Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Dehnen bei Sprinterinnen und Sprintern der Schweizer Spitze. Eine quantitative Studie bei Sprinterinnen und Sprintern zu ihrem Verhalten und ihrer Einstellung im Bereich Dehnen und Beweglichkeit

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    Für Sprinterinnen und Sprinter haben viele verschiedene Komponenten einen Einfluss auf die Leistung. Eine Komponente ist das Dehnen, beziehungsweise die Beweglichkeit. In dieser Arbeit wird anhand einer quantitativen Analyse erforscht, inwiefern das Dehnen bei den besten Schweizer Sprinterinnen und Sprinter in ihrem Training eine Rolle spielt. So wird die grundsätzliche Einstellung zum Dehnen erfragt, aber auch inwiefern das Dehnen ins Aufwärmen integriert wird und ob und wie die Beweglichkeit erarbeitet wird. Die Ergebnisse der Frage werden mit dem aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema verglichen und diskutiert. Die Ergebnisse zeigten zu einem grossen Teil, dass das Dehnen einen hohen Stellenwert im Training der Athletinnen und Athleten hat. Die besten Sprinterinnen und Sprinter dehnen fast alle vor ihren Trainings und ein grosser Teil macht zusätzlich Beweglichkeitstrainings. Beweglichkeitstrainings werden in der Literatur empfohlen. Das Verhalten und die Einstellung der Sprinterinnen und Sprinter ist erfreulich, wenn man es mit den Empfehlungen der Literatur vergleicht. Jedoch fehlt auch vielen das Fachwissen, um ihre Beweglichkeit effizient zu erarbeiten sowie Dehnübungen sinnvoll in das Aufwärmen einfliessen zu lassen

    Intervallmethode vs. Dauermethode. Eine quantitativ ausgewertete Interventionsstudie zur Motivation von Jugendlichen bei unterschiedlichen Trainingsmethoden

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    Das Thema dieser Masterarbeit ist das Ausdauertraining auf der Oberstufe mit der Hauptfragestellung: "Ist die Intervall- oder die Dauermethode motivierender für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe?" Dafür haben 27 Schülerinnen und Schüler mit der Intervallmethode und 29 Schülerinnen und Schüler mit der Dauermethode trainiert während 6 Wochen. Die Motivation der Teilnehmer/innen wurde mit Werten von 1-4 erfasst und anschliessend mit einem T-Test ausgewertet. Zusätzlich wurden Nebenfragestellungen untersucht, wie beispielsweise, ob die aerobe Ausdauerleistung bei Mädchen oder Knaben in der ersten Oberstufe besser ist. Diese Daten wurden mittels des Korrelationskoeffizienten ausgewertet. Ebenfalls mit der Korrelation wird die Frage beantwortet, ob ein Zusammenhang zwischen der Motivation und der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit bei den Schülerinnen und Schülern besteht. Das Hauptresultat lautet: "Für die Oberstufe eignet sich die Intervallmethode besser, da die Motivation bei dieser Methode höchst signifikant höher ist, als bei der Dauermethode.

    Untersuchung der Sprungkraft. Interventionsstudie zur Auswirkung von handballspezifischem Sprungkrafttraining auf die Entwicklung der Sprungkraft

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    Die Sprungkraft ist ein wesentlicher Leistungsfaktor im Handballsport, welcher im Juniorinnenbereich in der Schweiz aber erfahrungsgemäss nur wenig durch explizites Sprungkrafttraining trainiert wird. Die Arbeit untersucht, inwiefern sich handballspezifisches Sprungkrafttraining auf die Entwicklung der Sprungkraft von Juniorinnen auswirkt. Die Interventionsstudie mit einem Vorher-Nachher-Vergleich wurde mit insgesamt 108 Probandinnen durchgeführt, wobei die Untersuchungsteilnehmerinnen jeweils zwei wöchentliche Trainingseinheiten mit einem spezifischen Trainingsplan absolvierten. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die Interventionsgruppen über alle Sprungtests und alle Stichprobengruppen hinweg jeweils die grösseren Fortschritte erzielt haben. Dies lässt sich durch die erwarteten Wirkungen und Effekte des Sprungtrainings begründen. Allerdings sind die jeweiligen Unterschiede zu den Kontrollgruppen in keinem Fall signifikant, was mit diversen Störfaktoren zu begründen ist. Diese werden im Rahmen des Kolloquiums zur Diskussion gestellt

