Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Singen und Stimmbildung in der Schule unter dem Aspekt von möglichen Auswirkungen auf überfachliche Kompetenzen

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    Hintergrund dieser Arbeit ist die Behandlung des Themas Singen und Stimmbildung in der Primarschule. Verknüpft werden diese musikalischen Themen mit dem Aspekt der Förderung von überfachlichen Kompetenzen. Die Autorin untersucht folgende Fragestellung: Welche positiven Auswirkungen kann eine aktive Förderung von Singen und Stimmbildung in der Primarschule auf die personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern haben? In einem ersten Schritt wird in dieser Arbeit das Potential der Stimmbildungsarbeit mit Kindern genauer vorgestellt, ergänzt mit Hintergründen zur Entwicklung der Kinderstimme. Zusätzlich werden sowohl Geschichte als auch Relevanz des Singens und des Singunterrichts an Primarschulen aufgezeigt. Anschliessend werden in Form einer Situationsanalyse die aktuellen Vorgaben des Lehrplans 21 zum Singen und zur Stimmbildung aufgezeigt, sowie analysiert, wie diese in St. Galler Primarschulen umgesetzt werden. Dafür wurde ein Fragebogen erstellt und an verschiedene Lehrpersonen in der Region versendet. Im nächsten Teil der Arbeit stehen dann die überfachlichen Kompetenzen im Fokus. Die personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen werden gemäss Lehrplan definiert. Danach beschäftigt sich die Autorin mit verschiedenen Studienergebnissen, welche mögliche Auswirkungen des Singens und der Stimmbildung auf ebendiese Kompetenzen aufzeigen. Dabei stellt sich heraus, dass Singunterricht ein grosses Potential zur Förderung überfachlichen Kompetenzen hat, da mehrere positive Auswirkungen auf personale und soziale Kompetenzen, aber auch teilweise auf methodische Kompetenzen aufgezeigt werden konnten

    Unterstützungs- und Präventionsmassnahmen für Schülerinnen und Schüler mit Sozialen Ängsten im Schulalltag

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    Während eines Praktikums von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen erlebte eine der Autorinnen einen Jungen in der 2. Klasse (Unterstufe), der sehr zurückhaltend und ängstlich war. Der Schüler hat von sich aus fast nie geredet und wenn er von der Lehrkraft aufgerufen wurde, etwas zu sagen, brach er in Tränen aus. Damit die Autorinnen als künftige Lehrerinnen auf solche Situationen besser vorbereitet sind, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Thematik der Sozialen Angst. Das Ziel dieser Forschung ist es, möglichst viele Präventiv- und Unterstützungsmassnahmen zu sammeln, die im Schulalltag eines sozial ängstlichen Kindes eingesetzt werden können. Diesbezüglich ist die Fragestellung wie folgt gestellt: Wie kann man Schülerinnen und Schüler mit Sozialen Ängsten im Schulalltag effektiv unterstützen? Diese wurde anhand theoretischer Grundlagen aus der Fachliteratur und Befragungen von einem Körperpsychotherapeuten, einem Psychotherapeuten und drei Lehrpersonen untersucht, indem die Theorie und die Aussagen der interviewten Personen verglichen und verknüpft wurden. Die Literaturrecherche zeigt, dass bei sozial ängstlichen Kindern das offene Gespräch sowie die aktive Arbeit am Problem von Bedeutung sind. In den Interviews wird die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Umfeld sowie das Vermitteln von Sicherheit betont. Auf dieser Grundlage basierend ist es empfehlenswert, dass Lehrpersonen und Eltern bei schüchternen und sozialphobischen Kindern das Verhalten genau beobachten, die Ängstlichkeit ernst nehmen und frühzeitig Massnahmen in die Wege leiten, die das Kind bei der Bewältigung der Sozialen Angst unterstützen

    Die fachliche und praktische Einführung von Achtsamkeit als Querschnittsthema in der Oberstufe

