Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Lehrmittel

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    Für den Fachbereich Textiles Gestalten gibt es kaum Literatur, die aufzeigt, wie der Textilunterricht digital unterstützt werden kann. Deswegen ist das Ziel dieser produktorientierten Arbeit die Beantwortung der Forschungsfrage: «Wie kann der Textilunterricht im 2. Zyklus mit digitalen Medien angemessen unterstützt werden, sodass das selbständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert wird?». Dazu bedient sich die vorliegende Arbeit der Methode der Literaturrecherche, wobei versucht wird die Thematik der digitalen Medien mit dem Textilen Gestalten zu verknüpfen. Nicht nur die Theorie, sondern auch das Produkt geben eine Antwort auf die Forschungsfrage. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass es unterschiedlichste Möglichkeiten gibt den Textilunterricht digital zu unterstützen und ein solches Unterrichtsvorhaben, welches das selbständige Arbeiten der Kinder fördert, zu konzipieren

    Das Lapbook im Blickwinkel zur Förderung überfachlicher Kompetenzen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit geht der Frage nach, ob durch die Arbeit mit Lapbooks in der Primarschulstufe überfachliche Kompetenzen gefördert werden können. Ein Lapbook ist eine Präsentationsform, mit der in einer einfachen Mappe Lernergebnisse auf kreative Weise festgehalten werden und zum Entdecken einladen. Auf einer praktischen Erprobung und auf Literaturrecherche basierend, wurde eine Ideensammlung zur Förderung überfachlicher Kompetenzen mit Lapbooks erstellt. Die Arbeit behandelt Erkenntnisse zu den Lerntheorien des Konstruktivismus und des Kognitivismus. Ausserdem wird dem Einfluss von Lernmotivation und der Förderung von Lerntypen nachgegangen. Dabei wird festgestellt, dass der Einbezug verschiedener Wahrnehmungskanäle dem Lernen dient. Es konnte jedoch kein eindeutiger Beleg gefunden werden, dass die Zuordnung zu einem bestimmten Lerntyp sinnvoll ist. Von der Nutzung verschiedener Wahrnehmungskanäle und deren Vernetzung profitiert auch das Gehirn. Im Gehirn läuft alles zusammen, was mit Lernen zu tun hat. Zudem können Denkvorgänge im Gehirn unterstützt werden, indem intensiv geübt wird. Da überfachlichen Kompetenzen durch die sich wandelnden Anforderungen in der heutigen Arbeitswelt eine immer grössere Bedeutung zukommt, wurde untersucht, ob das Lapbook zur Förderung dieser Kompetenzen geeignet ist. Das Lapbook kann in unterschiedlichen Situationen genutzt werden, weshalb bestätigt werden konnte, dass das Lapbook zur Förderung überfachlicher Kompetenzen eingesetzt werden kann

    Der kleine Kindergartenbegleiter. Mit Ritualen strukturiert durch den Kindergartenalltag

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    Mit der Fragestellung «Welche Rituale sind im Kindergarten zentral und was für eine Bedeutung steckt dahinter?» hat diese Bachelorarbeit zum Ziel, eine Sammlung von Ritualen in verschiedenen Bereichen des Kindergartenalltags zusammenzustellen. Diese soll als Strukturierung und Anregung für den Einsatz im Kindergarten dienen. Durch Befragung von Lehrpersonen und theoriegestütztem Wissen wurde die Bedeutung von Ritualen und deren Entwicklung hinterfragt. Es wurden dazu zwei Kindergartenlehrpersonen und eine Primarlehrperson interviewt. Die Wichtigkeit solcher Rituale kam bei allen Befragten klar zum Ausdruck und gab einen Einblick in die Vielfältigkeit von Ritualen. Die Umsetzung, die Formen, die Ziele, die Wirkung und auch die Weiterentwicklung werden als sehr zentrale Aspekte thematisiert, welche sich bei jeder Lehrperson stark unterscheiden. Im Kindergarten sind Rituale wesentlich, welche den Kindern Halt, Struktur und Orientierung geben und Freude bereiten. Kinder sollen positive Emotionen mit Ritualisierungen in Verbindung bringen. Mit Wiederholungen und Wiederkehrendem nehmen sie diese in ihre Lebenswelt auf. Dazu geben Rituale die nötige Struktur im Tagesablauf, stärken die Gemeinschaft, fördern Verständnis und Toleranz gegenüber verschiedenen Kulturen, stärken das Kind selbst und greifen Themen des Alltags auf

