Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Anfangsunterricht im Kindergarten mit Kindern ohne Deutschkenntnisse
Während eines Assistenzpraktikums im Kindergarten in Widnau durfte die Autorin den Anfangsunterricht mit nichtdeutschsprachigen Kindern miterleben. Diese Erfahrung weck-te ihr Interesse für den Themenbereich Sprachförderung und Integration und führte sie somit zum Thema der vorliegenden Bachelorarbeit. Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung der leitenden Fragestellung «Wie gestaltet eine Kindergartenlehrperson den Anfangsun-terricht, um nichtdeutschsprachige Kinder bestmöglich zu integrieren und sprachlich zu fördern?». Anhand aktueller Literatur zum Thema und Gesprächen mit Kindergartenlehr-personen konnten theoretische sowie praktische Informationen, Methoden und Mittel für den Einsatz in der Praxis gewonnen werden. Als empfehlenswert für den Anfangsunter-richt mit nichtdeutschsprachigen Kindern haben sich folgende Methoden herausgestellt: Verbindung zwischen Sprache und den Bereichen Handlung, Musik, Bewegung und Kunst. Eine weitere Erkenntnis ist die Wichtigkeit von Beziehung als Voraussetzung für Integrati-on und den Spracherwerb. Indem die Kindergartenlehrperson ein Gemeinschaftsgefühl mit den Kindern aufbaut kann Integration ermöglicht werden. Zudem hat sich herausge-stellt, dass Rituale den Kindern Sicherheit und Orientierung geben und deswegen im An-fangsunterricht zentral sind. Ausserdem betont diese Arbeit die Wichtigkeit des Einbezu-ges der Erstsprache im Kindergarten und zeigt auf, wie die Kindergartenlehrperson ein sprachliches Vorbild sein kann
Mobbing und seine Auswirkungen
Im Studium an der pädagogischen Hochschule wird im Modul Klassenführung unter anderem das Thema Mobbing behandelt, dies jedoch nur ganz grob. Die vorliegende Arbeit soll deshalb einen etwas tieferen Einblick in die Thematik geben und Allgemeines, wie die Definition, Rollen, Formen und Merkmale klären. Teil davon ist auch die Befundlage in der Schweiz und präventive Möglichkeiten gegen Mobbing. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf den Auswirkungen sowohl für die Opfer als auch für die Täter von Mobbing in der Volksschule. Dafür werden einerseits die Erkenntnisse von Alsaker und andererseits die Erkenntnisse von Wachs, Hess, Scheithauer, Schubarth, Hayer und Petermann erläutert und anschliessend einander gegenübergestellt und die Übereinstimmungen, aber auch die Unterschiede untersucht. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter Folgen davontragen und diese Folgen kurz-, mittel- und sogar langfristig sein können. Was bedeutet, dass Mobbing während der Schulzeit je nach Zeitpunkt und Dauer verschiedene Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter mit sich bringen können
Umgang mit oppositionellem Verhalten
Kinder mit oppositionellen Verhaltensweisen bringen Lehrpersonen schnell und ungewollt in missliche soziale Interaktionslagen. Es ergeben sich Machtkämpfe, die von der Lehrperson durch Bestrafungen und Massnahmendro-hungen gewonnen werden wollen. Schliesslich haben sie ihre Kontrollposition zurückzuerobern. Dabei geht oft vergessen, was überhaupt zu solch heraus-forderndem, oppositionellem Verhalten führt. Es gilt zum einen, sich zu fragen, wie für alle Beteiligten optimal auf solche Situationen reagiert werden kann. Weiter ist es von Relevanz, die Frage nach dem Ursprung in den Fokus zu nehmen (Landscheidt, 2007, S. 135)
Kinder, Körper, Doktorspiele. Was Lehrpersonen und Eltern über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern wissen sollten
In dieser Arbeit geht es um die psychosexuelle Entwicklung von Kindern. Dabei wird der Fokus auf das Kindergarten- und Unterstufenalter gelegt. Die Arbeit setzt sich mit der Komplexität der psychosexuellen Entwicklung auseinander. Die Relevanz eines angemessenen Umgangs mit der infantilen Sexualität und dem eigenen Körper wird erläutert. Sie führt die Leserinnen und Leser näher an den Begriff der kindlichen Sexualität heran. Es wird Bezug zum Lehrplan 21 genommen, der einen positiven und selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper als Ziel vorgibt.
