Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Schriftliche Arbeit

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    Zwei Drittel der Kinder weltweit bewegen sich zu wenig. Bewegungsmangel im Kindesalter kann jedoch verheerende Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter haben. Auch draussen halten sich die heutigen Kinder im Vergleich zu früheren Generationen weniger auf. Dabei ist es für die körperliche Entwicklung wichtig, in jungen Jahren genügend Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, diesem Umstand entgegenzusetzen. Es sollte ein Vorlesebuch für den Kindergarten entstehen, das sowohl die Bewegung als auch das Sich-Aufhalten in der Natur fördert. Die vorliegende Arbeit befasst sich in einem Theorieteil einerseits damit, was die Bewegung für positive Auswirkungen auf die Kinder hat. Aber andererseits auch, wie viel sich Kinder überhaupt bewegen sollten und wie sich die Motorik der Kindergartenkinder entwickelt. In einem weiteren Teil wird beschrieben, welche positiven Einflüsse die Natur auf Kinder hat und warum der Wald ein sehr geeigneter Lernort ist, besonders für das Bewegungslernen. Um ein Vorlesebuch zu erstellen, wurde zuerst angeschaut, wie ein solches überhaupt auszusehen hat. Ausserdem wurden im Lehrplan 21 die Kompetenzen aus dem Bereich „Bewegung und Sport“ analysiert, um herauszufinden, was im Kindergartenalter gefördert werden soll. Als Ergebnis ist ein Vorlesebuch entstanden, das aus verschiedenen kurzen Geschichten entsteht. In jede Geschichte wurde eine Kompetenz aus dem Lehrplan verpackt. Die in den Geschichten verpackten sportlichen Aktivitäten können somit nach dem Vorlesen der Geschichte mit der eigenen Kindergartenklasse durchgeführt werden

    Tierhaltung im Klassenzimmer am Beispiel von Schlangen

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    Im Mittelpunkt der vorliegenden Bachelorarbeit steht das Thema «Tierhaltung im Klassenzimmer am Beispiel von Schlangen». Dabei soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche positiven und negativen Aspekte es für die Haltung der Tiere im Klassenzimmer für Kinder gibt. Eine Antwort soll durch Recherchen in der Forschungsliteratur und mithilfe von Interviews gefunden werden. Obwohl nur wenige Abhandlungen zum Thema vorliegen, ist das Ergebnis eindeutig: Es gibt mehr positive als negative Aspekte. Zu ersteren zählen das Lernen von Verantwortung sowie unmittelbare Naturerfahrungen. Zudem wird die Wahrnehmung der Kinder gefördert und sie lernen eine artgerechte Tierhaltung kennen. Hinzu kommt, dass das Allergierisiko bei der Haltung von Schlangen im Klassenzimmer niedrig ist. Negativ ist, dass Schlangen Träger von Salmonellen sein können. Der Übertragung kann jedoch durch präventives Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit der Schlange vorgebeugt werden. Aus den Interviews mit Personen, die Erfahrung im Umgang mit Schlangen und Kindern haben, geht ebenfalls hervor, dass es viele positive und wenig bis keine negativen Faktoren gibt. Da die vorliegende Abhandlung eine produktorientierte Arbeit ist, wurde der Leitfaden «Das Klassentier Kornnatter» für Lehrpersonen entworfen. Dabei liegt der Hauptfokus auf der Kornnatter. Allerdings werden auch in diesem Kontext nochmals kurz positive und negative Aspekte der Schlangenhaltung im Klassenzimmer aufgegriffen. Ferner werden Unterrichtsideen zur Kornnatter gegeben und es werden Tipps für die Haltung von Schlangen im Klassenzimmer aufgezählt

    Alltagsgegenstände für den abwechslungsreichen und lernunterstützenden Unterricht