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    Die hohen Anforderungen unserer Leistungsgesellschaft machen auch vor den Kindern und Jugendlichen nicht halt. Über die Hälfte der schweizer Schüler:innen fühlen sich häufig bis sehr häufig gestresst, wobei es ihnen oft an passenden Bewältigungsstrategien fehlt. Die Achtsamkeitspraxis kann als Bewältigungsstrategie zum Abbau der Stressreaktion angesehen werden und erfährt deshalb auch im Bildungssystem vermehrt Beachtung. Achtsamkeit wird in der Literatur als bewusste und urteilsfreie Art der Aufmerksamkeit beschrieben und kann durch formelle und informelle Meditationspraktiken eingeübt werden. Unerwünschte Gefühle und Gedanken sollen bewusst betrachtet werden, um negative Tendenzen wie Stress, Depressionen oder Feindseligkeit zu reduzieren. Positive Eigenschaften wie emotionale Selbstregulierung, Optimismus oder Konzentrationsfähigkeit werden durch die Achtsamkeitspraxis verbessert. Das Konzept der Achtsamkeit entstammt über 2?500 Jahre alten buddhistischen Lehren und wird dort als eine geistige Fähigkeit zur Überwindung des ewigen Leidens angesehen. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat das Thema Achtsamkeit vermehrt Einzug in die westliche Gesellschaft gefunden und kommt immer häufiger im psychotherapeutischen Kontext zum Einsatz. In den letzten zehn Jahren hat die Popularität von Achtsamkeit auch im Bildungskontext stark zugenommen. Konkretes Unterrichtsmaterial mit Verbindungen zum Lehrplan Volksschule gibt es für die Oberstufe jedoch noch nicht. Deshalb widmet sich diese produktorientierte Literarturarbeit der Integration von Achtsamkeit in den Schulalltag. Dabei wurde untersucht, wie Achtsamkeit in den Fächern NT, ERG, RZG, BG und BO fachübergreifend eingeführt und praktiziert werden kann. Basierend auf der Literaturanalyse wurde ein Manual erstellt, welches die fachliche und praktische Einführung von Achtsamkeit in der ersten und zweiten Oberstufe behandelt. Um Systematik ins Thema Achtsamkeit zu bekommen, wurden während einer qualitativen Inhaltsanalyse von unterschiedlichen Quellen sechs Dimensionen der Achtsamkeit gebildet. Diese Dimensionen wurden mit dem aktuellen Forschungsstand und dem Lehrplan Volksschule auf ihre Relevanz für die Oberstufe geprüft. Daraus resultierten die Dimensionen Körper, Atem, Geist, Herz, Empfindungen und Alltag, welche unterschiedliche Aspekte des Themas Achtsamkeit aufzeigen. In einem weiteren literarischen Vergleich wurden wichtige Hinweise für die Einführung von Achtsamkeit im Kontext Schule herausgearbeitet. Basierend auf diesen Erkenntnissen ist ein Manual mit 41 Achtsamkeitsübungen entstanden, welche mit dem Lehrplan Volksschule verknüpft sind und in einer Zwei-Jahresplanung präsentiert werden. Die Zwei-Jahresplanung enthält sieben Themenblöcke, die während ca. einem Quartal erarbeitet werden können. Die Planung ist so aufgebaut, dass die sechs Achtsamkeitsdimensionen logisch und systematisch erarbeitet werden können und die Lehrpersonen die Übungen dennoch flexibel in den Unterricht integrieren können. Die Übungen können mehrheitlich fachunabhängig eingesetzt werden, eignen sich teilweise jedoch aufgrund der Kompetenzen besonders für einen der Fachbereiche NT, ERG, RZ, BG oder BO. Das Manual wurde so konzipiert, dass die Bedürfnisse der Schüler:innen im Zentrum stehen, Achtsamkeitsübungen mit Informationen zu den Wirkmechanismen und fachspezifischen Inhalten verknüpft thematisiert werden können und durch die grosse Varietät von Übungstypen das Thema Achtsamkeit vielseitig betrachtet werden kann. Die einzelnen Übungen enthalten nebst Verweisen zu den Achtsamkeitsdimensionen, zu den möglichen Fachbereichen und Kompetenzen des Lehrplans Volksschule eine praktische Übungsanleitung mit Hintergrundinformationen zu den Wirkmechanismen. Ebenfalls integriert sind Hinweisen für die Einbettung in den Unterricht, Zeitangaben sowie teilweise noch weiterführende Reflexionsaufgaben für die Schüler:innen. Zu Beginn des Manuals wird in das Thema Achtsamkeit eingeführt, worauf die Schüler:innen durch Grundlageübungen ihr Körpergefühl verbessern können und sie den Atem als Anker ihrer Aufmerksamkeit kennenlernen. Im Block zum Thema Sinnesorgane steht die Reizverarbeitung im Zentrum, wodurch die Basis für das Verständnis von automatischen Bewertungsmechanismen gelegt wird. Anschliessend setzen sich die Schüler:innen mit Gedankenwanderungen und dem Zurückführen der Aufmerksamkeit auf einen Sinneseindruck auseinander, wodurch eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit angestrebt wird. Des Weiteren üben sich die Schüler:innen in der Wahrnehmung ihrer Gefühle und der Förderung von Selbstliebe. In den Übungen zur Dimension Empfindungen werdend die Kenntnisse zusammengeführt und die Schüler:innen lernen, wie sie Annahmen hinterfragen und in herausfordernden Situationen kontrolliert reagieren können, wodurch sie sich in der Emotionsregulation und der Einflussnahme auf das Stressgeschehen üben. Der letzte Übungsblock richtet sich schliesslich noch auf eine nachhaltige Kultivierung von Achtsamkeit im Alltag. Die Schüler:innen lernen durch die Übungen im Manual also auf eine aufbauende Art und Weise, wie sie ihre Bedürfnisse immer besser wahrnehmen und stillen können, wodurch ihre allgemeine psychische Gesundheit verbessert werden soll

