Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Die Auswirkungen von Block- und Wochenunterricht auf das Lernverhalten und den Lernprozess von Lernenden an Berufsfachschulen

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    Das Ziel dieser Arbeit ist die Erörterung der zwei Unterrichtsmodelle Block- und Wochenunterricht und deren Auswirkungen auf das Lernverhalten, sowie den Lernprozess der Lernenden. Daraus soll eine handfeste Empfehlung für unseren Berufsverband Kaminfeger Schweiz zur Unterrichtsgestaltung resultieren. Die Autorin verfasste folgende Frage, die sie mit einer dialektischen Abfolge ergründete: Welche positiven und negativen Auswirkungen haben der Block- und der Wochenunterricht bei Lernenden von Gewerblichen Berufsfachschulen auf das Lernverhalten und den Lernprozess? Auf der einen Seite steht der Blockunterricht, welcher mit vier bis fünf Tagen Schule am Stück, ein intensives Lernen und Verarbeiten erfordert. Zusätzlich müssen die Lernenden während der unterrichtsfreien Zeit von drei bis vier Wochen eine grosse Selbstdisziplin aufbringen, damit die Schule nebst der praktischen Arbeit nicht vernachlässigt wird. Diese Selbstdisziplin kann sich positiv auf das spätere Verhalten auswirken. Auf der anderen Seite steht der Wochenunterricht als zusätzliche Belastung zum Betrieb, bei dem das Wissen in Schritten kontinuierlich zugeführt und damit eine Überforderung womöglich verhindert wird. Bei diesem Modell muss das Interesse und die Motivation über längere Zeit hochgehalten werden. Eine Lerneinheit kann sich in die Länge ziehen, was sich negativ auf das Lernverhalten auswirken kann. Über das Lernverhalten sowie den Lernprozess ist sich die Literatur einig. Mit Wissen, Willenskraft, Können, Motivation, Interesse und Zielsetzung kann das Verhalten und der Lernprozess in die richtige Richtung gesteuert werden. Eine einheitliche und durchdachte Unterrichtsstrategie bewirkt eine Veränderung in jedem Individuum, wobei diese Veränderung positiv wie auch negativ sein oder empfunden werden kann. Für die Datensammlung wurde mit einem Ausbildungsbetrieb, einer Lehrperson und mit zwei Lernenden eine Befragung durchgeführt, wobei die Befragten beide Unterrichtsmodelle kennen. Daraus konnten positive und negative Aspekte beider Unterrichtsmodelle abgeleitet werden. Mit den theoretischen Hintergründen und der Auswertung der Stichprobe hat sich die Autorin entschieden dem Verband Kaminfeger Schweiz nachfolgende Empfehlung abzugeben. Im 1. und 2. Lehrjahr ist der Wochenunterricht anzustreben. Die schrittweise Wissenszuführung ist effizienter, das Lernverhalten und der Lernprozess kann sich kontinuierlich entwickeln. Es entsteht keine Überforderung und die Motivation bleibt erhalten. Im 3. Lehrjahr empfiehlt die Autorin den Blockunterricht. Die Lernenden sind aus den ersten beiden Lehrjahren für ein intensiveres Lernen bereit, die Selbstdisziplin und der Durchhaltewillen gestärkt. Sie sind fähig, mehr Wissen auf einmal aufzunehmen und dieses mit bereits Bekanntem zu verbinden. Mit der schulischen und praktischen Erfahrung des 1. und 2. Lehrjahrs wird dieses Wissen weiter konsolidiert. Zu guter Letzt ermöglicht die intensive Erfahrung des Blockunterrichts eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben und den weiterführenden Lernprozess

    Religion in Videospielen. Die Wahrnehmung und Bewertung religiöser Elemente in Videospielen

