Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Umgang als Lehrperson im Schulalltag im Hinblick auf das Aufmerksamkeits-DefizitHyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) in der Unterstufe

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    Der Umgang mit Kindern, welche von AD(H)S betroffen sind, stellt eine grosse Herausforderung für Lehrpersonen im Schulalltag dar. Daher widmet sich die vorliegende Bachelorarbeit Methoden, mit welchen der Unterricht für alle Beteiligten angenehmer gestaltet werden kann. Es wird folgende Fragestellung behandelt: «Welche Massnahmen unterstützen eine Schülerin/einen Schüler mit AD(H)S, damit die Schule ein Erfolg wird?» Dafür wird zuerst der Begriff «AD(H)S» definiert, bevor die Häufigkeit und mögliche Ursachen genauer betrachtet werden. Anschliessend werden die Symptome und Subtypen analysiert. Es soll aufgezeigt werden, wie AD(H)S bei einem Kind diagnostiziert und behandelt wird, sprich mögliche Therapien und Medikamente. Der Hauptteil dieser Arbeit widmet sich dem Umgang von Lehrpersonen mit betroffenen Kindern im Schulalltag. Es werden Probleme aufgezeigt, die im Unterricht auftreten könnten, sowie konkrete Massnahmen, die eine Lehrperson präventiv bei der Arbeit mit Kindern mit AD(H)S ergreifen kann. Diese Theorien werden abschliessend mit Informationen und Beobachtungen aus der Praxis verglichen. Der Theorieteil wurde mit verschiedener Literatur zum Aufmerksamkeits-Defizit (Hyperaktivitätsstörungs)-Syndrom zusammengetragen und verfasst. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Massnahmen wie beispielsweise Bewegung oder Entspannung von enormer Bedeutung sind. Sie können weiterhelfen, den Alltag für Kinder mit AD(H)S positiv und verbessernd zu gestalten. Jedoch muss dabei beachtet werden, dass damit nicht einfach alle Probleme gelöst sind. Nicht alle Kinder sprechen auf jede Methode gleich gut an, man möchte jedoch allen gerecht werden. Daher müssen viel Zeit und Geduld aufgebracht werden

    Gestaltung eines Adventsrituals mit Gedanken an die Elternarbeit

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    Die vorliegende Bachelorarbeit orientiert sich an der Frage, wie kulturelle Vielfalt genutzt und gefördert werden kann, damit Eltern den Zugang zu einem kulturoffenen Adventsritual finden. Die Themen Kultur, kulturelle Vielfalt und deren Nutzen, Unterstützungsmassnahmen der Lehrperson und eine Auswahl zu schwierigen Gesprächen mit Eltern wurden anhand der Literaturrecherche analysiert. Ebenso wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Weihnachtstraditionen aus unterschiedlichen Ländern verglichen und erläutert. Aus der theoretischen Auseinandersetzung folgt ein Leitfaden für ein Adventsritual. Eine Geschichte führt in verschiedene Länder und erzählt, wie oder ob dort Weihnachten gefeiert wird. Ergänzt wird das Adventsritual mit Liedern, Tänzen und weiteren Aktivitäten aus oder passend zu diesen Ländern. Diese sind jeweils an die Unterstufe angepasst. Das Produkt besteht aus einer Sammlung von Ideen in einem Ringbuch für die Lehrperson. Dazu gibt es ein Begleitheft für die Schülerinnen und Schüler, welches einzelne Aufgaben aus der Sammlung enthält. Das Geschichtenbuch und ein USB-Stick mit der Musik für die Tänze ergänzen das Produkt. Kulturelle Vielfalt ist Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Klassen. Sie zeigt sich in verschiedenen Festen und Bräuchen, wie auch Weihnachten eines davon ist. Ziel ist es, Kinder auf die kulturelle Vielfalt zu sensibilisieren und einen Ein- blick in verschiedene Traditionen von Weihnachten zu ermöglichen. Dabei geht es nicht um den religiösen Kontext und ist fern von einem Belehren oder Überzeugen. Vielmehr werden die positiven Auswirkungen kultureller Vielfalt auf die Identitätsentwicklung der Kinder beleuchtet. Die Schule hat die Möglichkeit, den Kindern Begegnungen zu ermöglichen und sie dabei zu begleiten. Es ist wichtig, dass sich Lehrpersonen dieser Thematik bewusst sind und über die interkulturellen Kompetenzen Bescheid wissen

