil die Schulfreude von Knaben in der Mittelstufe beeinflusst

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    Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Erziehungsstils der Lehrperson auf die Schulfreude von Knaben in der Mittelstufe. Schulfreude wird als positive emotionale Einstellung der Schüler:innen gegenüber der Schule verstanden, welche durch die Lehrpersonen-Schüler:innen-Beziehung beeinflusst wird. Theoretische Fachliteratur zu den Erziehungsstilen (Baumrind, 1966) und deren Auswirkungen auf das Erleben und Empfinden des Schulalltags bilden den Rahmen der Bachelorarbeit. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitativ-empirischer Ansatz gewählt, der auf halbstrukturierte Interviews mit sechs Schülern aus zwei Klassen aus unterschiedlichen Rheintaler Schulen basiert. Durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) wird es ermöglicht, die subjektiven Erfahrungen der interviewten Schüler detailliert auszuwerten und wichtige Zusammenhänge zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein autoritativer Erziehungsstil, welcher Strenge und Unterstützung miteinander verbindet, die Schulfreude und Motivation der Schüler fördert. Diese Arbeit weist wichtige Erkenntnisse für die pädagogische Praxis auf und zeigt, wie ein bewusster Erziehungsstil die Schulfreude fördern kann

    Introvertierte Kinder in der Schule

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    In der Schule begegnet man aktiven und zurückhaltenden Kindern. Es ist möglich, dass diese zurückhaltenden Kinder introvertiert sind. Genau um diese Eigenschaft der Persönlichkeit geht es in dieser Bachelorarbeit. Die Leitfrage lautet dazu: Wie soll sich eine Lehrperson gegenüber introvertierten Kindern im Alter von 4-10 Jahren verhalten? Die Introversion ist ein Persönlichkeitsmerkmal, dass nicht abgelegt werden kann. Es braucht Akzeptanz und Verständnis von der Seite der Lehrperson. Zu Beginn wird definiert, was Introversion ist und woher sie kommt. Es werden Abgrenzungen zu Schüchternheit und Hochsensibilität aufgezeigt. Die gegensätzliche Extraversion verdeutlicht nochmals die Introversion. Einige Unterrichtsmethoden und Strategien unterstützen das introvertierte Kind in der Schule. Dadurch kann es den Schulalltag besser bewältigen. Dazu gehören der Einsatz von Stillarbeiten, wenige strukturierte Gruppenarbeiten und Aktivitäten die Reflexion verlangen. Einzel kann die Lehrperson das Kind auch unterstützen, wenn sie Stärken und Interessen erkennt und fördert

    Exekutive Funktionen und überfachliche Kompetenzen: Konzentration und Aufmerksamkeit durch Coaching Fördern

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Förderung von Konzentration und Aufmerksamkeit durch das DIPALOG- Trainingsdossier. Die Arbeit unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Abschnitt werden die Grundlagen überfachlicher Kompetenzen mit Schwerpunkt auf Konzentration und Aufmerksamkeit sowie die Bedeutung exekutiver Funktionen, insbesondere des Arbeitsgedächtnisses, erläutert. Im praktischen Teil wird ein fünfwöchiges Training mit zwei Schülerinnen dokumentiert, das mithilfe des DIPALOG-Trainingsdossiers „Konzentration und Aufmerksamkeit“ durchgeführt wurde. Die Ergebnisse des Trainings werden sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet und mit den theoretischen Erkenntnissen verknüpft. Die Erkenntnisse aus der Arbeit verdeutlichen, dass gezielte und individuell angepasste Fördermassnahmen sowohl die Konzentrationsfähigkeit als auch das Bewusstsein der Schüler:innen für eigene Lernprozesse positiv beeinflussen können. Die Erkenntnisse werden in der Diskussion umfassend beschrieben und im Fazit auf die persönliche Weiterentwicklung der Lehrperson bezogen. Die Arbeit zeigt auf, wie gezielte Massnahmen zur Förderung überfachlicher Kompetenzen im schulischen Alltag implementiert werden können

    Exemplarischer Ländervergleich der Raumgestaltung eines französischen und deutsch-schweizerischen Kindergartens

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    Die vorliegende empirische Arbeit untersucht die Raumgestaltung einer französischen «écolematernelle» und eines deutschschweizer Kindergartens. Anhand eines Kriterienrasters undInterviews mit Lehrpersonen und Kindern wurden die Raumgestaltungen verglichen undzugrunde liegende pädagogische Konzepte und Lehrplanvorgaben identifiziert. Derfranzösische Kindergarten verfolgt einen funktionalen und bedürfnisorientierten Ansatz,während der Schweizer Kindergarten stärker auf reformpädagogische Konzepte ausgerichtetist. Der französische Lehrplan ist kompetenzorientiert und verlangt konkrete Leistungsziele.Der Schweizer Bildungsplan hingegen ist entwicklungsorientiert und gibt keine fixenLeistungsziele vor Ende der Vorschule. Die Analyse zeigt, dass ein lernförderlichesRaumkonzept aus beiden Ansätzen kombiniert werden kann. Für die pädagogische Praxis wirdempfohlen, die Mitgestaltung der Kinder in die Raumgestaltung einzubeziehen und auf dieRessourcen im Team zurückzugreifen. Die Untersuchung der beiden Kindergärten dient alsexemplarischer Ländervergleich und ermöglicht tiefere Einblicke in die unterschiedlichenpädagogischen Ansätze

    Wie beeinflussen «teacher beliefs» von Lehrpersonen den Unterricht, eine Zusammenstellung ausgewählter Studien und Literatur

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    Lehrpersonen haben einen massgeblichen Einfluss auf das Lernen der Schüler:innen. Jede Lehrperson wird von inneren, persönlichen, subjektiven und teils impliziten «teacher beliefs» geleitet. Diese Arbeit beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen den «teacher beliefs» und dem Verhalten der Lehrperson in ihrem systemischen Lehr- und Lernumfeld. Trotz dessen, dass die Arbeit mit «teacher beliefs» Herausforderungen birgt, da diese oft tief verwurzelt und schwer zu verändern sind, soll sie gleichzeitig eine Chance bieten, Lehrpersonen für die Bedeutung ihrer «teacher beliefs» zu sensibilisieren. Eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den eigenen «teacher beliefs» sollte daher fester Bestandteil der professionellen Entwicklung von Lehrpersonen sein, um die Unterrichtsqualität und damit den Lernerfolg der Schüler:innen nachhaltig zu verbessern

    Naturverbundenheit bei Kindern fördern: Entwicklung einer aktivitätsbasierten Waldkiste zur Ermöglichung vielfältiger Naturerfahrungen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, eine Sammlung von Aktivitäten für den Wald in Form einer praktischen Waldkiste zu konzipieren, um die Naturverbundenheit bei Kindern zu Beginn des Zyklus 2 zu fördern. Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein Konzept entwickelt, das auf dem Modell der kindlichen Naturerfahrungsdimensionen nach Lude (2021) basiert. Die Aktivitäten wurden so erstellt, dass sie theoretische und didaktische Grundlagen aus der aktuellen Forschung und grundlegenden Theorien vereinbaren und mit dem Produkt verknüpfen. Aufgrund der Recherche wurde ein neues Modell erstellt, welches die Naturerfahrungsdimensionen auf eine kindgerechte und praktische Weise für die Arbeit mit der Waldkiste zusammenfasst. Es wurde begleitend dazu ein Lehrpersonenkommentar erstellt, in dem weitere Informationen für die Lehrperson bereitgestellt werden

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