    Die Darstellung der Lebenswelt von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der deutschsprachigen Jugendliteratur seit dem Jahr 2000

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    Das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ist heute in den meisten Regionen der Schweiz im Sinne einer transkulturellen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit. In den letzten Jahren sind viele Werke erschienen, die politische Debatten auf- greifen und als Brückenbauer zwischen Kulturen wirken wollen. In der Migrationsliteratur für Kinder und Jugendliche wird eine Fremderfahrung, ein Eintauchen in Lebens- und Gedankenwelt der Protagonist:innen mit Migrationshintergrund ermöglicht. Dabei wird von der Forschung kritisiert, dass diese Literatur oft Leser:innen ohne Migrationshintergrund anspricht, ohne die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund als potentielle Leser:innen zu berücksichtigen, welche Migrationsliteratur vor ihrem persönlichen Erfahrungshorizont ganz anders rezipieren. Aber auch bei Leser:innen ohne Migrationshintergrund können durch stereotypisierte Darstellungen der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Vorurteile zementiert werden. Um dem vorzubeugen und damit eine flüssige Kommunikation zwischen allen Mitgliedern einer modernen Gesellschaft zu fördern, müssen solche Texte im Bewusstsein bestehender Stereotype gelesen und rezipiert werden und gerade Kin- der und Jugendliche brauchen dabei manchmal noch Unterstützung. Aus dem Forschungs- stand erschlossene Stereotype zu literarischen Figuren mit Migrationshintergrund wurden ge- sammelt und zu einem Kriterienkatalog verdichtet, der im Analyseteil der Arbeit auf vier Werke der deutschen Kinder- und Jugendliteratur aus den Jahren 2012 bis 2016 angewandt wurde. Die Resultate deuten darauf hin, dass vor allem Werke, die sich mit der Hauptthematik der Migration befassen, voll sind von Stereotypen, die von Leser:innen bewusst erkannt und kritisch beleuchtet werden müssen, damit sie bei ihnen nicht zu einer Verhärtung der eigenen Vorurteile führen. Etwas weniger schwerwiegend sind die in den Werken verwendeten Stereotype, die sich nebst der Migration auch noch anderen (Haupt-)Thematiken widmen. Das Ideal einer transkulturellen Gesellschaft spiegelt nur eines der Werke wieder. Wenn der:die Autor:in selbst einen Migrationshintergrund hat, scheint dies auf die Verwendung von Stereotypen einen eher nachteiligen Effekt zu haben: Die beiden Werke von Autor:innen mit Migrationserfahrung scheinen unbedachter mit Stereotypen umzugehen, als die derer ohne Migrationshintergrund

    Zuckerbewusstsein von Jugendlichen. Eine Analyse von Präventionsmassnahmen und der Situation in der Praxis

