Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Mit Elli und Sony die Welt des Programmierens entdecken. Exemplarische Erklärungen und Aufgaben zur Förderung des informatischen Denkens auf der Mittelstufe
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema «Programmieren» auf der Mittelstufe. Ziel war es herauszufinden, was die Grundlagen des Programmierens sind und wie diese zielstufengerecht vermittelt werden können. Sie enthält die wichtigsten theoretischen Grundlagen zur Informatik und zum Programmieren, eine Erörterung zur Frage, weshalb Informatik in die Schule gehört, eine Analyse von bestehenden Lehrmitteln und der Plattform Scratch, zwei qualitative Interviews mit Primarlehrpersonen und die Erarbeitung eines konkreten Produkts, das ergänzend zu den bestehenden Lehrmitteln «inform@21» und «connected1&2» eingesetzt werden kann. Hauptteil des erarbeiteten Produkts stellen fünf Erklärvideos zu wichtigen Programmierelementen dar. Dazu gehören Auslöser, Schleifen und bedingte Anweisungen. Ergänzend zu den Videos wurden Aufgaben und Hintergrundinformationen zur Vertiefung in die Thematik des Programmierens und der Programmierung mit Scratch erarbeitet. Die Videos sind in YouTube auf dem Kanal «Programmier doch mal!» zu finden. Alle weiteren Materialien sind im Anhang der Arbeit oder unter folgendem Link zu finden: bit.ly/programmieren-mit-ell
Bilderbuch 2
Der Schwerpunkt der vorliegenden Bachelorarbeit liegt auf dem Entstehungsprozess einer interkulturellen Kindergeschichte für südafrikanische Kinder aus Townships. Diese wurde in interkultureller Zusammenarbeit gestaltet. Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess, basierend auf den theoretischen Grundlagen zu beschreiben, kritisch zu beleuchten und auszuwerten.
Das Projekt verfolgt die Absicht, den Kindern einer südafrikanischen Townshipschule eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen und die Bedeutsamkeit des Lesens für Kinder im Schulalter aufzuzeigen. Um die Geschichte authentisch zu gestalten, entstand diese in interkultureller Zusammenarbeit mit südafrikanischen Lehramtsstudentinnen und Kindern aus einer südafrikanischen Townshipschule. Die Geschichte greift Probleme südafrikanischer Schulkinder aus Townships auf und soll betroffene Kinder ermutigen, an sich und ihre Fähigkeiten zu glauben. Die Interkulturalität spielt in der Geschichte eine bedeutsame Rolle. Aspekte der Deutschschweizer und südafrikani-schen Kultur werden miteinander in Verbindung gebracht, indem die Lebenswelt von Kindern beider Länder im Alter von zehn bis elf Jahren beleuchtet wird
Gestaltung einer Kindergeschichte für südafrikanische Kinder aus Townships in interkultureller Zusammenarbeit
Der Schwerpunkt der vorliegenden Bachelorarbeit liegt auf dem Entstehungsprozess einer interkulturellen Kindergeschichte für südafrikanische Kinder aus Townships. Diese wurde in interkultureller Zusammenarbeit gestaltet. Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess, basierend auf den theoretischen Grundlagen zu beschreiben, kritisch zu beleuchten und auszuwerten.
Das Projekt verfolgt die Absicht, den Kindern einer südafrikanischen Townshipschule eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen und die Bedeutsamkeit des Lesens für Kinder im Schulalter aufzuzeigen. Um die Geschichte authentisch zu gestalten, entstand diese in interkultureller Zusammenarbeit mit südafrikanischen Lehramtsstudentinnen und Kindern aus einer südafrikanischen Townshipschule. Die Geschichte greift Probleme südafrikanischer Schulkinder aus Townships auf und soll betroffene Kinder ermutigen, an sich und ihre Fähigkeiten zu glauben. Die Interkulturalität spielt in der Geschichte eine bedeutsame Rolle. Aspekte der Deutschschweizer und südafrikani-schen Kultur werden miteinander in Verbindung gebracht, indem die Lebenswelt von Kindern beider Länder im Alter von zehn bis elf Jahren beleuchtet wird
Lehrmittel 1
Die vorliegende Arbeit geht der weit verbreiteten Behauptung nach, dass Kinder heutzutage immer weniger Zeit in der freien Natur verbringen und ihre Verbundenheit mit der Natur deshalb immer weiter verloren geht. Überprüft wurde dies anhand von Literaturanalysen zur Bedeutung der Naturverbundenheit von Kindern sowie anhand von Studienanalysen zur Bedeutung der Natur für die kindliche Entwicklung mit Fokus auf die Entwicklungen der letzten Jahre.
