Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Schriftliche Arbeit

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Dialogischen Bilderbuchbetrachtung, als Sprachförderungsmethode im Vorschulalter. Dabei wird auf die Bedeutung des Bilderbuches und des Dialogs für die Sprache eingegangen und erläutert, wie man mit der Dialogischen Bilderbuchbetrachtung die Sprache eines Kindes fördern kann und was genau gefördert wird. Ausserdem wird die Wichtigkeit von Family Literacy erörtert, weshalb sich der praktische Teil der Bachelorarbeit der Elternarbeit widmet. Dieser besteht aus einem selbst erarbeiteten Bilderbuch, das als ideale Grundlage für die Dialogische Bilderbuchbetrachtung dienen soll und einem dazugehörigen Begleitheft, das sich an Eltern richtet und einen Leitfaden zur Dialogischen Bilderbuchbetrachtung, zum im Rahmen dieser Bachelorarbeit entwickelten Bilderbuch, "Die wunderliche Flora Pfifferling", bietet. Die praktische Arbeit wird in der Schriftlichen analysiert und begründet

    Bilderbuch

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    Traumata bei Kindern im Kindergartenalter werden in der Gesellschaft vermehrt diagnostiziert. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer an betroffenen Kindern um einiges grösser ist, als bekannt ist. Traumatisierte Kinder im Vorschulalter zu identifizieren ist schwierig, da die gezeigten Symptome zum einen unspezifisch in ihrer Anzahl sind, zum andern sind sie altersabhängig. So deuten die Symptome nicht immer eindeutig auf ein Trauma hin, weshalb wiederholt auffälliges Verhalten in Relation zu Entwicklungsstörungen oder Aufmerksamkeitsdefiziten gesetzt wird. Das hat zur Folge, dass schlussendlich eine Entwicklungsstörungen oder ein Aufmerksamkeitsdefizit diagnostiziert wird und die Traumafolgestörungen unentdeckt bleiben. Um dem entgegenzuwirken wird von Fach- und Lehrpersonen genaues Beobachten und vertiefte Kenntnisse zu Traumata gefordert. In einem theoretischen Teil zur Traumatologie wird deshalb auf das Trauma selbst, dessen psychische Störungen, welche sich durch ein traumatisches Ereignis entwickeln können, sowie auf mögliche Heilungsprozesse eingegangen. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, ein Bilderbuch, welches als Hilfsmittel für die Arbeit mit traumatisierten Kindern eingesetzt werden kann, zu verfassen. Dieses Bilderbuch ist auch als Mittel zur Sensibilisierung des Themas bei gesunden Kindern in Zusammenarbeit mit Fach- und Lehrpersonen gedacht. Im Bilderbuch «Fischi Tapfer ist anders» werden verschiedene theoretische Aspekte eines Traumas sowie der Folgestörung Posttraumatische Belastungsstörung, sorgfältig angegangen. Um Lehr- und Fachpersonen in der Arbeit mit dem Bilderbuch zu unterstützen, ist zusätzlich ein Kommentar in Form eines Leitfadens vorhanden

    «Ein Märchen schreiben lernen“ – Wirkungen und Begründungen von Schreibförderung am Beispiel von Textproduktionen schreibschwacher Schülerinnen und Schüler