    Kontinuität zwischen Wachleben und Trauminhalten. Merkmale der Kontinuität und die Rolle der Emotionen und des Geschlechts

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    Nicht nur der Schlaf, sondern auch das Träumen ist für das einwandfreie kognitive und soziale Funktionieren des Menschen unentbehrlich. Doch was träumen wir überhaupt und was hat es damit auf sich? Im Schlaf laufen viele Gedächtniskonsolidierungsprozesse ab, welche durch die Trauminhalte widerspiegelt werden. Dadurch, dass das Gedächtnis Erfahrungen aus dem Alltag im Schlaf und somit auch durch Träume verarbeitet, entsteht die Kontinuität. Die Traumforschung setzt sich deshalb schon seit Jahrzehnten damit auseinander, inwiefern Handlungen, Emotionen und Denkweisen aus dem Wachleben mit den Träumen in Verbindung stehen. Die sich in diesem Zusammenhang etablierte Kontinuitätshypothese bestätigt, dass Ereignisse aus dem Wachleben in die Trauminhalte inkorporiert werden. Um diese Kontinuität zwischen Wach- und Traumleben genauer zu erforschen, wird in einem ersten Teil eine vertiefte Literaturrecherche und -analyse durchgeführt, um den aktuellen Forschungsstand in diesem Bereich aufzuzeigen. Ohne allgemeines Wissen rund um das Thema Schlaf und Traum ist es kaum möglich, die Prozesse, welche die Kontinuität steuern, nachvollziehen zu können. Durch eine Tagebuchstudie wird in einem zweiten Teil konkret untersucht, wodurch sich die Kontinuität zwischen Wachleben und Träumen auszeichnet. Zusätzlich wird auf die Fragen eingegangen, welche Rolle die Emotionen bei der Inkorporation von Wacherlebnissen in Träumen spielen und wie sich die Kontinuität bei den Geschlechtern unterscheidet. Dies wird in Form einer zweiwöchigen Tagebuchstudie mit acht Probandinnen und Probanden erhoben, welche anschliessend durch eine qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet wird. Das Ziel dieser Masterarbeit ist dementsprechend, theoretisch sowie auch empirisch, die Merkmale der Kontinuität genauer zu erforschen. Die Untersuchung zeigt, dass die Gefühle bei der Kontinuität eine wichtige Rolle einnehmen. Themen aus dem Alltag, die mit bestimmten Emotionen verknüpft sind, scheinen bevorzugt in die Träume aufgenommen zu werden. Wenn man sich über etwas viel Gedanken macht und sich stark damit auseinandersetzt, dann wird dieser Inhalt häufiger in die Träume inkorporiert. Das bedeutet, dass nicht zufällige Aktivitäten aus dem Alltag in den Träumen widerspiegelt werden, sondern diese oftmals eine ganz bestimmte Bedeutung für die jeweiligen Personen haben. Zudem kommt es wohl darauf an, wie viel Zeit man mit bestimmten Elementen im Wachleben verbringt. Die durchgeführte Studie bringt hervor, dass sich viele Inkorporationen auf den aktuellen Alltag der Probandinnen und Probanden beziehen, der sich unter anderem durch das Studium, inklusive Masterarbeit, oder Corona auszeichnet. Zudem werden vermehrt bekannte und vertraute Personen aus dem Wachleben in die Träume aufgenommen. Bezüglich der Unterscheidung der Kontinuität bei Männern und Frauen kann gesagt werden, dass grundsätzlich kaum bemerkenswerte Differenzen bei Inhalten von Inkorporationen bestehen

    Einflussmöglichkeiten der Schulleitung als Arbeitgeberin auf die Berufszufriedenheit von Lehrpersonen

