Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Lehrmittel

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    In dieser Bachelorarbeit wird mittels Literaturrecherche und der Durchführung einer Projektwoche eine Broschüre für eine Projektwoche zum Thema nachhaltige Ernährung gestaltet. Die Projektwoche wird unter der Berücksichtigung der Theorie der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), der kooperativen Lehr- und Lernformen und eines Advance Organizer entwickelt. Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter nachhaltiger Entwicklung verstanden wird und weshalb genau die Ernährung das Thema dieser Projektwoche sein soll. Anschliessend wird die Theorie der Bildung für Nachhaltige Entwicklung genauer betrachtet und daraus Ziele für die Projektwoche erarbeitet. Nachfolgend werden die kooperativen Lehr- und Lernformen sowie der Advance Organizer analysiert und daraus ebenfalls Schlüsse für die Projektwoche gezogen. Im Anschluss daran werden die Sachinhalte der Projektwoche erörtert. Nach einer beispielhaften Umsetzung eines Unterthemas folgt eine Reflexion der Durchführung der Projektwoche. Bevor die Arbeit mit einer Diskussion und einem persönlichen Fazit endet, befassen sich die Autorin und der Autor dieser Arbeit mit der Theorie zur Gestaltung einer Broschüre

    Wechselwirkung von Innenarchitektur und Pädagogik

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    Während verschiedener Praktikumsbesuche, welche die Autorin im Verlauf der Ausbildung zur Primarschullehrerin an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen absolvierte, begegnete sie immer wieder unterschiedlich gestalteten Klassenzimmern. In den wenigsten Fällen luden sie zum Verweilen ein. Die Frage, warum gewisse Räume einladend wirken oder eben nicht, wurde dadurch immer präsenter. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern Elemente der Innenarchitektur den Raum „Klassenzimmer“ beeinflussen. Das Ziel dabei ist, praxisorientierte Umsetzungsmöglichkeiten fürs Klassenzimmer aufzuzeigen. Dafür folgte eine theoretische Auseinandersetzung mit einer neuen Lernkultur und der daraus resultierenden Anpassung der Lernumgebung mit Bezügen zum aktuellen Forschungsstand. Daraus zeigt sich, dass die Gestaltung des Schulzimmers entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden, die Aufmerksamkeit und die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler hat. Zentrale Elemente, die im Schulzimmer diese Einflüsse zeigen, sind unter anderem die Lichtverhältnisse, die Farbgestaltung, mit Einbezug von Form und Material, die Akustik sowie die Einrichtung des Schulzimmers

    Kompetenzorientiertes Prüfen mit Moodle

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    Die heutigen Schullehrpläne werden überwiegend auf den Kompetenzerwerb ausgerichtet. So ist auch der Schullehrplan der Fachfrau / Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) nach dem KompetenzenRessourcen-Modell (Ko-Re) aufgebaut. Bei einer Ausbildung, in der kompetenzorientiert unterrichtet wird, wird auch das kompetenzorientierte Prüfen vorausgesetzt. Diese Diplomarbeit zeigt auf, dass der Begriff «Kompetenz» unterschiedlich definiert wird. Grundsätzlich verweist der Begriff «Kompetenz» auf «Handlung», also der Fähigkeit, einer beruflichen Situation gerecht zu werden. Bereits hier wird offensichtlich, dass es kaum möglich ist, eine Kompetenz im rein schulischen Kontext zu überprüfen. Ich zeige in dieser Arbeit auf, dass dennoch kompetenzorientiertes Prüfen möglich ist. Nämlich dann, wenn in der Prüfung die genauen Beweggründe des Prüflings mittels Reflexion erfasst werden. Das learning management system (LMS) Moodle verfügt über eine grosse Vielzahl von möglichen Fragestellungen. Somit ist auch mit Moodle kompetenzorientiertes Prüfen möglich. Allerdings kann gerade bei diesen Fragen, mit einer hohen Bloom’schen Taxonomiestufe, die Digitalisierung keinen zusätzlichen Nutzen bringen. Im Rahmen des kompetenzorientierten Unterrichts kann Moodle jedoch mittels formativen Prüfungen einen grossen Mehrwert bieten