    "Choose Your Own Adventure." Buch für Kinder im Mittelstufen-Alter (9-12 Jahre)

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    In dieser Bachelorarbeit wird folgende Fragestellung analysiert: Welche Voraussetzungen können unterstützend sein, dass bei einem «Choose Your Own Adventure»-Buch die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder länger und die Konzentration grösser ist als bei anderen Büchern? Um diese Fragestellung zu beantworten, werden als methodische Instrumente eine Literaturrecherche über die Konzentration und Aufmerksamkeitsspanne bei Kindern im Mittelstufenalter und den Aufbau eines Buches, ein Interview mit dem Kinderbuchautor Fabian Lenk und eine quantitative Umfrage bei Mittelstufenkindern im Kanton St.Gallen, in Bezug auf ihr Interesse in der Literatur, durchgeführt. Letzteres unterstützt das Schreiben besonders in Sachen Themenwahl. Diese Methoden werden vor der Produktherstellung ausgeführt. Um die Fragestellung zu beantworten, ist auf folgende Punkte zu achten: Die Aufmerksamkeitsspanne, die beim Lesen benötigt wird, sollte die durchschnittliche Konzentrationsdauer nicht überschreiten. Das Projekt soll kurze, vielfältige und spannende Handlungsstränge schaffen und zu einem Buchgenre gehören, das Mädchen und Knaben interessiert. Bei den «Choose Your Own Aventure»-Entscheidungen sollen Cliffhanger eingebaut sein, starke Figuren geschaffen und ein ansprechendes Buchcover mit einem Interesseweckenden Klappentext gestalten werden

    Wie soll in der Unterstufe eine strukturierte Klassenführung aussehen, um ein lernfreundliches Klassenklima zu erhalten?

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    Diese Arbeit setzt sich mit den Methoden und Modellen der strukturierten Klassenführung auseinander, damit ein lernfreundliches Klassenklima entsteht. Es werden angehenden sowie erfahrenen Lehrpersonen Möglichkeiten aufgezeigt, welche Verfahren sie anwenden können. Aus verschiedenen Forschungen haben sich die wichtigsten Aspekte ergeben. Weinert und Helmke befassen sich mit der Unterrichtsqualität. Dafür haben sie zehn wichtige Merkmale zusammengestellt, die für eine strukturierte Klassenführung erforderlich sind. Die Regelsysteme im Unterricht thematisieren das Autorenpaar Ophardt und Thiel. Sie unterscheiden zwischen Verhaltensund Verfahrensregeln, die optimal in der Schulklasse eingeführt werden müssen, damit sie von den Schülerinnen und Schülern befolgt werden. Dafür werden drei verschiedene Varianten vorgestellt. Es wird ein Modell aufgezeigt, welches bei Regelverstössen eingesetzt werden kann. Jedoch braucht es eine strukturierende Unterrichtsgestaltung, damit Regelverstösse nicht aufkommen. Diese basiert auf den Forschungen von Kiel, Frey und Weiss. Es wird das AVIVA-Modell von Städeli (2010) aufgezeigt. Dieses stellt hauptsächlich das Wissen der Kinder in den Mittelpunkt und dient der Lehrperson für einen erfolgreichen Unterrichtsablauf. Die Lernumgebung der Kinder soll eingerichtet sein, sodass das reibungslose Lernen ermöglicht wird. Es werden Unterrichtsstrategien aufgezeigt, wie eine Lehrperson handeln kann, um Unterrichtsstörungen zu vermeiden. Zudem wird die Funktion der Bewegung, sowie Methoden für den Einsatz der Bewegungspausen im Unterricht vorgestellt. Mit dem abschliessenden Aspekt von Mayr werden die Beziehungsaspekte im Schulzimmer aufgezeigt. Damit ist der Aufbau einer guten Beziehung, die Kommunikation und die Empathie und Präsenz der Lehrperson verbunden