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    Die vorliegende Studie hat zum Ziel, zu einem besseren Wissen über und Verständnis von den Schreibleistungen schreibschwacher Schülerinnen und Schüler (SuS) beizutragen. Ausgangspunkt der Studie ist zum einen der empirisch gesättigte Befund, dass schreibschwache SuS ohne spezifische Förderung ihre Schreibkompetenz kaum verbessern (Sturm und Philipp). Zum anderen wird von Vertretern einer qualitativ orientierten Schreibdidaktik-Forschung beklagt, dass es kein genaues Wissen darüber gibt, wie schreibschwache SuS auf bestimmte Förderpraktiken zurückgreifen, um konkrete Texthandlungen zu vollziehen und wie dadurch nicht nur ihre Texte, sondern auch ihr Textverständnis sich verbessern kann (Feilke, Hochstadt, Topalovic u.a.). Die vorliegende Untersuchung widmet sich ausschliesslich der zweiten Frage und ist qualitativ angelegt. Dabei wird wie folgt vorgegangen. Die Arbeit ist zweigeteilt in einen theoretischen und in einen empirischen Teil. Im theoretischen Teil wird zunächst in ein gängiges Schreibprozessmodell eingeführt auf dessen Grundlage erste Anforderungen für eine ganzheitliche Förderperspektive entwickelt werden. Diese allgemeine Förderperspektive wird in der Folge um eine spezifische Schreibförderperspektive ergänzt und mit Beispielen aus einschlägiger Literatur illustriert. Der anschliessende empirische Teil besteht aus eigenen «Daten», die in Form von teilnehmender Beobachtung in einem ausschulischen Schreibfördersetting generiert wurden. Entlang der eigenen Daten wird der These nachgegangen, dass eine Schreib- und Sprachförderung dann wirksam ist, wenn ihre Massnahmen einer Systematik folgen und spezifische Schreibleistungen erbracht werden. Zusammenfassend werden die Erkenntnisse in Bezug auf die Kombination und Wirksamkeit der eingesetzten Förderweisen reflektiert

    Einfluss des Einbezuges des Rahmenthemas auf den Wirkungsgrad pränumerischer Förderspiele im Kindergarten

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    Die folgende empirische Arbeit befasst sich mit der Fragestellung «In wie fern verändert sich der Wirkungsgrad von pränumerischen Förderspielen im Kindergarten dadurch, dass das Material auf das jeweilige Rahmenthema abgestimmt, oder von diesem losgelöst ist?» Dazu werden im theoretischen Teil die Themen Rahmenthema, Pränumerik, mathematische Materialien im Kindergarten und Testverfahren zur Analyse mathematischer Kompetenzen behandelt. Anschliessend werden Methoden, Design, Durchführung, Ergebnisse und Interpretation der empirischen Untersuchung beschrieben. Dabei wird im Besonderen auf den Leistungszuwachs der Kinder und die Nutzungshäufigkeit der in Freispiel angebotenen Förderspiele eingegangen. Es konnte mittels einseitigem t-Test nachgewiesen werden, dass sich der Wirkungsgrad pränumerischer Förderspiele signifikant erhöht, wenn diese an das Rahmenthema angepasst sind

    Alltagsintegriertes Bewegungsangebot versus vorgegebene Sportlektionen. Ein Vergleich zwischen einem alltagsintegrierten Bewegungsangebot im Kindergarten und vorgegebenen Sportlektionen, um die Lehrplankompetenzen «Springen Zyklus 1» zu erwerben

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    Bewegung stellt einen wichtigen Inhalt im Kindergarten dar. Jede Kindergartenlehrperson hat zur Aufgabe, den Kindern lustvolle Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. In dieser Arbeit werden dazu zwei Möglichkeiten anhand ihrer Wirksamkeit verglichen; das alltagsintegrierte Bewegungsangebot und das Training in den vorgegeben Sportlektionen. Das Ziel ist es, ein tägliches, alltagsintegriertes Bewegungsangebot für den Kindergarten herzustellen und empirisch zu überprüfen, ob die Kinder mit diesem Angebot mehr Fortschritte in den Springkompetenzen des Lehrplans erreichen als Kinder, die in den vorgegebenen Sportlektionen trainiert haben. Anhand des Forschungsdesigns «design based research Ansatz» wurde die Untersuchung der Forschungsfrage geplant. Für die Herstellung des alltagsintegrierten Bewegungsangebotes wurden Fachliteraturen studiert und eigene Ideen eingebracht. Anschliessend wurde die erstellte Übungssammlung in einer empirischen Untersuchung getestet. Anhand eines Kriterienrasters wurden die Fortschritte der Kinder in den Lehrplankompetenzen «Springen Zyklus 1», die durch das alltagsintegrierte Bewegungsangebot oder durch vorgegebene Sportlektionen erreicht wurden, verglichen. Dabei wurden die Signifikanz und die Effektstärke überprüft. In der Auswertung der dreiwöchigen Untersuchung zeigte sich, dass die Kinder, die mit der Übungssammlung alltagsintegriert trainiert haben, signifikant mehr Fortschritte in den Springkompetenzen gemacht haben als die Kinder, die in den vorgegebenen Sportlektionen geübt haben. Dabei ist das Ergebnis hochsignifikant und die Auswertung zeigt einen grossen Effekt. Deshalb lässt sich sagen, dass ein alltagsintegriertes Bewegungsangebot im Kindergarten beispielsweise in Form einer Übungssammlung für das Freispiel empfehlenswert ist