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    Weltweit gibt es mehr als 2.5 Milliarden Menschen, die Videospiele spielen. Die Videospielbranche verzeichnet seit Jahren einen immer grösser werdenden Erfolg. Seit Beginn der 2000er-Jahre, besonders nach Amokangriffen, werden allerdings auch Stimmen laut, die Videospiele kritisieren. Sie seien gewaltverherrlichend, isolationsfördernd und machen süchtig. In unterschiedlichen Statistiken wurden die Auswirkungen von gewaltvollen Videospielen untersucht und es konnte kein definitiver Zusammenhang festgestellt werden. Auch aus religiöser Sicht wird mit Kritik nicht gespart. Es gibt viele Videospiele, welche religiös-assoziierte Elemente beinhalten, sowohl im positiven als auch im negativen Kontext. Um diese Elemente erfassen zu können, wurden unterschiedliche Erfassungsmethoden dazu generiert. In dieser Arbeit werden die Videospiele «Fight of Gods», «Assassin’s Creed II» und «BioShock Infinite» anhand einer dieser Erfassungsmethoden analysiert. Alle drei Videospiele sind inhaltlich sehr unterschiedlich und zeigen dementsprechend auch differenzierte religiös-assoziierte Elemente. Diese drei Videospiele wurden in den Medien für den Gebrauch dieser Elemente kritisiert. Um festzustellen, wie diese Elemente bei Personen wirken, wird eine Umfrage durchgeführt. Besonders die Verbindung zum Geschlecht, der Religiosität und der Religionszugehörigkeit werden untersucht. Ausserdem findet ein Vergleich der Wirkung der ausgewählten Videospiele statt. Aus dieser Umfrage konnte eruiert werden, dass die Religiosität einer Person einen Einfluss auf die Wirkung dieser drei Videospiele hat. Das Geschlecht und die Religionszugehörigkeit zeigen keinen signifikanten Einfluss

    Binnendifferenzierung im Geschichtsunterricht. Der Einfluss von Binnendifferenzierung auf Motivation, Lernzuwachs und Einstellung im Fach Geschichte

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    Im Rahmen meiner Masterarbeit entwickelte ich eine binnendifferenziert getstaltete Unterrichtsreihe zum Thema Industrialisierung im Geschichtsunterricht einer zweiten Realklasse. Dabei konnte ich herausfinden, worauf es ankommt, dass die Aufgabenformate für die Schülerinnen und Schüler dieser Stufe möglichst motivierend und für den Lernzuwachs förderlich sind. In der allgemeinen Didaktik ist Binnendifferenzierung bereits bekannt und wird als sehr gute Unterrichtsform angesehen - ganz im Gegensatz zur Geschichtsdidaktik, wo Binnendifferenzierung bisher kaum erprobt wurde. Auch wenn der Vorbereitungsaufwand der Lehrperson dafür massgeblich grösser ist, als wenn Geschichte nicht differenziert unterrichtet wird, lohnt sich binnendifferenzierter Geschichtsunterricht mit geeigneten Aufgabenformaten für alle Beteiligten ist. Er wirkt motivierend auf die Schülerinnen und Schüler, die Lernenden erzielen somit bessere Leistungen und ihre Einstellung zum ansonsten nicht wahnsinnig beliebten Fach Geschichte kann positiv beeinflusst werden. Auch für die Lehrperson stellt er während des Unterrichts selbst eine Entlastung dar und macht es ihr möglich, individuell auf die Lernenden einzugehen

    Differenzierend funktionierende Mathematikaufgaben. Eine qualitative Analyse von Mathematik-Items des Lernfördersystems Lernpass+ bezüglich Gender-DIF