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    Damit Lehrpersonen möglichst lange und zufrieden im Beruf gehalten werden können, ist es wichtig, deren Berufszufriedenheit hoch zu halten. Die Berufszufriedenheit ist ein Konstrukt, welches von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Das Ziel dieser Masterarbeit ist herauszufinden, durch welche Faktoren die Berufszufriedenheit der Lehrkräfte erhöht werden kann und widmet sich der Frage, welchen Handelsspielraum dabei die Schulleitung hat. Anhand eines Online-Fragebogens wurden 38 Lehrpersonen der Sekundarstufe I aus dem Kanton St.Gallen zu ihrer Berufszufriedenheit und deren Determinanten befragt. Unter der Berücksichtigung verschiedener Kriterien wurden danach fünf Lehrpersonen für die Leitfadeninterviews ausgewählt. In diesen Interviews wurden auf der Grundlage von bestehenden Studien die Gründe und Ursachen für eine hohe beziehungsweise tiefe Berufszufriedenheit erörtert und in Zusammenhang mit dem Einflusspotenzial der Schulleitung gebracht. Die Erkenntnisse der Datenauswertung wurden im nächsten Schritt drei Experten aus dem Bereich Schulführung vorgelegt und von ihnen beurteilt. Die Experten kontextualisierten in der Form eines Experteninterviews die Einfluss- und Handlungsmöglichkeiten der Schulleitungen. Basierend auf den ausgewerteten Ergebnissen beider Interviewformen lässt sich sagen, dass die Faktoren ‘Klasse’, ‘Eltern’ und ‘Team’ die Berufszufriedenheit von Lehrpersonen am stärksten beeinflussen. Im Zusammenhang mit dem Handlungsfeld der Schulleitung resultierte, dass sie vor allem in Bezug auf die Determinante ‘Sozialer Kontext’ aktiv Einfluss nehmen kann. Gerade in den Bereichen Führung, Teamkultur und Zusammenarbeit können Rahmenbedingungen geschafft werden, welche sich positiv auf die Berufszufriedenheit auswirken. Aus dieser Arbeit geht hervor, dass Schulleitende in der Beziehungspflege, Personalführung und Kommunikation am meisten Handlungspotenzial besitzen

    Motivation von Realschülerinnen für den Besuch des fakultativen Französischunterrichts

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    Der schwierige Stand der Fremdsprache Französisch an den Schweizer Schulen gibt oftmals Anlass zu einer Diskussion über die Reihenfolge des Fremdsprachenerwerbs von Englisch und Französisch. Bereits seit einigen Jahren wird versucht, die Reihenfolge der verschiedenen Fremdsprachen in der Schweiz zu vereinheitlichen, was aufgrund des Föderalismus nur schwer zu realisieren ist. Die französische Sprache wird aufgrund der dominierenden Stellung des Englischen oft in den Schatten gestellt und in einigen Kantonen erst auf der Oberstufe erworben. Auf der Realstufe ist zum Teil lediglich ein Jahr Französischunterricht obligatorisch, der weitere Besuch ist freiwillig. Diese Masterarbeit gibt Einblick in die Sicht der Realschülerinnen in Bezug auf die Lernmotivation für den erwähnten fakultativen Besuch des Französischunterrichts. Die Ergebnisse dienen im späteren Berufsalltag dazu, den Französischunterricht auf die motivationalen Motive der Schülerinnen und Schüler auszurichten und so den Erwerb der französischen Sprache niederschwellig attraktiver zu machen. Der theoretische Teil der Arbeit befasst sich mit der Fremdsprachenpolitik in der Schweiz und dem allgemeinen Lernen von Fremdsprachen. Das Kernelement des Theorieteils bildet die Motivationstheorie von Deci und Ryan, welche zur Erfassung der Motivation dient und ausführlich dargelegt wird. Zusätzlich zur Motivationstheorie werden andere motivationale Prozesse des Sprachlernens beleuchtet. Im empirischen Teil der Arbeit wurden halbstandardisierte Interviews mittels einer qualitativen Datenanalyse erhoben. Die ausgewählten Interviewpartnerinnen besuchten den Französischunterricht bereits seit drei Jahren, zwei Jahre davon auf fakultativer Basis. Die Meinungen und persönlichen Motive der Jugendlichen zum Besuch des freiwilligen Französischunterrichts wurden analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse liefern Aufschluss darüber, ob die theoretischen Grundlagen mit den subjektiven Aussagen der Schülerinnen korrelieren

    Der Stellenwert des Stellwerks als Selektionskriterium bei der Vergabe von Lehrstellen

