Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
    4052 research outputs found

    Schüler*innen-Mitbestimmung bei Hausaufgaben im Zyklus 1

    No full text
    Während dem sechsten Semester im Frühjahr 2019 an der pädagogischen Hochschule St. Gallen in Rorschach, begegnete die Autorin erstmals dem Begriff „Schüler*innen-Mitbestimmung“ im Schulalltag. Durch die Spezialisierung der Autorin auf den Zyklus 1, „Kindergarten bis 3. Klasse“, stellte sich die Frage, ob und wie Schüler*innen-Mitbestimmung auf dieser Schulstufe umsetzbar ist. Auch das Thema Hausaufgaben veranlasste während der gesamten Ausbildung vermehrt zu angeregten Diskussionen unter Studentinnen, Studenten und Dozierenden. Im weiteren Schritt stellte sich die Überlegung, ob sich Schüler*innen-Mitbestimmung und Hausaufgaben miteinander verbinden lassen. Die Annahme, dass Schüler*innen und Schüler im Zyklus 1 zu jung sind, um im Schulalltag mitbestimmen zu können, konnte klar widerlegt werden. Auch konnte die Hypothese, dass Hausaufgaben überflüssig sind so nicht bestätigt werden. So konnte auch die Fragestellung: «Ist Schüler*innen-Mitbestimmung bei den Hausaufgaben einer ersten Klasse möglich?» positiv beantwortet werden. Die vorliegende Arbeit zeigt Möglichkeiten der Schüler*innen-Mitbestimmung und konkret Schüler*innen-Mitbestimmung bei den Hausaufgaben im Zyklus 1 auf. Durch Literatur-Recherchen und unter Einhaltung der Rahmenbedingungen der Hausaufgaben im LP21, wurden verschiedene Möglichkeiten zu diesem Thema erarbeitet und in der Praxis ausgetestet

    Schriftliche Arbeit

    No full text
    Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Interventionsstudie mit dem Thema Prüfungsangst. Das Ziel der Arbeit besteht darin, Prüfungsangst mittels Fragebogen zu erheben und Prüfungsangst durch eine Intervention, das Konzept «Prüfungsmut tut gut!», zu reduzieren. Um Prüfungsangst zu ermitteln, wurde ein Fragebogen erstellt, welcher auf den vier Ebenen der Symptome von Angst basiert (emotionale Ebene, physiologische Ebene, kognitive Ebene, Verhaltensebene). Der Fragebogen wurde von insgesamt vier sechsten Klassen (n = 78) zum Zeitpunkt t1 und t2 ausgefüllt. Dabei bildeten zwei Klassen die Kontrollgruppe und zwei Klassen die Experimentalgruppe. Mit der Experimentalgruppe wurde das Konzept «Prüfungsmut tut gut!» durchgeführt. Dieses Konzept wurde von der Autorin zusammengestellt und basiert auf dem triadischen Modell gegen Prüfungsangst (Walther, 2012). Die Intervention behandelt Prüfungsangst auf der emotional-affektiven Ebene (Entspannung), der kognitiven Ebene (positive Gedanken) und der Verhaltensebene (Lerntechniken). Die Ergebnisse zeigen, dass die Intervention auf allen Ebenen zu einer Reduktion der Prüfungsangst geführt hat. Die Ergebnisse unterscheiden sich zwischen den Zeitpunkt t1 und t2 jedoch nur auf der emotionalen und der physiologischen Ebene signifikant voneinander. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass bei der Experimentalgruppe nach der Intervention ein signifikanter Unterschied bezüglich der Prüfungsangst vorhanden war. Das heisst, dass die Prüfungsangst durch das Konzept «Prüfungsmut tut gut!» gelindert werden konnte