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    Zucker ist ein sehr energiedichtes Lebensmittel, welches leicht zu einer positiven Energiebilanz beitragen kann und dadurch ein potenzieller Auslöser von Krankheiten wie Übergewicht und Adipositas ist. Dies scheint auch im Volksmunde sowie der modernen Forschung eine klare Tatsache zu sein. Trotzdem steigt der Zuckerkonsum der Weltbevölkerung seit einigen Jahren stetig an. Nur langsam rücken die Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adiposität in den Fokus. Wirtschaftliche Interessen haben dazu geführt, dass die Reaktion auf ein Lebensmittel, welches so universal eingesetzt wird und ein solch hohes Schadenpotential birgt, jahrelang unterdrückt wurde. Die ansteigenden Zahlen nichtübertragbarer Krankheiten (NCD ), welche durch eine Fehlernährung ausgelöst werden können, führen dazu, dass der Staat sowie privatrechtliche Organisationen immer mehr Regulationen, Präventionsprogramme und Aufklärung über die negativen Folgen eines übermässigen Zuckerkonsums einführen und umsetzten. Die Studie wägt genannte körperliche sowie psychische Auswirkungen eines übermässigen Zuckerkonsums mit Massnahmen diverser Organisationen ab. Es zeigt sich, dass das Risiko an einer NCD zu erkranken, bei einem übermässigen Zuckerkonsum sehr gross ist. Adipositas ist nicht immer ein ausschlaggebender Faktor bei der Pathogenese einer NCD. Krankheitsbilder, wie die nichtalkoholische Fettleber oder Diabetes Typ II, können auch bei Menschen, die kein excessives Übergewicht haben, auftreten. Der Zucker birgt ebenfalls die Gefahr einer potentiellen, suchtähnlichen Abhängigkeit. Diese Thematik ist jedoch noch bei weitem nicht genügend erforscht. Aufgrund der komplexität des menschlichen Verdauungssystems kann noch keine eindeutige Aussage darüber gemacht werden. Anhand einer Schülerbefragung, welche an zwei Schulen und jeweils zwei Klassen der 2. Oberstufe durchgeführt wurde, soll das Bewusstsein des Zuckerkonsums der Schüler:innen mit den Präventions- und Aufklärungsmassnahmen verglichen werden, wodurch mögliche Handlungsfelder erarbeitet werden können. Tendenziell gaben die Schüler:innen an, sich bewusst zu ernähren. Anhand des Bewusstseins konnte jedoch kein eindeutiger Unterschied der Ernährungsgewohnheiten ausgemacht werden. Staatliche Institutionen erreichen die Schüler:innen kaum auf direktem Weg. Deshalb ist es wichtig, dass die Schule ihre Rolle in der Aufklärung übernimmt

    Belastungsfaktoren einer Klassenlehrperson mit WAH im Fächerprofil. Belastende Rahmenbedingungen, Vorteile und Lösungsansätze

