Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Praxishilfe
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den Potenzialen und Ansätzen der Outdoor Education, insbesondere mit dem dänischen Ansatz Udeskole und deren Anwendung im Sportunterricht der Primarstufe in der Schweiz. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer Übungssammlung, die auf dem Lehrplan 21 basiert und die positiven Aspekte von Outdoor Education, speziell den Ansatz aus Dänemark, integriert. Der Fokus liegt dabei auf der Einbindung der Natur als zentralen Lernraum sowie der Berücksichtigung von witterungs- und jahreszeitlichen Bedingungen. Die Konzeptentwicklung stützt sich auf theoretische Grundlagen, praktische Erfahrungen aus Dänemark sowie Interviews mit Expert:innen und Schüler:innen. Die Ergebnisse unterstreichen die Vielseitigkeit und Relevanz von Outdoor Education für die schulische Praxis. Die entwickelte Übungssammlung ermöglicht eine flexible Anwendung in verschiedenen naturnahen Umgebungen und setzt primär auf den Einsatz natürlicher Materialien
Liederbuch
Es gibt viele Kinderlieder und laufend kommen neue Singbücher spezifisch für Kinder auf den Markt. Doch was macht ein Lied zu einem Kinderlied? Ist es der Text, der von einem für Kinder interessanten Thema erzählt? Oder braucht auch die Melodie für ein Kinderlied spezielle Aufmerksamkeit? Diesen und noch weiteren Fragen wird in dieser Arbeit nachgegangen. Ausserdem wird beschrieben, wie ein Kinderlied gestaltet werden kann, sodass es nicht beim blossen Heruntersingen bleibt. Hier wird ein kurzer Exkurs gemacht, der auf die Besonderheiten der Kinderstimme eingeht. Ebenfalls wird aufgezeigt, welcher Teil des Liedes, Text oder Melodie, Kinder lustvoll und freudig mitzusingen macht. Dabei darf die generelle Wirkung und Bedeutung der Musik auf und für den Menschen nicht fehlen. Als Zusammenfassung aller erarbeiteten Theorie sollen 4 Kinderlieder zum Thema Jahreszeiten entstehen. Die Grundlagen für das Schreiben von Liedern werden in dieser Arbeit vorgestellt. Auch das thematische Arbeiten im Kindergarten wird beschrieben. Dabei wird das ausgesuchte Thema der Jahreszeiten anhand von Kriterien auf Wohlausgesuchtheit geprüft
Konzentrationsförderung im und ums Klassenzimmer: Ein Guide für Lehrpersonen
Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie die Konzentrationsfähigkeit von Schüler:innen mit Konzentrationsproblemen und exekutiven Dysfunktionen im schulischen Alltag gezielt gefördert werden kann. Ziel ist es, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Strategien zu entwickeln, die Lehrpersonen dabei unterstützen, eine ablenkungsarme Lernumgebung zu schaffen und effektive Massnahmen im Unterricht umzusetzen. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von Theorie und Praxis, um Lehrpersonen konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben. Die theoretischen Grundlagen beleuchten zentrale Themen wie die Unterschiede zwischen allgemeiner Konzentrationsschwäche und ADHS, die Rolle exekutiver Funktionen und den Einfluss von Bewegung, Achtsamkeit und digitaler Ablenkung auf die Konzentration. Daraus entstand ein praxisorientierter Guide, der praktische Tipps für die Gestaltung von Klassenzimmern, Übungen zur Förderung der exekutiven Funktionen sowie kurzfristige Hilfestellungen für akute Konzentrationsprobleme bietet. Eine systematische Literaturrecherche und die Analyse bestehender Leitfäden bildeten die Basis dieser Arbeit. Die Ergebnisse wurden in einem Guide für Lehrpersonen aufbereitet, der sowohl langfristige Strategien als auch sofort umsetzbare Ideen für den Unterricht umfasst. Besondere Beachtung fand die Integration von wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Schulalltag sowie die Reflexion der Anwendbarkeit und Wirksamkeit der vorgeschlagenen Massnahmen. Abschliessend zeigt die Arbeit Potenziale für die Weiterentwicklung des Guides auf und gibt Empfehlungen für die Nutzung in verschiedenen schulischen Kontexten. Damit leistet sie einen Beitrag zur Förderung der Konzentrationsfähigkeit im Schulalltag und bietet Lehrpersonen ein vielseitiges Werkzeug, um Schüler:innen mit Konzentrationsproblemen bestmöglich zu unterstützen
Praxisheft
