Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Nahrungszubereitung während des coronabedingten Fernunterrichts. Erfahrungen, Umsetzung und weitere Entwicklungschancen

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    Die Digitalisierung war in einigen Schule bereits vor Corona weit - in anderen erst wenig - vorangeschritten. Durch den coronabedingten Fernunterricht mussten alle Schulen auf digitale Unterstützung umstellen. Gerade in einem mehrheitlich praxisorientierten Fach wie Wirtschaft, Haushalt und Arbeit (WAH) war die Umsetzung des Fernunterrichts besonders begünstigt: Einfach darum, weil alle Lernenden eine Küche zuhause haben. In dieser qualitativ deskriptiven Studie wurde untersucht, welche Strategien WAH-Lehrpersonen anwandten, um den praxisorientierten Teil ihres Faches - die Nahrungszubereitung - während des auferlegten Fernunterrichtes aufrecht zu erhalten. Dazu wurden sechs WAH-Lehrerinnen mittels eines qualitativen Leitfadeninterviews zu ihrer persönlichen Umsetzung befragt. Das Ziel dieser Arbeit war, diese Erfahrungen zu untersuchen und Schlüsse für die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien im WAH- Unterricht zu ziehen. Die Interviews zeigten, dass die erzwungene Auseinandersetzung mit den digitalen Medien mehrheitlich positiv erlebt wurde. Sie zeigen aber auch, dass die Lehrpersonen unterschiedliche Schlüsse aus dieser Erfahrung gezogen haben. Diejenigen Lehrpersonen, die den Einsatz digitaler Medien als gewinnbringend erlebt haben, halten auch nach Ende des Fernunterrichts daran fest. Andere hingegen setzen ihren Unterricht beinahe unverändert fort, da sie eine Verrin-gerung des praktisch-handwerklichen Anteils am Unterricht befürchten. Damit die Lehrpersonen die digitalen Medien in ihrem Unterricht einsetzen, sollten daher Ausbildung und Weiterbildung der Lehrpersonen in diesem Bereich vertieft werden

    Unterrichtsstörungen im Kontext verstehen. Devianz und Störungsempfinden im Kontext von Lehr-Lernformen und Selbstwirksamkeit der Lehrperson

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    Im schulischen Alltag können durch Unterrichtsstörungen herausfordernde Situationen für die Lehrpersonen entstehen, die sich in einem Spannungsfeld zwischen Bildungs- und Erziehungsauftrag befinden. Unterrichtsstörungen bilden eine in den Medien und schulpädagogischen Praxis vieldiskutierte Belastungsquelle. Eine Unterrichtsstörung wird einerseits durch die Produktion (deviante Verhaltensweisen) und durch die Rezeption (subjektives Störungsempfinden) der beteiligten Personen charakterisiert. Dieses theoretische Verständnis wird in den vielseitigen, pädagogischen Kontext eingebettet und als interaktionistisches Problemverständnis gehandelt. Dabei ist sowohl die Produktion als auch die Rezeption unterrichtlicher Störungen vom Kontext abhängig. Im Lichte der Forschungsliteratur zeichnet sich ein noch unvollständiges Verständnis über Wirkungszusammenhänge verschiedener Kontextfaktoren und der Produktion und Rezeption von Unterrichtsstörungen ab. Die vorliegende Masterarbeit beabsichtigt, entsprechende Forschungsdesiderate aufzugreifen und auf der Basis des interaktionistischen Theorierahmens zu untersuchten. Ziel der vorliegenden Arbeit bestand darin, unterschiedliche Inszenierungsformen im Unterricht und Persönlichkeitsmerkmale der Lehrperson als störungsmindernde Aspekte zu identifizieren. Kernpunkte der Untersuchung bilden das deviante Verhalten der Schülerinnen und Schüler, das subjektive Störungsempfinden der Lehrpersonen, die Inszenierungsformen im Unterricht und das Selbstwirksamkeitsempfinden der Lehrpersonen. Zur Überprüfung der Zusammenhänge wurden die Daten der quantitativen Teilstudie des Forschungsprojekts ""SUGUS"" in einer Sekundäranalyse untersucht. Die Stichprobe der SUGUS-Studie setzt sich aus den Einschätzungen der Lehrpersonen (n = 85) und der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (n = 1412 der insgesamt 1687) zusammen. Auf der Basis bereits gebildeter, manifester Variablen wurden in einem ersten Schritt deskriptive Analysen vorgenommen. In einem zweiten Schritt wurden, nach Prüfung der Voraussetzungen, einfache und multiple lineare Regressionsanalysen zur Hypothesenprüfung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der vorliegenden Stichprobe kaum unterrichtliche Devianz auftritt und die Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sich demnach im Unterricht auch kaum gestört fühlen. Die Lehrperson als Teil der Lerngemeinschaft kann Unterrichtsstörungen beeinflussen. Zur Entwicklung der professionellen Handlungskompetenz im Bereich der Prävention und Reaktion auf Unterrichtsstörungen, scheint ein interaktionistisches Verständnis von Unterrichtsstörungen einen Beitrag zu leisten. Massnahmen im Unterricht sind demzufolge nicht nur an Störungsquellen zu orientieren, sondern auch auf das subjektive Störungsempfinden der Beteiligten auszurichten. Die vorgelegten Resultate verweisen darauf, dass Unterrichtsstörungen unabhängig von der didaktischen Oberflächenstruktur auftreten. Demnach sollte der Einsatz unterschiedlicher Inszenierungsformen im Unterricht durch die Lehrperson nicht disziplinarisch, sondern lernpsychologisch begründet werden. Ebenfalls deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Selbstwirksamkeit der Lehrperson nicht in Zusammenhang mit der Auftretenshäufigkeit devianter Verhaltensweisen steht. Jedoch scheint die Lehrperson durch ihre Selbstwirksamkeit ihr subjektives Störungsempfinden beeinflussen zu können. Lehrpersonen mit höherer Selbstwirksamkeit weisen ein tieferes Störungsempfinden auf, als Lehrpersonen mit tieferer Selbstwirksamkeit. In diesem Sinne kann die Selbstwirksamkeit als wichtige Ressource zur Bewältigung von Unterrichtsstörungen aufgefasst werden. Im Hinblick auf die Kompetenzentwicklung zu professionellem Handeln und der Bewältigung von Belastungen von Lehrpersonen scheint die Selbstwirksamkeit ein wichtiges Persönlichkeitsmerkmal zu sein