    Flipped Classroom-Einheit auf der Lernmanagement-Plattform Moodle

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    Nachdem eine Viruspandemie viele Lehrinstitutionen zum Überdenken ihrer Unterrichtsstrategien zwingt, setzt sich diese Diplomarbeit mit dem Lernkonzept Flipped Classroom und dem Learning Content Management System (LCMS) Moodle mit seinen Arbeitsmaterialien und Aktivitäten auseinander. Hierzu wird das Konzept Flipped Classroom auf ihre Stärken und Schwächen untersucht und pädagogisch-didaktisch begründet. Des Weiteren werden Gelingensbedingungen für das Konzept Flipped Classroom auf der Lernmanagement-Plattform Moodle aufgelistet. Danach stellt sich die Frage, wie die Erstellung einer Unterrichtseinheit anhand des Konzepts Flipped Classroom auf der Lernplattform Moodle für Lernende Fachpersonen Gesundheit am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe (BZGS) St. Gallen gewinnbringend gelingt. Im Denken des gemässigten Konstruktivismus wird die Planung einer Lernsequenz aufgezeigt und ein Kriterienkatalog präsentiert. Im weiteren Verlauf werden anhand der erlangten Erkenntnisse aus den theoretischen Aufarbeitungen die Konsequenzen für den Einsatz von Flipped Classroom auf Moodle im BZGS aufgezeigt

    ADHS bei Berufsschullernenden

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    Die Forschung geht davon aus, dass 5% der Kinder und Jugendlichen an einer ADHS leiden. Bereits 1845 wurde das Krankheitsbild von Dr. Heinrich Hoffmann im Buch "Der Struwwelpeter" beschrieben. Das Symptom Unkonzentriertheit wurde in der Geschichte "Hans guck in die Luft", das Symptom Hyperaktivität in der Geschichte "Der Zappelphilipp" und das Symptom Impulsivität in der Geschichte "Paulinchen" beschrieben. Die Autorin ist an einem kaufmännischen Berufsbildungs- und Weiterbildungszentrum tätig, weshalb sich die Ausführungen auf Berufsschullernende konzentrieren. Die beschriebenen drei Symptome der Lernenden mit einer ADHS sind für die Lehrkräfte eine grosse Herausforderung. Als oberste Priorität gilt, dass alle Lernenden von einem Unterricht mit möglichst viel echter Lernzeit profitieren können. Dies wird erschwert, da sehr viel Zeit in das Klassenmanagement investiert wird. Bereits im Vorfeld müssen Vorkehrungen getroffen werden, um das störende Verhalten der ADHS-Lernenden zu minimieren, gegebenenfalls auch auszuschalten. Es empfiehlt sich mit den Eltern, anderen Fachkräften und dem Berufsbildungsamt zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Informationen aus der Fachliteratur sind meist auf die obligatorische Schulzeit ausgerichtet, weshalb die Autorin die Informationen, wo es sinnvoll war, auf Lernende an einer Berufsfachschule adaptiert hat. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, wie möglichst störungsfreier Unterricht gelingen kann. In der Fachliteratur wie auch auf Websites, die sich ausschliesslich diesem Thema widmen, werden viele Massnahmen beschrieben, wie der Unterricht gestaltet werden kann und wie die wirksame Arbeit mit ADHS-Lernenden aussehen kann. Es muss eine Differenzierung vorgenommen werden. Es gibt kein Patentrezept, wie man mit ADHS-Betroffenen umgehen soll. So individuell wie jeder Mensch ist, so individuell sind Lernenden mit einer ADHS. Gemeinsames Ausprobieren, Anpassen, Ausführen und Reflektieren kann zum gewünschten Verhalten führen. Es gilt deshalb aus dem Massnahmen-Katalog die besten Massnahmen zu finden, die bei den Betroffenen ankommen und nicht abgelehnt werden. Der Beziehungsarbeit ist ein grosses Augenmerk zu schenken. Nur wenn sich die Lernenden ernst genommen und wohl fühlen, nehmen sie die Massnahmen an und sind gewillt, diese durchzuziehen. Es empfiehlt sich, die Klasse wie auch andere Lehrpersonen dieser Klasse zu informieren, dass ein Erreichen des Ziels gemeinsam gelingen kann