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Integration von Alpwirtschaft in den Unterricht des Zyklus 1 und deren Bedeutung im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist die Entwicklung einer praxisnahen, didaktisch fundierten Mappe, die Lehrpersonen dabei unterstützen könnte, Themen wie Natur, nachhaltige Landwirtschaft und ökologische Zusammenhänge im Schulunterricht zu vermitteln. Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen, einschließlich der Prinzipien der BNE, mit praktischen Ansätzen, um ein ganzheitliches, entdeckendes und erfrischendes Lernumfeld zu schaffen.Die Methodik umfasst ein umfassendes Literaturstudium sowie eine qualitative Inhaltsanalyse, um relevante Konzepte und Ansätze zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Alpwirtschaft durch praxisnahes Lernen emotionale Bindungen zur Natur fördert, systemisches Denken stärkt und ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensweisen schafft. Die entwickelte Mappe bietet interaktive und handlungsorientierte Materialien, die Unterschiedliche Lernstile berücksichtigen und Kinder dazu ermutigen, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Damit leistet diese Arbeit einen Beitrag zur Verknüpfung von traditioneller Landwirtschaft und moderner Bildung, um Kinder zu aktiven Gestalter*innen einer nachhaltigen Zukunft zu machen
Audiodatei
Diese Bachelorarbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen präventiven und reaktiven Massnahmen im Kontext der Klassenführung, insbesondere von Routinen, Ritualen und nonverbaler Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage: «Wie müssen präventiv einzusetzende Routinen und Rituale aufgebaut werden, damit reaktiv (nonverbal) für einen möglichst störungsfreien Unterricht gesorgt werden kann?» Ziel ist es, herauszufinden, wie diese beiden Aspekte miteinander kombiniert werden können, um eine geordnete und zielführende Lernumgebung zu schaffen. Dazu wurden eine umfassende Literaturrecherche sowie eine qualitative, empirische Untersuchung durchgeführt. Während der theoretische Teil bestehende Studien und Modelle zur Klassenführung, den Funktionen von Routinen und Ritualen sowie zur Rolle nonverbaler Kommunikation zusammenfasst, liefern deduktiv geführte Interviews praxisnahe Einblicke in die Erfahrungen von Lehrpersonen. Beide Vorgehensweisen führten zu differenzierten Erkenntnissen, die sowohl die theoretische als auch die praktische Perspektive der Klassenführung beleuchten. Ein zentraler Ansatzpunkt dabei ist die präventive Arbeit: Die zugrunde liegende Hypothese besagt, dass gezielt eingeführte Routinen und Rituale die Basis für eine erfolgreiche reaktive Klassenführung schaffen. Damit sie ihre volle Wirkung entfalten können, ist es entscheidend, dass präventive Massnahmen so vermittelt werden, dass die Schüler*innen sie verstehen und nachhaltig verinnerlichen. Nur so gelingt es der Lehrperson, nonverbale Signale wie Gestik, Mimik oder Blickkontakt effektiv einzusetzen, um Erwartungen klar zu kommunizieren und das Verhalten der Schüler*innen zu lenken (Lohmann, 2022). Der bewusste Einsatz subtiler Hinweise ermöglicht es Lehrpersonen, Schüler*innen an bekannte Abläufe zu erinnern, ohne verbale Unterbrechungen vorzunehmen. Somit spielt nonverbale Kommunikation nicht nur eine ergänzende Rolle, sondern hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Klassenführung. Laut Evertson und Emmer (2013) entsteht dadurch eine ruhige und produktive Lernatmosphäre, die sowohl den Lernenden als auch den Lehrenden zugutekommt. Zudem trägt eine effektive Klassenführung, unterstützt durch nonverbale Kommunikation, zum schulischen Erfolg bei (Marzano, Pickering & Marzano, 2003). Die Ergebnisse zeigen, dass eine frühzeitige Implementierung von Routinen und Ritualen nicht nur den Unterrichtsfluss unterstützt, sondern auch eine strukturierte und sichere Lernumgebung schafft, in der kleinere Störungen reaktiv durch nonverbale Kommunikation behoben werden können (Lohmann, 2022)
Konzept
