Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Ich slamme, also bin ich? Analyse einer Poetry-Slam-Unterrichtsreihe mit Fokus auf die Förderung überfachlicher Kompetenzen des Lehrplans 21

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    Das Schweizer Bildungssystem richtet mit dem Lehrplan 21 einen zusätzlichen Fokus auf die Förderung überfachlicher Kompetenzen. Die Lehrpersonen sind demnach verpflichtet, ihre Schülerinnen und Schüler in insgesamt 56 personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen aus- und weiterzubilden. Da diese Kompetenzen überfachlich sind, ist ihre Förderung nicht an einzelne Schulfächer gebunden. Die Lehrpersonen begegnen dadurch der Herausforderung, die Förderung überfachlicher Kompetenzen selbstständig in Inhalte ihres fachspezifischen Lehrplans zu integrieren. Diese Arbeit richtet sich an Lehrpersonen des Schulfach Deutsch, da sie mit dem Design-Based-Research-Ansatz untersuchte, inwiefern überfachliche Kompetenzen mit einer Unterrichtsreihe zum Thema Poetry Slam gefördert werden können. Um zu ergründen, welche überfachlichen Kompetenzen durch Poetry Slam gefördert werden können, wurde eine bestehende Unterrichtsreihe analysiert und in Zusammenarbeit mit der Kulturvermittlung «Kklick» in zwei Sekundarschulklassen durchgeführt. Im Zuge der Durchführung wurden mithilfe von Interviews, Fragebogen, Audioaufnahmen und Schreiberzeugnissen qualitative Daten aus einer Stichprobe aus Schülerinnen und Schülern sowie von einer Lehrperson und einem Workshopleiter erhoben. Diese wurden nach dem Prinzip der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Jugendliche durch Poetry Slam besonders in einigen personalen und sozialen Kompetenzen gefördert werden können. Das Verfassen und Vor-tragen ihres eigenen Slam-Texts tragen zur Ausbildung ihrer Persönlichkeit und zur Stärkung ihres Selbstvertrauens bei. Zudem fördert das Hören anderer Slam-Texte ein Verständnis für Vielfalt und die Fähigkeit zur Bildung von Empathie. Es zeigte sich auch, dass die Schülerinnen und Schüler durch mehrere Feedbackgespräche mit verschiedenen Personen ihre Kritikfähigkeit weiterentwickeln konnten. Basierend auf den Ergebnissen dieser Arbeit könnte die bestehende Unterrichtsreihe mit wertvollen Hinweisen und Aufgabenstellungen für Lehrpersonen ergänzt und optimiert werden