    Digitale Transformation im WAH-Unterricht. Qualitative Studie zur Einbindung digitaler Medien durch WAH-Lehrpersonen in der Region Ostschweiz im Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt

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    Die vorliegende Masterarbeit behandelt die Einbindung digitaler Medien im Wirtschaft, Arbeit, Haushalt-Unterricht (WAH). Die Digitalisierung ist ein allgegenwärtiges Thema in der Bildungswelt. Der Lehrplan 21 definiert für die Integration digitaler Medien Anwendungskompetenzen, die in allen Schulfächern eingebaut werden sollten. Der Kanton St. Gallen lancierte im Jahr 2019 die IT-Bildungsoffensive, um für eine entsprechende digitale Ausbildung zu sorgen. Viele Schweizer Schulen besitzen über eine gute digitale Infrastruktur, jedoch ist deren Anwendung nicht geklärt. Mit dieser Masterarbeit wird ermittelt, inwiefern digitale Medien Lehrpersonen bei der Durchführung des WAH-Unterrichts, aus der Sicht der Lehrperson unterstützen und eingesetzt werden können. Dazu werden bereits umgesetzte Ideen und mögliche The- menfelder für den WAH-Unterricht, in denen digitale Medien eingebunden werden können, erfasst. Anhand des SAMR-Modells von Puentedura (2015) werden die Vorschläge gewertet. Die Basis der Masterarbeit bilden fünf Experteninterviews mit aktuell berufstätigen WAH- Lehrpersonen im Raum Ostschweiz. In den Befragungen werden Ideen für dem Einsatz digitaler Medien im Fach WAH ermittelt. Dabei wird auf die Erfahrung Bezug genommen und Möglichkeiten für die Implementierung digitaler Medien erforscht. Die Auswertung der Interviews basiert auf der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Die WAH-Lehrpersonen sind bezüglich der Digitalisierung in den Schulen positiv eingestellt. Mehrere Ideen für den Einbezug digitaler Medien im Fach WAH werden genannt. Diese werden für die Themenfelder Wirtschaft, Konsum, Ernährungslehre sowie Nahrungszubereitung definiert. Zusätzlich werden die Ideen mit Hilfe des SAMR-Modells gewertet Das grösste Potenzial für digitales Unterstützungsmaterial wird für den Wirtschaftsbereich im WAH-Unterricht festgestellt. In der Nahrungszubereitung wird die kleinste Chance für die Digitalisierung ausgemacht, obwohl zahlreiche Umsetzungsideen dafür genannt werden. Die befragten WAH-Lehrpersonen beobachten dabei beim Einsatz digitaler Medien unter anderem Vorteile in der Individualisierung oder eine Steigerung der Motivation bei den Schüler:innen. Hindernisse sehen sie beim zusätzlichen Aufwand, die durch die digitalen Medien entstehen