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    «Man hat natürlich als Lehrmeister keinen Röntgenblick, mit dem man durch den Menschen durchblicken kann» (Zitat B01), mit diesen Worten leitet ein Berufsbildner sein abschliessendes Statement im Interview ein. Er bezieht sich dabei darauf, dass auf unterschiedliche Weisen geprüft wird, ob ein Bewerber oder eine Bewerberin den Anforderungen einer Lehrstelle entspricht. Dennoch kann nicht die ganze Person durchleuchtet werden, es bleiben immer einige verborgene Faktoren. Das gleiche gilt auch für die Seite der Bewerbenden. Weder Jugendliche noch Eltern oder die Schule haben einen Röntgenblick, um Berufsbildende zu durchleuchten. Vorliegende Masterarbeit soll in dieser Hinsicht Hinweise über folgende Forschungsfrage geben: «Welchen Stellenwert hat der Stell-werktest bei der Selektion von Berufslernenden aus Sicht von Lehrbetrieben?» Um diese Fragenstellung möglichst umfassend beleuchten zu können, wird sie in Unterfragestellungen unterteilt, welche je verschiedene Aspekte abdecken sollen. Es soll geklärt werden, ob die Berufsbildenden Stellwerk als Orientierungshilfe am Übergang von der obligatorischen Schule in eine berufliche Grundbildung kennen. Weiter stellt sich die Frage, ob und inwiefern die Lehrbetriebe die Stellwerkresultate als Selektionsinstrument bei der Vergabe von Lehrstellen einsetzten. In diesen Punkten soll zudem herauskristallisiert werden, welches Gründe für oder gegen den Einsatz sind und wo die Berufsbildenden Kritikpunkte am Einsatz sehen. Unweigerlich kommt man dabei in den Kontakt mit anderen Selektionskriterien ? die Nutzung der Stellwerkresultate wird in Relation zu anderen Selektionskriterien gesetzt. Ebenfalls ist von Interesse, ob die Lehrbetriebe sich ein Instrument wünschen, welches einen klassen- beziehungsweise schulhausübergreifenden Vergleich erlaubt, zum Beispiel einen standardisierten Test. Übergreifend wird analysiert, inwiefern sich Grossunternehmen, KMU und Mikrobetriebe in Bezug auf die oben genannten Fragestellungen unterscheiden. Um in diesen Punkten mehr Klarheit zu schaffen, werden im qualitativen Teil der Untersuchung Berufs-bildende aus den Branchen Maschinen-, Elektro-, und Metallindustrie, Elektrobranche und Gebäudetechnik interviewt. Diese Interviews dienen dazu, die Thematik in der Tiefe zu beleuchten und Tendenzen sichtbar zu machen. In einer zweiten Phase werden Berufsbildende aus unterschiedlichen Branchen mittels Online-Umfrage zu ihrem Umgang mit den Stellwerkresultaten und anderen Selektionskriterien befragt. Die Daten werden getrennt und gemeinsam betrachtet. Ebenfalls werden in der Umfrage unter anderem Aussagen und Tendenzen, welche in den Interviews ersichtlich werden, aus einer breiteren Perspektive geprüft. Ohne zu sehr auf Details einzugehen, sollen an dieser Stelle die wichtigsten Resultate der Untersuchung umrissen werden. Aus den Interviews mit neun Berufsbildenden aus den oben erwähnten Branchen gehen einige Tendenzen hervor: Die Berufsbildenden kennen Stellwerk und beziehen die Resultate daraus in den Selektionsprozess ein, in erster Linie im Zusammenhang mit den Schulnoten. So würden beide Instrumente zusammen ein umfassenderes Bild über die schulischen Fähigkeiten der Jugendlichen ab-geben. Das Gewicht, welches die Berufsbildenden auf die Stellwerkresultate legen, ist unterschiedlich. Für einige Berufsbildende sind die Stellwerkresultate wichtiger als Schulnoten und Eignungstests, andere legen mehr Wert auf die Schulnoten oder den Eignungstest. Kein Lehrbetrieb setzt die Stellwerkresultate als einziges oder stark überwiegendes Selektionskriterium ein. Die Berufsbildenden nennen kritische Punkte. So ist ihnen bewusst, dass die Stellwerkresultate einer Tagesform unterliegen und sich die Klassen möglicherweise unterschiedlich auf die Stellwerktests vorbereiten. Auf der anderen Seite schätzen sie es, dass im Stellwerktest eine von der Lehrperson unabhängige Bewertung vorgenommen wird. In den meisten Betrieben müssen die Jugendlichen einen Eignungstest absolvieren, welcher zusätzlich zeigt, ob die Lernenden die nötigen Grundlagen für die Berufslehre mitbringen. Für einen zusätzlichen standardisierten Test seitens der Volksschule besteht bei den Interviewten allerdings kein Bedarf. 4 Anlässlich der Online-Umfrage gaben 430 Berufsbildende aus verschiedenen Branchen Auskunft über die in ihrem Betrieb gängige Nutzung der Stellwerkresultate als Selektionsinstrument und deren Einbettung neben weiteren Selektionskriterien. Dabei wird deutlich, dass bei den Grossunternehmen der An-teil der Lehrbetriebe, welche die Stellwerkresultate in die Selektion einbeziehen überwiegt (80 %). Dies ist auch bei den mittleren Betrieben (65 %) und kleinen Betrieben (61 %) der Fall, allerdings in geringerem Ausmass. Bei den Mikrobetrieben ist der Anteil am kleinsten, hier beziehen 45 % der Lehrbetriebe die Stellwerkresultate in den Selektionsprozess mit ein. Die Stellwerkresultate werden von den meisten Lehrbetrieben, welche diese einbeziehen, zur Beurteilung der schulischen Leistungen ergänzend zum Schulzeugnis und für den objektiven Vergleich zwischen einzelnen Bewerbungen eingesetzt. Berufsbildende, welche die Stellwerkresultate nicht einbeziehen, begründen dies vor allem dadurch, dass ein einzelner Test nicht aussagekräftig sei. Die Umfrage wird mit einer Bilanzfrage abgeschlossen, bei dieser geben die Berufsbildenden an, welchen Stellenwert sie verschiedenen Selektionskriterien auf einer Skala von 1 bis 10 beimessen. Dabei ist der Stellenwert der Stellwerkresultate im Vergleich zu anderen Kriterien gering. Zusammengefasst zeigen die Resultate, dass der grössere Teil der Lehrbetriebe die Stellwerkresultate in den Selektionsprozess einbeziehen, um das Bild der Bewerbenden zu ergänzen. Um es mit den Worten eines interviewten Berufsbildners auszudrücken: «Zeugnis, Stellwerk, wie er sich gibt und die praktische Eignung, die vier Säulen sind für mich wichtig (?) mehrere Säulen geben dann auch eine stabile Schicht» (Zitat B07)