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    Die aktuelle Ausbildung einer Oberstufenlehrperson ermöglicht die Wahrnehmung einer Doppelrolle als WAH- und als Klassenlehrperson an einer Oberstufe. Jüngste Forschungen zeigen, dass sich eine Vielzahl an Oberstufenlehrkräften in ihrem Berufsalltag überlastet fühlen. Allgemeine Belastungsfaktoren wie verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler, Stoffdruck, Elternkontakt, Erneuerungen im Schulsystem, Heterogenität der Lernenden und Schwierigkeiten bei der Abgrenzung von Berufs- und Privatleben sind bereits bekannt. Zahlreiche Studien liefern Daten dazu, in welchen konkreten Situationen welche Belastungen wie häufig auftreten und wie sich diese auf die Lehrpersonen auswirken. Im Dunkeln bleibt, welche konkreten Belastungsfaktoren, aufgrund der Klassenlehrerperson mit WAH im Fächerprofil auftreten. Ausserdem besteht eine Forschungslücke in Bezug auf ein lösungsorientiertes Vorgehen und die Vorteile, die eine solche Doppelrolle mit sich bringen kann. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Hauptbelastungsfaktoren einer Klassenlehrperson mit WAH im Fächerprofil aufzuzeigen sowie konkrete Lösungsstrategien für spezifische Situationen zu erarbeiten. Ebenfalls werden die Vorteile der Doppelrollenfunktion genauer beleuchtet. Für die Ergebnisgewinnung wurden zwei Mal sechs qualitative, halbstandardisierte Experteninterviews mit Realoberstufenlehrpersonen durchgeführt, die die Doppelrolle als WAH-Klassenlehrperson innehaben. Die Auswertung dieser Interviews erfolgt anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse. Die Erhebung belegt, dass die Intensität der Belastung abhängig von den Rahmenbedingungen der Schule sowie den Schülerinnen und Schülern ist. Ebenfalls zeigen sich Überschneidungen bezüglich des Empfindens der Belastung. So kristallisierte sich der Zeitdruck als Hauptbelastungsquellen heraus. Des Weiteren konnte nachgewiesen werden, dass die Doppelrollenfunktion auch Vorteile mit sich bringt. Genannt wird hier insbesondere das bessere Klassenklima, da eine intensivere Beziehungs- und Vertrauensbasis zu einer Reduktion disziplinarischer Massnahmen führt. Abschliessend wird ermittelt, welchen Einfluss die diskutierten Lösungsansätze auf die Prävention und Minimierung der Beanspruchung der Lehrpersonen haben. Es hat sich gezeigt, dass die Strategie einer zweckmässigen Schuhwerkwahl bezogen auf Sinnhaftigkeit und Realisierbarkeit den grössten Mehrwert bringt

    Der Einfluss schulischer Bereiche auf das Selbstwertgefühl von Kindern der Mittelstufe

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    Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema des Selbstwertgefühls von Kindern in der Mittelstufe. Dabei geht sie der Frage nach, welche schulischen Bedingungen einen Einfluss auf das Selbstwertgefühl von Mittelstufenkinder haben und wie ein selbstwertförderlicher Unterricht aussehen könnte. Im theoretischen Teil wird beleuchtet, was das Selbstwertgefühl ist, welche Bedeutung es für den Menschen hat und woraus dieser seinen Selbstwert zieht. Nach diesen Grundlagen werden Einflüsse auf das Selbstwertgefühl theoretisch umschrieben. Dabei wird hauptsächlich auf Bereiche eingegangen, die für Kinder in der Schule zentral sind. Im praktischen Teil der Arbeit wird mittels Fragebogen das Selbstwertgefühl der Kinder erfasst, sowie deren Einschätzung zu verschiedenen schulischen Themen. Zu den Aspekten gehören die Beziehungen zu Gleichaltrigen, die Schüler-Lehrer-Beziehung, ausgewählte Themen der Unterrichtsgestaltung und das schulische Selbstkonzept. Die Zusammenhänge zwischen dem Selbstwertgefühl und den schulischen Bereichen werden in der Arbeit dargestellt. Abschliessend gibt es zu jedem Bereich ein paar Anregungen für den Schulalltag, die zu einem selbstwertförderlichen Unterricht beitragen können

    Lernvideos für die Lernplattform Bewegungslesen von Dreisprung und Medizinballstossen

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    Das Ziel dieser Bachelorarbeit war es 12 Lernvideos für die Lernplattform Bewegungslesen zu erstellen, welche die Bewegungsformen Dreisprung und Medizinballstossen in unterschiedlichen Etappen des Lernprozesses darstellen. Diese Videos wurden mit Kindern gedreht, die in der fünften und sechsten Klasse waren. Auch wurde untersucht, ob spezifisch ausgewählte Trainingsübungen und Lernhilfen, die Ausführung von Bewegungen signifikant verbessern können. Um diese beiden Thematiken zu bearbeiten wurden zwei Unterrichtsreihen mit je vier Lektionen erstellt und durchgeführt. In den ersten beiden Lektionen wurden die Kinder in die Bewegungsformen eingeführt. Am Schluss wurde die erlernte Grundform gefilmt. Die erstellten Videoaufnahmen wurden analysiert. Die Informationen der Analyse waren die Grundlage für die Auswahl der Trainingsübungen, der Lernhilfen und der Erstellung der folgenden Doppellektionen. In den zweiten Doppellektionen haben die Kinder die Bewegungsform weiter vertieft. Am Schluss wurde die verbesserte Grundform erneut gefilmt. Die alten und neuen Videoaufnahmen wurden für die Erstellung der Lernvideos verwendet. Sie waren auch die Basis der statistischen Analyse. Das Ergebnis des ersten Teils der Arbeit waren zwölf Lernvideos für die Bewegungsformen Dreisprung und Medizinball. Die statistische Analyse hat aufgezeigt, dass sich die Bewegungsausführungen beim Medizinballstossen alle signifikant verbessert haben. Bei den Bewegungen des Dreisprungs haben sich weniger als die Hälfte der Bewegungsformen signifikant verbessert. Dies bedeutet, dass die Trainingsübungen und die Lernhilfen beim Medizinballstossen gewirkt haben und beim Dreisprung nur teilweise