    Eine ethische Analyse der Covid-19-Pandemie

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    Die Covid-19-Pandemie stellt eine gesellschaftliche Bewährungsprobe dar, indem Grundwerte wie Freiheit, Schutz des Lebens, Gerechtigkeit und Solidarität in Frage gestellt werden. Antworten auf diese Verschiebungen können etablierte normative Ethiken geben, die jedoch stets eine eigene Akzentuierung vornehmen. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, in einer ersten Phase die ethischen Problemstellungen zu analysieren, die im Kontext der Covid-19-Pandemie entstanden sind. Hierzu wurde ein Kriterienraster aus notwendigen und hinreichenden Bedingungen erstellt, welche die Aufnahme in diesen Teil legitimieren. Notwendige Kriterien stellen der Zeitraum vom 27.02.202 ? 01.10.2021 sowie eine eigene, auf den theoriebasierten Kriterien Handlungsbezug, Kategorizität und Universalisierbarkeit basierten Moralvorstellung, dar. Hinreichende Bedingungen sind die Publikation in einer Fachzeitschrift, das tangieren von Grundwerten und die Anwendbarkeit auf die Schweiz. Daras konnten nicht abschliessend elf Problemfelder lokalisiert werden: Hamsterkäufe, Triage, Impfung, Impfstoffallokation, Contact-Tracing, Zertifikatspflicht, Meinungsfreiheit, Religions-/ Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, Maskenpflicht und Generationenkonflikt. In einem zweiten Schritt wurden die Problemstellungen auf ihre ethischen Argumentationslinien hin untersucht, die konträr zur anfänglichen, theoriebasierten Vermutung der rein utilitaristischen, respektive deontologischen Argumentation stehen (Schüz, 2020). Vielmehr konnte eine Symbiose von verschiedensten normativen Theorien analysiert werden, die den einzelnen Problemstellungen zugrunde liegen. In einer weiteren Phase wurden zwei Themenfelder (Triage & Impfstoffallokation) mithilfe eines Gedankenexperiments, welches kontrafaktische Szenarien miteinbezieht, in einem dreistufigen Ethikmodell weiter ausgeführt. Das Dreistufenmodell fungiert auf drei Ebenen, welches als Referenzrahmen eine kontrafaktische Utopie nimmt, in der keine einschränkende Umstände herrschen. Dieses etablierte Ideal wird kontinuierlich an die Vorgaben der Realität angepasst, um schlussendlich praktikable Lösungsansätze für den Cornona-Diskurs zu liefern. Im Falle der Triage führte das subjektive, theoriegestützte Gedankenexperiment zu einer Verschiebung der Entscheidungsgewalt, weg von der Ärzteschaft, hin zu den Patient:innen, die solidarisch altruistisch handeln müssen, damit eine Triage nicht zustande kommt. Das philosophische Gedankenexperiment zur Impfstoffallokation führt auf der letzten Ebene zu einem Mix zwischen einem am Bedarf ausgerichteten Maximierungsprinzips mit einer demokratischen Wahl, die soziale Ungleichheiten nivelliert

    The Concept of Space and Place in Children's and Young Adolescent Literature. A Comparative Analysis of Peter Pan, Harry Potter and the Philosopher's Stone and The Hunger Games

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    For a long time, literary criticism mainly focused on temporality. Even though the space and place are almost always present in writing, they were less often studied. This thesis researches the concept of spatiality in children?s and young adult fiction and its meaning to experiencing the world. The first part presents an overview of scholars' works on spatiality, with a focus on Michel Foucault?s concept of heterotopia as presented in Of Other Spaces. The second part of the thesis is devoted to the textual analysis of three works of children?s and Young Adult fiction: Wendy and Peter by J.M. Barrie (1911), Harry Potter and the Philosopher?s Stone by J.K. Rowling (1998) and The Hunger Games by Suzanne Collins (2008). To this aim, passages from the novels are analyzed and compared to each other. The main focus of the textual analysis is on the concept of spatiality, how it is present and presented in the books and how it relates to the development of the protagonists as fictional people. It shows that the authors of the three novels use space and place to give the reader additional contextual information about the fictional characters and to deepen their understanding about motivations and character traits. Often, protagonists? actions or emotions are mirrored in how they move through the space or how they are situated in it. The close reading with a focus on spatiality and heterotopias allows a deeper understanding of the spaces present in children?s and YA literature and the purpose they serve in the narrative. All three of the books feature spaces and places that can be interpreted as heterotopias, but I suggest that the arena in The Hunger Games, more than any other of the places, fulfills many of the requirements Michel Foucault laid out when he established the concepts of heterotopias

    Die Lernprozessbegleitung als Unterrichtsangebot innovativer Organisationsformen. Merkmale der Lernprozessbegleitung und deren Umsetzung und Unterstützungsempfindung auf der Oberstufe