Die durchgeführten Analysen zeigen einen tiefgreifenden Einschnitt in der Verbundenheit von Kindern mit der Natur, welcher allerdings nicht nur auf dem vermehrten Konsum digitaler Medien gründet, sondern auch in der veränderten Lebenswelt von Kindern sowie dem Erziehungsstil der Eltern. Eine positive Entwicklung hinsichtlich der Naturverbundenheit von Kindern ist derzeit nicht absehbar. Als Folge dessen wurde als Produkt ein Themenrucksack mit zwei Themenmappen zum Thema „Wetter“ entwickelt, welcher unter Berücksichtigung fachdidaktischer, psychologischer und pädagogischer Aspekte aus der Literaturanalyse im Unterricht von 3. und 4. Klassen zur Förderung der Naturverbundenheit von Kindern eingesetzt werden kann. Der Rucksack mit den beiden Themenmappen ist der schriftlichen Arbeit beigelegt
Willkommenskultur von Flüchtlingskindern in der Frühen Bildung (3 -6 Jahre) mit Schwerpunkt Musik und Sprache im Kontext Spielgruppe und Kindergarten
Durch das stetige präsente Thema «Integration» in verschiedensten Praktika wurde
die Autorin auf das Thema «Flucht» und die dazugehörenden Schwierigkeiten
aufmerksam. So kam die Frage auf, wie geflüchtete Kinder bereits vor dem
Kindergarteneintritt auf diesen vorbereitet werden können, um die Integration im
neuen Land und in für sie betreffenden Bildungsinstitutionen zu vereinfachen. Dazu
wurden verschiedene Produkte/Angebote aus den Bereichen Musik (z.B. Lieder),
Spiele, Reime/Verse und Bücher ausgewählt, anschliessend ausprobiert* und zum
Schluss analysiert. So konnte für das Bachelorprodukt eine Auswahl getroffen
werden, die sich aus Sicht der Autorin für die Arbeit mit geflüchteten Kindern als
sinnvoll erwies. In einem zielstufengerechten Sammelbuch liegen diese festgehalten
vor.
* Die Produkte/Angebote wurden mit Kindern der Sprachspielgruppe «DaZolino» in
Grabs getestet. So konnte die Tauglichkeit der Aufgabenstellungen und Materialien
festgestellt werden. Zentral ist zu bemerken, dass die Kinder lernstandmässig stark
unterschiedliche Levels aufweisen, diese Tatsache musste bei der Bewertung der
Angebote beachtet werden. Einige getestete Produkte sind schlussendlich mehr für
die nachfolgende Kindergartenstufe geeignet, da die Kinder in der Spielgruppe sehr
jung sind und einige Dinge aufgrund ihres Alters für sie kaum nachvollziehbar sind
Digitale Prüfungen und die Betrachtung ausgewählter Auswirkungen
Die Digitalisierung des Berufsschulunterrichts am GBSSG bringt auch die Durchführung von digitalen Prüfungen mit sich. Im Zentrum dieser Diplomarbeit steht die Frage «Wie wirkt sich eine digitale Prüfung gegenüber der analogen, schriftlichen Form auf die Ler-nenden, im ersten Lehrjahr 2020/21 als Elektroplaner*in EFZ an der Berufsfachschule St. Gallen, in Bezug auf ausgewählte Merkmale aus?». Für die Beantwortung dieser Frage-stellung wird in einem ersten Schritt der Forschungsstand untersucht. Da diese Thematik noch sehr neu ist, sind die Auswirkungen von digitalen Lernkontrollen auf die Lernenden noch nicht vollumfänglich erforscht bzw. im bisherigen Forschungsstand aufzufinden. So-mit muss der Autor eigene Daten zur Analyse beschaffen. Die verschiedenen Ausprägun-gen der Merkmale Motivation, Stress, Prüfungsangst, Störeinflüsse, Bearbeitungsaufwand und erbrachte Leistung gilt es bei der Durchführung einer digitalen sowie analogen Prü-fung zu erfassen. Ein Experiment im Umfang von zwei Fragebogen, einer digitalen bzw. analogen Prüfung sowie deren Bewertung, mit 14 Lernenden der Berufsrichtung Elekt-roplaner*in EFZ im ersten Lehrjahr 2020, liefert die entsprechenden Daten. Die Datenana-lyse aus dem Experiment zeigt zwar Merkmalsunterschiede zwischen der analogen und der digitalen Teilnehmergruppe auf, jedoch kann keine Deutlichkeit festgestellt werden. Bezogen auf die Klasse der Elektroplaner*in EFZ können keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Teilnehmergruppen in den überprüften Merkmalen nachgewiesen werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen aus dieser Diplomarbeit werden durch den Autor Tipps zu der Durchführung digitaler Prüfungen aufgezeigt. Der Autor empfiehlt die-ses Experiment in weiteren Klassen und Berufsrichtungen durchzuführen und aus den gewonnenen Erkenntnissen berufs- oder berufsfachschulbezogene Standards in der Durchführung von digitalen Prüfungen zu entwickeln
Beziehungsgestaltung und deren Wirkung auf das Selbstkonzept und die Motivation von Lernenden an Berufsfachschulen
Diese Diplomarbeit geht der Frage nach, inwiefern eine Lehrperson durch eine positiv gelebte
Beziehungsgestaltung, Lernende motivieren und deren Selbstkonzept positiv beeinflussen kann. Es
werden Grundsätze der Beziehungsgestaltung aufgezeigt, welche eine Lehrperson in der Interaktion
mit Lernenden zeigen soll, damit sich diese positive Wirkung entfalten kann.