    Umgang mit Übergewicht und Adipositas im Fach Wirtschaft, Arbeit und Haushalt. Eine Unterrichtsreihe basierend auf den Themen Übergewicht, Adipositas und der Binge Eating Störung

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Aufgaben von WAH-Lehrpersonen, welche sie bei übergewichtigen oder adipösen Schülerinnen und Schüler sowie beim Vorkommnis von anderen Essstörungen bewältigen. Dabei soll untersucht werden, inwiefern bei übergewichtigen und adipösen Schülerinnen und Schüler ein auffälliges Essverhalten zu beobachten ist und welche anderen Warnsignale für Übergewicht, die Erkrankung an Adipositas oder der Binge Eating Störung zu erkennen sind. Ausserdem ist das Ziel dieser Arbeit, aufzuzeigen, in welcher Art und Weise die Themen Übergewicht, Adipositas und weitere Essstörungen im WAH-Unterricht eingebettet werden können. Aus dem Grund, dass WAH-Lehrpersonen einmal pro Woche einen Einblick in das Essverhalten der Schülerinnen und Schüler haben, werden zur Beantwortung der Fragestellungen Experteninterviews mit WAH-Lehrpersonen mit langer Berufserfahrung durchgeführt. Die Hauptthemen der Interviews sind verschiedene Essverhalten sowie bei übergewichtigen als auch bei normalgewichtigen Schülerinnen und Schülern, Erkennungsmerkmale und Warnzeichen von Essstörungen, Strategien zur Prävention von Übergewicht, Adipositas und weiteren Essstörungen und Reaktionen der Lehrperson auf Auffälligkeiten im Essverhalten und auf bereits vorhandenes Übergewicht. Weiter liegt der Fokus der Interviews darauf, inwiefern die genannten Themen im Unterricht integriert und eingebettet werden. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen wird eine bestehende Unterrichtsreihe aus dem Lehrmittel WAHandeln auf drei Lektionen angepasst, welche anschliessend mit einer 3. Oberstufenklasse durchgeführt und getestet wird. Die Erkenntnisse der Durchführung dieser Unterrichtsreihe dienen dazu, die Reihe weiter anzupassen, weiterzuführen oder mit anderen Themen des Theorieunterrichts sinnvoll zu verknüpfen. Anschliessend werden die Experteninterviews auf der Basis der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2016) ausgewertet. Das Vorkommnis von Übergewicht und Essstörungen wie Magersucht und Bulimie ist auf der Oberstufe nur wenig vertreten. Adipositas konnte von keiner befragten WAH-Lehrperson jemals während der Berufskarriere beobachtet werden. Es wird von sehr vielen verschiedenen Essverhalten gesprochen, welche aktuell auf der Oberstufe beobachtet werden können. Am meisten vertreten ist die Einseitigkeit und radikale Ablehnung von gewissen Nahrungsmittelgruppen, meistens sind dies Früchte und Gemüse. Übergewichtige Schülerinnen und Schüler zählen oft zu diesen Personen, welche beim gemeinsamen Essen diese Nahrungsmittelgruppe ablehnt. Weiter ist bei übergewichtigen Schülerinnen und Schüler nicht ein typisches Essverhalten erkennbar, viel mehr zeigen sich zwei Varianten am häufigsten: Zum einen essen die Betroffenen grössere Mengen an Nahrungsmitteln, bedienen sich häufiger am Buffet und essen schneller als Normalgewichtige. Gegensätzlich dazu wird ebenfalls beobachtet, dass Betroffene weniger schöpfen als Normalgewichtige und teilweise einen Teil vom Menü (z.B. das Dessert) freiwillig weglassen. Da Übergewicht und Adipositas optisch erkennbar sind, stellt dies das grösste Warnsignal dar. Jedoch sind auffällige Essverhalten immer ernst zu nehmen, da diese auch auf andere Essstörungen hindeuten könnten. Die Themen Übergewicht und Essstörungen im WAH-Unterricht werden nicht direkt anhand einer separaten Unterrichtseinheit vermittelt. Viel mehr fliessen diese Themen während der Ernährungslehre bei der Besprechung der Lebensmittelpyramide ein, indem die Lehrpersonen Empfehlungen ab- geben und auch bei einzelnen Stufen auf Gefahren und Risiken eines zu hohen Konsums der einzelnen Stufen eingehen. Ausserdem wird von einer direkten Vermittlung von Übergewicht und Essstörungen abgeraten, da die Bedenken der Lehrpersonen sehr gross sind, bei einzelnen Schülerinnen und Schüler etwas Negatives auszulösen. Deshalb liegt der Fokus der Unterrichtsreihe auf dem Bewusstmachen von Ressourcen zur eigenen Gesundheit und Wohlbefinden sowie auf einer optimalen Tagesverpflegung für verschiedene Lebensstile der Schülerinnen und Schüler. All diese Aufgaben müssen nicht als separate Unterrichtsreihe durchgeführt werden, sondern können innerhalb der Ernährungslehre bewältigt werden. Der WAH-Unterricht dient in der ganzen Essstörungs- und Übergewichtsthematik als Primärprävention, indem während der Ernährungslehre Empfehlungen aus der Lebensmittelpyramide für eine ausgewogene und gesunde Ernährung abgegeben werden. Bei bereits vorhandenem Übergewicht oder Adipositas ist die Hauptaufgabe der Lehrperson Empathie zu zeigen und bei Problemen die Klassenlehrperson und die Eltern einzubeziehen