    Figurentheaterkoffer. Eintauchen in eine wunderbare Welt

    No full text
    Während des dritten Semesters an der pädagogischen Hochschule in Rorschach lernte die Autorin die Faszination des Figurentheaters kennen. Diese Arbeit befasst sich mit der Geschichte des Figurentheaters und deren Formen. Dabei wird darauf geachtet, welche Figuren vorkommen, aus welchem Material die Figuren bestehen und wie sie sich mit der Zeit entwickeln. Dabei wird darauf geachtet, wie die fahrenden Figurentheaterspieler ihre Theater transportierten. Zum andern wird die pädagogische Sicht und ihre Ziele des Figurentheaters aufgezeigt in Kinder als ZuschauerInnen und Kinder als FigurentheaterspielerInnen. Anhand dieser Theorien wurde ein Figurentheaterkoffer erstellt. In welchem die Utensilien für das Schattenspiel, Stabspiel und Handpuppenspiel vorhanden sind

    Kompetenzentwicklung der IKA-Lehrpersonen mit Blick auf die Reform der kaufmännischen Berufsausbildung 2022

    No full text
    Die Analyse der Reform 2022 in der kaufmännischen Berufsausbildung in Bezug auf IKA-Lehrpersonen und deren Handlungskompetenz, die sie nach der Reform benötigen. Handlungsempfehlung für die Schule und die Lehrpersonen IKA

    Lernprozessförderung in einer digitalen Lerneinheit und Umsetzung auf der Lernplattform Moodle

    No full text
    Der Inhalt meiner Diplomarbeit wird hier in einem Advance Organizer aufgezeigt. Im Fokus steht der Lernprozess und nicht das summative Ergebnis. Der individuelle Weg, den die Lernenden durchschreiten, um ein Lernziel zu erreichen. Um den Lernprozess schrittweise durchlaufen zu können, müssen die Lernziele stark unterteilt werden und den kognitiven Lernstufen zugeordnet werden. Dadurch können Leistungssteigerungen auch für die Lernenden transparent dargestellt werden. Während dem Lernprozess sind Rückmeldungen oder auch Feedbacks, zentrale Elemente. Verschiedene Arten von Feedbacks beziehen sich auf unterschiedliche Ebenen im Lernprozess. So kann ein Feedback nicht nur von der Lehrperson zum Lernenden und umgekehrt erfolgen, sondern auch zwischen den Lernenden oder reflexiv als Selbsteinschätzung. Ein Feedback darf nicht nur auf die Aufgabe gerichtet sein, sondern muss regelmässig den Lernprozess und die Selbstregulation des Lernenden betreffen. Rückmeldungen dienen als Startpunkt für den Dialog über das Lernen. Die Kommunikation ist stets wohlwollend und sachlich zu führen. Feedback ist in dieser Diplomarbeit stets formativ zu verstehen, um den Lernprozess zu fördern und zu begleiten. Rückmeldungen in alle Richtungen führen dazu Unklarheiten und auch fehlende Kompetenzen sichtbar zu machen. Zusammen mit einer detaillierten Auswertung der Aufgaben werden alle Rückmeldungen genutzt, um den Lernprozess ganzheitlich und individuell zu unterstützen. Dadurch können unterschiedliche Lernpfade zum Ziel führen, wovon vor allem auch leistungsstarke und leistungsschwache Lernende zusätzlich profitieren. In einer Lerneinheit mit Moodle über 3 Lektionen hat sich gezeigt, wie viele Elemente zur Lernprozessförderung digital unterstützt oder gar automatisiert werden können. Aber es zeigt sich auch deutlich, dass an einigen Orten die Lehrperson unerlässlich und das persönliche Gespräch wertvoller und zielführender ist

    Neo- und Popfeminismus in den Serien Sex and the City und Girls. Eine Figurenanalyse der acht Protagonistinnen der TV-Produktionen Sex and the City und Girls