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    Diese Masterarbeit untersucht mittels eines CognitiveLabs-Verfahrens Gender-DIF anhand konkreter Testitems von Lernpass+. Das Ziel war, anhand von Schülerinnen- und Schülerperspektiven Hinweise bezüglich Aufgaben mit Gender-DIF abzuleiten. Dabei wurde der Fokus auf das Merkmal Aufgabenkontext gelegt. Die Untersuchung war somit qualitativer Natur. Die Erhebung wurde in einem kleinen Rahmen durchgeführt, damit die Untersuchung möglichst offen gestaltet und somit ein breites Spektrum abgedeckt werden kann. Neben den Hinweisen bezüglich der konkreten Testitems konnten so viele Hypothesen rund um den Aufgabenkontext als potenziell DIF-verursachender Faktor generiert werden. Diese wurden gefiltert und als mögliche Startpunkte für weitere vertiefte Untersuchungen zusammengestellt

    Der Wolf im Ballkleid. Märchen und Gender in zeitgenössischen Erzählungen

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    Märchen thematisieren, in ihren von Archetypen bevölkerten Seiten, krisenhafte Lebensabschnitte und Übergangsphasen der menschlichen Entwicklung, welche Allgemeingültigkeit haben und immer haben werden. Im Zuge der zweiten feministischen Welle setzte die Kritik ein, dass Märchen das Gedankengut einer patriarchalischen Gesellschaft wiederspiegeln. Die (Nach-)Erzählung dieser Geschichten bietet zeitgenössischen Autorinnen und Autoren ein reiches Feld für die Auseinandersetzung mit Genderrollen. Obwohl diese zeitgenössischen Erzählungen nicht alle explizit feministisch sind, beschäftigen sich viele mit Geschlecht und Sexualität auf eine Art und Weise, die von normativ bis subversiv reicht und festgelegte Geschlechterkonzepte unter Verwendung verschiedener Erzählstrategien destabilisiert. In der vorliegenden Arbeit wird die Genderdarstellung aus dem 17. und 19. Jahrhundert mit zeitgenössischen Erzählungen verglichen. Vier Märchen, welche zugleich bei Charles Perrault und den Gebrüder Grimm vorkommen, werden auf die performativen Aspekte Stimme, Blick, Körperkonzepte und Agency analysiert. Durch den Vergleich der Genderdarstellung dieser Überarbeitungen mit den traditionellen Texten, wird die in den Erzählungen kodierte Geschlechterideologie sichtbar

    Tabuthema Sexualisierte Gewalt als Unterrichtsthema. Erstellen und Evaluieren von Lehrmaterialien unter Einbezug der Design Based Research

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    Eine Umfrage der UBS Optimus Foundation aus dem Jahr 2010 zeigt, dass 15% der befragten Jugendlichen schon sexuelle Übergriffe mit Körperkontakt erlebt haben. Weitere 30% gaben an, Erfahrungen mit Übergriffen ohne Körperkontakt zu haben. Sexuelle Opfererfahrungen unter Jugendlichen sind somit in der Schweiz weit verbreitet. Da aber gemäss der UN-Kinderrechtskommission jedes Kind beziehungsweise jede jugendliche Person das Recht auf Schutz vor physischer und psychischer Gewalt und Misshandlung hat, muss der sexualisierten Gewalt entgegengewirkt werden. Dabei sollte die Schule als eine zentrale Instanz fungieren. Bei einer vertieften Auseinandersetzung mit der Thematik Primärprävention in der Schule hat sich aber gezeigt, dass noch grosser Handlungsbedarf besteht. Zum einen wird angenommen, dass seitens der Lehrpersonen eine grosse Unsicherheit bei der Thematisierung besteht. Zum anderen sind zwar verschiedene Aspekte der sexualisierten Gewalt im Lehrplan Volksschule des Kantons St. Gallens aufgelistet, eine zusammenhängende Unterrichtsreihe ist jedoch nicht vorhanden. Die vorliegende Arbeit verfolgte das Ziel, diese Lücke mithilfe einer Design Based Research zu schliessen. Theoriegeleitet wurde eine sechsteilige Lektionsreihe erstellt, welche problemlos in den ERG-Unterricht integriert werden kann. Die Lehrpersonen sollen bei der Thematisierung durch spezifische Informationen zur allgemeinen Thematik, durch eine implizierte Reflexion und durch Hinweise zur Durchführung unterstützt werden. Um das Material, welches aus der Unterrichtsreihe sowie aus der Handreichung für die Lehrpersonen besteht, zu optimieren, wurde es von vier Lehrpersonen und zwei Sexualpädagoginnen evaluiert. In Form von Expert*inneninterviews wurden spezifische Verbesserungsvorschläge zum Material gesammelt. Mithilfe der Aussagen der Interviewpartner konnten Empfehlungen für Anpassungen im Lehrmaterial gemacht werden, damit dieses in einem nächsten Schritt auf Unterrichtsebene erprobt werden könnte. Dies würde in der Design Based Research den nächsten Zyklus darstellen