    Schule der Zukunft. Was denken Personen aus dem Bildungswesen über die Schule der Zukunft?

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    Die Frage nach der Schule der Zukunft hat einen sehr aktuellen Hintergrund. In unserer schnelllebigen Zeit und ihrem rasanten Wandel, steht auch dem Bildungswesen ein grösserer Umbruch bevor. Die Meinungen wie und in welche Richtung die möglichen Entwicklungen gehen könnten, sind sehr unterschiedlich. In dieser Arbeit werden in einem ersten Schritt die Standpunkte verschiedener Autor.innen zu Bildungsfragen zu je einer These zusammengefasst und detailliert erläutert. Anschliessend werden in Interviews verschiedene Personen aus dem Schweizer Bildungswesen dazu um eine Stellungnahme und einen Kommentar gebeten. Der Schwerpunkt der Interviews liegt dabei auf der Einschätzung, wie realistisch die Bilder der einzelnen Thesen zur Schule der Zukunft sind. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse zusammengefasst. Dabei wird mittels verschiedener Szenarien versucht aufzuzeigen, in welche Richtung die Entwicklung gehen könnte. Für eine geschlechtergerechte Sprache wird im Sinne einer besseren Lesbarkeit im Folgenden ein Punkt, anstelle eines Gendersternchens verwendet. Teils werden beide, männliche und weibliche, Formen notiert. Im zweiten Teil wird in den Kommentaren teils nur eine Form verwendet, die so aus den Interviews übernommen wurde

    Mit verschiedenen Druckverfahren zum Bilderbuch für den Kindergarten zum Thema Empathie und Freundschaft

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    Empathie und Freundschaft sind essenzielle Bestandteile im sozialen Dasein einer Person. Inwiefern Kinder Freundschaften führen und Empathie verspüren können, ist eine Frage, die sich viele Leute stellen. So unter anderem auch Petermann & Wiedebusch (2016, S. 13-16), Wagner (1994, S. 4) und Völkel (2015, S. 91), die anhand verschiedener Punkte aufzeigen, inwiefern junge Kinder dazu fähig sind, Empathie auszudrücken und Freundschaften zu knüpfen. Das soziale Verständnis sowie die emotionalen Kompetenzen von Kindern lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise fördern. Kain (2011, S. 23) konzentriert sich vor allem auf das Potenzial der Förderung, welche bei Bilderbüchern stattfinden kann. Doch nicht jedes Bilderbuch eignet sich gleichermassen, denn nicht alle Bücher sind vom Inhalt her qualitativ hochwertig. Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema Empathie und Freundschaft bei Kindern sowie die benötigten Qualitätsmerkmale eines guten Bilderbuches, welche wiederum den Prozess eines im Rahmen der Arbeit eigens hergestellten Bilderbuches unterstützen. Das Bilderbuch bezieht sich auf das Thema Empathie und Freundschaft. Dies wird vor allem gestützt auf unterschiedliche Literaturtexte erarbeitet. Ob das Thema der Empathie und Freundschaft im eigenen Bilderbuch auch erkennbar wird, wurde anhand von gestellten Fragen an die vier- bis fünfjährigen Kinder einer Kindergartenklasse überprüft

    Entwicklung von mathematischen Aktivitäten zum Bilderbuch „Zwölf und der Wolf“ (In-seon Chae)