    No full text
    Das ungleiche Verhältnis von Männern und Frauen in Film und Fernsehen wird seit der zweiten Feminismuswelle in den 1970er Jahren medial thematisiert und kritisiert. Mit der Serie Sex and the City aus den späten 1990er Jahren wurde ein wichtiges TV-Format mit vier Protagonistinnen und einem fast ausschliesslich auf das weibliche Publikum ausgelegten Inhalt präsentiert. Mit einem zeitlichen Abstand von mehr als 10 Jahren schloss Lena Dunham mit ihrer Produktion Girls, die ebenfalls aus vier Protagonistinnen und reichlich feministisch relevanten Themen besteht, an das Erbe der Kultserie Sex and the City an. In der vorliegenden Masterarbeit wurde der Versuch unternommen, mithilfe einer eigens entwickelten Figurenanalyse der neo- und popfeministische Gehalt der einzelnen Figuren von Sex and the City und Girls zu ergründen, mit einem Charakter aus der jeweils anderen Serie zu kontrastieren und daraus eine mögliche Entwicklung zu entnehmen. Die erste Staffel der beiden TV-Serien Sex and the City (1998-2004) und Girls (2012-2016) werden dabei als Quelle verwendet. Von jeder Folge wird ein Episodenprotokoll für die je vier Protagonistinnen erstellt, in denen ihre Schlüsselszenen aufgelistet und beschrieben sind. Anhand der ausführlichen Analyse der Protagonistinnen aus Sex and the City werden vier Prototypen zusammengestellt, denen die Hauptdarstellerinnen aus Girls zugeordnet werden und durch den direkten Vergleich der Figuren eine mögliche Entwicklung abgeleitet wird. Die angewendete Methodik wird aus den Figurenanalysen der drei renommierten Autoren Faulstich, Eder und Meinhard kombiniert und mit den Feminismuskomponenten verbunden. Im feministischen Diskurs werden Sex and the City (1998-2004) und Girls (2012-2016) bereits seit ihrer Ausstrahlung diskutiert, da sie durch ihre hohe Dichte an weiblichen Hauptcharakteren und die visualisierten Inhalte eine emanzipatorische Grundhaltung vermitteln. Hinsichtlich der feministischen Tendenzen der gesamten TV-Serien gibt es in der Forschung verschiedene Auslegungen. Diese spiegeln sich ebenfalls in den einzelnen Analyseresultaten der Charaktere und anschliessend durch die Kontrastierung der Figuren auch in der Entwicklung zwischen Sex and the City (1998-2004) und Girls (2012-2016) wider. Der Grad an Selbstbestimmung, sexueller Freiheit und Gleichstellungsansprüche sind von Charakter zu Charakter unterschiedlich, dementsprechend auch der neo- bzw. popfeministische Anspruch. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht von einer figurenübergreifenden feministischen Entwicklung von Sex and the City (1998-2004) gegenüber Girls (2012-2016) gesprochen werden kann, in einzelnen Fällen ist dies aber möglich

    Islamismus bei Jugendlichen in der Schweiz: Analyse der Medienberichterstattung über die "Islamistenszene von Winterthur"

    No full text
    Diese Masterarbeit geht der Frage nach, wie drei bedeutende Schweizer Tageszeitungen die Islamisierungsfälle von Winterthur im Zeitraum von 2014 bis 2018 dargestellt haben. Es ging dabei um fünf bis acht publik gewordene Fälle von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, welche sich im Raum Winterthur radikalisiert bzw. islamisiert haben. Einige von ihnen reisten nach Syrien in den heiligen Krieg, andere blieben hier oder wurden an der Schweizer Grenze an einer Ausreise gehindert. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zunächst das Hintergrundwissen über Islamismus geschaffen. Dabei wird versucht, Gründe für die Radikalisierung von jungen Menschen aufzuzeigen, Radikalisierungsprozesse zu erklären und die Propagandawerkzeuge von islamistischen Netzwerken zu beschrieben. Nachdem die theoretischen Grundlagen erarbeitet wurden, beschäftigt sich der analytische Teil der Arbeit mit der Berichterstattung der «Islamistenszene von Winterthur». Zu diesem Zweck wurde im Rahmen dieser Arbeit eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Gegenstand der Untersuchung bildeten die Zeitungsartikel von drei Schweizer Tageszeitungen; namentlich untersucht wurden die Neue Zürcher Zeitung, der Tages-Anzeiger und der Landbote. Im Rahmen der qualitativen Inhaltsanalyse wurden alle Zeitungsartikel zusammengetragen, welche die Fälle von Winterthur direkt oder indirekt tangierten. Die Artikel wurden anhand einer Vielzahl von qualitativen Kriterien untersucht. Ziel dieser Masterarbeit ist es, aufzuzeigen, welche Diskurse über die Thematik des Islamismus bei Jugendlichen in den ausgewählten Zeitungen geführt wurden und welche Forderungen und Reaktionen von Seiten der Politik, Gesellschaft, Religionsvertretern oder Behörden geäussert bzw. umgesetzt wurden. Die Ergebnisse der Analyse sollen aufzeigen, wie die Schweiz versucht(e) mit der Problematik des Islamismus umzugehen. Zweitens sollen die Ergebnisse aufzeigen, ob die Berichterstattung der Medienhäuser ähnlich verlief oder ob es zwischen den Zeitungen grosse Unterschiede in der Medienberichterstattung gab