    Nutzung der Ergebnisse von Vergleichstests durch Lehrpersonen im Rahmen des Berufswahlprozesses von Schülerinnen und Schülern

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    In dieser Masterarbeit wird die Frage bearbeitet, wie die Ergebnisse von Vergleichstests von Lehrpersonen für den Berufswahlprozess von Schülerinnen und Schüler genutzt werden. Um Daten zur Beantwortung der Frage zu sammeln, werden Interviews mit Lehrpersonen geführt. Es soll herausgefunden werden, ob und wie die Ergebnisse bei der Unterstützung im Berufswahlprozess helfen und inwiefern dieser davon beeinflusst wird. Im Zentrum steht daher die Arbeit der Lehrpersonen im Fach berufliche Orientierung. Bei den Vergleichtests liegt der Schwerpunkt auf dem Testsystem Stellwerk, es werden jedoch auch andere Testsysteme sowie deren Einfluss auf die Berufswahl angesprochen. Neben dem Einsatz der Resultate aus den Vergleichstests sind auch die Erfahrungen mit den Testsystemen sowie weitere Hilfsmittel zur Unterstützung der Jugendlichen im Berufswahlprozess gegenstand der Befragungen

    Zusammenhänge von kommunikations- und konflikttheoretischem Wissen und Konfliktkompetenz von Schülerinnen und Schülern auf Sekundarstufe I. Ein Experiment zur Konfliktlösekompetenz von Jugendlichen