    Vergleich der Konsumempfehlungen und -gründe der römisch-katholischen und evangelisch-reformierten Kirchen der Schweiz sowie der Vereinigten Nationen

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    Konsumieren stellt eine lebensnotwendige Verhaltensweise des Menschen dar. Die Entwicklung des Konsums über die letzten Jahrzehnte ist jedoch von einem Überkonsum geprägt, dessen Folgen für die natürliche Umwelt sich sichtbar abzeichnen und von den Menschen Handlungsbedarf erfordern. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es zu bestimmen, welche Empfehlungen die römischkatholische und die evangelisch-reformierten Kirchen der Schweiz zum Konsum äussern und wie sie diese begründen. Durch den Vergleich mit den Empfehlungen und Begründungen der Vereinigten Nationen soll zudem aufgezeigt werden, ob die Konsumempfehlungen der Kirchen einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten. Um die Forschungsfragen zu beantworten, wurden in einem ersten Schritt Publikationen der Schweizer Bischofskonferenz, der Päpste sowie der Evangelisch-Reformierten Kirche Schweiz von Juni 1992 bis 2020 und in einem zweiten Schritt die Ergebnisdokumente der Konferenzen der Vereinigten Nationen von Juni 1992 bis 2020 mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht. Anschliessend wurden die Ergebnisse dieser beiden Teile verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die kirchlichen Empfehlungen einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten, da sie in grossen Teilen mit derjenigen der Vereinigten Nationen übereinstimmen und eine hohe Umweltorientierung aufweisen. Die meisten konkreteren Empfehlungen werden von beiden zum Umgang mit Abfällen geäussert. Jedoch werden auch soziale Aspekte, wie Solidarität und Gerechtigkeit, berücksichtigt. Im Gegensatz zu den Vereinigten Nationen können die Kirchen sich jedoch für ihre Begründungen auch auf ihre eigene Lehre stützen