    Verträumt und übersehen? Der Der Einfluss des Symptoms der Hyperaktivität bei AD(H)S auf die Interventionswahrscheinlichkeit von angehenden Oberstufenlehrpersonen im Kanton St. Gallen

    No full text
    Um kaum ein anderes schulisches Thema ranken sich so viele Mythen wie um die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz AD(H)S. AD(H)S erhöht die Chancen für Delinquenz, frühen Unfalltod, Depressionen, Suchtmittelabhängigkeit und andere psychische Störungen. Die Forschung zeigt: Eine zeitgerechte Diagnose kann zur Verminderung dieser Risiken entscheidend sein, ist je nach sozialen Umständen (Geschlecht, soziale Herkunft, Migrationshintergrund) aber nicht immer zu erwarten. Mädchen sind tendenziell unterdiagnostiziert. Gleiche ADHS-Symptome werden subjektiv weniger stark gewertet als bei Jungen. Ausserdem leiden Mädchen häufiger an der Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS), dem unaufmerksamen Subtyp der ADHS, der ohne Hyperaktivität auftritt. Sie erhalten oft spät oder gar nie eine Diagnose und leiden längerfristig unter den Folgen. Lehrpersonen können hier durch gezielte Intervention eine Schlüsselrolle für eine zeitgerechte Diagnose einnehmen. In diesem quantitativen Experiment wurde mittels Fragebogen der Hypothese nachgegangen, ob das Fehlen des Symptoms der Hyperaktivität bei AD(H)S-Fallbeschrieben die Wahrscheinlichkeit für eine Intervention einer Lehrperson verringert. Entgegen der aus der Theorie abgeleiteten Annahme, wurde der ADS-Fallbeschrieb durchschnittlich als stärker von der Norm abweichend eingeschätzt, als der ADHS-Fallbeschrieb. Der p-Wert dieser Messung ist aber nicht signifikant. Die Ergebnisse weisen ebenfalls keine signifikanten Unterschiede zwischen Gruppe (ADS-Fallbeschrieb ohne Hyperaktivität) und Kontrollgruppe (ADHS-Fallbeschrieb mit Hyperaktivität) bei den Einschätzungen zu Interventions- und Drittstellenbedarf auf. Auffällig bleibt eine durchgehende Interventionsbereitschaft gekoppelt mit einer grossen Zurückhaltung bei der Einschaltung von Drittstellen. Diese ist nach Theorie und Forschungsstand von ungemeiner Bedeutung, um den Leidensdruck der Betroffenen so gut wie möglich zu minimieren. Die Wissensfrage zur Diagnose von ADS haben nur 9.76% (n=103) der angehenden Oberstufenlehrpersonen korrekt beantwortet. Es empfiehlt sich, weitere Untersuchungen zur Thematik durchzuführen

    Der schulische Lektürekanon als gesellschaftlicher Wegweiser. Eine literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Reflexion des «Kanons» auf der Sekundarstufe I in Bezug auf das Lehrmittel Die Sprachstarken

