Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Förderung der überfachlichen Kompetenzen mit altersdurchmischtem Lernen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasste sich mit dem Konzept des altersdurchmischten Lernens in Bezug auf die überfachlichen Kompetenzen. Es war das Ziel, herauszufinden, ob das Lernen in einer altersdurchmischten Klasse einen Vorteil gegenüber dem in einer jahrgangshomogenen Klasse mit sich bringt. Dies wird durch den Vergleich von aktueller Literatur erreicht, wobei nicht auf die fachlichen, sondern die überfachlichen Leistungen fokussiert wurde. Als wichtigste Erkenntnis zeigte sich, dass viele Aspekte des altersdurchmischten Lernens sich als gute Lernmöglichkeiten in Bezug auf die verschiedenen überfachlichen Kompetenzen erwiesen. Jedoch können aufgrund der heutigen hohen Heterogenität der Kinder viele dieser Aspekte auch im Jahrgangsklassenunterricht berücksichtigt werden, so dass auch im Regelunterricht vermehrt Lernchancen entstehen. Diese Arbeit ist für alle spannend, die sich durch die Auseinandersetzung einen Erkenntnisgewinn erhoffen, um die überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Zukunft so gut wie möglich zu fördern

    Einfluss der Französischen Revolution auf Appenzeller Volkslieder

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    Die Kunst verändert sich durch Einflüsse aus anderen Ländern oder gesellschaftliche Ereignisse stets. Kulturelle Berührungspunkte zwischen Frankreich und dem Appenzellerland sind bekannt und begründen die vorliegende, bisher unerforschte Hypothese: «Die Französische Revolution hat das Appenzeller Volksliedgut nachhaltig beeinflusst». Die umfassende Literaturrecherche stützt die Hypothese weiter und bildet die Grundlage der empirischen Datenerhebung. Eine Liederkategorisierung von Appenzeller Liedersammlungen aus der prä- und postrevolutionären Zeit zeigt auf der lyrischen Ebene einen Rückgang an geistlichen Inhalten sowie einen Aufschwung an patriotischen und kriegerischen Themen. Liedtexte, die in Bezug zur Französischen Revolution gesetzt werden können, weisen ebenfalls einen diesbezüglichen Einfluss der Französischen Revolution in der Lyrik nach. Ein nachhaltiger Effekt ist zwar in lyrischer Hinsicht nicht ersichtlich, auf musikalischer Ebene jedoch denkbar. Eine Zählung von 6/8tel-Takt-Liedern ermittelt eine auffällige Erhöhung dieser Taktarten im Nachgang zur Französischen Revolution. Diese Einflussnahme konnte im Rahmen dieser Bachelorarbeit nicht weiter untersucht werden und die empirischen Datenerhebungen lassen aufgrund der Quellenknappheit keine signifikante Aussage zu. Dennoch schafft diese Arbeit eine fundierte Basis sowie Anhaltspunkte für zukünftige musikalische Recherchen

    Mit Alltagsmaterial in grossen Mengen die Kinder spiel- und handlungsorientiert fördern. Kompetenzaufbau zum Thema Muster und Strukturen im Kindergarten

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    Während bisherigen Mathematik- Modulen an der pädagogischen Hochschule St. Gallen begegnete die Autorin nur selten dem Thema Muster und Strukturen im Kindergarten. Meist wurde dies nur in der Primarschule mit Zahlenmustern diskutiert. Die vorliegende Arbeit vertieft sich im Thema Muster und Strukturen und geht den mathematischen Inhalten von Farb- und Zahlenmustern im Kindergarten auf die Spur. Ausgehend von den Kompetenzen im Lehr-plan werden Spielorte und Spielideen vorbereitet, welche die Musterentwicklung bei Kindern fördern. In einer Kindergartenklasse werden die hergestellten Materialien und Spielideen getestet. Mithilfe einer selbstkonstruierten Standortbestimmung vor und nach der Lektionsreihe wird der Kompetenzerwerb der Kinder dokumentiert und analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass sehr viel mehr Mathematik hinter den Mustern steckt als anfangs vermutet. Zählkompetenzen sind ebenso gefragt wie geometrische und räumliche Fähigkeiten. Eine selbstgestaltete Arbeitsmappe fasst die Spielorte und die Spielideen zusammen. Durch die Analyse sind Differenzierungsmöglichkeiten, Schwierigkeiten und wertvolle Tipps für andere Lehrpersonen entstanden und auf einen Blick ersichtlich. Damit kann die Arbeitsmappe gezückt und die Inhalte direkt umgesetzt werden

    Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten. Ideensammlung mit Einbezug einer Bienenhandpuppe

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    In dieser Arbeit wurde sich mit Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten auseinandergesetzt. Es wurde eine Ideensammlung für Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten hergestellt und dazu eine Bienenhandpuppe als Führungsfigur genäht. Die Ideensammlung stützt sich auf die sechs Themen- und Handlungsfelder nach Fritz und Schubert (2014, S. 18ff.). Die Arbeit reicht von der Ideenfindung über theoretische Grundlagen bis hin zur Umsetzung der Ideensammlung und der Bienenhandpuppe. Die Biene wird im Zusammenhang mit dem Bienensterben gesehen, welches in dieser Arbeit ebenfalls thematisiert wird. Die Biene wird symbolisch für die Dringlichkeit für Bildung für nachhaltige Entwicklung eingesetzt. Ausserdem wurde in Bezug auf die Bienenhandpuppe die authentische Führung einer Handpuppe näher betrachtet. Diese wurde im Kindergarten aufgrund von theoretischen Aspekten ausprobiert und die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden festgehalten. Ebenfalls wurden alle Schritte, welche beim Nähen der Bienenhandpuppe vorgenommen wurden in Bild und Schrift dokumentiert

    Naturorientiertes Lernen mit Bionik am Bildungszentrum Arbon

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    Das Bildungszentrum Arbon zeichnet sich im technischen Bereich durch ein eigenes Robotik-Labor, sowie eine 3D-Druck- und Nanowerkstatt aus, welche wir sowohl im Rahmen des Projektbereichs als auch im kantonalen Angebot zur Begabungs- und Begabtenförderung (BBF) nutzen. In den Jahren vor meinem BKU-Studium habe ich für die Mittel- bis Oberstufe der BBF-Thurgau mehrere Impulstage zum Thema „Bionik - Lernen von der Natur für die Technik“ angeboten und bin dabei auf grosses Interesse gestossen. Im Rahmen meiner Diplomarbeit wollte ich die Begeisterung für naturorientiertes Lernen mittels Bionik auf die Berufsschule übertragen und habe mir überlegt, wie ich die noch relativ junge Integrationswissenschaft im 4. Lehrjahr der Polymechaniker/-innen nutzen könnte. Am BZA wird von den Lernenden durch BYOD (Bring Your One Device) vermehrt das selbstorganisierte und selbstgesteuerte Lernen (SOL) gefördert. Hierzu ergänzt sich das naturorientierte Lernen (NOL) sehr gut, weil es die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Lernenden gezielt unterstützt. Im Folgenden werden die Merkmale des naturorientierten Lernens sowie deren Bedeutung nach Bernd Hill vorgestellt (Hill, 2018, S. 5). Naturorientiertes Lernen ist ganzheitlich, weil es gerichtet ist auf… • die Erfassung des Erkenntnisobjektes durch interdisziplinare Gegenstandserschliessung, • die Einsicht in Zusammenhänge, sowie in die Interdependenzen von Problemen und Problemlösungen, • das Zusammenwirken verschiedener Persönlichkeitsdimensionen, wie Kopf, Herz und Hand, sowie Sinne. Naturorientiertes Lernen fördert somit… • die Lernmotivation und Selbstentfaltung, • die Teamfähigkeit, Kooperativität und Kreativität, • die Neugier und Phantasie sowie interdisziplinares und vernetztes Denken. Naturorientiertes Lernen reicht vom „Entdecken“… • einer neuen Struktur, • eines neuen Prinzips, • einer neuen Gesetzmässigkeit, bis zur Umsetzung durch „Erfinden“ einer neuen, originellen Lösung! Anhand des bionischen Denk- und Handlungsprozess nach Bernd Hill habe ich ein generisches Modell zu den beiden Problemlösungsstrategien „Top-Down“ und „Bottom-Up“ der Bionik entwickelt. Diese beiden Methoden eignen sich besonders für den bereichsübergreifenden Projektunterricht, lassen sich aber auch für andere technische Unterrichtsfächer verwenden. Mit Hilfe der beiden Methoden habe ich im Praxisteil ein erstes exemplarischen Beispiel für eine Unterrichtseinheit von 4 Lekt. entworfen, welche ich in dieser Arbeit gerne vorstellen möchte. In einem nächsten Schritt werde ich sowohl den experimentellen als auch den konstruktiven Problemlösungsprozess des naturorientierten Lernens mit meinen Lernenden durchführen und dabei die Lernstrategien des (Nach-)entdeckenden und (Nach-)erfindenden Lernens miteinander vergleichen können