    Potenzial von Coachings zur Steigerung der Berufszufriedenheit von Lehrpersonen

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    Coaching hat ein enormes Potenzial, nur ist es noch nicht in allen Branchen etabliert. In wirtschaftlichen Sektoren sind Führungscoachings ein gern genutztes Tool, um die Kompetenzen der leitenden Personen zu optimieren. Coachings stehen heutzutage allen Berufsgruppen zur Verfügung, wie beispielsweise den Lehrpersonen. Das Hinzuziehen eines Coaches veranlasst viele Lehrkräfte zu Skepsis, weil damit oft das Zeigen von Schwäche oder gar Inkompetenz verbunden wird. Ein Coaching kann entweder freiwillig in Anspruch genommen werden oder von der Schulleitung empfohlen respektive verordnet werden. Meist werden Coachings wegen dem Verspüren von Unzufriedenheit im Beruf, einer nicht allein zu meisternden Situation, mangelnder Kompetenzen oder einer bevorstehenden Herausforderung in Anspruch genommen. Die Beweggründe einer Coachinginanspruchnahme müssen aber keineswegs negativer Natur sein. Befürworter sehen Coachings nämlich als Möglichkeit der Weiterentwicklung und Kompetenzerweiterung, was zur Professionalisierung von Lehrpersonen beisteuern kann. Dies ist anzustreben, weil sie einen Einfluss auf die Schulqualität hat und deswegen für die Schulleitungen von grosser Bedeutung sein sollte. In diesem Kontext zeigen Studien jedoch auf, dass Coachings als selten genutzte Personalförderungsmassnahmen gelten. Weitere Studien zeigen, dass verschiedene Faktoren die Berufszufriedenheit von Lehrpersonen beeinflussen. Im Gegenzug dazu wird ersichtlich, dass die Belastung der Lehrpersonen zwar als ein Störfaktor der Berufszufriedenheit gesehen wird, aber dies nicht der ausschlaggebende Grund für eine Unzufriedenheit darstellt, wie andere Studien belegen. Im Licht dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse stellen sich nun die Fragen, inwiefern die Berufszufriedenheit nach einem absolvierten Coaching gesteigert wurde, ob die Verordnung der Schulleitung einen Einfluss auf den Coachingerfolg hat und welche die häufigsten Beweggründe für die Inanspruchnahme eines Coachings sind. Die Aussagen der halbstrukturierten Leitfaden-Interviews wurden mit Hilfe eines Codierleitfadens ausgewertet und zeigen, dass der erwähnte Zusammenhang teilweise vorhanden ist. Die Diskussion konnte die Fragestellung und die beiden Unterfragen dementsprechend nur teilweise beantworten und lässt deshalb weiterführende Thesen stehen. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören, dass die Mehrheit der Interviewten eine gleichbleibende oder erhöhte Berufszufriedenheit nach ihrem Coaching verspürt hat. Damit eine Steigerung der Berufszufriedenheit wahrgenommen wird, sind die folgenden Punkte ausschlaggebend. Die Krisensituation, welche anfangs vorhanden war, muss als deutlich verbessert erkennbar sein. In der neuen Situation muss Sicherheit verspürt werden, indem neuerlernte Strategien zum Zuge kommen. Die Wirksamkeit von freiwillig absolvierten Coachings ist höher als diejenige von verordneten Coachings. Verordnungen von Fördermassnahmen sind für die Befragten manchmal notwendig, es wird jedoch bevorzugt, wenn das Coaching empfohlen wird und somit eine selbstständige Entscheidungsfindung zum Coachingantritt besteht. Die Hauptbeweggründe der teilweise empfohlenen, verordneten oder freiwilligen Coachings waren körperliche Symptome, Knappheit von Ressourcen, Überbelastung, Unzufriedenheit, Mobbing und eine nicht funktionierende Teamarbeit. Es konnte somit aufgezeigt werden, dass Coachings eine Möglichkeit bieten, die Berufszufriedenheit von Lehrpersonen zu steigern. Demzufolge können zukünftig erfahrene und angehende Lehrpersonen, sowie Schulleitungen positiv auf diese Fördermassnahme blicken

    Atomwaffen für die Schweiz. Analyse der politischen Standpunkte anhand der medialen Diskussion in der Deutschschweiz rund um die beiden Atomwaffen-Initiativen von 1962 und 1963