    Rumpf ist Trumpf! Bewegungsgeschichten mit Fokus Gesundheit unter Bezugnahme der Bildung für Nachhaltige Entwicklung

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    Gesund bleiben ist stets ein bedeutsames Thema in der Volksschule. Die Schule spielt bei der Umsetzung von langfristigen und nationalen Gesundheitszielen, die auch in den Lehrplänen verankert sind, eine zentrale Rolle. In dieser praxisorien-tierten Bachelorarbeit wird der Frage nachgegangen, wie Bewegungsgeschichten gezielt die Gesundheit fördern und gleichzeitig nachhaltig einen Beitrag für die Ge-sundheit der Primarschulkinder leisten können. In der vorliegenden Arbeit werden der Bedeutung sowie der Begrifflichkeit von Ge-sundheitsförderung in Verbindung mit der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Primarschulalter nachgegangen. Spezifische Merkmale von Bewegungs-geschichten werden mit Hilfe einer Analyse bereits vorhandener bewegungsanre-gender Erzählungen herausgearbeitet. Gesundheitsfördernde Aspekte werden ausgewählt und in selbst verfasste Geschichtskonstruktionen integriert. Zudem wird der Aufbau von Geschichten im Sinne des Storytelling aufgezeigt. Alle fünf Ge-schichten, die im Geschichtenbüchlein Rumpf ist Trumpf! zusammengefasst sind, basieren auf erarbeiteten theoretischen Grundlagen. Eine dazugehörige Spielbox dient als visuelle Unterstützungshilfe. Die Bewegungsgeschichten werden mit ver-schiedenen Sequenzen angereichert, mit dem Ziel der Bewusstmachung des The-mas und der Förderung des Körperbewusstseins. Damit sollen die Schülerinnen und Schüler bereits im Primarschulalter auf die Gesundheit aufmerksam gemacht werden und somit soll diesbezüglich Nachhaltigkeit generiert werden. Die Erpro-bung der Bewegungsgeschichten zeigt auf, dass Bewegungen nicht nur aktives Nachmachen bedeuten, sondern durch die reflexive Auseinandersetzung der eige-nen Bewegungsbiografie für das persönliche gesund bleiben sensibilisieren sollen

    ... und raus bist du. Mobbing an Primarschulen.

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    Im Laufe des Studiums an der Pädagogischen Hochschule in Rorschach musste sich die Autorin eingestehen, dass sie sich nach zwei Lektionen im Fach «Klassenführung» zu wenig für die Thematik «Mobbing in der Schule» ausgebildet fühlt. In dieser Arbeit wird in erster Linie auf die Rolle und Aufgabe der Lehrperson vor und während eines Mobbingfalls eingegangen. Die durchgeführten Interviews mit einer Mobbingbetroffenen, einer Mobberin und zwei Lehrpersonen lassen die Theorie mit der Praxis verbinden, und sie ermöglichen eine Einsicht ins Thema aus verschiedenen Perspektiven. Eine klare Klassenführung und ein soziales Klassenklima vermindern das Vorkommen von Mobbing. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Lehrperson ein Vorbild, und darum muss sie sich auch dem Mobbing in ihrer Klasse annehmen und aktiv etwas dagegen unternehmen. Es gibt aber auch Jahrgänge, in denen sich Konstellationen entwickeln, in denen die Lehrpersonen trotz guter Klassenführung, guter Prävention und richtiger Intervention dem Thema Mobbing in der eigenen Klasse ausgeliefert sind

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