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    Diese Bachelorarbeit befasst sich grundsätzlich damit, wie man als Lehrperson den Schülerinnen und Schülern guten Unterricht bieten kann. Dazu müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt und in die Planung, Durchführung und Nachbereitung miteingebaut werden. Neben gutem Unterricht sollte die Lehrperson vor allem auch Abwechslung in den Schulalltag bieten und die Kinder im täglichen Lernen unterstützen. Diese Punkte können durch den Einsatz von Alltagsgegenständen im Unterricht simpel erreicht werden. Es findet ein Denken ausserhalb der Box (thinking out of the box) statt, denn Alltagsgegenstände können nicht nur Zuhause genutzt werden, sondern auch im Unterricht eingesetzt werden. Aus diesem Grund befasst sich folgende Arbeit mit der Fragestellung: „Wie kann der Unterricht in der Primarschule mit Alltagsgegenständen abwechslungsreich und lernunterstützend gestaltet werden?“ Diese Frage wird mit einem theoretischen und einem praktischen Teil beantwortet. Die Theorie befasst sich zunächst damit, was guter Unterricht und was eine gute Lehrperson ist, wie die Entwicklung und das Lernen eines Kindes ablaufen, wie Lernen mit Alltagsgegenständen aussehen könnte und nimmt zum Schluss Bezug zur Nachhaltigkeitsdiskussion und deren Relevanz im Schulalltag. Die Praktische Umsetzung beinhaltet mehrere vorgefertigte Unterrichtssequenzen in verschiedenen Fächern mit Alltagsgegenständen. Sowohl Theorie und Praxis bestätigen, dass der Einsatz von Alltagsgegenständen den Unterricht positiv beeinflussen kann, das Lernen der Kinder unterstütz und eine nachhaltige Alternative von Unterrichtsmaterial darstellt

    Prosody in English Teaching. Teaching prosodic elements in English classes for Sek1 learners with reference to the teaching aid "Open World 1" through the creation and testing of 6 prosodic exercises in the form of a teacher handout

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    This master’s thesis gives a short overview of the technical concepts and linguistic background of prosody relevant in the foreign language classroom in the German-speaking part of Switzerland. The research steps include an examination of definitions of concepts, a close look at the role and significance of prosodic features in the LP21, an identification of existing prosodic exercises in the teaching material Open World (OW), prosodic challenges that German learners of English face as well as teaching implications according to the Prosody Pyramid by J.B. Gilbert (2008). But first and foremost, these findings are used as basis for six prosodic exercises linked with LP21 and OW1 to create a teacher handout with the aim of boosting Sek1 pupils’ prosodic skills. To this end, the exercises were tested in practice and improved according to the teacher feedback received. The author hopes that this master’s thesis will provide students and teachers with motivating and practical insights into the field of prosodic study

    Einfluss der Immersion von Französisch im WAH Unterricht auf die Sprachlernmotivation von Schüler:innen der Sekundarstufe 1

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    In der Öffentlichkeit wird vermehrt über den Französischunterricht in der Ostschweiz diskutiert. Dabei steht oftmals die Frage im Zentrum, warum es den Jugendlichen so schwerfällt, die Sprache zu erlernen. Dabei spielt die fehlende Motivation der Schüler:innen eine wichtige Rolle. Diese kann durch Faktoren wie geeignete Lernsituationen und klare Alltagsbezüge gefördert werden. Aus diesem Grund steht aktuell das «Content and Language Learning» im Zentrum vieler Sprachlernforschungen. In dieser Lernform wird eine Fremdsprache in einem Sachfach angewendet, wodurch realitätsnahe Gesprächssituationen geschaffen werden können. In unterschiedlichen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass sich die Lernform positiv auf die Sprachlernmotivation auswirken kann Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dieser Thematik und untersucht folgende Fragestellung: Welchen Einfluss hat die Immersion der Französischen Sprache während der Nahrungszubereitung im Fach WAH auf die Sprachlernmotivation von Schüler:innen der Sekundarstufe 1? Für die Beantwortung der Fragestellung wurde eine Intervention durchgeführt, wobei eine Versuchsgruppe den praktischen Teil des WAH Unterrichts auf Französisch besucht hat. Gleichzeitig wurde eine Kontrollgruppe untersucht, welche weiterhin den regulären Unterricht besucht hat. Für die Untersuchung wurde auf Mixed Methods zurückgegriffen. Die Kombination aus qualitativer und quantitativer Forschung erlaubte es, die Motivation der Schüler:innen anhand von einem Prä-post Fragebogen zu vergleichen. Zusätzlich liessen sich die Eindrücke und Erfahrungen der Teilnehmen-den anhand von einem offenen Fragebogen sowie einem Interview erfassen. Anhand der erhobenen Daten konnte eine Tendenz der Motivationssteigerung durch den Immersionsunterricht aufgezeigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich diese besonders auf die intrinsische Motivation bezieht. Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass die Schüler:innen den Unterricht mehrheitlich als positiv eingestuft haben und die Lernweise geschätzt haben. Gleichzeitig musste festgestellt werden, dass durch die Unterrichtsform gewisse negative Auswirkungen auf das Sachfach wahrgenommen wurden. Dazu gehört eine Erhöhung der Komplexität, sowie vermehrte Verständnisprobleme