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    Spätestens nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam in der Schweiz die Frage nach der Entwicklung sowie der Beschaffung von eigenen Atombomben wie auch der zivilen Nutzung der Kernenergie auf. Als Reaktion auf die Forderung des Bundesrates nach Atomwaffen 1958 wurde die Schweizerische Bewegung gegen die atomare Aufrüstung gegründet, welche eine Atomverbotsinitiative lancierte. Bei der ersten Abstimmung am 1. April 1962 wurde die Volksinitiative für ein Verbot von Atomwaffen in der Schweiz deutlich mit 65.2 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Damit war die Diskussion rund um die atomare Bewaffnung der Schweizer Armee aber noch nicht vorbei. Ein von den Sozialdemokraten aus parteitaktischen Gründen eingereichtes zweites Volksbegehren, welches ein Mitspracherecht des Volkes in der Atomwaffenfrage forderte, wurde nur ein Jahr später mit 62.2 Prozent Nein-Stimmen vom Stimmvolk ebenfalls wuchtig verworfen. Schliesslich wurde das Atomwaffenprojekt der schweizerischen Armee in den Folgejahren aufgrund der hohen Kosten zu den Akten gelegt. Im Vorfeld der Urnengänge zu den beiden sogenannten Atominitiativen I und II fand in den Medien eine heftige Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern hinsichtlich der Atomfrage statt. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, die mediale Wahrnehmung dieser beiden Initiativen diskursanalytisch zu untersuchen. Hierfür werden Tages- und Wochenzeitungen aus der Deutschschweiz mit verschiedenen politischen Ausrichtungen bezüglich ihrer Berichterstattung zu den beiden Abstimmungen analysiert. Als Untersuchungszeiträume wurden jeweils ein Monat vor den Urnengängen sowie eine Woche nach den beiden Abstimmungen gewählt, um ein möglichst breites Bild über die medialen Auseinandersetzungen zu erhalten. Die damit zu beantwortenden Fragestellungen beinhalten einerseits die Frage nach den zu Wort kommenden Akteuren und den Standpunkten der einzelnen Parteien. Anderseits wird nach verschiedenen Argumentationslinien gesucht, welche sich innerhalb der einzelnen Zeitungen aber auch generell im medialen Diskurs rund um die Atomwaffenfrage zeigen. Abgerundet wird die Untersuchung durch einen direkten Vergleich der gewonnenen Ergebnisse aus der Analyse der beiden Atominitiativen I und II um festzustellen, ob und wie sich die Berichterstattung zwischen den beiden Urnengängen verändert hatte. Die Masterarbeit stellt den Diskurs in den Deutschschweizer Medien anfangs der 1960er Jahre rund um die Atomwaffenfrage in der Schweiz übersichtlich dar und verknüpft diesen mit der damaligen weltpolitischen Lage. Die beiden Atominitiativen I und II markieren den Beginn einer bis heute nicht endenden Diskussion rund um die zivile und militärische Nutzung der Kernenergie, wodurch diese Masterarbeit auch einen hohen Gegenwartsbezug aufweist

    Bewegung im musikalischen Lernen. Eine Unterrichtsreihe für die 1. Klasse

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    Fragestellung: Was ist Bewegung und welche Bedeutung kommt ihr bei der körperzentrierten Verarbeitung von Höreindrücken im musikalischen Lernen zu? Vorgehen: Diverse Literatur zum Thema musikalisches Lernen wurde durchgearbeitet und in Form dieser Arbeit aufbereitet. Der praktische Teil wurde in Anlehnung an die Theorie erstellt und beinhaltet eine Unterrichtseinheit für die 1. Klasse zum Thema «Waldtiere im Herbst». Die einzelnen Aufgaben in den fünf Lektionen werden mit den drei Kernpunkten Wahrnehmung, Musik und Bewegung begründet. Ergebnisse: Durch die Aufbereitung der Literatur konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Musik tatsächlich einen positiven Einfluss auf den Menschen haben kann. Dies hängt mit der Hirnregion zusammen, in der die Musik verarbeitet wird. Da Kinder viele Dinge verbal noch nicht verstehen können, müssen gewisse Unterrichtsinhalte über den Körper erfahrbar gemacht werden. Dies geschieht über die Nah- und Fernsinne. Kinder hören ähnlich wie Erwachsene. Bei Kindern ist jedoch die auditive Wahrnehmung noch nicht ganz ausgereift, weshalb man diese trainieren sollte. Besonders der «Cocktailparty-Effekt» ist bei Kindern noch sehr ausgeprägt

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