    Die Bedeutsamkeit der Erst- und Zweitsprache sowie des Besuchs des HSK-Unterrichts aus der Ansicht von albanischen Eltern

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    Die Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit eines Individuums stellt in unserer multikulturellen Gesellschaft keine Besonderheit mehr da. Diese Sprachenvielfalt wurde durch die in die Schweiz eingewanderten Ausländerinnen und Ausländer bereichert. (Delegierte des Bundes für Mehrsprachigkeit, 2019). Ausserdem steigt die Anzahl der Menschen in der Schweiz, deren Muttersprache keiner der vier offiziellen Landessprachen entspricht, von Jahr zu Jahr. (Bundesamt für Statistik, 2019). Viele Familien verwenden und sprechen zu Hause ihre Herkunftssprache, während in der Umgebung des Kindes, wie beispielsweise in der Schule oder im Freundeskreis, Deutsch gesprochen wird. Um die Ansicht von Eltern bezüglich des Erst- und Zweitspracherwerbs und des Besuchs des HSK-Unterrichts zu ermitteln, wurden acht halbstandardisierte Leitfadeninterviews mit albanischen Eltern durchgeführt. Diese Interviews wurden anhand einer inhaltlich strukturierender Inhaltsanalyse ausgewertet. Aus den Ergebnissen konnte hervorgebracht werden, dass der Erst- und Zweitspracherwerb in der sprachlichen Erziehung eine bedeutsame Rolle spielt. Die Probandinnen und Probanden betonen zwar, dass die deutsche Sprache wichtig für das Zurechtkommen in unserer Gesellschaft sei, dennoch der Bezug zur albanischen Sprache und Herkunft nicht verloren gehen sollte. Im Bereich der Gründe für den Besuch des HSK-Unterrichts konnte ermittelt werden, dass der HSK-Unterricht bedeutsam für die Wahrung der Herkunftssprache und -kultur ist. Zudem kann durch den Besuch das Zurechtkommen im Herkunftsland gefördert und der Integrationsprozess in der Schweiz unterstützt werden. Aufgrund der Furcht vor politischen Einflüssen, Patriotismus und negativen schulischen Folgen lehnen einige Probandinnen und Probanden den Besuch des HSK-Unterrichts ab. Ausserdem sind der ungünstige Zeitpunkt und Standort und die homogene Klassenzusammensetzung aus der Ansicht der befragten Eltern ausschlaggebende Gründe gegen den Besuch des HSK-Unterrichtes. Des Weiteren wünschen sich die Probanden, dass sich die Unterrichtzeiten des HSK-Unterrichtes ändern. Ausserdem würden sie der Integration des Herkunftssprachlichen Unterrichtes in den regulären Stundenplan zustimmen. Letztlich würden sich einige Eltern darüber freuen, wenn Abgängerinnen und Abgänger der Pädagogischen Hochschule den HSK-Unterricht leiten

    Erlebnistag Energie. Einfluss eines Projekthalbtages zum Thema erneuerbare Energie auf das Umweltbewusstsein von Jugendlichen