    Proportionensysteme in Mathematik, Architektur und Musik

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    Bereits seit der Zeit der alten Römer spielte die Mathematik eine grosse Rolle in der Architektur bei der ständigen Suche nach Proportionensystemen, die den technischen und ästhetischen Erwartungen dieser Zeit gerecht werden können. Auch mit der Musik wird die Architektur bereits seit über 2500 Jahren in Verbindung gebracht, und auch in diesem Fachgebiet lassen sich unterschiedliche Anwendungen von Proportionensystemen finden. Die vorhandenen Quellen verwenden allerdings unterschiedliche Sprachen, um die Systeme zu beschreiben, was ein Vergleich der einzelnen Beispiele erschwert. In dieser Arbeit werden als erstes die wesentlichen Aspekte von Proportionensystemen mathematisch aufgearbeitet und dargestellt. Anschliessend werden Beispiele von Proportionensystemen aus der Architektur und aus der Musik ausgewählt und in einer einheitlichen mathematischen Sprache beschrieben, welche dadurch in einem abschiessenden Teil miteinander verglichen werden können

    Sexualkundeunterricht auf der Oberstufe. Eine empirische Untersuchung zum Wissensstand in Bezug auf Kontrazeption und sexuell übertragbaren Infektionen von Lernenden

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    Mit Einsetzen der Pubertät kommt es im Hinblick der Sexualentwicklung zu charakteristischen Veränderungen. So ist mit der Aufnahme sexueller Kontakte sowie Partnerbeziehungen ein verantwortungsvoller Umgang mit Verhütungsmittel und vor sexuell übertragbaren Erkrankungen von zentraler Bedeutung. Da die Volksschule einen grossen Teil der Sexualerziehung – gesetzlich verankert – übernimmt, bieten sie eine gute Möglichkeit den Jugendlichen das nötige Wissen zu vermitteln. Trotz des Bildungsauftrages seitens der Schule wird der Wissensstand der Jugendlichen hinsichtlich Kontrazeption und Geschlechtskrankheiten nach dem Sexualkundeunterricht im Kanton St. Gallen bislang nur limitiert betrachtet. Deshalb untersucht die vorliegende Arbeit den Wissensstand der Jugendlichen anhand einer Online-Befragung, welche sich an Schülerinnen und Schüler richtete, welche bereits einen Sexualkundeunterricht im Kanton St. Gallen besucht haben. Dabei wird auch das zentrale Augenmerk auf den kompetenzorientierten Sexualkundeunterricht in den Bereichen «Aufklärungspersonen», «methodischen Vermittlungsarten» sowie «mono-oder koedukativen Unterricht» gelegt. Durch die Auswertung des Datensatzes zeigt sich, dass die Jugendlichen hinsichtlich Kontrazeption «ausreichend» und Geschlechtskrankheiten «ungenügend» bis «mangelhaft» aufgeklärt sind. Für einen kompetenzorientierten Sexualkundeunterricht empfiehlt es sich zudem, auch Ärzte und Fachpersonen miteinzubeziehen und spezifische Unterrichtsthemen in geschlechtergetrennten Klassen zu behandeln

    Deutsch als Zweitsprache im Regelunterricht. Welche sprachlichen Herausforderungen können bei Aufgabenstellungen für DaZ-Lernende entstehen?