    Die offene Drogenszene Zürichs am Platzspitz, am Letten und im Kreis 5 in den 1990er Jahren. Eine Analyse der Reaktion und der Rolle der Anwohner:innen und Erwerbstätigen inmitten der Szene

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    Während der 1990er Jahre befand sich in Zürich eine der grössten offenen Drogenszenen der Geschichte. Nicht nur Drogenabhängige, auch Anwohner:innen, Erwerbstätige sowie Schüler:innen im Kreis 5 waren von der Problematik betroffen. Die damalige Drogenpolitik der Stadt Zürich konnte eine Eskalation nicht verhindern und die Politiker:innen standen vor der Herausforderung, die Drogenszene mit ihren Begleiterscheinungen zu bekämpfen. Nach rund 30 Jahren beginnt die Schweiz allmählich mit der historischen Aufarbeitung dieser Zeit. Der bisherige Forschungsstand zeigt, dass vor allem in Bezug auf die politischen Ereignisse wissenschaftliche Arbeiten publiziert wurden, jedoch weniger mit Fokus auf die im Kreis 5 betroffenen Personen ohne Suchtkrankheit. Um die bestehende Forschungslücke zu schliessen, zeigt diese Masterarbeit die Reaktion und die Rolle der Anwohner:innen und Erwerbstätigen im Kreis 5 bezüglich der damaligen Drogenproblematik auf. Anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse wird die Zeitschrift ABA NACHRICHTEN der Aktion betroffener Anrainer, einer Vereinigung von betroffenen Personen aus dem Kreis 5, untersucht, um die Rolle und den Beitrag jener Personen während den 1990er Jahren zu ermitteln. Durch das hohe nationale und internationale Interesse wird zusätzlich die mediale Darstellung der im Kreis 5 betroffenen Personen mit dem Fokus auf verschiedene Schweizer Zeitungen beleuchtet. Die Analyse der erwähnten Quellen trägt zur Erweiterung des Forschungsstandes bezüglich der Drogenproblematik der 1990er Jahre in Zürich bei. Die Ergebnisse zeigen, dass die Forderungen der betroffenen Bevölkerung sehr einheitlich gestaltet waren, und vor allem die vorherige Lebensqualität in der Stadt und ein normaler Alltag wiedereinkehren sollten. Das Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, des Erlangen von Aufmerksamkeit, zieht sich während der Untersuchung durch das Massnahmenpaket der Anwohner:innen und Erwerbstätigen durch. Briefe an Behörden, Demonstrationen mit fordernden Transparenten und weitere Massnahmen wurden ergriffen, um der Problemlösung beizusteuern. Auf die verantwortlichen Behörden wurde seit Anfang der 1990er Jahre stets Druck aufgebaut. Dieser konnte sich 1995 durch die Räumung der Drogenszene am Letten entladen. In dieser Masterarbeit wird die eben erwähnte Entwicklung im Detail untersucht und präsentiert