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    Im Zentrum der Masterarbeit steht die Lernprozessbegleitung von Schülerinnen und Schülern, deren Oberstufenzeit durch ein spezielles Unterrichtssetting geprägt ist. Die Lernenden erleben eine Unterrichtsform, welche ihnen pro Woche mehrere Lektionen zur Verfügung stellt, während welchen sie selbstständig an einem individualisierten Arbeitsauftrag im Fach Deutsch arbeiten können. Innerhalb dieser innovativen Organisationsform des Unterrichts erfahren die Oberstufenschülerinnen und -schüler eine Form der Lernprozessbegleitung, welche sich auf die selbstständigen Arbeitsphasen von Lernenden spezialisiert. Zum Ziel der Masterarbeit steht die Aufdeckung der Unterstützungsempfindung der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die erlebte Lernprozessbegleitung innerhalb der erwähnten innovativen Organisationsform des Unterrichts. Dabei wird die Lernprozessbegleitung in das Angebots- und Nutzungsmodell von Seidel (2014) eingeordnet. Dieses dient als theoretische Grundlage der Masterarbeit. Für die Untersuchung der beschriebenen Ausgangslage wurden qualitative Interviews mit sechs Schülerinnen und Schülern, sowie drei Lehrpersonen aus drei verschiedenen Oberstufen durchgeführt. Während den Interviews wurden die Schülerinnen und Schüler gebeten, die von ihrer Lehrperson gebotene Lernprozessbegleitung entlang der von Krammer (2009) definierten Merkmale guter individueller Lernprozessbegleitung einzuschätzen. Für einen Vergleich zwischen der gebotenen und erlebten Lernprozessbegleitung einer Oberstufe, wurden die Lehrpersonen der befragten Schülerinnen und Schüler gebeten ihre Lernprozessbegleitung anhand von Krammer (2009) zu analysieren. Mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse konnten die entscheidenden Ergebnisse aus den Interviews gewonnen werden. Die sechs Schülerinnen und Schüler aus drei verschiedenen Oberstufen teilen ihr Verständnis von Lernprozessbegleitung. Nach den befragten Lernenden begleitet ihre Lehrperson ihr Lernen, wenn diese ihnen den Inhalt des Themas in Bezug auf ihr Problem unter vier Augen erklärt. Dahingegen fällt die Unterstützungsempfindung der einzelnen Merkmale der Lernprozessbegleitung individuell aus. Die einzelnen Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler verlaufen individuell und genauso individuell zeigt sich deren verlangte Begleitung. Ein Merkmal guter individueller Lernprozessbegleitung, welches vier der sechs befragten Lernenden als unterstützend empfinden, ist die Orientierung ihrer Lehrperson an ihrem Lernprozess. Dies bedeutet unter anderem, dass den Bedürfnissen und Problemen der Lernenden, durch die Umsetzung des Merkmals durch die Lehrperson, hohe Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ein weiteres übergreifendes Ergebnis stellt das Ziel der innovativen Organisationsform dar. Die von den ausgewählten Schulen ausgeübte Unterrichtsorganisationsform verlangt Selbstständigkeit und Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die befragten Lehrpersonen vermitteln ihren Lernenden diese Eigenschaften als Ziel ihres Unterrichts. Die sechs befragten Schülerinnen und Schüler sind sich einig, dass sie durch das Lernen innerhalb der innovativen Unterrichtsform selbstständig, unabhängig und eigenständig werden wollen. Aus den Interviews mit den Lehrpersonen wurde deutlich, dass sie alle das Lernen ihrer Lernenden kompetent begleiten und dazu hauptsächlich auf ihre diagnostische Kompetenz zurückgreifen. Das bedeutet, dass die Lehrpersonen durch ihre Beobachtungen und den daraus schlussgefolgerten und angepassten Vorgehensweisen Erfolge erzielen. In den Interviewantworten der Lehrpersonen zeichnet sich deren Lehrerfahrung in Bezug auf die innovative Unterrichtsform ab. Neben ihrer ausgeprägten Unterstützungskompetenz kommen den Lehrpersonen ihre gesammelten Erfahrungen während der Arbeit innerhalb einer innovativen Organisationsform zugute. Die Masterarbeit kann dementsprechend eine Hilfestellung für in diesem Unterrichtssetting unerfahrenen Lehrpersonen darstellen. Weiter ist die Masterarbeit eine persönliche Bereicherung und unterstützt die Formulierung eigener Ziele für den zukünftigen Lehrallta

    Politische Partizipation auf der Oberstufe. Eine fachdidaktische Untersuchung zur Motivationssteigerung von politischer Partizipation bei Jugendlichen

