Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Selbstständiges Lernen von Schülerinnen und Schülern aus der Perspektive von Lehrpersonen

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    In dieser Bachelorarbeit geht es um das selbstständige Lernen von Schülerinnen und Schülern, betrachtet aus der Perspektive der Lehrpersonen. Diesbezüglich soll untersucht werden, wie Lehrpersonen einen selbstregulierten Unterricht gestalten. Dazu wird folgende Fragestellung gestellt: Wie planen, begründen und führen Mittelstufenlehrpersonen mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in heterogenen Klassen der Schulgemeinde Rorschach einen selbstregulierten Unterricht im Schulzimmer durch? Diese Bachelorarbeit ist eine empirisch-qualitative Arbeit. Um die Fragestellung zu beantworten, wurden mit drei Lehrpersonen narrative Interviews durchgeführt und analysiert. Die Lehrpersonen wurden mit Hilfe vorher bestimmter Kriterien ausgesucht. Sie verfügen über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Unterricht mit heterogenen Klassen in der Schulgemeinde Rorschach. In den narrativen Interviews wurden die Lehrpersonen bezüglich ihrer persönlichen Erfahrungen und Unterrichtsweisen befragt. Dabei wurde ein umfangreicher Sprechanteil der befragten Personen angestrebt. Darüber hinaus wurde die Literatur zu den Themen ‹Klassenführung› und ‹Selbstregulation der Schülerinnen und Schüler› aufbereitet. Durch die narrativen Interviews wurden die Unterrichtsweisen und die persönlichen Erfahrungen der Lehrpersonen ersichtlich. Alle drei Lehrpersonen verfügen über Erfahrungen mit selbstreguliertem Unterricht. Keine der drei Lehrpersonen führt ausschliesslich selbstregulierten Unterricht durch, es werden mehrere Unterrichtsformen angewendet. Eine Mischform aus selbstreguliertem Unterricht und geführtem Unterricht wird von allen drei Lehrpersonen verwendet. Die Erfahrungen der Lehrpersonen sind gemischt. Es wurden sowohl positive als auch negative Aspekte genannt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler umso schneller abschweifen, je freier sie im Unterricht sind. Die Lehrpersonen legen grossen Wert auf die Planung, damit die selbstregulierten Sequenzen effektiv gestaltet werden können. Der selbstregulierte Unterricht wird von der Lehrperson als Coach durchgeführt und die Schülerinnen und Schüler werden nur betreut. Die Lehrpersonen begründen die Durchführung eines selbstregulierten Unterrichts mit dem Argument, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, selbstständig zu arbeiten und sich die Zeit einzuteilen

    Konzepte aus dem DaZ-Unterricht als Unterstützung zur Durchführung des Regelunterrichts und der sozialen Integration von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache in der Mittelstufe

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    In Deutschschweizer Schulen gibt es viele Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, die am Regelunterricht teilnehmen, diesem aber nicht ohne Probleme folgen können. Diese Arbeit geht der Frage nach, wie Konzepte aus dem DaZ-Unterricht die Durchführung des Regelunterrichts und die soziale Integration von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache in der Mittelstufe unterstützen können. Obwohl einige DaZ-Kinder die Möglichkeit haben, den DaZ-Unterricht zu besuchen, hilft der DaZ-Unterricht allein teilweise nicht viel für die Realisierung eines Regelunterrichts mit allen Kindern. Die Arbeit ist literaturorientiert und ein Fragebogen, der an Klassenlehrpersonen gerichtet gewesen ist, wird ausgewertet. Der Fragebogen zeigt, dass einige Lehrpersonen bereits geeignete Methoden und Konzepte aus dem DaZ-Unterricht im Regelunterricht anwenden. Dennoch fehlt den Lehrkräften oft Unterstützung zum Umgang mit DaZ-Kindern sowie die Zeit zur Förderung im Regelunterricht. Das Ziel der Arbeit ist es, Methoden aus dem DaZ-Unterricht für die Regelklasse aufzuzeigen und bereitzustellen, die den Klassenlehrpersonen helfen, den Unterricht für alle Kinder förderlich zu gestalten. Im Anhang findet sich ein Dokument mit Unterrichtsvorschlägen und Unterrichtsideen für Klassenlehrpersonen im Regelunterricht. Dabei wurde vor allem mit dem Lehrmittel «Pipapo» von Nodari und Neugebauer gearbeitet, das in der Schweiz in der Mittelstufe oft für den DaZ-Unterricht verwendet wird. Das Dokument soll Klassenlehrpersonen unterstützen, Methoden im Regelunterricht einzubauen und anzuwenden, die sowohl für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache als auch Kinder mit Deutsch als Erstsprache förderlich sind. Solche Konzepte helfen den DaZ-Kindern, ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache weiterzuentwickeln und sich in der Klasse zu integrieren