    Gentrifizierung des Sonnenquartiers in St. Gallen

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    Immer wieder ist in Zeitungen im Zusammenhang mit Stadtentwicklung von der sogenannten Gentrifizierung zu lesen. Kurz gesagt handelt es sich dabei um Veränderungen in Quartieren, bei denen sich die Miet- beziehungsweise Immobilienpreise erhöhen und in Folge dessen neue Bewohner*innen angelockt werden, während die bisherigen die Preise nicht mehr bezahlen können. Das Ziel meiner Masterarbeit ist es, nachzuvollziehen, ob und in welcher Form eine solche Gentrifizierung in dem von mir definierten Sonnenquartier, welches sich vis à vis vom Hadwiggebäude befindet, in den letzten 20 Jahren stattgefunden hat

    Auswirkungen des coronabedingten Fernunterrichtes auf das subjektive Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern. Ein Vergleich zwischen Oberstufe und Kantonsschule in der Stadt St. Gallen

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    Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit war es, durch gezielte Leitfadeninterviews mit acht betroffenen Schülerinnen und Schülern herauszufinden, welche Auswirkungen der Fernunterricht auf ihr subjektives Wohlbefinden hatte. Die Interviewpartnerinnen und -partner besuchten entweder eine Sekundarschule oder ein Gymnasium in der Stadt St. Gallen. Durch diese gezielte Auswahl der Stichprobengruppe wurde darüber hinaus der Frage nachgegangen, ob sich die Auswirkungen des Fernunterrichtes zwischen den beiden Schulstufen unterscheiden oder ob es Ähnlichkeiten gibt. Um den Terminus des Wohlbefindens quantifizierbar und somit vergleichbar zu machen, bauten die Interviewfragen auf der sogenannten Flourishing Skala auf. Diese hat zum Ziel, das subjektive Wohlbefinden anhand von acht Items in Form eines Fragebogens zu erfassen. Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse wurden die gesammelten Daten strukturiert und analysiert. Die Auswertung der Daten hat ergeben, dass die Lernenden durch den Fernunterricht sowohl mit belastenden Herausforderungen als auch mit gewinnbringend Möglichkeiten konfrontiert worden sind. Zu den positiven Auswirkungen zählen der aussetzende Prüfungsdruck, verbesserte technologische Fähigkeiten und erhöhte Selbstständigkeit. Hingegen wirkten sich vor allem erhöhter Druck, Stress, weniger Schlaf und eine verstärkte Zukunftsangst negativ auf das subjektive Wohlbefinden der Jugendlichen aus. Anhand der Einzelinterviews wurde ausserdem klar, dass der Fernunterricht von der Stichprobengruppe sehr unterschiedlich wahrgenommen und empfunden wurde. Diese Beobachtung führte zu zwei grundlegenden Quintessenzen: Einerseits konnte festgestellt werden, dass reale Sozialkontakte stärker gewichtet werden als andere Faktoren, welche zu einem höheren subjektiven Wohlbefinden beitragen. Andererseits wurde durch die variierenden Einschätzungen und Erfahrungen der Lernenden gefolgert, dass der sozioökonomische Hintergrund und nicht das Alter oder die Bildungsstufe einer jungen Person ausschlaggebend ist auf die Beurteilung der ausserordentlichen Fernunterrichtssituation. Besonders für Lehrpersonen können die im Rahmen dieser Studie gewonnenen Erkenntnisse von Relevanz sein, um die eigene Fernunterrichtsorganisation zu evaluieren und gegebenenfalls zu revidieren