    Transformation von trägem Wissen in die Praxis

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    Bei den Milchtechnologinnen und Milchtechnologen EFZ, wie übrigens auch auf der Stufe EBA, wird die Aneignung von spezifischem Wissen mittels rein theoretischer Ausführungen mit handlungsorientiertem Unterricht ergänzt und zum Teil schon abgelöst. Das bedeutet, dass theoretische Grundlagen in einer praktischen Lernsituation umgesetzt und geübt werden sollen. Phasenmodelle weisen in Richtung rein selbst organisiertem Lernen. Aktuelle Schlagworte wie: Digital angereichert, synchron, sequenziert werden abgelöst durch Begriffe wie: Digital, individualisiert, flexibilisiert und modularisiert. Die Fragestellung der vorliegenden Arbeit beinhaltet denn auch das Thema wie träges Wissen zur Ausbildung von Milchtechnologinnen und Milchtechnologen unter Einbezug des Praxisraumes in Performanz, oder eben Handlung, umgesetzt werden kann. Die Arbeit zeigt auf, wie mittels definierter Lernprozesse, lernpsychologischer Hintergründe und didaktischen Konzepten Kompetenz und Performanz entwickelt werden kann, um die Kluft zwischen Wissen und Handeln zu schliessen. Die Erkenntnisse und Resultate werden reflektiert, um weitere Anpassungen vorzunehmen. Der Lernerfolg der Auszubildenden dient als Massstab, wo und in welcher Weise Didaktik und Prozesse optimiert werden sollen

    Ausgewählte Voraussetzungen für selbstorganisiertes Lernen bei Jugendlichen an Berufsfachschulen

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    Die vorliegende Arbeit zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen selbstorganisiertes Lernen an Berufsfachschulen gewinnbringend eingesetzt werden kann. Dazu wird der nicht einheitlich verwendete Begriff selbstorganisiertes Lernen definiert und von der Theorie her beleuchtet. Neben den Chancen und Risiken des selbstorganisierten Lernens werden die Voraussetzungen auf Seite der Lernenden und Lehrenden thematisiert. Ebenfalls werden die damit einhergehenden Rollenveränderungen auf beiden Seiten dargelegt. Die Motivation als wichtiger Faktor beim selbstorganisierten Lernen wird theoretisch bearbeitet und Einflussfaktoren werden aufgezeigt. Ausserdem werden die Auswirkungen der Motivation der Lernenden auf den Lernprozess dargestellt. Weiter werden die neurobiologischen Veränderungen im Jugendalter mit Hinblick auf das selbstorganisierte Lernen und die Motivation bearbeitet. Daraus werden Voraussetzungen formuliert, welche einen gewinnbringenden Einsatz selbstorganisierten Lernens an Berufsfachschulen ermöglichen. Für den Einsatz an Berufsfachschulen können daraus konkrete Schlussfolgerungen gezogen werden

