Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Integration von Kindern mit Cochlea Implantat (CI) in einer Regelklasse
Heutzutage wird sich immer mehr mit dem Thema Integration und Inklusion in der Schule auseinandergesetzt. Viele Lehrpersonen sind mit Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensschwierigkeiten, Lernproblemen oder Behinderungen konfrontiert. Für eine gelingende und bestmögliche Integration der betroffenen Kinder sind zwei Aspekte für die Lehrpersonen von Bedeutung. Der erste ist der Erwerb und die Anwendung von Kenntnissen in diesen verschiedenen Bereichen und der zweite Punkt ist der Erwerb von handlungsorientierten Kompetenzen zur Unterstützung von betroffenen Kindern. Neben anderen Verhaltensschwierigkeiten, Lernproblemen und Behinderungen ist das Cochlea Implantat ein Themenbereich, in dem sich viele Lehrpersonen noch nicht auskennen. Der Grund dafür ist, dass in der Schweiz nicht viele Kinder mit dem Cochlea Implantat eine Regelschule besuchen und das Thema bis jetzt noch nicht sehr aufgegriffen wurde.
Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, wie eine Integration von Kindern mit Cochlea Implantat in eine Regelklasse gelingt. Ziel dieser Arbeit ist, verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie ein Kind mit dem Cochlea Implantat in der Regelklasse bestmöglich aufgenommen und unterstützt werden kann. Im theoretischen Teil werden die Grundlagen rund um das Ohr, Hörbehinderungen mit Schwerpunkt auf Gehörlosigkeit und Cochlea Implantat aufgezeigt. Darauf aufbauend behandelt die Arbeit die Integration im Allgemeinen und bezüglich der Kinder mit Cochlea Implantat in einer Regelklasse. Darin fliessen auch die Erfahrungen von Lehrpersonen im Umgang mit Kindern mit Cochlea Implantat und von direktbetroffenen Kindern ein. Die Erfahrungen aus dem Interview werden mit der Theorie verglichen und anhand dieser Daten wird ein Massnahmenplan für eine gelingende Integration von Kindern mit Cochlea Implantat in eine Regelklasse erstellt.
Es stellt sich heraus, dass für eine gelingende Integration viele verschiedene Massnahmen, welche beachtet werden müssen und eine gute Zusammenarbeit eine bedeutende Rolle spielen
Verbesserung der Qualität des eigenen Feedbacks im (Sport-)Unterricht durch eine Intervention
Feedback ist ein sehr zentrales Thema im Sportunterricht an der PH. Deshalb wollte die Autorin ihr Feedback weiterentwickeln und ausschöpfen. Die vorliegende Arbeit befasst sich deshalb mit der Verbesserung des Feedbacks im Sportunterricht durch eine Intervention. Grundsätzlich setzt sich diese Bachelorarbeit im theoretischen Bereich mit den folgenden Fragestellungen auseinander: Aus welchen Qualitätsdimensionen konstituiert sich ein effektives Feedback an die Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht? Hat man sich die erste Fragestellungs erst beantworten können, stellt sich die zweite Fragestellugn: Wie sollte eine Intervention realisiert werden, wodurch ich das eigene Feedback im Sportunterricht effektiv verbessern kann? Als erstes findet die Aufarbeitung der Literatur bezüglich Feedback und Verbesserung der feedbackbezogenen Performanzen statt. In einem zweiten Schritt wird auf die Art der Intervention eingegangen. Die Darstellung der Ergebnisse hat klar gezeigt, dass ein deutlicher Performanzfortschritt vorhanden ist
Lehrmittel
Das Spielen von Instrumenten ist laut Lehrplan 21 ein fester Bestandteil des Musikunterrichts. Dennoch wird dies in der Praxis leider oft vernachlässigt, da einerseits das Musizieren selbst und andererseits die grosse Anzahl an Kindern eine Herausforderung darstellt. In dieser Arbeit wird deshalb thematisiert, wie handlungsorientiertes Erlernen eines, nach musikalischem Entwicklungsstand in der Unterstufe ausgewählten Instruments im Klassenverband umgesetzt werden kann. Die aus der Theorie gewonnenen Erkenntnisse wurden in ein Produkt verarbeitet, welches für die Umsetzung dieses Vorhabens benutzt werden kann. Es wurde thematisiert, wie weit die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten in der Unterstufe fortgeschritten ist. Dies diente als Grundlage für die Auswahl eines geeigneten Instruments. Ebenfalls wurden Besonderheiten der Kinder in der Unterstufe, des