In der Arbeit wird die Fragenstellung: «Was sollten Lehrpersonen und Eltern über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern wissen?», bearbeitet. Es werden verschiedene Theorien der psychosexuellen Entwicklung miteinbezogen, welche anschliessend zusammengetragen und verglichen werden. Basierend auf dieser theoretischen Grundlage wird ein Resümee zum persönlichen Standpunkt erarbeitet. Anhand der Verknüpfung zur Theorie werden hilfreiche und zu beachtende Handlungsgrundsätze für Lehrpersonen und Eltern formuliert
Im Klassenlager die Gruppe stärken
Als Lehrpersonen arbeitet man unausweichlich mit einer Gruppe: der Schulklasse. Gruppenprozesse passieren in allen Gruppen, ob wir das nun wollen oder nicht. Diese Arbeit befasst sich mit den Fragen danach, wie diese Prozesse ablaufen und beeinflusst werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Beeinflussung dieser Prozesse in der besonderen Unterrichtsform des Klassenlagers.
Die Arbeit kommt zum Schluss, dass Gruppendynamik weit mehr ist als die Erforschung von Gruppenprozessen aus einer «Warte», beziehungsweise aus dem Labor. Es gehört vielmehr auch die direkte Arbeit mit Gruppen, beispielsweise durch Interventionen in Form von Interaktionsspielen oder die ganz persönliche Begegnung mit der Gruppe und ihren einzelnen Mitgliedern dazu. Diese Arbeit kann in Klassenlagern durch eine zielgerichtete Auswahl von Übungen und Programmpunkten erreicht werden. Einige dieser Programmpunkte werden exemplarisch dargestellt und mit Lehrplankompetenzen, abgeleiteten Zielen und persönlichen Erfahrungen des Autors begründet
Was ist ein «guter» Umgang mit Abfall?
Die zwei Teile der vorliegenden produktorientierten Arbeit gliedern sich in einer theoretischen Arbeit und in einem Lehrmittel für den Zyklus 1. Das Lehrmittel hat zum Ziel, mit den Lernenden zusammen die Frage «Was ist ein guter Umgang mit Abfall?» individuell beantworten zu können. Dafür liefert der Theorieteil die Grundlagen mit der Entstehung der BNE und der dazugehörigen Didaktik. Zudem einen Überblick über Abfallarten, der Abfallsituation in der Schweiz und weltweit, sowie einem Blick in die Zukunft.
Das Lehrmittel baut auf der Didaktik der BNE auf, orientiert sich an der bereits bestehenden Lehrmittelreihe «Querblicke» und bietet möglichst selbstständige, handelnde Zugänge zum Thema. Die Beantwortung der Fragestellung bleibt dabei im Sinne der BNE stets offen und somit den Klassen und den Lernenden überlassen
Entwicklung eines Bilderbuches für den Kindergarten zum Thema Jahreszeiten
Im Anschluss eines Bibliothekbesuches und einer erfolglosen Suche nach einem guten Bilderbuch mit dem Thema Jahreszeit wurde der Entscheid gefasst, ein eigenes Bilderbuch zu entwickeln. Durch das Entwickeln des Bilderbuches und dem anschliessenden Recherchieren der Theorien zu Grafik, Sprache sowie Neurowissenschaften wurde eine Analyse des selbstgestalteten Bilderbuches erst möglich. Ebenfalls wurde eine Verknüpfung zum Lehrplan 21 erstellt, welcher den Einsatz des Bilderbuches im Unterricht bestätigt. Die daraus resultierenden Erkenntnisse für das Erstellen und Gestalten eines Bilderbuches sind die einfache Sprache, unterschiedliche Satzkonstellationen, ansprechende Bilder sowie eine spannende Geschichte. Mit der schlussendlichen Analyse des Produktes, gestützt auf verschiedenen Theorien, wurden Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar und verhalfen zur Optimierung des Bilderbuches
Entwicklung eines Sachbuches für Kinder zum Thema "Nachhaltige Ernährung"
Bei der vorliegenden Bachelorarbeit handelt es sich um eine produktorientierte Arbeit im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG). Die Arbeit befasst sich mit dem Thema des nachhaltigen Umgangs mit Lebensmitteln. Mithilfe ausgewählter Fachliteratur wird der Fra-ge nachgegangen, wie man Kindern einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln
leichtverständlich und motivierend vermitteln kann, damit ihr selbstständiges Handeln
positiv beeinflusst wird.