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    Die Masterarbeit befasst sich damit, dass in der Schweiz rund 64'000 Lernende angeben, keine Landessprache als Erstsprache erlernt zu haben und im Unterricht trotzdem auf Lehrmittel treffen, welche sprachliche Stolpersteine für Lernende mit Deutsch als Zweitsprache nicht genügend berücksichtigen. Der Unterricht auf der Oberstufe ist stark von Texten geprägt, was zusammen mit dem aktuellen Forschungsstand, dass der Migrationshintergrund nebst männlichem Geschlecht, niedriger Sozialschicht und niedrigem Bildungsniveau als Risikofaktoren für die Lesefähigkeit gelten, zur Fragestellung führt, welche Verständnisschwierigkeiten bei DaZ-Lernenden während des Regelunterrichts der Oberstufe bei Aufgaben aus den Lehrmitteln ""Die Sprachstarken"" und ""Weltsicht"" auftauchen können und wie damit als Lehrperson umgegangen werden soll. Der Fokus ist auf die Aufgabenstellungen gelegt worden, da diese in allen Lehrmitteln jeglicher Unterrichtsfächer anzutreffen sind und Lehrmittel gerade in sprachlichen Fächern mit hoher Frequenz verwendet werden. Als Methode bietet sich die Inhaltsanalyse im Zusammenspiel mit dem quantitativen Verfahren an, um anhand eines aus der Auswertung der Literatur erstellten Kriterienrasters die Häufigkeit des Auftretens eines Merkmals zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die meisten der analysierten Aufgabenstellungen als für DaZ-Lernende geeignet eingestuft werden. Trotzdem haben sich einige Punkte herauskristallisiert, welche von Lehrpersonen beim Erstellen von sprachsensiblen und somit für DaZ-Lernende geeigneten Aufgabenstellungen beachtet werden sollten. Diese werden in der Handreichung in kurzer Form präsentiert. Diese Masterarbeit ist für alle Lehrpersonen interessant, denn sowohl Klassenlehrpersonen als auch Fachlehrpersonen sind dafür verantwortlich, die Lernenden im Hinblick auf ihren Schulerfolg zu unterstützen. Dazu, wie dies auf der Ebene der Aufgabenstellungen erfolgen kann, bietet diese Masterarbeit aufgrund der Erkenntnisse der Analyse von Aufgabenstellungen aus den zwei ausgewählten Lehrmitteln Anregungen an

    Das Image des Lehrberufs zwischen 1780 - 1830. Eine literatur-analytische Aufarbeitung des Images des Lehrberufs in der Schweiz von 1780 bis 1830

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    In drei von vier Zeitungsartikeln zum Thema «Lehrperson und Schule» befinden sich kritische bis negativ gefärbte Informationen zum Lehrberuf. Vermehrt werden auch Karikaturen von älteren, grimmigen Herren aus den vergangenen Jahrhunderten dargestellt, welche den Schülern mit einer Haselrute und gehobenem Finger die Werte der Gesellschaft vermitteln. Um einen Einblick in das Lehrerimage eben dieser Herren zu erhalten, begibt sich die vorliegende Arbeit zu den Ursprüngen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). An der ausgewählten liberalen Zeitschrift NZZ wird eine strukturierte, qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Dabei werden knapp 100 Artikel zwischen 1780 und 1830 entnommen und mittels Kategoriensystem, aufbauend auf der zuvor formulierten Fragestellung, analysiert. Die Einteilung der entnommenen Textfragmente in die Hauptkategorien Ansehen, Haupttätigkeiten, Eigenschaften Lehrperson, Vorschriften und Regeln, sowie Besoldung steht dabei im Zentrum. Durch das Zusammentragen der zugewiesenen Segmente wird der Imagebegriff für den betrachteten Zeitabschnitt definiert und abschliessend in Bezug auf die zuvor erarbeiteten Theoriebezüge kritisch hinterfragt. Die Arbeit ermöglicht dabei einen Einblick in die effektive Wahrnehmung der Lehrerinnen und Lehrer durch die Widerspieglung der öffentlichen Meinung im Medium Zeitschrift kurz vor den zweiten pädagogischen Reformprozessen in den 1830er Jahr

    Nähe-Distanz Antinomie im Lehrberuf. Unterscheidet sich der Umgang mit der Nähe-Distanz Antinomie von Lehrpersonen mit unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen?