Klassenmusizierens und des Instruments beschrieben. Durch Verknüpfungen dieser Besonderheiten und dem Modell des Aufbauenden Musikunterrichts wurden Kriterien für das Erstellen des Produkts definiert. Nach Beurteilung verschiedener Instrumente mit erstellten Kriterien erwies sich die Okarina für das Erlernen in der Unterstufe im Klassenmusizieren als geeignet. Für handlungsorientiertes Erlernen dieses Instruments unter den beschriebenen Voraussetzungen konnten folgende Kriterien als zentral bestimmt werden: Die Beziehungen im Klassenzimmer, die Differenzierung, der Erwerb musikalischer Fähigkeiten, die Handlungsorientierung, die Klassenführung und das Ermöglichen schneller Erfolgserlebnisse. Diese Kriterien wurden beim Erstellen des Produkts berücksichtigt. Das Produkt beschreibt das handlungsorientierte Erlernen des Instruments Schritt für Schritt. Es beinhaltet abwechslungsreiche zielorientierte Übungen, Spiele und Lieder
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgender Fragestellung: Welche Merkmale sind leitend für das musikalische Produkt «Adventskalender», welches durch tägliche Aufgabenstellungen eine altersdurchmischte Klasse (1.–2. Kl.) im Singen fordert sowie deren Gruppendynamik stärkt. Für die Beantwortung meiner Frage konnte ich auf eigene Erfahrungen im Musikunterricht mit Kindern und in einer ADL-Klasse zurückgreifen. Die Erkenntnisse aus der Praxis wurden durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Literatur in den Bereichen Schulung der Singstimme von Kindern, Atmosphäre, Gruppenerlebnis und kulturelle Identität untermauert. Als eines der wichtigsten Merkmale hat sich das gemeinsame Erleben eines Rituals, hierbei besonders das gemeinsame Singen aber auch gemeinsames Bewegen, herausgestellt, was bei den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl der Zugehörigkeit auslöst. Ebenfalls als wesentliche Merkmale sind die Gestaltung des Rituals sowie die Atmosphäre im Raum und zwischen den Akteuren hervorgegangen. Zudem ist von Bedeutung, dass die Kinder in ihrer Singstimme geschult aber auch weitere Sinne angeregt und gefordert werden. Ebenfalls als wichtig herausgestellt hat sich das Singen an sich, wobei den Schülerinnen und Schülern viel zugetraut werden kann, sofern ein altersadäquater Aufbau der Kompetenzen stattfindet
Vorlesebuch
Zwei Drittel der Kinder weltweit bewegen sich zu wenig. Bewegungsmangel im Kindesalter kann jedoch verheerende Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter haben. Auch draussen halten sich die heutigen Kinder im Vergleich zu früheren Generationen weniger auf. Dabei ist es für die körperliche Entwicklung wichtig, in jungen Jahren genügend Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, diesem Umstand entgegenzusetzen. Es sollte ein Vorlesebuch für den Kindergarten entstehen, das sowohl die Bewegung als auch das Sich-Aufhalten in der Natur fördert.
Die vorliegende Arbeit befasst sich in einem Theorieteil einerseits damit, was die Bewegung für positive Auswirkungen auf die Kinder hat. Aber andererseits auch, wie viel sich Kinder überhaupt bewegen sollten und wie sich die Motorik der Kindergartenkinder entwickelt. In einem weiteren Teil wird beschrieben, welche positiven Einflüsse die Natur auf Kinder hat und warum der Wald ein sehr geeigneter Lernort ist, besonders für das Bewegungslernen.
Um ein Vorlesebuch zu erstellen, wurde zuerst angeschaut, wie ein solches überhaupt auszusehen hat. Ausserdem wurden im Lehrplan 21 die Kompetenzen aus dem Bereich „Bewegung und Sport“ analysiert, um herauszufinden, was im Kindergartenalter gefördert werden soll.
Als Ergebnis ist ein Vorlesebuch entstanden, das aus verschiedenen kurzen Geschichten entsteht. In jede Geschichte wurde eine Kompetenz aus dem Lehrplan verpackt. Die in den Geschichten verpackten sportlichen Aktivitäten können somit nach dem Vorlesen der Geschichte mit der eigenen Kindergartenklasse durchgeführt werden
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, ob durch die Arbeit mit Lapbooks in der Primarschulstufe überfachliche Kompetenzen gefördert werden können. Ein Lapbook ist eine Präsentationsform, mit der in einer einfachen Mappe Lernergebnisse auf kreative Weise festgehalten werden und zum Entdecken einladen.