    Kinderarmut - Die Chance der Resilienz. Die Bedeutung der Schule für die Entwicklung der Resilienz von armutsbetroffenen Kindern

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    Armut ist in der Schweiz ein heikles Thema. Sie ist schwierig festzuhalten, da sie oft verborgen bleibt. Dennoch gibt es in der Schweiz Menschen, die von Armut betroffen sind. Kinder sind stark von ihrem Umfeld abhängig und somit der Armutssituation ihrer Familie ausgesetzt. Betroffene Kinder haben in vielen Lebensbereichen schlechtere Voraussetzungen als Gleichaltrige aus ökonomisch besser gestellten Familien. Armutsbetroffene Kinder nehmen die materiellen Einschränkungen wahr. Zusätzlich kann die Armutssituation die Erwachsenen stark bedrücken, was sich auf die Beziehungsgestaltung innerhalb der Familie auswirken kann. Dadurch sind betroffene Kinder neben armutsspezifischen Belastungen oft auch emotionalen und psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die kindliche Entwicklung gefährdet wird. Durch den Ansatz der Resilienz lassen sich im schulischen Umfeld Möglichkeiten und Chancen entdecken, die betroffene Kinder bei der Bewältigung ihrer Lebenslage unterstützen können. Diese Arbeit zeigt in der Schule liegende Ansätze zur Entwicklung der Resilienz armutsbetroffener Kinder auf und macht auf die Notwendigkeit der Unterstützung dieser Kinder aufmerksam. Dabei geht das Konzept der Resilienz davon aus, dass Kinder eine psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber ihrer belastenden Situation entwickeln können, wenn in der Schule an die Ansätze der Resilienz angeknüpft wird

    Ein Kasperlitheater zur Unterstützung der Wertevermittlung an Kinder

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    Ein Kasperlitheater dient der Unterhaltung, doch können damit einhergehend auch Werte an die Zuschauenden übermittelt werden? Die Autorinnen dieser Arbeit haben sich dementsprechend erstmals daran gewagt, selbst ein Kasperlistück zu schreiben, dieses zu inszenieren und schlussendlich aufzuführen. Der Prozess der Arbeit wird stets vom Aspekt der Wertevermittlung begleitet. Zum einen wird auf das Puppenthe-ater an sich und dessen Wirkung auf die Kinder eingegangen. Zusätzlich wird der Ur-sprung dieses und des Kasperlis ausfindig gemacht. Es wird analysiert, welche Aspek-te in einem Kasperlistück unabdingbar sind, um die Spannung hochzuhalten, und wie der Aufbau eines Figurenspiels aussieht. Anhand dessen wurde ein schweizerdeut-sches Drehbuch verfasst. Dieses Drehbuch wurde von den Autorinnen eingeübt und vor zwei Klassen vorgeführt. Die vorhandene Kulisse wurde mit verschiedenen Ob-jekten und Bühnenbildern zur Geschichte passend ergänzt. Erst dann wurde vertieft in die Wertevermittlung geschaut. Es zeigte sich, dass ganz klar Werte in nahezu je-dem Stück vermittelt werden. Es bleibt aber die Frage nach dem Grad des Einflusses auf die Kinder bestehen. Wie viel tatsächlich von den Kindern wahrgenommen und übernommen wird, ohne dies ausdrücklich zu thematisieren, bleibt offen

    Religiöse Diversität an Schweizer Schulen. Welches sind die Herausforderungen der religiösen Diversität im Unterricht für eine Lehrperson?

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    In der kombinierten Literatur- und Anwendungsarbeit wird zu Beginn die Entwicklung der „Religiösen Diversität“ in der Schweiz thematisiert. Anschliessend wird angeschaut, wie der Religionsunterricht, beziehungsweise ERG-Unterricht, im heutigen Lehrplan 21 verankert ist. Demnach werden zwei kompetenzorientierte Modelle vorgestellt. Anhand der beiden Modelle wird zunächst eine grobe Quartalsplanung und - darauf aufbauend - eine detailliertere Unterrichtsplanung erstellt. Die Arbeit wird dabei stets von der folgenden Forschungsfrage begleitet: Welches sind die Herausforderungen der religiösen Diversität im Unterricht für eine Lehrperson

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