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    Diese produktorientierte Bachelorarbeit befasst sich mit mathematischen Aktivitäten zum Bilderbuch „Zwölf und der Wolf“. Die Aktivitäten beziehen sich ausschließlich auf den Aufbau der Grundvorstellungen für die Rechenoperationen Multiplikation und Division. Im theoretischen Teil werden die theoretischen Grundlagen über Bilderbücher und die relevanten mathematischen Inhalte aufgeführt und beschrieben. Im Produktteil wird das Bilderbuch vorgestellt und die sich auf die Geschichte beziehenden, konzipierten mathematischen Aufgaben vorgestellt. Die Aufgaben haben sich aus der Theorie abgeleitet und wurden mit eigenen Ideen erstellt. Sie beziehen sich stets auf die Geschichte des Bilderbuches. Die Aktivitäten dienen in erster Linie der Förderung von den Grundvorstellungen der Rechenoperationen Multiplikation und Division

    Welche Unterschiede in der Klassenführung von Gehörlosen, welche mit Gebärdensprache unterrichtet werden, könnten in hörenden Klassen gewinnbringend umgesetzt werden?

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    Die Mehrheit der Schulen in der Schweiz unterrichten in der Lautsprache, da die Schülerinnen und Schüler hörend sind. Somit wird auch die Klassenführung an die hörende Welt angepasst und viele akustische Hilfsmittel werden verwendet. Des Weiteren gilt in regulären Klassen Lärm als grösster Störfaktor und somit wäre eine lautlose Gegenreaktion der Lehrperson von Vorteil. Es existieren einige Sonderschulen, wo der Unterricht mit Gebärdensprache stattfindet. Da nicht bekannt war, wie eine Klassenführung mit gehörlosen und schwerhörigen Schülerinnen und Schülern aussieht und welche lautlosen Methoden es gibt, ergab sich daraus folgende Fragestellung: «Welche Unterschiede in der Klassenführung von Gehörlosen, welche mit Gebärdensprache unterrichtet werden, könnten in hörenden Klassen gewinnbringend umgesetzt werden?» Um diese Fragestellung zu beantworten wurde in zwei Sonderschulen hospitiert, um Unterschiede zu den hörenden Klassen feststellen zu können. Mit den Lehrpersonen dieser Klassen wurde ein Interview geführt. Die Resultate haben gezeigt, dass es fast keine Unterschiede in der Klassenführung gibt. Somit konnte keine Sammlung mit neuen Methoden erstellt werden. Jedoch wurde trotzdem ein Booklet mit non-akustischen und non-verbalen Ideen kreiert, welches den Lehrpersonen von hörenden Klassen zur Unterstützung dienen soll

    Kinderfreundschaften fördern durch positives Klassenklima

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    Freundschaft ist ein aktuelles Thema, welches oft zur Seite geschoben wird, da es im Schulalltag als nebensächlich angesehen wird. Nichtsdestotrotz ist es ein allgegenwärtiges Thema, welches die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe 2 (5./6. Klasse) durch ihren Alltag begleitet. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage «Wie kann eine Lehrperson in der Mittel-stufe 2, mit proaktiven Strategien, ein möglichst positives Klassenklima schaffen, in dem Freundschaften ausgelebt werden können?». Dazu wurde ein Grundwissen über die Themen Kinderfreundschaften und Peers, Klassenklima und proaktive Strategien aufgebaut. Mithilfe eines Fragebogens wurden zwei Klassen aus der Mittelstufe 2 zum Thema Freundschaften und Klassenklima befragt und die Ergebnisse mit der Theorie verknüpft. Die Ergebnisse des Fragebogens zeigen auf, dass es verschiedene proaktive Strategien gibt, welche eine Lehrperson in den Schulalltag einbringen kann. Diese wurden im Rahmen dieser Arbeit aufgegriffen und erarbeitet. Letztendlich sind es klärende Gespräche mit einer offenen und transparenten Kommunikation, welche das Verständnis der Kinder fördern und Beziehungssysteme ermöglichen

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