Der Autor dieser Arbeit geht dabei, nach einer eingangs definierten Begriffsklärung, aufbauend auf der
inneren Haltung und dem zugrundeliegenden Menschenbild, hin zu dem daraus resultierenden
Verhalten, welches sich in der individuellen Interaktion wie auch in der Interaktion mit der Gruppe bzw.
Klasse zeigt, vor. Dabei werden zuerst allgemeine Kontextbedingungen des Lehrauftrags und der
Vorbildfunktion der Lehrperson beleuchtet und danach konstruktiv wirkendes Beziehungsverhalten
beschrieben und mit Fachliteratur verknüpft. Alle Inhalte werden mit der Wirkung auf die Lernenden
hinsichtlich ihrer Motivation und ihrem Selbstkonzept anhand von Fachliteratur vernetzt.
Nach dieser allgemeinen Auseinandersetzung wird die Konkretisierung im konkreten Handlungsfeld
vorgenommen. Dabei werden vom Autor die spezifischen Kontextbedingungen der Ausbildung
Fachperson Betreuung EFZ mit den vorgängig erarbeiteten Inhalten in Verbindung gebracht. Durch
eine Umfrage bei den Lernenden am BZGS Custerhof evaluiert der Autor, welche Bedeutung eine
positive Beziehungsgestaltung der Lehrperson für die Lernenden hat bzw. wie diese tatsächlich in der
Realität erlebt wird und im Endeffekt auf die Motivation und das Selbstkonzept wirkt. Dabei wird eine
Referenzgruppe von 99 Lernenden aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr der dreijährigen Grundbildung
zur Fachperson Betreuung EFZ befragt. 61 Lernende haben die Umfrage beantwortet.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrperson mit ihrem positiven Verhalten einen erheblichen Einfluss
auf die Motivation und das Selbstkonzept der Lernenden nimmt. Dabei wurden die unterschiedlichen
Faktoren der Beziehungsgestaltung auf deren Wirkung mehrheitlich als hoch bis sehr hoch
beschrieben.