    Lampenfieber

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    Während seiner Schullaufbahn und auch im Studium 2018-2021 an der pädagogischen Hochschule St. Gallen wurde dem Autor sein ausgeprägtes Lampenfieber bewusst. Durch die Rückmeldungen von vielen Kolleginnen und Kollegen, Familie und Freunden wurde ihm bewusst, dass dieses Thema weitverbreitet ist. Im Lehrberuf kann Lampenfieber ein grosses Hindernis darstellen. Die Frage stellte sich, wie ein erfolgreicher Umgang mit Lampenfieber im Lehrberuf durch ausgewählte Übungen erarbeitet werden kann. Der Autor hat sich entschieden einen Selbstversuch in Form eines Konzertes zur Überprüfung der Fragestellung durchzuführen, wofür im Vorhinein in einer Recherche ausgewählte Selbsthilfe-Techniken ausgeübt werden. Hierzu hat zuvor eine fachliche Recherche zur Entstehung von Angst aus biologischer Sicht stattgefunden. Auch wurden Wissenslücken zu Schulängsten und spezifisch zu Lampenfieber gefüllt. Nach einer Erarbeitung von diversen Übungen zur Reduktion von Lampenfieber, wurden diese praktisch und für den Selbstversuch ausprobiert. Auswertend lässt sich sagen, dass bei der Ausübung von ausgewählten Übungen gegen Lampenfieber, ein erfolgreicher Umgang im Lehrberuf möglich ist

    Spielerische Förderung der Basisfertigkeiten im Kindergarten

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    In dieser Arbeit wird den folgenden Fragen nachgegangen: - Welche Lernaktivitäten eignen sich zur Adventszeit (Thema: Wichtel, Engel, Weihnachten) für eine frühe mathematische Förderung? - Wie können pränumerische Kompetenzen und Zählkompetenzen spielerisch im Kindergarten gefördert werden? - Welche Spiele können eingesetzt werden bzw. wie müssen diese Spiele gestaltet sein, damit Kindergartenkinder Freude am Zählen bekommen? - Ist es sinnvoll pränumerische Kompetenzen und Zählkompetenzen parallel zu fördern? Durch das Literaturstudium werden einige Fragen beantwortet. Daraus werden Konsequenzen für die mathematische Förderung im Kindergarten abgeleitet. In einem praktischen Teil wird eine Auswahl an Aktivitäten zu den mathematischen Basisfunktionen getroffen, welche ich in einem Kindergarten ausprobiert werden. Beim Studieren von verschiedenen Büchern zu diesem Thema stellte sich heraus, dass die Zählkompetenzen, der Mengenvergleich sowie das Teil-Ganzes-Verständnis sehr wichtig für den Erwerb des Zahlbegriffes sind. Die Förderung der pränumerischen Kompetenzen Klassifikation, Eins-zu-eins-Zuordnung und Seriation im Kindergarten ist sinnvoll, da abstraktes und logisches Denken durch sie gefördert werden. Sie sind aber keine Voraussetzung zum Zahlbegriffserwerb, sollten jedoch parallel zu den Zählkompetenzen gefördert werden. Für die Kindergartenpraxis bedeutet dies also, dass Kinder möglichst viel die Möglichkeit erhalten sollten sich spielerisch mit den oben genannten mathematischen Inhalten auseinander zu setzen

