Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Leitfaden zur Einführung der Mehrstimmigkeit mit dem Appenzeller Liederbuch
‹Die zweit Stimm mosch efach gspüere›. Diese Aussage ist für einige Sängerinnen und
Sänger die Antwort auf den mehrstimmigen Gesang. In dieser Arbeit wird dieser Satz
widerlegt und ein Leitfaden zum Aufbau der Mehrstimmgkeit erstellt. Dazu werden
bestehende Modelle, die zum Aufbau der Mehrstimmigkeit dienen durchleuchtet und
ein eigenes Modell erstellt, welches mit dem in Appenzell Inner- und Ausserrhoden
verwendeten Appenzeller Liederbuch schrittweise eingeführt werden kann. Dabei
dient der Lehrplan 21 als Leitplanke, um eine Vereinbarkeit mit den vorgegebenen
Kompetenzen zu erreichen, die in der Primarschule verlangt werden. Das Produkt ist
ein Leitfaden, welcher Lehrpersonen durch eine schrittweise Anleitung die Mehrstimmigkeit
mit ihrer Klasse ermöglicht und die Qualität des Gesangsunterrichts erhöht
Sachbuch
In dieser Arbeit werden theoretische Grundlagen zum Thema Kindersachbücher sowie Pflanzen und deren Bestimmung verwendet, um auf Grund der erlangten Erkenntnisse ein Kindersachbuch zum Thema essbare Wildpflanzen zu erstellen. Die zentrale Fragestellung, welche im Fokus der gesamten Arbeit steht, lautet:
Wie muss ein Pflanzensachbuch dargestellt und aufgebaut sein, damit SuS geniessbare Pflanzen in ihrer näheren Umgebung selbstständig bestimmen können?
Um diese Frage zu beantworten, werden die Merkmale von Kindersachbüchern in Bezug auf die Sprache, Illustration von Bild und Text sowie deren typischen Aufbau und Struktur genauer erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Thematik von essbaren Pflanzen und wie diese in der Natur mit Hilfe von Bestimmungsbüchern identifiziert werden können. Ebenso wird abgewogen, welche Pflanzen sich für ein Kindersachbuch eignen. Durch Kriterien, die sich während der Recherche ergaben, soll im Transfer aufgezeigt werden, wie die theoretischen Grundlagen im Produkt verarbeitet wurden und weshalb der Aufbau sowie die gewählten Pflanzen für die Beantwortung der zentralen Fragestellung geeignet sind. Zum Schluss wird die Erarbeitung als auch das Ergebnis der Produktarbeit aus Sicht der Autorin reflektiert und bewertet. Ebenso werden Möglichkeiten für den Einsatz des Pflanzensachbuchs in der Praxis beschrieben
Entwicklungszusammenarbeit im subsaharischen Afrika
Die Erfahrungen durch einen Volunteer-Einsatz bei einer Nichtregierungsorganisation (NGO) bewegten die Autorin dazu, das Konzept von Entwicklungszusammenarbeit zu hinterfragen. Die vorliegende Arbeit geht der Entwicklungszusammenarbeit im subsaharischen Afrika auf den Grund. Wo steht die Welt in der Entwicklungszusammenarbeit? Durch das Aufarbeiten von gescheiterten Versuchen sowie durch den Ausblick auf mögliche Verbesserungen wird die Zusammenarbeit vorerst untersucht. Mittels Literatur ausgewählter Autor*innen werden Konzepte verschiedener Organisationen anhand eines selbsterstellten Rasters kritisch beur- teilt und verglichen
Die Empathie bei Kindern fördern durch ein Bilderbuch
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Bilderbuch anhand der Fragestellung «Wie kann durch ein Bilderbuchbei Kindern ein Bewusstsein und Verständnis für verschiedenste Weltanschauungen, Denk-und Sichtweisen geschaffen werden?» erstellt. Dafür wurden die emotionale Kompetenz und die Entwicklung der Empathie genauer betrachtet. Zudem wurde die Thematik mit dem Thema Pferd und dessen Wahrnehmungsbereiche verknüpft. Die Sicherheit im Gelände und im Strassenverkehr zu Pferd bilden ebenfalls zentrale Punkte der Arbeit. Ebenfalls wurde eine Bilderbuchanalyse für die Erstellung der Arbeit durchgeführt. Die Gestaltung des Bilderbuches entstand anhand von Fotografien und gezeichneten Bilder einer selbstentworfenen Leitfigur. Nach den theoretischen Kapiteln erfolgt jeweils einen Transfer zum Produkt der Arbeit, dem Bilderbuch
Das Asperger-Syndrom. Den Umgang mit dem Asperger-Syndrom im Schulalltag aufzeigen
Je länger je mehr steht im Unterricht das einzelne Kind im Fokus. Dadurch werden
Auffälligkeiten genauer betrachtet und behandelt statt unterdrückt. Eine Auffälligkeit ist unter
anderem das Asperger-Syndrom, welches oft schwierig zu erkennen ist. Es tritt in
unterschiedlichen Formen und Schweregraden auf.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, wie im Schulalltag mit dem Asperger-Syndrom
umgegangen werden kann. Insbesondere deswegen, weil es nach wie vor keine
nachweislichen Therapien mit Erfolgen gibt (Remschmidt & Kamp-Becker, 2007). Um aber
Möglichkeiten für Lehrpersonen aufzeigen zu können, wird zuerst die Hauptfragestellung
„Wie erkennt eine Lehrperson, ob ein Kind das Asperger-Syndrom hat?“ behandelt. Um der
Realität so nahe wie möglich zu kommen, sind Interviews mit Müttern durchgeführt worden,
deren Kinder die Autismus-Spektrum-Störung haben. Dabei sind sowohl die eigenen
Erfahrungen mit der Abklärung zum Thema geworden wie auch der Umgang des Syndroms in
der Schule. Es wird dabei aufgezeigt, wie sie diesen erlebt haben und wie sie sich die Zukunft
wünschen. Für die fachliche Sicht ist auch eine Psychologin befragt worden, die Abklärungen
durchführt.