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    Umweltprobleme, wie die globale Erwärmung, die Umweltverschmutzung oder das Artensterben, nehmen auf der Erde immer weiter zu. Ursache dieser Entwicklung ist unsere umweltschädliche Lebensweise. Stoppen wir unser Verhalten nicht, kann die Existenz vieler Arten in Zukunft nicht garantiert werden. Dafür braucht es einerseits naturwissenschaftlich-technische Lösungsansätze und andererseits müssen unsere Werte, Einstellungen und unser Handeln unbedingt umweltfreundlicher werden. Genau diese Verhaltensänderungen versucht die Umweltbildung in der Schule z.B. anhand eines Projekts wie dem Erlebnistag Energie, dem diese Masterarbeit zugrunde liegt, zu erreichen. Das Ziel dieses Projekthalbtages ist es, Jugendliche für erneuerbare Energien zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie man mit Hilfe von Wasser, Sonne, der eigenen Muskelkraft oder Dampf Energie erzeugen kann. Ausserdem wird erarbeitet, wieviel Energieaufwand für eine einzige Handyladung nötig ist. Das Ziel dieser Masterarbeit war es, zu untersuchen, ob und inwiefern ein Projekt wie der Erlebnistag Energie Auswirkungen auf das Umweltbewusstsein von Jugendlichen hat und ob dadurch die Ziele der Umweltbildung umgesetzt wer-den können. Es nahmen rund 50 Schülerinnen und Schüler am Erlebnistag Energie teil. Diese wurden anhand eines schriftlichen Fragebogens vor und nach dem Projekthalbtag zu ihrem Umweltbewusstsein befragt. Mit dem Fragebogen wurden einerseits ihre Einstellungen zu unterschiedlichen Umweltthemen und andererseits ihr Umweltwissen über die Schädlichkeit verschiedener Energiequellen erhoben. Um einen vertieften Einblick in das Umweltbewusstsein der Oberstufenschülerinnen und -schüler zu bekommen, wurden ausserdem vier Interviews vor und nach dem Erlebnistag durchgeführt. Die quantitativen Daten wurden mithilfe von Excel ausgewertet und durch Zusammenhangsanalysen und t-Tests genauer analysiert. Die Auswertung der Interviews erfolgte anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Erhebung zeigen, dass die Jugendlichen ziemlich um-weltbewusst sind, wobei die Mädchen ein deutlich höheres Umweltbewusstsein aufweisen als die Jun-gen. Die Umwelteinstellungen der Schülerinnen und Schüler korrelieren dabei nur sehr gering mit ihrem Umweltwissen. Es lässt sich ausserdem feststellen, dass die Leistungen im Fach Natur und Technik keinerlei Einfluss auf das Umweltbewusstsein der Jugendlichen zeigen. Beim Vergleich des Umweltbewusstseins vor und nach dem Erlebnistag Energie, lässt sich nur eine geringe positive Zunahme feststellen. Daraus lässt sich schliessen, dass ein einzelner Projekthalbtag das Umweltbewusstsein der Jugendlichen nicht bedeutend beeinflusst

    Erfahrungen mit der Body-Scan-Meditation nach Kabat-Zinn in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit und die Belastbarkeit

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    Die Welt befindet sich ständig in einem Wandel, der mittlerweile ein hohes Tempo erreicht hat. Auch die Anforderungen an die Gesellschaft werden stetig grösser und komplexer, was zwangsläufig zu Stress führt. Eine Möglichkeit, Stresssituationen gesund zu meistern, wäre also wünschenswert. Forschungen haben gezeigt, dass regelmässiges Meditieren Belastungen wie beispielsweise Stress senken kann. Nicht verwunderlich ist daher, dass in den vergangenen rund zehn Jahren ein grosses Interesse an Meditationspraxen entstanden ist. Hinzu kommt, dass auch diverse weitere positive Effekte festgestellt werden konnten. Die Forschung zeigt, dass durch regelmässiges Meditieren beispielsweise eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und der Schlafqualität als auch eine Steigerung des Selbstwertgefühls erreicht werden kann. Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit den Erfahrungen durch die Body-Scan-Meditation, die als Einstieg in das von Kabat-Zinn gegründete Programm zur Reduzierung von Stress durch Achtsamkeit dient. Besonders im Fokus stehen die Erfahrungen in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit und die Belastbarkeit der Testpersonen. Die Stichprobe setzt sich aus je zwei Schülerinnen und Schülern, zwei Studentinnen, drei berufstätigen Erwachsenen und einem Pensionisten zusammen (n = 10). Während acht Wochen führten die Testpersonen unterschiedlichen Alters mindestens viermal pro Woche die Body-Scan-Meditation gemäss Anleitung durch. Zu den einzelnen Meditationseinheiten führten die Testpersonen ein Tagebuch, in das sie ihre Erfahrungen während der Body-Scan-Meditation notierten. Anschliessend wurde mit jeder Testperson ein qualitatives halbstrukturiertes Interview geführt, um den gemachten Erfahrungen genauer auf den Grund zu gehen und zusätzlich Alltagserfahrungen zu ermitteln. Die Aussagen in den Tagebüchern sowie die Antworten in den Interviews wurden anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Es stellte sich heraus, dass in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit vor allem positive Erfahrungen im schulischen Unterricht und beim Lernen von schulischen Inhalten wahrgenommen werden konnten. In Bezug auf die Belastbarkeit waren die Erfahrungen der Testpersonen weniger deutlich. Einige Personen der Stichprobe erzählten, dass sie sich durch das Meditieren im Alltag gelassener und entspannter fühlten. Allerdings gab es auch Aussagen, dass während der achtwöchigen Meditationsphase oftmals Stresssituationen entstanden sind und keine Steigerung der Gelassenheit festgestellt werden konnte. Allgemein kann gesagt werden, dass bei der Stichprobe die Aspekte zur Konzentrationsfähigkeit positiver gewertet wurden als zur Belastbarkeit. Als andere Erfahrungen kann zum einen das Wahrnehmen eines Kribbelns oder eines Wärmegefühls während dem Meditieren gezählt werden. Zum anderen konnten positive Erfahrungen in Bezug auf Schlafstörungen und Schmerzen gemacht werden, die aufgrund der Body-Scan-Meditation verringert wurden. Zudem empfanden die Testpersonen das Meditieren als schöne Auszeit im Alltag, in der heruntergefahren werden kann. Festzustellen ist, dass sowohl bei diversen Forschungsstudien als auch in dieser Arbeit positive Erfahrungen mit einer Art von Meditation gemacht werden konnten. Inwiefern das Meditieren für eine Person als Bereicherung empfunden wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und auch von äusseren Einflussfaktoren abhängig