Daraus lässt sich ableiten, dass die Lehrperson ein überlegtes und reflektiertes Verhalten zeigen soll,
damit sie dieser Wechselwirkung gerecht wird
Motivationale Orientierungen im Französischunterricht auf der Sekundarstufe I. Ein Vergleich der Perspektiven von Lernenden und Lehrpersonen
Die Motivationsforschung hat im heutigen Bildungssystem der Schweiz eine hohe Priorität. Gerade in Fächern wie Französisch, welche nicht den einfachsten Stand in der Gesellschaft haben, wird die Motivation viel diskutiert. Hierbei spielt die motivationale Orientierung eine grosse Rolle. Dies gibt uns einerseits einen Einblick in die Hintergründe der nichtvorhandenen Motivation, andererseits ermöglicht es direkter und am Ursprung der Demotivation einzugreifen. Bezogen auf das Fremdsprachenlernen sind die extrinsische, die intrinsische, die instrumentelle und die integrative Motivation zu betrachten.Die vorliegende Arbeit untersucht die Motivation im Französischunterricht der Schülerinnen und Schüler auf diese vier motivationalen Orientierungen. Es wird untersucht, wie die Schülerinnen und Schüler motiviert sind und welche motivationale Orientierung am deutlichsten ausgeprägt ist. Im Übrigen werden Verbesserungsmöglichkeiten von den Schülerinnen und den Schülern sowie den Lehrpersonen ermittelt.Um die Frage nach der Motivation zu beantworten werden einige Oberstufenschülerinnen und -schüler einer Oberstufe in der Ostschweiz untersucht. Dabei wird die motivationale Orientierung und mögliche Verbesserungsvorschläge anhand eines Fragebogens erhoben. Ausserdem werden die Ergebnisse in Interviews mit der Expertenmeinung der Lehrpersonen verglichen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten hervorgehoben.Es wird erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich extrinsisch und instrumentell motiviert sind. Ausserdem werden verschiedene Vorschläge für Verbesserungsmöglichkeiten für den Französischunterricht ermittelt
Konflikte rund um die Hausaufgaben. Unterstützende Massnahmen durch eine gute Zusammenarbeit von Lehrpersonen, Eltern und Schülerinnen / Schülern
Diese Masterarbeit untersucht Konflikte, welche durch die Hausaufgabenpraxis im familiären Umfeld der Kinder und Jugendlichen entstehen. In bereits durchgeführten Studien werden meist nur zwei Perspektiven kombiniert dargestellt. Hausaufgaben liegen sowohl in der Verantwortung der Lehrpersonen und den Schülerinnen und Schülern sowie auch deren Erziehungsberechtigten. Die vorliegende Arbeit versucht daher alle drei Perspektiven, von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Lehrpersonen zu berücksichtigen, um die bestmöglichen Voraussetzungen für einen konfliktfreien Hausaufgabenprozess schaffen zu können. Mittels Fachliteratur werden Kategorien gebildet, um die gewonnen Erkenntnisse aus bereits getätigten empirischen Untersuchungen aus diesem Themengebiet einzuordnen und zusammenfassend darzustellen. Das Ziel der Arbeit ist die Ausarbeitung der nötigen Grundlagen, um eine vollumfängliche Handreichung mit individuellen Handlungsempfehlungen für alle Beteiligten erarbeiten zu können. Mit Hilfe dieser Handreichung sollen die optimalen Bedingungen für eine konflikt-freie Hausaufgabenpraxis geschaffen werden können
Bewegungspausen auf der Sekundarstufe I. Analyse der Bewegungspausen von "Schule Bewegt" hinsichtlich ihrer Wirkung auf Pulsrate und Konzentration
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirkung von Bewegungspausen im Unterricht auf der
Sekundarstufe I. Im Zentrum stehen dabei die während diesen Pausen erreichte Pulsfrequenz
und die anschliessende Konzentrationsleistung. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern
die erreichte Pulsfrequenz der Lernenden mit ihrer anschliessenden Performanz in einem d2-
R Konzentrationstest korreliert. Die Verfasserin stellt die Hypothese auf, dass sich Lernende
welche vorgängig in den sogenannten «Bereich der optimalen Aktivierung» gebracht wurden,
sich besser konzentrieren können als solche, welche diesen Bereich nicht erreichen. Beim
angesprochenen Bereich handelt es sich um einen Pulsbereich, welcher zwischen 50 und 70
Prozent der maximalen Herzfrequenz liegt. Dieser wird in der Literatur als ideal für anschliessende Lerntätigkeiten beschrieben.
Zur Prüfung dieser Hypothese wurden während zwei Wochen Bewegungspausen im Unterricht durchgeführt. Während diesen Pausen erfasste ein optischer Pulssensor die Pulsfrequenz der Testpersonen. Im Anschluss an jede Bewegungsintervention absolvierten die Lernenden einen d2-R Test. Die auf diese Weise erfasste Konzentrationsleistung der Lernenden
wurde mit der Konzentrationsleistung verglichen, welche die Testpersonen in den selben Lektionen während der Phase ohne Bewegungspausen erzielten. Zusätzlich zum Vergleich der
Konzentrationsleistungen wurde analysiert, ob die Lernenden während den jeweiligen Bewegungspausen den Bereich der optimalen Aktivierung erreicht haben oder nicht.
Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass die Konzentrationsleistung in der untersuchten
Stichprobe nach Bewegungspausen signifikant geringer war, als in Lektionen, in denen keine
Bewegungspausen durchgeführt wurden. Dieser Effekt konnte unabhängig davon, ob die Lernenden durch die Pausen optimal aktiviert waren oder nicht, beobachtet werden. Aus diesem
Grund schliesst die Verfasserin darauf, dass die Pulsfrequenz und die Konzentrationsleistung
nicht in Korrelation zueinander stehen