Auf einer praktischen Erprobung und auf Literaturrecherche basierend, wurde eine Ideensammlung zur Förderung überfachlicher Kompetenzen mit Lapbooks erstellt.
Die Arbeit behandelt Erkenntnisse zu den Lerntheorien des Konstruktivismus und des Kognitivismus. Ausserdem wird dem Einfluss von Lernmotivation und der Förderung von Lerntypen nachgegangen. Dabei wird festgestellt, dass der Einbezug verschiedener Wahrnehmungskanäle dem Lernen dient. Es konnte jedoch kein eindeutiger Beleg gefunden werden, dass die Zuordnung zu einem bestimmten Lerntyp sinnvoll ist. Von der Nutzung verschiedener Wahrnehmungskanäle und deren Vernetzung profitiert auch das Gehirn. Im Gehirn läuft alles zusammen, was mit Lernen zu tun hat. Zudem können Denkvorgänge im Gehirn unterstützt werden, indem intensiv geübt wird.
Da überfachlichen Kompetenzen durch die sich wandelnden Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt eine immer grössere Bedeutung zukommt, wurde untersucht, ob das Lapbook zur Förderung dieser Kompetenzen geeignet ist. Das Lapbook kann in unterschiedlichen Situationen genutzt werden, weshalb bestätigt werden konnte, dass das Lapbook zur Förderung überfachlicher Kompetenzen eingesetzt werden kann
Eine Forschergeschichte für den NMG-Unterricht in der 5. bzw. 6. Klasse zum Thema Stoffe
An der Pädagogischen Hochschule ist der NMG-Unterricht während des regulären Studiengangs ein Teilbereich unter vielen. Da mich dieser Themenbereich seit meiner eigenen Schulzeit begeistert und motiviert, wollte ich in ihm meine Bachelorarbeit gestalten.
Experimente sind ein grosser und essentieller Bestandteil dieses Unterrichtsfaches, weswegen ich diese unbedingt in meine Arbeit einbauen wollte. Da Geschichten lesen und erzählen zu meinen Lieblingstätigkeiten in den Praktika gehörten, entschloss ich mich, eine Forschergeschichte zu schreiben. Diese verbindet meine Leidenschaften in diesem Unterrichtsfach. Zudem kannte ich die Methode des Arbeitens mit einer Geschichte im NMG-Unterricht noch nicht und wollte mich vertieft damit auseinandersetzten.
Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich daher der Frage: Wie muss eine Forschergeschichte für eine 5./6. Klasse beschaffen sein, damit diese bei der Behandlung eines Themas aus einem Lehrmittel einen Mehrwert generiert? (In dieser Bachelorarbeit: Thema "Stoffe" aus dem Lehrmittel "NaTech 5/6").
Die Antwort auf diese Frage wurde in Zusammenhang mit dem Konzept der Sprachsensibilisierung ergründet. Dieses Konzept zeigt auf, wie wichtig die Sprache für alle Unterrichtsfächer, also auch für den NMG-Unterricht ist. Durch diese Erkenntnis wird auch die Bedeutung einer Geschichte zu naturwissenschaftlichen Themen deutlicher. Der Mehrwert einer solchen Geschichte ist vielseitig und wertvoll. So wird die Fachsprache durch eine Geschichte gefördert und Experimente in einen Kontext gebracht. Dadurch erhöht sich das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema. Diese Erkenntnisse wurden im vorliegenden Bachelorarbeitsprodukt eingebunden
Es geht auch gesünder!
In der Beschäftigung mit dem Thema «Gesunde Ernährung» wurde die Autorin darauf aufmerksam,
dass Kinder sowie Erwachsene gerne ungesunde Lebensmittel konsumieren, die
nicht optimal für den menschlichen Körper sind.
Als kleinen Beitrag, dies zu ändern, wurde in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen,
zu klären, wie sich Kinder heutzutage ernähren, was gesunde Ernährung ist und wie
diese gut bei den Kindern ankommen kann.
Dazu wurde durch Literaturrecherche das nötige Wissen erworben. Die Ergebnisse zeigen,
dass sich viele Kinder nicht optimal ernähren und dass eine gesunde Ernährung für die Entwicklung
der Kinder unerlässlich ist: Der Körper braucht bestimmte Nährstoffe, damit eine
gute körperliche und geistige Leistung in der Schule ermöglicht wird.
In einem Praxisteil wurden 26 eigene Rezepte für ein Kochbuch entwickelt und umgesetzt.