    Stärkung des Selbstbildes von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Leistungsdruck

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    Unsere Gesellschaft hat sich zu einer starken Leistungsgesellschaft entwickelt. Der Leistungsdruck in Primarschulen ist in den vergangenen Jahren gestiegen und somit zu einem wichtigen und grossen Thema im Lehrberuf geworden. Je besser die Leistungen und je höher der Abschluss, umso mehr gesellschaftlicher Erfolg scheint garantiert zu sein. Kinder stehen deshalb zunehmend unter hohem Leistungsdruck. Mit dieser Belastung gehen sie allerdings ganz unterschiedlich um. Die vorliegende Arbeit greift diese Problematik auf und bringt sie in den Zusammenhang mit dem Selbstbild. Dabei befasst sie sich mit der Frage, wie das Selbstbild der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden kann, um einen positiven Umgang mit dem Leistungsdruck zu erreichen. Dazu wurde zu beiden Schwerpunkten, Leistungsdruck und Selbstbild, umfangreich über Einflussfaktoren und mögliche Massnahmen recherchiert. Die Informationen wurden gesammelt und die Zusammenhänge deut-lich gemacht. Diese Arbeit gibt Lehrpersonen und Eltern Hinweise und Anregungen, wie sie Kinder möglichst stark vom Druck entlasten und sie bestmöglich im Umgang mit den Leistungsanforderungen unterstützen können. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei, wie wichtig es ist, dass ein dynamisches Selbstbild angestrebt wird

    Interviews im Bereich Kombinatorik mit Kindern der 5./6. Klasse

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    Während eines Schwerpunktstudiums im Studienbereich Mathematik der Pädagogischen Hochschule St. Gallen konnte die Autorin eine Standortbestimmung im Bereich Brüche mit Kindern durchführen. Daher kam die Idee, dies in Form von Interviews an 5. und 6. Klässlern im Bereich Kombinatorik durchzuführen. Den Kindern wurde jeweils eine Aufgabe gestellt, in der aus den Ziffernkarten 1, 2 und 3 ein- bis dreistellige Zahlen gelegt werden mussten. Die Aufgabe wurde in zwei Teilbereiche geteilt: mit und ohne Wiederholung einer Ziffernkarte innerhalb einer Zahl. Die Interviews wurden zur besseren Analyse gefilmt. Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die unterschiedlichen Strategien der Kinder zu erforschen und herauszufinden, ob und wie alle Lösungen gefunden werden und ob Unterschiede zwischen den einzelnen Teilaufgaben bestehen. Es zeigt sich, dass bei der ersten Teilaufgabe vier verschiedene Strategien von mehreren Kindern gezeigt wurden, welche sich vermehrt auf die Veränderung von einer Zahl zur nächsten stützen. Bei der zweiten Teilaufgabe werden die Zahlen vermehrt aufgrund unterschiedlicher Strukturen kategorisiert. Daraus resultieren wiederum vier Strategien zum Lösen der Aufgabe