    Making in der Volksschule. Die Rolle der Lehrperson in einem MakerSpace

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    MakerSpaces (oft auch FabLabs genannt) wachsen seit Beginn dieses Jahrtausends schnell in Gesellschaft und Wirtschaft. Zunächst lag der Making-Bewegung vor allem die Ablehnung von Massenmedien und Industrieprodukten zugrunde. Maker*innen fertigten dabei ganz individuelle Produkte an und tüftelten immer weiter an innovativen und kreativen Ideen. Kollaboration und das interdisziplinäre Arbeiten stehen hierbei im Vordergrund und klassische analoge Werkstoffe und Technologien werden mit digitalen, mit dem Ziel neue Produkte zu entwickeln, kombiniert. In grossen Firmen finden MakerSpaces ihren Einsatz besonders in der Ideenfindung und Produktentwicklung. Auch in Schulen werden MakerSpaces immer häufiger als innovative Lernumgebungen genutzt, um kreative, selbstgesteuerte und kollaborative Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die Lernenden können Selbstwirksamkeit entdecken und intrinsisch motiviert Alltagsproblemen, welche einen engen Bezug zu ihrer eigenen Lebensrealität haben, auf den Grund gehen. Der wichtigste Aspekt des MakerSpaces sind die Lernenden und Lehrenden, welche in diesem Raum interagieren. Besonders hier können Lehrpersonen als Vorbilder für die Schülerinnen und Schüler wirksam sein und durch die Gestaltung von offenen Lernumgebungen Neugier, Kreativität und Leidenschaft bei Lernenden fördern. Dabei kann die Lehrperson unterschiedliche Rollen in der Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern einnehmen. Die Forschung im Bereich der Rolle der Lehrperson im MakerSpace steht noch am Anfang und die meisten Berichte bestehen aus Best-Practice Erfahrungen. Es stellt sich also die Frage, welche professionsbezogene Rolle eine Lehrperson ausfüllen muss, um einen Making-Prozess in der Volksschule begleiten zu können. Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, einen möglichst benutzerfreundlichen Leitfaden für Lehrpersonen zur Begleitung von making-orientierten Lernprozessen zu erstellen. Dazu werden Lernkonzepte zu Rate gezogen, die mit der Making-Education verwandt sind

    Naturexkursionen gewinnbringend in den NMG-Unterricht einbetten. Exemplarische Ausführung am ausserschulischen Lernort «Karstgebiet der Gemeinde Grabs»