Der Vergleich der Interviews mit der Theorie zeigt, dass vieles nicht übereinstimmt. Drei von
den vier Fällen, welche in der Arbeit vorkommen, haben bei der Abklärung schlechte
Erfahrungen gemacht. Der Schulpsychologische Dienst hat nicht herausgefunden, was der
Grund für die Auffälligkeit war und so haben sich die Eltern an externe Stellen wenden
müssen. Dabei wäre es laut Girsberger (2010) sehr wichtig, dass die Autismus-Spektrum-Störung möglichst früh erkannt wird, um das Kind in der fehlenden sozialen Kompetenz zu
unterstützen und die Eltern zu begleiten.
Bezüglich des Umgangs im Schulalltag hat sich gezeigt, dass auch kleine Auffälligkeiten
beachtet und hinterfragt werden sollen. Falls das Syndrom bereits erkannt wurde, sollte eine
Lehrperson sich in die Materie einlesen und einen engen Austausch mit den Eltern pflegen.
Auch das Bieten einer Struktur erleichtert sowohl dem betroffenen Kind als auch dem Umfeld
den Alltag
Kommunikation im Fernunterricht auf der Mittelstufe (am Beispiel des Lockdowns aufgrund Covid-19)
Im Frühling 2020 wurde ein landesweiter Lockdown verhängt. Die Schulen mussten aufgrund der Covid-19 Pandemie schliessen und die Lehrerinnen und Lehrer standen plötzlich vor der Herausforderung «Fernunterricht». Auch ich war zu dieser Zeit als Lehrerin tätig. Drei Wochen vor den Sommerferien und drei Wochen nach den Sommerferien galt es für mich im Lockdown, vom 16. März bis zum 8. Mai 2020, zu bestreiten. Inwiefern die Lehrpersonen den Fernunterricht umgesetzt haben und inwiefern pädagogische Prozesse verändert wurden, darauf gehe ich in dieser Arbeit ein. Nebst der theoretischen Auseinandersetzung mit den Themen «Kommunikation» und «Digitalisierung der Schule», wurden 8 Interviews geführt. Dabei standen die individuellen Erfahrungen der Lehrpersonen im Vordergrund. Um die Antworten des Interviews vergleichen zu können, wurden aus den Fragen des Interviews Aussagen formuliert. Mithilfe einer Antwortskala von «trifft zu, trifft eher zu, trifft eher nicht zu und trifft nicht zu» konnten die Antworten den Aussagen zugeordnet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass alle befragten Lehrpersonen mehr Zeit in die Vorbereitung und Organisation des Unterrichts stecken mussten. Damit das Lernen von zu Hause möglich war, brauchten die Schülerinnen und Schüler Anleitungen und Beispiele, die von den Lehrpersonen erst erstellt werden mussten. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass die Kontakthäufigkeit zwischen Lehrperson und Kind stark zurückging und die Kontakthäufigkeit zwischen Eltern und Lehrperson stark anstieg
Anders sein ist ganz normal. Inklusives musikalisches Projekt baut Brücken zwischen Regelschule und Sonderschule
Die Bachelorarbeit beschreibt die Entwicklung, Durchführung und Auswertung des Projektes Anders sein ist ganz normal. Inklusives musikalisches Projekt baut Brücken zwischen Regelschule und Sonderschule. In der theoretischen Auseinandersetzung werden die Themen Inklusion, ästhetische Bildung sowie Musikvermittlung als Teil der kulturellen Bildung ins Auge gefasst und damit eine theoretisch fundierte Basis gelegt. Im praktischen Teil der Arbeit wird die Entwicklung einer gemeinsamen Choraufführung mit einer Regelklasse und einer Sonderschulklasse aus zwei verschiedenen Schulhäusern in einer Region erläutert. Durch ein gemeinsames musikalisches Erfolgserlebnis – die Aufführung von Liedern, Tänzen und Rollenspielen – wollen die Autorinnen die unterschiedlichen Welten der Sonderschülerinnen und -schüler und der Regelschülerinnen und -schüler zusammenzuführen, gegenseitigen Respekt aufbauen sowie Vorurteile gegenüber dem Unbekannten abbauen. Daraus kristallisierte sich die folgende Fragestellung:
Wie lässt sich ein musikalisches Projekt mit Kindern einer Regelschule und einer Sonderschule realisieren, um dabei eine Brücke zwischen den Lebenswelten bauen zu können?