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    Zu Beginn dieser Arbeit wird aufgezeigt, dass die tiefen Zahlen der jüngsten Stimmbe- rechtigten bei direkt demokratischen Verfahren der Schweizer Demokratie zum Teil dem Bildungswesen zu verschulden sind. Um dies zu verdeutlichen, werden neben der Geschichte der schweizerischen Politikbildung die gegenwärtige Implementierung im Lehrplan 21 und die Umsetzungen von Lehrmitteln, welche unter anderem im Kan- ton St. Gallen empfohlen werden, dargestellt. Im Bereich des Forschungsstandes wird aufgezeigt, dass in der Politikdidaktik mit dem Politik-Lernen und dem projektorientierten Demokratie-Lernen zwei verschiedene An- sätze vorherrschen, die als schwer vereinbar gelten. Nach der Auseinandersetzung mit aktuellen Grundsätzen bezüglich der Erstellung einer Projektarbeit wurden die bei- den politikdidaktischen Ansätze in einer Unterrichtsplanung (Design) kombiniert. Gemäss der Studienart «Design-Based-Research», welche neben der Auseinander- setzung mit dem Theoretischen auch einen pragmatischen Ansatz verfolgt, fand das Design mit einer Klasse im Kanton St. Gallen Anwendung. Um das Design zu beurtei- len, wurden die Schüler:innen bezüglich des Einflusses auf das Interesse an Politik, auf die Wahlabsichten und auf die Selbstwirksamkeit untersucht. Aufgrund der tiefen Anzahl an Probanden wurden mehrere Erhebungsmethoden ein- gesetzt. Als quantitative Erhebungsverfahren verstanden sich drei Fragebogen, wel- che zu verschiedenen Zeitpunkten eingesetzt wurden. Die erste Erhebung fand vor der Implementierung des Designs statt, die zweite danach und die letzte drei Monate nach der Beendigung des Feldzugangs. Die drei Fragebogen hatten das Ziel, Entwick- lungen und Veränderung aufzuzeigen. Der Fragebogen beinhaltete ebenfalls offene Fragen. Dieser Teil verstand sich neben der Dokumentenanalyse und einer teilneh- menden Beobachtung als qualitatives Erhebungsverfahren. Den Ergebnissen ist zu entnehmen, dass das politische Interesse und die Wahlabsich- ten der Schüler:innen erhöht wurde. Die Selbstwirksamkeit erlebte ebenfalls eine Stei- gerung, wenn auch nur marginal. Angesichts der tiefen Anzahl an Partizipierenden sind die Resultate mit Vorsicht zu geniessen. Schlussendlich wird das Design aufgrund der Ergebnisse beurteilt und es werden Überlegungen für Re-Designs präsentiert

    Einfluss des Biodiversitätsunterrichts auf die Einstellungen und Überzeugungen zur Naturverbundenheit. An einem Service Learning Beispiel