    Selbstgesteuertes Lernen mit Office 365

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    «Unter Bildungsfachleuten und Arbeitgebern besteht Einigkeit darin, dass effiziente Lern- und Arbeitsstrategien und selbstgesteuertes Lernen im heutigen Arbeitsmarkt ein Muss sind» (Meyer R. , 2011, S. 55). Der durch die Digitalisierung getriebene Strukturwandel erfordert von Arbeitskräften ein gewisses Mass an Flexibilität, sich schnell auf verändernde, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse einzulassen und die Offenheit, Neues lernen zu wollen. Die Berufsfachschule muss in diesem Zusammenhang sicherstellen, «dass Berufsbildungsabsolvierende mit ihrer Ausbildung die nötigen Ressourcen erwerben, um sich lebenslang weiterzubilden und den wechselnden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt anpassen zu können» (Schweri, Trede, & Dauner, 2018, S. 4). Dieses Zitat vom OBS EHB unterstreicht die Wichtigkeit des selbstgesteuerten Lernens auf dem heutigen Arbeitsmarkt. Damit Lernende und Arbeitnehmende auf rasch ändernde Anforderungen reagieren können, muss diese Kompetenz, den eigenen Lernprozess zu steuern und zu regulieren, bereits in der Schule aufgebaut werden. In der Strategie der Berufsbildung 2030 kommt den Lehrpersonen der Berufsfachschulen eine Schlüsselrolle bei der Realisierung von Digitalisierungsvorhaben zu. «Ihnen obliegt es, die neuen digitalen Kompetenzen im Berufsfachschulunterricht zu vermitteln» (WBF, 2018). Mit grossen Anstrengungen werden Berufsfachschullehrpersonen im Kanton St. Gallen in Weiterbildungskursen fit für das Arbeiten mit Office 365 getrimmt. Die Dienste von Office 365 erfuhren während des Lockdowns aufgrund von Corona einen regelrechten Schub und wurden im Fernunterricht rege genutzt. Auch wenn einer Viruspandemie nicht viel Positives abzugewinnen ist, zwang der Lockdown die Lehrpersonen dazu, die Dienste von Office 365 kennenzulernen und anzuwenden, auch wenn sich die Anwendung in den meisten Fällen auf Microsoft Teams beschränken dürfte. Nichtsdestotrotz erfuhren die Lehrpersonen, welche Vorteile sich durch die Implementierung von Office-Anwendungen ergaben und ergeben könnten, um das Lernen, welches die Lernenden Zuhause selbst steuern und regulieren mussten, zu unterstützen. Für Lehrpersonen ist es wichtig, solchen digitalen Technologien gegenüber offen zu sein. Denn die digitale Transformation sieht vor, die Lerntechnologien zukünftig verstärkt in den Unterricht zu integrieren (ebd., 2018). Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht das selbstgesteuerte Lernen. Vor dem Hintergrund der digitalen Transformation in der Berufsbildung wird der Frage nachgegangen, wie die Anwendungen von Office 365 im Berufsfachschulunterricht genutzt werden könnten, um das selbstgesteuerte Lernen zu unterstützen

    Der Prozess der Lehrstellensuche von Jugendlichen mit einer unvollständigen Schulbiografie aufgrund von Fluchterfahrungen