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    In unserem Alltag sind wir ständig im Austausch mit unseren Mitmenschen. Somit ist die Kommunikation ein wesentlicher Bestandteil des Menschen, wobei durch die Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten auch Missverständnisse und daraus resultierend Konflikte entstehen können. Daher ist speziell die Konfliktlösekompetenz gefragt, welche bisher mit Blick auf Jugendliche und Schule kaum untersucht wurde. Auf diese Lücke wird in dieser Arbeit genauer eingegangen. Es wird untersucht, ob eine Einführung in Kommunikationstheorien und Konfliktlösemethoden einen positiven Einfluss auf die Konfliktlösekompetenz hat. Dazu wird verglichen, wie sich die Konfliktlösekompetenz von SuS unterscheidet, wenn diese entweder keine Einführung in Wissen im kommunikationstheoretischen Bereich haben, wenn die SuS eine Einführung zu kommunikationstheoretischem Wissen sowie Übung in diesem Bereich haben, oder sogar eine Einführung in das kommunikationstheoretische Wissen, Übung dazu und ein anwendbares Modell im Repertoire haben. Mit Hilfe eines Fragebogens wird die Konfliktlösekompetenz von SuS der Sekundarstufe I abgefragt. Die dazwischen durchgeführte Intervention bildet das Hauptelement des Experiments. Dabei richtet sich die Arbeit danach aus, mögliche positive Auswirkungen durch das Einführen von Konfliktlöse- und Kommunikationstheorien und -strategien aufzuzeigen und somit die Wichtigkeit für den Sekundarstufenunterricht darzulegen. Die Daten zeigen dabei keine signifikanten Werte. Somit konnten die Hypothesen und die Vermutungen nicht bestätigt werden. Bei der Testung der Robustheit der Daten konnten jedoch einige Tendenzen sowie Signifikanzen im Bereich der Gruppe gefunden werden, welche eine Einführung in das kommunikationstheoretische Wissen, Übung dazu und ein anwendbares Modell, welches speziell für diese Arbeit konzipiert wurde, hatte. Auch konnten Tendenzen und Signifikanzen im Bereich des Geschlechts festgestellt werden, weshalb auch der Unterschied zwischen Schülern und Schülerinnen genauer untersucht werden könnten. Zusammenfassend könnten weitere Untersuchungen, Tests und Experimente in diesen beiden Bereichen mehr Aufschluss über mögliche Zusammenhänge zeigen und somit mit genügend Ressourcen eine interessante Forschungsgrundlage darstellen

    Akzeptanz von Nuklearenergie in der Tageszeitung Sarganserländer

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    Das Thema Nuklearenergie ist in der Schweiz auch heute noch aktuell. Am 27. November 2016 hat sich der Souverän gegen die Atomausstiegsinitiative ausgesprochen. Doch trotz dieses Resul tates werden gemäss heute geltendem Energiegesetz nach dem Jahre 2050 keine Atomkraftwerke in der Schweiz am Netz bleiben, da der Bundesrat sich für einen geordneten Ausstieg aus der Nuklearenergie bis 2050 entschieden hat. Dies sei gemäss dem Bundesrat auf den Unfall in Fukushima zurückzuführen (UVEK, 2016). Weltweit sind Anfang 2020 circa 442 Nuklearreak toren in Betrieb (Nuklearforum Schweiz, 2021). Nur wenige Staaten setzen auch in der Zukunft weiterhin auf die Kernenergie. Unter anderem setzen in Europa lediglich die Staaten Finnland und Frankreich weiterhin auf dessen Energieform. Ausserhalb von Europa baut besonders China mehrere neue Atomkraftwerke. Vor dem Bau des ersten Atomkraftwerkes freute sich die Wissenschaft weltweit euphorisch über die wohl grenzenlos verfügbare und günstige Energie. Heute ist die Nuklearenergie eine der un beliebtesten Energieformen auf dem Energiemarkt. Damals war kaum vorstellbar, welch negati ves Ansehen die Nuklearenergie im Jahre 2012 aufweist (Bonfadelli und Kristiansen, 2012, S. 5). Doch wie konnte sowas geschehen? Um dieser komplexen Frage nachzugehen, möchte der Autor sich zeitlich und regional abgrenzen und eine Medienanalyse durchführen. Eine Analyse aller relevanter Artikel einer lokalen Tageszeitung ist geeignet, um diese komplexe Frage sachlich und objektiv beantworten zu können. Ziel dieser Masterarbeit ist es, mit einer quantitativen Analyse und einer qualitativen Literaturanalyse der Tageszeitung ?Sarganserländer? herauszufinden, wie sich die Akzeptanz zur Nuklearenergie seit der Erbauung des ersten Atomkraftwerkes in der Schweiz verändert hat. Es gilt herauszufinden, auf welche Kriterien und weltpolitischen Ereig nisse dieser mögliche Wandel zurückzuführen ist. Der ?Sarganserländer? ist eine eigenständige Tageszeitung mit Sitz in Mels (SG), welche seit 1873 in regelmässigen Abständen und aktuell täglich erscheint. Im März 1998 ging der ?Sarganserländer? mit der ?Südostschweiz? (eine andere lokale Tageszeitung) eine Zusammenarbeit im Bereich der nationalen Inserate und der Mantel seiten ein. Seit dieser Zusammenarbeit stellt die Redaktion der ?Südostschweiz? die Seiten Tages thema, Inland, Ausland und Wirtschaft sowie die letzte Seite zur Verfügung. Die nationalen und internationalen Sportartikel werden ebenfalls von der Redaktion der ?Südostschweiz? zur Verfü gung gestellt. Gemäss dem ?Sarganserländer? bestehen hierbei keinerlei Verpflichtungen zur Übernahme einzelner Artikel oder Seiten. Der lokale und regionale Teil werde ?nach wie vor unabhängig und in völliger Eigenverantwortung hergestellt (Sarganserländer Druck AG, 2021). Mithilfe einer umfangreichen quantitativen Analyse sämtlicher Artikel soll herausgefunden wer den, ob eine zur Nuklearenergie positive oder negative Berichterstattung innerhalb des ?Sargan serländers? herrscht. Eine Inhaltsanalyse ausgewählter Artikel soll mögliche Faktoren für eine positive oder negative Berichterstattung ausfindig machen