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    Der Erhalt der Biodiversität ist für den Planeten essenziell. Das ökologische Verhalten der Menschen spielt dabei eine zentrale Rolle. Es wird von der Naturverbundenheit und der Einstellung zur Natur beeinflusst. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich die Naturverbundenheit, die Einstellung zur Natur sowie das ökologische Verhalten von Schülerinnen und Schülern sowie von Studentinnen und Studenten nach einem Service-Learning-Projekt im Bereich Ökologie und Biodiversität oder nach einer Unterrichtsreihe zum Thema Ökologie ändern. Zudem soll verglichen werden, ob es einen Unterschied gibt zwischen dem Effekt des Ökologieunterrichts und dem des Service-Learning-Projektes. Angenommen wird, dass es einen positiven Effekt bei den oben genannten Variablen gibt, der im Service-Learning stärker ausfällt. Service-Learning ist eine Projektunterrichtsmethode, welche eine Lernsituation mit gemeinnütziger Arbeit verbindet. In diesem Falle bestand das Projekt darin, die Grünfläche zwischen der Pädagogischen Hochschule in Gossau und dem Oberstufenzentrum Buechenwald in Bezug auf die Biodiversität aufzuwerten. Eine Lerngruppe (n = 14), bestehend aus Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule, unterrichtete und begleitete eine Oberstufenklasse (n = 18), welche beim Umbau mitwirkte. Beide zählten zu den Versuchsgruppen und wurden sowohl davor (mittels ?Prä- Fragebogen?) als auch danach (mittels ?Post-Fragebogen?) zur Naturverbundenheit, zur Einstellung gegenüber der Natur und zum ökologischen Verhalten befragt. Zudem wurden gleichzeitig zwei Kontrollgruppen befragt, welche nicht am Projekt beteiligt waren und folglich nur am Regelunterricht teilnahmen. Die eine Gruppe bestand aus einer anderen Oberstufenklasse (n = 20) und die andere Gruppe aus Studierenden einer andern Lerngruppe (n = 15). Die Ergebnisse der Versuchsgruppen wurden mit denen der Kontrollgruppen verglichen. Die Messresultate der Schülerinnen und Schüler wurden jedoch nicht mit denen der Studierenden verglichen, da sich die beiden Stichproben stark voneinander unterschieden. Die Studierenden nahmen nach dem Projekt zusätzlich an einem Interview teil. Sämtliche Stichproben waren geschlechterdurchmischt. Bei den Studierenden wurde das Alter nicht ermittelt. Bei den Schülerinnen und Schülern handelte es sich um zwei gleiche Jahrgänge, sodass alle Akteure gleichaltrig waren. I Vor der Auswertung wurden die Daten bereinigt. Es konnten nur jene Präfragebogen verwendet werden, welche zu einem Postfragebogen zugeordnet werden konnten. Die anderen wurden von der Auswertung ausgeschlossen. Dies betraf 28 Personen. Anhand einer hierarchischen Regressionsanalyse wurde der Effekt unter Berücksichtigung aller Kontrollvariablen ermittelt. Da die Zahl der ausgewerteten Daten (4 16) klein war, waren die Ergebnisse nicht aussagekräftig. Es konnte kein signifikanter Effekt festgestellt werden, wodurch sich die Fragestellung dieser Arbeit nicht beantworten lässt. Es konnten jedoch andere relevante Aspekte in der Theorie erarbeitet werden. In diesem Zusammenhang wäre es lohnenswert die Untersuchung mit einer grösseren Stichprobe und über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Theorie liessen sich zudem durch weitere Untersuchungen in Bezug auf den Einfluss der Familie auf die genannten Variablen ergänzen

    Die Debatte um die politische Bildung im Lehrplan 21

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    In der Arbeit wurde die Debatte um die politische Bildung im Lehrplan 21 untersucht. Untersucht wurden fünf Zeitungen im Zeitraum von 2010 bis 2018 mit der historischen Diskursanalyse nach Foucault. Durch die historische Diskursanalyse konnten verschiedene Argumentationslinien festgestellt werden, welche dann zu Argumentationssträngen kondensiert wurden. Insgesamt konnten im Zeitraum von 2010 bis 2014 sieben Argumentationsstränge identifiziert werden, während im Zeitraum von 2014 bis 2018 neun Argumentationsstränge identifiziert worden sind. Die Argumentationsstränge beider Zeiträume wurden gegenübergestellt und verglichen. Aus dem Vergleich konnten vier gemeinsame Argumentationsstränge identifiziert werden. Zudem konnte ein Wandel in der Debatte um die politische Bildung festgestellt werden. Bevor der Lehrplan 21 veröffentlicht wurde, drehte sich die Debatte primär um den Lehrplan 21 und die darin beschriebene politische Bildung. Nach der Veröffentlichung des Lehrplan 21 lag der Fokus vermehrt auf externen Faktoren, die die politische Bildung behandeln und weniger auf dem Lehrplan 21

    Ethische Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Rolle von Fallvignetten im Hinblick auf die ethische Urteilsbildung bei Schüler:innen in der Sekundarstufe I?