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    Die Anzahl an Schülerinnen und Schüler, die einen Umbruch in ihrer Schulbiografie aufgrund von Flucht erleben, hat in den letzten Jahren zugenommen. Ihr Einleben in der Schweiz ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Jugendliche mit einer Fluchterfahrung, die seit einem kurzen Zeitraum in der Schweiz leben, die Lehrstellensuche auf der Oberstufe aus ihrer Sicht erleben und wie sie retrospektiv darüber nachdenken. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, Unterstützungsmassnahmen und -strategien für Oberstufenlehrpersonen, welche Jugendliche mit Fluchterfahrung in ihrer Klasse haben, zu formulieren. Dazu wurde eine qualitative Befragung anhand von sieben Leitfadeninterviews mit geflüchteten Jugendlichen durchgeführt, welche mindestens die Oberstufe in der Schweiz besucht haben und zum Zeitpunkt der Interviewdurchführung eine Lehrausbildung absolvierten. Betroffene Jugendliche erzählen dabei ihre eigene Geschichte und reflektieren, welche Unterstützungsmassnahmen für sie am hilfreichsten gewesen sind an der Oberstufe. Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche mit einer unvollständigen Schulbiografie aufgrund von Fluchterfahrung mit verschiedenen Hindernissen und Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche konfrontiert werden. Beispiele dafür wären Zeitdruck, mangelnde Deutschkenntnisse, Probleme aufgrund der Aufenthaltsbewilligung und das Fehlen von sozialen Kontakten. Die vorliegende Untersuchung hat ebenfalls gezeigt, dass den Jugendlichen verschiedene Unterstützungsangebote zur Verfügung gestellt werden und dass Oberstufenlehrpersonen und die Berufsberatung eine sehr wichtige Rolle bei der beruflichen Orientierung von betroffenen Jugendlichen einnehmen. Die vorliegende qualitative Untersuchung zeigt ebenfalls, dass geflüchtete Jugendliche eine individuelle Unterstützung durch die Oberstufenlehrperson wie auch eine Aufklärung über das schweizerische Ausbildungs- und Berufssystem schätzen. Des Weiteren wünschen sie sich, dass Oberstufenlehrpersonen Verständnis zeigen und die betroffenen Schülerinnen und Schüler bei der Lehrstellensuche motivieren

    Ökologisches Potenzial von Schulhausumgebungen in der Ostschweiz. Bestimmung und Optimierung des ökologischen Potenzials für die Biodiversität und dessen Nutzen für den naturwissenschaftlichen Unterricht

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    Die Biodiversität in der Schweiz schwindet. Bereits 1992 hat sich die Schweiz mit der Unterzeichnung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt verpflichtet, den Verlust der Biodiversität zu stoppen. Die Situation hat sich seit damals jedoch kaum verbessert. Man ist bestrebt, den Schutz der Biodiversität in der Gesellschaft zu verankern und setzt deshalb einen Schwerpunkt auf die Bildung. In der aktuellen Diskussion der Umweltbildungsforschung ist man sich einig, dass das Wissen über Umweltproblematiken allein noch kein umweltgerechtes Handeln bewirkt. Dahingegen scheinen Naturerfahrungen stark mit einem umweltgerechten Handeln zu korrelieren. Der daraus entstehenden Forderung der Fachdidaktik Biologie nach einem Unterricht, der selbstgesteuerte Naturerfahrungen in der direkt umliegenden Natur ermöglicht, versucht auch der Lehrplan 21 nachzukommen. Diese Masterarbeit geht der Frage nach, wie es um das ökologische Potenzial für die Biodiversität von ausgewählten Schulhausumgebungen in der Ostschweiz steht. Die Daten dazu wurden mit einer Checkliste erhoben, die bereits in einer früheren Masterarbeit entworfen und für die vorliegende Arbeit weiterentwickelt worden ist. Die Resultate sind eher enttäuschend. Nur gerade zwei von neun untersuchten Schulanlagen weisen ein hohes ökologisches Potenzial auf. Nach der Weiterentwicklung der Checkliste und der Erhebung von Daten bei ausgewählten Schulhäusern, wurde in einem dritten Teil der Arbeit ermittelt, wie das ökologische Potenzial für die Biodiversität im Rahmen des Unterrichts optimiert werden kann. Die dazu erstellten Empfehlungen für Lehrpersonen sind ein Beispiel dafür, wie die Lehrplan-Kompetenzen im Bereich Ökologie naturschutzbezogen, handlungsorientiert und in der direkt umliegenden Umgebung vermittelt werden können. Checkliste, Hilfestellungen dazu und die Empfehlungen wurden schliesslich in einer Handreichung für Natur-und-Technik-Lehrpersonen der Oberstufe zusammengefasst

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