    Rituale im Schulkontext

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    Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert literaturbasiert die Vor- und Nachteile ausgewählter schulischer Rituale, wie diese kategorisiert werden können und was bei deren Durchführung beachtet werden muss. Zur Beantwortung der übergeordneten Fragestellung werden Teilfragestellungen in Form von Unterthemen zu Hilfe gezogen. In einem ersten Teil wird definiert, welche Merkmale Rituale aufweisen sollten. Um eine ganzheitlichere Betrachtung zu ermöglichen, werden unterschiedliche Einteilungsmöglichkeiten und Kategorisierungssysteme vorgestellt. Eine Analyse der Zweckdienlichkeit von Ritualen bildet den Abschluss des ersten Theorieteils. Im zweiten Theorieteil wird betrachtet, welche positiven und negativen Aspekte Rituale im Schulkontext haben können. Die durch die Analyse gewonnenen Erkenntnisse werden diskutiert und in einem Leitfaden für Lehrpersonen zusammengefasst. Im letzten Teil der Arbeit werden fünf Rituale aus der Schulpraxis anhand der erarbeiteten Theorie betrachtet und reflektiert. Erscheinungsform sowie Nutzen der Rituale werden bestimmt und anhand unterschiedlicher Kategorisierungssysteme eingeteilt. Die Arbeit schliesst mit der Beantwortung der Fragestellung, einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick.

    Humor im Schulalltag

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    Diese Bachelorarbeit will einen Einblick geben, wie wichtig die Humorfähigkeit der Lehrperson für die Lernenden aber auch für die Lehrperson selbst ist. Als Einstieg zum Thema wird zu Beginn des theoretischen Teils aufgezeigt, wie Humor definiert wird. Nachfolgend wird Humor auf der allgemeinen Ebene durchleuchtet und es werden verschiedene Perspektiven und Gesundheitsaspekte von Humor im Alltag aufgezeigt. Für die Bearbeitung der Fragestellung wird dann der direkte Bezug zum Schulalltag genommen und mit konkreten Forschungsbefunden, wissenschaftlicher und praxisorientierter Literatur belegt. Damit Lehrpersonen ein Einstiegshilfsmittel zur Thematisierung von Humor im Schulalltag haben, wurde im Rahmen dieser Bachelorarbeit ein Witzbuch erstellt. Diesbezüglich wird erläutert, wie bei der Erstellung des Produktes vorgegangen wurde und was die Herausforderungen für die Erstellung des Buches waren. Im Laufe der Bachelorarbeit wurde deutlich, dass sich die Humorfähigkeit trainieren lässt und dass der gezielte Einsatz von Humor in jeder Lebenslage einen grossen Gewinn darstellt

    Kinder mit AD(H)S im Regelunterricht

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    Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit und ohne Hyperaktivität stellt die Betroffenen selbst aber auch ihre Mitmenschen vor grosse Herausforderungen. Diese bestehen nicht nur in alltäglichen Situationen zu Hause, sondern auch in der Schule oder im Freundeskreis. Beiden Störungen gleich ist die Schwierigkeit, die Aufmerksamkeit zu steuern. Beim ADHS kommen die Hyperaktivität und Impulsivität dazu. Als Ursache dafür wird in der folgenden Arbeit eine Art Stoffwechselstörung im Gehirn beschrieben. Betroffene haben Probleme Reize zu filtern und so Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Zudem können unterschiedliche komorbide Störungen wie unter anderem Teilleistungsschwächen mit der Grunderkrankung einhergehen und so zusätzliche Herausforderungen darstellen. Die Ausgangsfrage der Arbeit, wie Betroffene optimal in den Regelunterricht eingebunden werden können, kann nicht übergeneralisierend beantwortet werden. Denn das ADS sowie das ADHS kann in unterschiedlichsten Formen und ebenso unterschiedlich stark ausgeprägt vorkommen. Die Literaturrecherche aber auch die Interviews mit Lehrpersonen sowie einer Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie haben zum Ergebnis geführt, dass im Umgang mit Betroffenen das Aufbringen von Verständnis zentral ist. Zudem hilft den Kindern mit ADS und ADHS das gemeinsame Erarbeiten von Techniken, mit deren Hilfe sie besser mit der Störung umgehen können. Lehrpersonen sollten sich genauer mit den Hintergründen der Störungen auseinandersetzen und ein Repertoire an verschiedenen Massnahmen wie Regeln, Ritualen aber auch Ideen zu Bewegungsausgleichen aufbauen. So kann jedes Kind bestmöglich gefördert und die Stärken der betroffenen Schüler und Schülerinnen hervorgehoben werden. Eine eindeutige Diagnose ist aufgrund der Komplexität der beiden Störungen schwierig. Dennoch können eine Abklärung und Diagnose manchen Betroffenen helfen, besser mit der Störung umzugehen, da sie somit den Grund für ihr auffälliges Verhalten kennen und weitere Schritte einleiten können