    Stimmcoaching auf der Oberstufe. Eine Literaturarbeit über ein Stimmcoaching und der Stimmbildung auf der Oberstufe

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Stimmcoaching und der Stimmbildung für Schülerinnen und Schüler auf der Oberstufe. Die Arbeit entstand durch das Analysieren des Lehrplans und der vorhandenen Literatur aus dem Bereich der Singstimmbildung und des Lehrens des Gesangs. Dazu wurden die gebildeten Unterfragen in einzelnen Kapiteln beschrieben und erläutert. Im ersten Teil wird die Musik auf der Oberstufe genauer betrachtet. In diesem Abschnitt wird genauer beschrieben, weshalb die Musik in der Schule ein wichtiger Teil der Bildung ist und welche Kompetenzen in der Musik gefördert werden. Die Kompetenzbereiche aus dem Fachbereich Musik aus dem Lehrplan 21 werden genauer beschrieben und die Kompetenzen, welche in einem Stimmcoaching besonders im Fokus stehen, werden aufgelistet. In einem weiteren Kapitel der Arbeit werden die sogenannten Lebenskompetenzen erläutert. Zu diesen gehören die überfachlichen Kompetenzen aus dem Lehrplan 21, die Motivation, das Wohlbefinden und das Auftreten. Die überfachlichen Kompetenzen werden in personale, soziale und methodische Kompetenzen eingeteilt. Alle drei Bereiche werden beschrieben und in Kontext mit dem Stimmcoaching und der Stimmbildung gestellt. Danach wird kurz erläutert, wie die Motivation mit der Musik zusammenhängen könnte. Nach der Motivation wird das Wohlbefinden während des Singens anhand der sieben Hypothesen nach Kreutz (2020) beschrieben. Im Anschluss wird die Auftrittskompetenz mit der Körpersprache und der Mimik dargestellt. In einem nächsten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Singstimme genau beschrieben. Es wird darauf eingegangen, wie das Organ anatomisch aufgebaut ist und wie ein Ton ersteht. Dieser Teil legt die Grundlage für den Kernteil der Arbeit. Der Hauptteil der Arbeit ist das Stimmcoaching und die Stimmbildung. Die Arbeit zeigt auf, was es für ein Stimmcoaching braucht, was für eine Rolle der Coach einnimmt und welches Wissen dieser über die Tonbildung und Veränderung der Tonbildung durch Übungen verfügen muss. Des Weiteren wurde ein Analysebogen erstellt, um die Stimme während eines Coachings zu analysieren. Der Analysebogen wurde so auf die Unterfragen der Masterarbeit abgestimmt, dass jeder Abschnitt des Bogens in die Bereiche Körper, Atmung und Stimme eingeteilt werden kann. Zudem wurden verschiedene Übungen zu den einzelnen Abschnitten aus der Analyse zusammengestellt, welche ermöglichen sollen die Stimme und die Tonbildung zu unterstützen und zu fördern. Im Anschluss wurde ein eigenes Konzept für ein Stimmcoaching und der Stimmbildung auf der Oberstufe entwickelt. Diese Masterarbeit ist für aktuelle Lehrpersonen, für Studierende einer Pädagogischen Hochschule, für Chorleiterinnen und Chorleiter und Personen, die gerne singen und ihre Stimme weiterentwickeln möchten, interessant. Die Arbeit enthält eine kurze Zusammenfassung über das Verständnis der theoretischen Grundlagen der Singstimme und ein Konzept, wie man ein Stimmcoaching abhalten kann