    Envol vs. dis donc! – Sprechanlässe unter der Lupe. Ein Vergleich zweier Französischlehrmittel in Bezug auf echte lehrmittelgeleitete Kommunikationsanlässe im Unterrichtsrahmen

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    Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern Schülerinnen und Schüler vom lehrmittelgeleiteten Fremdsprachenunterricht hinsichtlich echter Sprechanlässe im Französischunterricht profitieren. Der Theorieteil versucht unter Miteinbezug verschiedener Forschungsansätze, des Lehrplan 21 sowie der beiden Lehrmittel «Envol» und «dis donc!» einen Überblick zu verschaffen. Die Kernbegriffen «Echtheit» und «Profitabilität» werden dabei betreffend des unterrichtlichen Kontextes beleuchtet. Um der Forschungsfrage auf den Grund zu gehen, wurden die beiden Lehrmittel «Envol» und «dis donc!» miteinander verglichen. Um die Lehrmittel einander möglichst umfassend gegenüberstellen zu können und diesen Vergleich fundiert zu stützen, liegen der Untersuchung ein auf einem Literaturstudium basierendes qualitatives Leitfadeninterview bei Lehrenden und Lernenden sowie eine kriteriengeleitete Lehrmittelanalyse zugrunde. Beides wurde im Rahmen dieser Arbeit in Eigenleistung theoriebasiert ausgearbeitet, durchgeführt respektive angewandt und ausgewertet. Während sich die Forschungsfrage anhand der qualitativen Leitfadeninterviews nicht abschliessend beantworten lässt, war das Resultat der kriteriengeleiteten Lehrmittelanalyse umso eindeutiger. Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse, dass Schülerinnen und Schüler vom lehrmittelgeleiteten Französischunterricht hinsichtlich echter Sprech- und Kommunikationsanlässe vom «dis donc!» mehr profitieren. Spannend und zugleich unerwartet war zudem die Erkenntnis, dass Lehrpersonen entscheidenden Einfluss auf die profitable und lernertragreiche Gestaltung von Sprech- und Kommunikationsanlässen nehmen

    Kinder als Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler. Primarschulkinder führen durch den Stiftsbezirk St.Gallen

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    Seit den 1970er-Jahren wuchs die methodische Vielfalt in der musealen Kulturvermittlung an, da sich die Angebote für spezifische Zielgruppen immer weiter differenzieren. Die Entwicklung eines eigenen umfassenden Methodenrepertoires er-wies sich bislang jedoch als eher schwierig. Das Museum wird zunehmend zum Ort der Bildung als auch der Unterhaltung, wobei seine Bedeutung als ausserschulischer Lernort durch die Lancierung des Lehrplans 21 ebenfalls zunimmt. Somit liegt es im Interesse der Kulturvermittlung den verschiedenen Ansprüchen unter-schiedlicher Nutzerinnen und Nutzer gerecht zu werden. Es werden dadurch immer innovativere Angebote konzipiert. Die vorliegende projektorientierte Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler mit Mittelstufenkindern eine Führung durch den Stiftsbezirk entwickeln können, die dem Zeitgeist der heutigen Erlebnisgesellschaft entspricht. Ausgehend von dieser Fragestellung wurde in drei Phasen während mehr als einem Jahr eine Führung auf Basis der kulturvermittelnden Methode «Kinder führen Kinder» realisiert. Die Erkenntnisse sollen anderen Kulturvermittelnden als Hilfestellung dienen. Richtungsweisende Bestandteile bei der Erarbeitung einer erlebnisorientierten Führung sind die durchdachte und strukturierte Organisation und Koordination, die Rolle der Projektleitung als Coach und die zielführende Herstellung von ansprechenden historischen Texten durch die Kinder sowie die Erfindung adäquater und spannender Vermittlungsformen dar. Nebst der Berücksichtigung von Qualitätskriterien einer erfolgreichen Führung erweist sich der Miteinbezug verschiedener Sinnessysteme für die Vermittlung des historischen Inhalts als zentral

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