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    «Ziel muss es sein, ausserschulische Lernorte in Planung, Durchführung und Auswertung von Lehr-/Lernprozessen konsequent und selbstverständlich miteinzubeziehen. Das Lernen vor Ort soll nicht länger exklusives Beiwerk bleiben, sondern aufgewertet werden zum inklusiven Leistungsträger» (Messmer et al., 2011, S. 147). Dieses Zitat macht klar, dass ausserschulische Lernorte in den Unterricht integriert werden sollen. Doch worauf muss dabei geachtet werden? Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, wie Naturexkursionen gewinnbringend in den NMG-Unterricht integriert werden können. Dabei wird das Ziel verfolgt, eine Checkliste für Lehrpersonen zu erstellen, welche ihnen hilft, Exkursionen gewinnbringend in den Unterricht einzubetten. Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine exemplarische Unterrichtseinheit, einschliesslich integrierter Naturexkursion in das Karstgebiet der Gemeinde Grabs erstellt. Die Unterrichtssequenz enthält didaktische Begründungen, welche aus der zuvor gemachten Literaturrecherche hervorgehen. Die fertig geplante Unterrichtseinheit wurde sechs Lehrpersonen mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung ausgehändigt. Durch halbstrukturierte Leitfadeninterviews konnten Stärken und Schwächen der Unterrichtssequenz herauskristallisiert werden. Aufgrund dieser Rückmeldungen wurden die gesamten Unterrichtsmaterialien nochmals über-arbeitet und in die finale Version, welche dieser Masterarbeit als separates Dokument vorliegt, gebracht. Zudem beeinflussten nebst der Literaturrecherche auch die Rückmeldungen der Lehrpersonen die Checkliste. Die Auswertung der Interviews zeigte, dass die Lehrpersonen viele Punkte nannten, die auch in der Literatur thematisiert wurden. Innerhalb der Exkursionsvorbereitung ist es besonders wichtig, dass die Präkonzepte der Jugendlichen berücksichtigt werden und mit Veranschaulichungen gearbeitet wird. Auf der Naturexkursion selbst soll handlungsorientiert gearbeitet wer-den. Zudem ist es wichtig, die räumliche Orientierung miteinzubeziehen, damit ein Bezug zur eigenen Region geschaffen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen auf Exkursionen Neues entdecken oder Bekanntes suchen. Auch die Möglichkeit zum fächerübergreifenden Arbeiten soll nicht ausser Acht gelassen werden. Weiter ist es sinnvoll, Exkursionen mit Bewegung zu verknüpfen. Die Exkursionsnachbereitung soll erst dann stattfinden, wenn sich das Erlebte bei den Jugendlichen etwas setzen konnte. Innerhalb der Nachbereitung sollen die Phasen Auswertung, Sicherung, Vertiefung und Transfer berücksichtigt werden. Diese und weitere Punkte stehen auf der Checkliste und können von Lehrpersonen bei der Planung von Naturexkursionen im NMG-Unterricht direkt abgehakt werden. Ziel einer jeden Lehrperson sollte es sein, einen für die Schülerinnen und Schüler möglichst gewinnbringenden Unterricht zu gestalten. Die Literaturrecherche zeigt, dass Exkursionen für die Lernenden nur dann sehr wertvoll sind, wenn sie auch richtig integriert werden. Mit Hilfe der erarbeiteten Checkliste soll nicht mehr an der Einbettung einer Naturexkursion in den NMG-Unterricht gezweifelt werden und somit der bestmögliche Unterricht für die Jugendlichen resultieren

    Adventskalender

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgender Fragestellung: Welche Merkmale sind leitend für das musikalische Produkt «Adventskalender», welches durch tägliche Aufgabenstellungen eine altersdurchmischte Klasse (1.–2. Kl.) im Singen fordert sowie deren Gruppendynamik stärkt. Für die Beantwortung meiner Frage konnte ich auf eigene Erfahrungen im Musikunterricht mit Kindern und in einer ADL-Klasse zurückgreifen. Die Erkenntnisse aus der Praxis wurden durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Literatur in den Bereichen Schulung der Singstimme von Kindern, Atmosphäre, Gruppenerlebnis und kulturelle Identität untermauert. Als eines der wichtigsten Merkmale hat sich das gemeinsame Erleben eines Rituals, hierbei besonders das gemeinsame Singen aber auch gemeinsames Bewegen, herausgestellt, was bei den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl der Zugehörigkeit auslöst. Ebenfalls als wesentliche Merkmale sind die Gestaltung des Rituals sowie die Atmosphäre im Raum und zwischen den Akteuren hervorgegangen. Zudem ist von Bedeutung, dass die Kinder in ihrer Singstimme geschult aber auch weitere Sinne angeregt und gefordert werden. Ebenfalls als wichtig herausgestellt hat sich das Singen an sich, wobei den Schülerinnen und Schülern viel zugetraut werden kann, sofern ein altersadäquater Aufbau der Kompetenzen stattfindet

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