Die unvorhersehbaren Entwicklungen bedingt durch das Coronavirus erlaubten das geplante Zusammentreffen der beiden Klassen während den Monaten März bis Dezember 2020 nicht. In der Bachelorarbeit ist das Projekt mit der ursprünglich geplanten Durchführung sowie die Planung und Durchführung der überarbeiteten Projektidee ausführlich dokumentiert.
Die Beantwortung der Fragestellung basiert auf umfangreichen Recherchen, der Verarbeitung von Fachliteratur, entwickelten Leitsätzen sowie der detaillierten Evaluation zur Einflussnahme der ästhetischen Bildung und den Chancen und Herausforderungen von Inklusion. Das primäre Ziel, Inklusion durch ein musikalisches Erfolgserlebnis in den beiden Klassen aufzubauen, konnte in der vorliegenden Bachelorarbeit realisiert werden
Boxenstopp-Box. Förderung der Selbstwahrnehmung und der Selbstkontrolle von Kindern mit ADHS-Symptomen
Die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist wohl heutzutage einer der
bekanntesten Verhaltensschwierigkeiten im Kindesalter. ADHS ist deshalb auch in der Schule
und bei den Lehrpersonen ein präsentes und relevantes Thema. Die Lehrperson sollte
deswegen ein Grundwissen über die Definition, Diagnose, Ursachen und
Behandlungsmöglichkeiten haben. Da die Lehrperson während dem Unterricht viel mit dem
Kind zu tun hat, nimmt die Lehrperson bei der Diagnose und den Behandlungsmöglichkeiten
eine wichtige Rolle ein.
In dieser Bachelorarbeit stehen die Behandlungsmöglichkeiten einer ADHS im Fokus. Aufgrund
dessen wurden konkrete Förder- und Interventionsmöglichkeiten und Förder- und
Interventionsmaterialien abgleitet, auf denen das Produkt die Boxenstopp-Box basiert. Die
Boxenstopp-Box ist demnach eine Sammlung von Förder- und Interventionsmöglichkeiten und
Materialien, die sowohl für das Kind als auch für die Lehrperson im Unterricht eine
Unterstützung darstellen soll. Durch den Einsatz der Boxenstopp-Box sollen die
Selbstwahrnehmung und die Selbstkontrolle des Kindes gefördert werden, sodass sich die
Ausprägung der ADHS-Symptome verringern.
Während einer dreiwöchigen Untersuchung wurde die Boxenstopp-Box bei zwei Probanden
eingesetzt und anschliessend die Förderung der Selbstwahrnehmung und Selbstkontrolle
überprüft
Einfluss der Geschwisterposition auf die Persönlichkeit eines Kindergartenkindes
Die vorliegende Arbeit beschäftig sich mit der Frage, wie die Geschwisterposition die Persönlichkeit von Kindergartenkinder beeinflusst. Dazu wurde der Begriff Persönlichkeit definiert und verschiedene Methoden zur Persönlichkeitsermittlung beschrieben. Der Begriff Geschwister wurde analysiert und bestehende Befunde bezüglich des Einflusses der Geschwisterpositionen auf die Persönlichkeit von Erwachsenen zusammengetragen. Basierend auf einem Modell der Persönlichkeitstheorie wurde ein Fragebogen zur Ermittlung der Persönlichkeit von Kindern entwickelt. Dieser wurde von den Eltern von Kindergartenkindern ausgefüllt, um herauszufinden welchen Einfluss die Geschwisterposition auf die Persönlichkeit von Kindergartenkindern hat. Dazu wurden die erhaltenen Daten analysiert und mit den bestehenden Quellen über den Einfluss der Geschwisterposition auf die Persönlichkeit von Erwachsenen verglichen
Der Einfluss von digitalen Medien auf Mittelstufenkinder
In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, welche Auswirkungen die digitalen Medien auf Kinder im Mittelstufenalter und dessen Unterricht haben. Dazu wird erst der Begriff digitale Medien erklärt und was digital Natives sind sowie wie die Medien unser Leben beeinflussen. Anschliessend wird noch darauf geachtet, wie oft Mittelstufenkinder die digitalen Medien verwenden. Daraufhin werden die Auswirkungen der neuen Medien auf Mittelstufenkinder genauer erläutert. Anschliessend folgt eine genauere Betrachtung von digitalen Medien im Unterricht. Dabei geht es um die Voraussetzungen, den aktuellen Stand der digitalen Medien im Unterricht und die Chancen, Probleme und Herausforderungen solcher Medien im Unterricht. Zuletzt nennt der Autor noch Ideen, was für Apps, Internetseiten oder Programme Lehrpersonen verwenden können, um die digitalen Medien im Unterricht einzusetzen