    Empfehlung digitales Prüfungstool

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    Die IT-Bildungsoffensive digitalisiert nicht nur den Unterrichtinhalt, sondern mittelfristig auch das Evaluationsverfahren, sprich die Leistungsbeurteilung der Schülerinnen und Schüler. Um digitale Prüfungen durchzuführen, werden künftig an den Schulen, digitale Prüfungstools eingesetzt. Die Frage, welche sich Schulen stellen müssen, ist nicht, ob digitale Prüfungen künftig zum Alltag gehören, sondern womit die digitalen Prüfungen künftig durchgeführt werden können. Auf dem Markt gibt es viele digitale Prüfungstools mit sehr unterschiedlichem Funktionsumfang. Dennoch sind auch einige Parallelen zwischen den einzelnen Tools zu erkennen. Immer wieder erscheinen neue Prüfungstools auf dem Markt und andere wiederum verschwinden. Auf welches Tool sollen nun die Schulen setzen? Was wird von einem digitalen Prüfungstool gefordert und welche spezifischen Ansprüche hat eine Schule? Können die herrschenden Restriktionen und Rahmenbedingungen, welche für eine Prüfung bzw. deren Durchführung auferlegt werden, auch mittels digitaler Prüfungen bzw. digitaler Prüfungstools eingehalten werden? Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage «Welches digitale Prüfungstool wird zum aktuellen Zeitpunkt dem Zentrum für berufliche Weiterbildung empfohlen für die Durchführung summativer Leistungsbeurteilungen bei den Studenten*innen im Elektrogewerbe». Um eine Empfehlung abgeben zu können, werden in einem ersten Schritt mittels Fragebogens die Anforderungen des ZbW in Erfahrung gebracht. Die erhaltenen Daten geben Aufschluss über die Gewichtung der einzelnen Kategorien aus Sicht des ZbW. In einem zweiten Schritt werden in dieser Arbeit verschiedene Prüfungstools bezüglich deren Funktionsumfang und weiterer Merkmale kurz erläutert und bewertet. Die Nutzwertanalyse dient im Anschluss dazu, die Anforderungen des ZbW mit den Kriterienausprägungen der einzelnen digitalen Prüfungstools zu vergleichen und bewerten. Daraus resultiert eine auf die Anforderungen des ZbW bezogene Rangliste an digitalen Prüfungstools. Der Autor wagt im Anschluss einen Ausblick, wie eine mögliche Prozessgestaltung zur Einführung eines digitalen Prüfungstools an einer Schule aussehen könnte und reflektiert, welche Aspekte in dieser Arbeit nicht oder nur am Rande berücksichtigt wurden

    Lehrmittel

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    Während den absolvierten Praktika in allen verschiedenen Stufen der Primarschule, merkte die Autorin dieser Bachelorarbeit, dass die Schülerinnen und Schüler zwischen dem konzentrierten Arbeiten einige Bewegungspausen benötigten, weil sie ansonsten sehr unruhig wurden und sich nicht mehr wirklich konzentrieren konnten. Sie führte diese Pausen durch und bemerkte eine positive Veränderung in den verschiedenen Klassen. Die Kinder waren nach den durchgeführten Bewegungspausen motivierter und konnten sich wieder besser auf den schulischen Inhalt konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit darauf richten. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, ob Bewegungspausen im Unterricht wirklich etwas bewirken und den Lernerfolg beeinflussen, oder ob diese einfach einen Spass-Faktor im Unterricht darstellen. Die Ergebnisse, welche die Verfasserin dieser Arbeit bei den Literaturrecherchen erhalten hat zeigen auf, dass Bewegung zwischen den Unterrichtseinheiten wirklich einen positiven Einfluss auf das Lernen der Kinder hat. Vor allem die Motivation, die Konzentration und somit auch die Aufmerksamkeit werden durch das Bewegen zwischendurch, positiv beeinflusst. Da die Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang besitzen, ist es für sie besonders wichtig, sich während dem Lernen zu bewegen und so wieder neue Energie im Gehirn für die Konzentrationsphase zu sammeln. Die Autorin wollte über dieses Thema nicht nur die Theorie aufmerksam lesen und erläutern, sondern selbständig ein Produkt herstellen, welches sie und auch andere Lehrpersonen im Berufsleben mit ihren Klassen verwenden können. Dieses entstandene Büchlein enthält verschiedene sportliche und musikalische Bewegungspausen, welche für jede Altersstufe verwendet werden können

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