Die Bachelorarbeit besteht aus einer Literaturarbeit und dem Produkt: das Sachbuch
«Ernährungshelden - Wie du mit Essen die Welt retten kannst». Die Literaturarbeit ist die Grundlage für den Inhalt des selbst verfassten Buches, welches aus einem Teil mit
Sachtexten und einem Teil mit Rezepten besteht. Der Kommentar zu den einzelnen Kapiteln des Buches ist in der Literaturarbeit enthalten
A Cappella - Mehrstimmigkeit in der Primarschule. Das Arrangieren eines A Cappella Stücks und die Heranführung einer Klasse an die Mehrstimmigkeit anhand eines selbst arrangierten A Cappella Stücks
Im Rahmen der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule in Rorschach kommen die Studierenden immer wieder mit dem Thema Mehrstimmigkeit in Berührung. In den Praktika selbst wird in diesem Bereich aber kaum gearbeitet. Die Schwelle für das Angehen der Mehrstimmigkeit mit einer Primarschulklasse scheint hoch zu sein. Das Zur-Hand-Nehmen des Lehrplans 21 bestätigt, dass die Mehrstimmigkeit in der Mittelstufe durchaus von Be-deutung ist. Um die hohe Hemmschwelle für die Mehrstimmigkeit auf der Primarschulstufe herunterzusetzen, wurde eine Produktidee entwickelt. Das Produkt besteht aus einem A Cappella Arrangement mit einem dazugehörigen Leitfaden. Der Leitfaden soll exemplarisch aufzeigen, wie ein mehrstimmiges Arrangement für die Primarschulstufe arrangiert werden kann und wie dieses als Einstieg in die Mehrstimmigkeit eingesetzt werden kann.
Als Grundlage für das Produkt dient die Literaturrecherche über die Kinderstimme und Vo-raussetzungen für die Mehrstimmigkeit. Von Relevanz sind zudem bereits vorhandene We-ge zum Aufbau der Mehrstimmigkeit, bereits vorhandene A Cappella Arrangements und allgemeine Grundlagen der Harmonielehre
Vorgehen von Unterstufenkindern bei Kombinatorikaufgaben
Die vorliegende Arbeit soll auf die Vorgehensweise von Unterstufenkindern bei der Bearbeitung einer Kombinatorikaufgabe eingehen. Es werden verschiedene Strategien von Kindern erläutert und beschrieben. Neben den theoretischen Punkten wird auch die praktische Sichtweise miteinbezogen. Dafür wurden Interviews mit Drittklässlern durchgeführt. Die aus den Interviews gewonnenen Daten wurden schriftlich dokumentiert und nach den Inhalten der Fragestellungen ausgewertet. Die Auswertungen haben ergeben, dass die unterschiedlichen Strategien in allen Phasen des Lösens eingesetzt werden können. Die Kinder haben in ihrem Prozess unterschiedliche Strategien verwendet. Manche Strategien wurden für die Findung von mehreren Möglichkeiten verwendet und manche Strategien dienten nur zur Findung von einer Figur. Kein Kind hat in dieser Untersuchung Formeln genutzt. Auch Zählstrategien wurden seltener eingesetzt. Alle Kinder haben ihre Möglichkeiten aufgelistet und dann abgezählt. Die Hilfsmittel, welche die Kinder verwenden konnten, sind ein möglicher Grund für dieses Ergebnis. Des Weiteren beschäftigt sich diese Arbeit mit unterschiedlichen Hilfsmitteln und möglichen Interventionen der interviewenden Person und deren Folgen. Als Letztes werden die Einschätzungen der Kinder von den Lehrpersonen mit den tatsächlichen Leistungen der Kinder untersucht