Das Kochbuch wurde nur mit Bildern in allen Einzelschritten beschrieben, um es möglichst
für Sieben- bis Neunjährige anwendbar zu machen. Ein Hauptaugenmerk war auch, die Speisen
appetitlich und kindgerecht auf dem Teller anzurichten, weil dies Kinder sehr mögen
Gestaltung eines Bilderbuchs, welches in der Unterstufe zur Förderung der Sprachkenntnisse anhand von Reimen, Versen und Gedichten dient
Die vorliegende produktbezogene Bachelorarbeit bezieht sich auf die Konzeption eines Bilderbuches und wie durch Bilderbücher eine Wortschatzerweiterung durch Gedichte und Reime unterstützt und gefördert werden kann. Durch mehrere Literaturquellen wie beispielsweise Das Bilderbuch von Jens Thiele, Ästhetische Kommunikation am Beispiel von Bildgestaltung und Bildrezeption im Bilderbuch von Geralde Schmidt-Dumont oder Erzählen mit Bild-Schrifttext-Kombinationen von Michael Staiger wird belegt, dass die Bilderbuchbetrachtung einen Einfluss auf die kindliche Entwicklung nimmt. Bereits in jungen Jahren animiert sie zur Diskussion zwischen Vorlesern und Zuhörern und kann bei guter Umsetzung der Gesprächsführung bildungswirksam sein. Ein grosser Teil dieser Arbeit fokussiert sich auf den Aufbau und die Gestaltung eines qualitativ guten Bilderbuches sowie dessen Rahmenbedingungen der Vorstellung und Behandlung wie beispielsweise die Raumgestaltung, Organisation, Regeln und Weiteres. Es wird festgehalten, auf welchem Stand der Wortschatz von Schülerinnen und Schüler einer zweiten Klasse steht. Des Weiteren wird die Literaturgattung Lyrik behandelt und vertieft auf die Förderung der Sprachkenntnisse im Unterricht im Bereich Reime und Verse eingegangen. Es wird beschrieben, was gute Lyrik ausmacht und dadurch aufgezeigt, wie sich die rhythmischen Muster, in einer schnell lebenden und wechselhafteren Gesellschaft, spielerisch unterstützend auf die sprachlichen Kompetenzen auswirken und warum sie optimal in einem Bilderbuch integriert werden können.
Durch die Gestaltung eines eigenen Bilderbuches wird angestrebt, die literarischen Informationen intensiv zu behandeln, zu verarbeiten und umsetzen. Die Auseinandersetzung wird dokumentiert und in einer Reflexion über die Arbeit festgehalten
Erlernen eines Musikinstruments im Klassenmusizieren in der Unterstufe
Das Spielen von Instrumenten ist laut Lehrplan 21 ein fester Bestandteil des Musikunterrichts. Dennoch wird dies in der Praxis leider oft vernachlässigt, da einerseits das Musizieren selbst und andererseits die grosse Anzahl an Kindern eine Herausforderung darstellt. In dieser Arbeit wird deshalb thematisiert, wie handlungsorientiertes Erlernen eines, nach musikalischem Entwicklungsstand in der Unterstufe ausgewählten Instruments im Klassenverband umgesetzt werden kann. Die aus der Theorie gewonnenen Erkenntnisse wurden in ein Produkt verarbeitet, welches für die Umsetzung dieses Vorhabens benutzt werden kann. Es wurde thematisiert, wie weit die Entwicklung musikalischer Fähigkeiten in der Unterstufe fortgeschritten ist. Dies diente als Grundlage für die Auswahl eines geeigneten Instruments. Ebenfalls wurden Besonderheiten der Kinder in der Unterstufe, des Klassenmusizierens und des Instruments beschrieben. Durch Verknüpfungen dieser Besonderheiten und dem Modell des Aufbauenden Musikunterrichts wurden Kriterien für das Erstellen des Produkts definiert. Nach Beurteilung verschiedener Instrumente mit erstellten Kriterien erwies sich die Okarina für das Erlernen in der Unterstufe im Klassenmusizieren als geeignet. Für handlungsorientiertes Erlernen dieses Instruments unter den beschriebenen Voraussetzungen konnten folgende Kriterien als zentral bestimmt werden: Die Beziehungen im Klassenzimmer, die Differenzierung, der Erwerb musikalischer Fähigkeiten, die Handlungsorientierung, die Klassenführung und das Ermöglichen schneller Erfolgserlebnisse. Diese Kriterien wurden beim Erstellen des Produkts berücksichtigt. Das Produkt beschreibt das handlungsorientierte Erlernen des Instruments Schritt für Schritt. Es beinhaltet abwechslungsreiche zielorientierte Übungen, Spiele und Lieder