Das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer bietet Lehrpersonen Orientierung und Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen im Klassenzimmer. In der Mittelstufe durchlaufen Schülerinnen und Schüler eine Phase intensiver persönlicher und sozialer Entwicklung. Dabei treten häufig Verhaltensprobleme und Konflikte auf, die das Schulklima stören und den Lernprozess negativ beeinflussen. Der Ansatz verspricht, durch Präsenz, Beharrlichkeit und Beziehungsarbeit eine respektvolle und effektive Klassenführung zu fördern. Doch wie gut lässt sich dieses Konzept tatsächlich im Schulalltag umsetzen? Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob die Neue Autorität nach Haim Omer praktische Relevanz im Schulalltag hat. Die Arbeit analysiert theoretische Grundlagen und vergleicht die Umsetzung des Konzepts mit alternativen Methoden. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Prinzipien der Neuen Autorität und ihre Anwendung in der Mittelstufe zu gewinnen
Dokumentation
Das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer bietet Lehrpersonen Orientierung und Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen im Klassenzimmer. In der Mittelstufe durchlaufen Schülerinnen und Schüler eine Phase intensiver persönlicher und sozialer Entwicklung. Dabei treten häufig Verhaltensprobleme und Konflikte auf, die das Schulklima stören und den Lernprozess negativ beeinflussen. Der Ansatz verspricht, durch Präsenz, Beharrlichkeit und Beziehungsarbeit eine respektvolle und effektive Klassenführung zu fördern. Doch wie gut lässt sich dieses Konzept tatsächlich im Schulalltag umsetzen? Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob die Neue Autorität nach Haim Omer praktische Relevanz im Schulalltag hat. Die Arbeit analysiert theoretische Grundlagen und vergleicht die Umsetzung des Konzepts mit alternativen Methoden. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Prinzipien der Neuen Autorität und ihre Anwendung in der Mittelstufe zu gewinnen
Audiodatei 3
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht Strategien und Herangehensweisen von Lehrpersonen für das Führen eines gewinnbringenden Elterngesprächs. Zudem befasst sich diese Arbeit mit der gewaltfreien Kommunikation, kurz GFK. Ein besonderer Fokus wird ebenso auf eine positive Gesprächskultur und gute Gespräche gelegt. Die Untersuchung basiert auf geführten Interviews mit Lehrpersonen. Die Ergebnisse wurden anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet und analysiert. Die vorliegenden Ergebnisse leisten einen Beitrag, um verschiedene Strategien für das Führen eines Elterngespräches kennenzulernen und anzuwenden
Neues Generieren
Die Autorin setzte sich während des 4. und 5. Semesters an der Pädagogischen Hochschule in Rorschach intensiv mit dem Bildnerischen Gestaltungsunterricht auseinander. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Ideen und Konzepten zur Umsetzung eines kreativitätsfördernden Bildnerischen Gestaltungsunterricht. Weiter beinhaltet die Arbeit Quellen des Bundes, Verweise auf den Lehrplan 21 des Kanton St.Gallen und Medienbeiträge, um die Planung und Umsetzung des Bildnerischen Gestaltungsunterricht umfassend darzulegen. Das Ergebnis ist so aufgebaut, dass die Leserschaft Stück für Stück eine umfassende Antwort auf die komplexe Thematik des umsetzen eines kreativitätsfördernden Gestaltungsunterricht erhält
Video
In dieser Arbeit werden die Kernmerkmale effektiver Lernvideos im schulischen Kontext untersucht, in dem diese Lernform mit der zunehmenden Digitalisierung und den Herausforderungen der Coronapandemie erheblich an Bedeutung gewonnen hat. Lernvideos dienen nicht nur Schüler:innen, sondern auch Erwachsenen als Medium zum Lernen und Vertiefen von Inhalten. Allerdings ist nicht jedes davongleichermassen geeignet. Für Lehrpersonen ist es daher entscheidend, die Aspekteeffektiver Lernvideos für den Unterricht zu kennen. Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet demnach: Durch welche Kernmerkmale ist ein effektives Lernvideo ausgezeichnet? Basierend auf theoretischen Grundlagen wurde ein Lernvideo über das menschlicheVerdauungssystem entwickelt. Dabei wurde das begehbare Modell ‹Abenteuer Körper›des Regionalen Didaktischen Zentrums in Sargans genutzt, um den menschlichen Verdauungstrakt anschaulich und kindgerecht für die Zielgruppe der 4. Klasse darzustellen. Das Video wurde durch eine Schulklasse und deren Lehrperson evaluiert