    No full text
    Diese Arbeit befasst sich mit dem schulischen Lektürekanon in der Sekundarstufe I. In Anlehnung an die Theorie wird das Deutschlehrmittel DSPS darauf geprüft, ob es durch die darin vorgeschlagenen Werke einen eigenen Kanon bildet und welche Funktionen dieser hat. Kanonische Werke zeichnen sich dadurch aus, dass ihnen Werte inhärent sind, welche die Gesellschaft widerspiegeln sollen. Schweizerische Bildungsinstitutionen müssen den SuS laut den Bildungszielen des LP21 demokratische, christliche und humanistische Werte vermitteln. Um zu prüfen, ob die in dem Lehrmittel DSPS behandelten Werke diese Werte beinhalten, werden vier Werke anhand eines Close Readings von ausgewählten Passagen analysiert. Ziel ist es anhand der Theorie Rückschlüsse über eine tatsächliche Kanonbildung seitens des Lehrmittels festzustellen und anschliessend zu prüfen, ob die darin vermittelten Werte mit jenen der Bildungsziele der Institution Schule korrelieren

    Bildungssprachliche Kompetenzen von Jugendlichen bei Oberstufenantritt in der Mundart und der Hochsprache

    No full text
    Dass Menschen ihre Sprache der Gesprächssituation anpassen, ist heute vielfach belegt. An einem geselligen Abend wählen wir andere Worte, andere Satzstrukturen als an einem Bewerbungsgespräch. Abhängig von diesem kommunikativen Kontext, aber auch der Gesellschaftsschicht und der Herkunft bevorzugen wir eine Art des Ausdrucks über eine andere. Für die Schule ist das insofern relevant, als dass in dort eine spezielle Art des Ausdrucks – ein spezielles sprachliches Register – erworben bzw. vermittelt wird. Dieses unterscheidet sich in vielen Aspekten von der Umgangssprache und ermöglicht primär Zugang zu Bildungsinhalten. In neusten Studien aus Deutschland konnte mehrfach belegt werden, dass Kinder, die diese Sprache der Bildung, die sogenannte Bildungssprache nicht beherrschen, in der Schule tendenziell einen Nachteil gegenüber jenen haben, die sie beherrschen. Das gilt für Deutschland. In der Schweiz sprechen die Kinder in der Schule Hochdeutsch, zu Hause aber Mundart. In dieser bilingualen Sprachlandschaft ist nicht restlos geklärt, wie das Verhältnis der beiden Varietäten hinsichtlich der bildungssprachlichen Kompetenzen aussieht. Auch weitgehend ungeklärt ist, wie ausgeprägt diese Kompetenz bei Schüler*innen zu Beginn der Oberstufe ist. In dieser Masterarbeit geht es deshalb darum, diese bildungssprachlichen Kompetenzen von Schüler*innen zum Antritt der Oberstufe in der Mundart und der Hochsprache zu erfassen. Zudem wird untersucht, inwiefern ein Transfer zwischen den beiden Varietäten stattfindet. Dazu wurden mündliche Produkte von 19 Kindern aus dem Raum St.Gallen geführt und nach bildungssprachlichen Merkmalen analysiert. Dazu wird einerseits eine quantitative Auswertung durchgeführt. Diese stützt sich auf die aktuellen Erkenntnisse zur Bildungssprache. Hier werden Häufigkeiten erfasst, mit dem Ziel, ein bildungssprachliches Profil der teilnehmenden Jugendlichen zu erstellen. Anschliessend wurden die Merkmale qualitativ betrachtet, um mögliche varietätenspezifische Unterschiede in den Merkmalen festzustellen. Diese Untersuchung zeigt, dass Jugendliche bei Antritt der Oberstufe ein breites sprachliches Repertoire mitbringen. Dies sowohl in ihrer Mundart wie auch in der Hochsprache. Es besteht für diese Stichprobe ein signifikanter Unterschied in den Ausprägungen zu Gunsten der Mundart. Dieser muss aber kritisch betrachtet werden. Grundsätzlich können die Schüler*innen sich in beiden Varietäten ähnlich bildungssprachlich ausdrücken. Dies unterstreicht die Interdependenzhypothese nach Jim Cummins. Auffällig häufig zeigten die Teilnehmenden eine häufige Nutzung von Adjektiven, sowie Konnektoren und Nominalisierungen in ihren mündlichen Texten. Eine eindeutige Erklärung dafür kann diese Arbeit jedoch nicht liefern. Mehr ist sie deskriptiv zu verstehen

    0

    full texts

    4,052

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