    Vergleich von zwei Methoden im Bereich des Gruppenmusizierens. Der lehrerangeleitete Unterricht und das selbstständige Erarbeiten eines Lernvideos

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    In der vorliegenden Arbeit vergleicht die Autorin zwei Methoden, die im Gruppenmusizieren mit dem Popsong «Feuerwerk» von Wincent Weiss angewendet werden. Es handelt sich dabei um die Methode der lehrerangeleiteten Unterrichtsform und um das selbstständige Erarbeiten anhand von Lernvideos, welche in einer Klasse erprobt werden. Nach einer ausführlichen Beschreibung eines handlungsorientierten Musikunterrichtes und den Einsatz von digitalen Medien, folgt das Analysieren beider Methoden, welche in einer Klasse an einem Morgen durchgeführt wurden. In diesem Zusammenhang werden im Anschluss beide Methoden anhand eines Kriterienrasters ausgewertet, sodass das musikalische Niveau beurteilt und die Vor- und Nachteile beider Methoden erschlossen werden können

    Sprachliche Manipulation in Kommunikationsprozessen mit Kindern

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    «Wenn du nicht mit mir spielst, dann sind wir keine Freunde mehr!» Sprachliche Manipulation kann sich in zahlreichen Interaktionsprozessen sowohl unter Erwachsenen und Kindern, Kindern und Erwachsenen als auch zwischen Kindern manifestieren. Da dieser Thematik nicht nur ein einziges Vorgehen zugrunde gelegt werden kann, befasst sich die vorliegende Bachelorarbeit mit der Frage, welche sprachlichen Manipulationstechniken in Kommunikationsprozessen, in welchen Kinder involviert sind, vorkommen können. Die Auseinandersetzung mit differenzierten und facettenreichen Beeinflussungstaktiken steht im Zentrum der Arbeit und umfasst verschiedene Teilthemen: Lügen und Halbwahrheiten, Druckausübung, lenkende Fragen, Sympathiegenerierung, Emotionen und Priming. Zusätzlich zur theoretischen Auseinandersetzung werden die Unterschiede, welche sich in Bezug auf die Personenkonstellationen und die damit einhergehenden Kontexte, Absichten und Sprachverhalten ergeben, durch praktische Beispiele beschrieben und so die in der Theorie dargelegten Techniken einem alltagsnahen Kontext zugeordnet. Es zeigte sich, dass sich jede der oben genannten Gruppen aller Manipulationstechniken bedienen kann, sich diese jedoch in deren kontextuellen Verwendung, deren Versprachlichung und deren Zielsetzung unterscheiden. Das vertiefte Wissen über diese Thematik soll dazu beitragen, einen differenzierteren Blick auf sprachliche Manipulation und deren Einfluss im Alltag sowie auch im schulischen Kontext im Umgang mit Kindern zu erhalten

    Schulangst. Schulangst im Schulalltag erkennen und begegnen

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    Das Gefühl Angst ist nahezu jedem Menschen bekannt. Dieses Gefühl von Angst wird als unangenehm erlebt und möchte vermieden werden. Angst dient also als Schutzmechanismus, um uns vor realen Gefahren zu schützen und unsere körperliche Unversehrtheit zu wahren. Menschen können aus verschiedenen Gründen Angst entwickeln, so auch im schulischen Bereich. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Schulangst. Immer mehr Schülerinnen und Schüler sind davon betroffen. Ursachen, Gründe für die Entstehung der Schulangst, Symptome und Folgen werden im ersten Teil der Arbeit beschrieben. Im zweiten Teil geht es um den Umgang mit einer Schulangst, da dieser Bereich besonders relevant für die Arbeit mit Kindern ist

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