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der zentralen Frage, inwiefern Fallvignetten geeignet sind, Verhaltensänderungen bei Schüler:innen in Nachhaltigkeitsthemen erreichen zu können. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist eine moderne Vision der Umweltbildung, die in den letzten Jahren verstärkt in den Lehrplänen festgehalten wurde. Die kompetenzorientierten Lernziele der BNE greifen komplexe soziologische, ökologische und ökonomische Themen auf. Diese Arbeit fokussiert insbesondere die ethische Dimension in der BNE im Unterricht für Wirtschaft, Arbeit und Haushalt (WAH). Hiermit sind Verhaltensänderungen bei Schüler:innen gemeint, die auf kognitivem Wissen beruhen und die eigene Lebenswelt betreffen. Nachhaltigkeit muss durch das Denken und folgerichtige Handeln aller Generationen erreicht werden. In diesem Sinne sollen Lernendende im Themenfeld der Wirtschaft das eigene Konsumverhalten in Abhängigkeit von der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit reflektieren. In dieser Arbeit wird das didaktisch-methodische Potenzial von Fallvignetten untersucht. Diese sollen den Anlass bieten, über Konsumverhalten zu diskutieren, und mittels eines entsprechenden Fragebogens zu einer Verhaltens- und Begründungsänderung führen. Folgende Forschungsfrage steht somit im Fokus: Ethische Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ? welche Rolle übernehmen Fallvignetten im Hinblick auf die ethische Urteilsbildung bei Schüler:innen in der Sekundarstufe I

    Fast Fashion im Fokus. Eine geplante Projektwoche zu einem Thema der Bildung Nachhaltiger Entwicklung

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    Die vorliegende Arbeit beschäftig sich mit dem Thema Fast Fashion. Mittels einer Projektwoche wird den Kindern einer Mittelstufe die relevante und aktuelle Thematik der Nachhaltigkeit anschaulich nähergebracht. Die Projektwoche erscheint in Form eines kleinen Buches. Zur Planung dieser Projektwoche dienen die Aspekte der Bildung Nachhaltiger Entwicklung, sowie wichtige Merkmale zur Umsetzung von projektorientiertem Arbeiten als Hilfestellungen. Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Nach der Einleitung werden die theoretischen Inhalte aufgeführt, wie die Aspekte der Bildung Nachhaltiger Entwicklung, sowie die Inhalte zum projektorientierten Arbeiten. Zudem werden die wichtigsten Fakten zur Thematik Fast Fashion erläutert. Abschliessend werden in Form einer Synthese die theoretischen Sachverhalte mit dem Produkt in Verbindung gesetzt. Das Produkt soll Lehrpersonen animieren, die Thematiken von Fast Fashion differenziert zu vermitteln. Im Rahmen der Projektarbeit wird den SuS ermöglicht, sich vertieft mit den Auswirkungen und Folgen unseres modernen Konsumverhaltens kritisch auseinanderzusetzen und die abgeleiteten Erkenntnisse auch im alltäglichen Leben zu implementieren

    Lehrmittel

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    Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen in Rorschach stehen Praktika regelmässig an der Tagesordnung. Dabei begegnet man immer wieder zahlreichen Kindergartenkindern mit unterschiedlichen Entwicklungsständen in der Sprache und der Bewegung. Diese Tatsache weckte somit das Interesse für den Themenbereich Sprach- und Bewegungsförderung bei Kindergartenkindern und schlussendlich zum Thema dieser Bachelorarbeit. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Erarbeitung eines Lehrkonzeptes zum Thema «Kombinierte alltagsintegrierte Sprach- und Bewegungsförderung im Kindergarten». Das Ziel der Arbeit besteht darin, bestehende Konzepte der Sprach- und Bewegungsförde-rung in einem Gesamtkonzept für die Lehre zu kombinieren. Das Lehrkonzept «sprechend beweget – bewegt gesprochen» soll zukünftige sowie bereits ausgebildete Kindergartenlehrpersonen unterstützen, die Komponente Sprache mit Sprachstrategien und Bewegung im Kindergartenalltag kombiniert anzuwenden und somit die Kinder in beiden Bereichen gleichzeitig zu fördern. Ausserdem betont diese Arbeit die Wichtigkeit von Sprache und Bewegung in der Entwicklung des Kindes. Dieses Lehrkonzept wurde anhand aktueller Literatur zum Thema Sprach- und Bewegungsförderung zusammengestellt und exemplarisch in ein bereits bestehendes Curriculum integriert

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