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    Thema/Fragestellung: Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang von Persönlichkeitsmerkmalen auf den Umgang der Nähe-Distanz Antinomie von Lehrpersonen. Dabei wird untersucht, ob festgestellt werden kann, inwiefern die Persönlichkeitsmerkmale eine Veränderung im Umgang der Lehrperson mit der Nähe-Distanz Antinomie prognostizieren. Theorie: Der erste Teil widmet sich der Begriffsklärung von Antinomie, Nähe und Distanz. Anschliessend werden übliche und in der Theorie auftretende Spannungsfelder genannt, um die Problematik der NäheDistanz Antinomie im Unterricht nachvollziehen zu können. Anschliessend wird der Begriff Beziehung, welcher eng mit der Nähe-Distanz Antinomie einhergeht, vertieft. Darin erfolgt als erstes ein Exkurs zum Erziehungsstil und der Pädagogik, Erläuterungen zur Lehrer/innen-Schüler/innen-Beziehung und die im Anschluss folgende Auseinandersetzung mit dem Vertrauensbegriff. Danach folgt die Vertiefung der Persönlichkeitsmerkmale und die Lehrpersonen. Hier wird geklärt, inwieweit Persönlichkeitsmerkmale nach dem Fünf-Faktoren-Modell mit dem Umgang der Nähe-Distanz Antinomie im Unterricht einhergehen und welche Hypothesen daraus resultieren. Methodisches Vorgehen: Der empirische Teil widmet sich der Methode der Interviews (qualitative Methode) und der daraus folgenden Inhaltsanalyse. Ziel ist es, von den fünf unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen je eine Lehrperson mit sehr hoher und eine mit sehr geringer Ausprägung zu ermitteln und in einem Interview den Umgang diesen zwei Lehrpersonen mit der Nähe-Distanz Antinomie im Unterricht zu vergleichen. Um Lehrpersonen mit verschiedenen Persönlichkeitsprofilen befragen zu können, wurden diese mittels Onlinefragebogen (quantitative Methode) ermittelt. Danach wurde das halbstrukturierte Interview mit den ausgewählten Lehrpersonen durchgeführt. Ergebnisse: Teilweise lassen sich tendenzielle Zusammenhänge feststellen. Der Persönlichkeitsfaktor Neurotizismus zeigt von allen Persönlichkeitsmerkmalen den stärksten Einfluss. Bei den Faktoren Offenheit und Erfahrungen konnten auch tendenzielle Zusammenhänge gefunden werden. In Bezug auf die Faktoren Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit sind allerdings Widersprüche zu erkennen, weshalb bei diesen Faktoren keine tendenziellen Aussagen zur Abhängigkeit getroffen werden können. Fazit: Trotz der hohen Komplexität und der daraus resultierenden kritischen Betrachtungsweise der Ergebnisse können angehende Lehrpersonen teilweise aufgrund ihres Persönlichkeitsprofils Schlussfolgerungen auf ihren Umgang mit der Nähe-Distanz Antinomie ziehen. Beispielsweise haben Personen mit sehr niedrigen Werten des Faktors Neurotizismus tendenziell einen von Natur aus für sich passenden Umgang mit der Nähe-Distanz Antinomie, weshalb sie tendenziell keine bis sehr wenig Veränderungen im Umgang mit der Nähe-Distanz Antinomie im Verlauf ihrer Berufskarriere erwarten können

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