    Auswirkungen von regelmässig bewegtem Gehirntraining auf die Konzentration von Erstklasskindern

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    Diese Arbeit untersucht, wie sich ein achtwöchiges bewegtes Gehirntraining auf die Konzentration von Erstklasskindern auswirkt. Zuerst wird mithilfe von Literaturrecherche und anderen Forschungsergebnissen erörtert, welche Auswirkungen möglich sind. Auch wird beschrieben, weshalb Bewegung und geistige Aktivierung die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen kann. Die Erkenntnisse wurden von der Autorin mit einem Experiment überprüft. Dazu wurde mit Erstklasskindern wöchentlich während des Unterrichts ein zehnminütiges Gehirntraining mit Bewegung durchgeführt. Die Kinder sollten dabei geistig gefordert sein und sich währenddessen intensiv bewegen. Um ihre Konzentration vor dem Training zu messen, wurde der standardisierter Konzentrationstest «Kaseler-Konzentrations-Aufgaben für 3- bis 8-Jährige» durchgeführt. Eine weitere erste Klasse absolvierte den Konzentrationstest ohne Training als Kontrollgruppe. Die Ergebnisse vom Test vor dem Trainingszeitraum wurden dann mit den Testresultaten nach dem mehrwöchigen Training verglichen. Anschliessend wurde überprüft, ob die Klasse, die ein Training absolviert hat, beim Konzentrationstest eine stärkere Verbesserung erzielt hat als die Klasse ohne Training. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Erstklasskinder, die über mehrere Wochen ein bewegtes Gehirntraining absolviert hatten, stark verbesserten. Allerdings ist die Verbesserung nur tendenziell höher als die der Kontrollgruppe und nicht signifikant. Somit ist nicht klar, ob die Steigerung der Konzentration aufgrund des Trainings entstanden ist

    Angst bei DaZ- und Flüchtlingskindern

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    Die heutigen Schulklassen sind sehr heterogen zusammengestellt. Auch Flüchtlingskinder und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sind in den Klassen vertreten. Teilweise haben diese etwas Schlimmes erlebt oder sie haben unter anderem Angst vor dem Versagen. Sie werden von mehreren Ängsten begleitet, deshalb ist es wichtig, dass man als Lehrperson weiss, wie man mit Kindern umgeht, welche Angst haben oder unter einem Trauma leiden. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema «Angst bei DaZ- und Flüchtlingskindern». Sie basiert auf verschiedenen Theorien und Literaturen der Angstforschung. Eine wichtige Quelle war das «Handbuch für PädagogInnen», welches das Thema Flucht und Trauma im Schulumfeld diskutiert. Die stufengerechte Vermittlung des Themas will die Schreibende anhand ihres Produktes, dem Bilderbuch «Auch Ängste haben Angst», ermöglichen. Für eine zusätzliche Unterstützung für den Gebrauch im Unterricht hat die Schreibende im Anhang zwei Unterrichtsplanungen verfasst. Weiter befinden sich auf den letzten beiden Doppelseiten des Bilderbuches eine Anleitung zum Herstellen der Führungsfigur und eine Bastelanleitung für Pomponspinnen. Die Schreibende möchte den Lehrpersonen vom Kindergarten bis zur 2. Klasse ein Instrument anbieten, mit dem die Themen «Angst» und «Flucht» behandelt werden können

    Depressive Erkrankungen im Kindergarten-, Schul- und Jugendalter: Eine erste Übersicht

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit depressiven Erkrankungen im Kindergarten-, Schul- und Jugendalter. Im Zentrum stehen Antworten auf die Frage nach z.B. Klassifikationen, Definitionen, Auslöser und Erklärungsmodellen einer depressiven Erkrankung, um daraus mögliche Unterstützungsmassnahmen für Kindergarten-, Schulkinder und Jugendliche mit einer depressiven Erkrankung abzuleiten. Damit verbunden werden die zwei psychiatrischen Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV aufgenommen und miteinander verglichen. Verschiedene Zugangsweisen und Hauptgruppen einer depressiven Erkrankung werden erklärt. Dazu gehört auch die Erläuterung bezüglich Schweregrad und Dauer einer depressiven Erkrankung. Zusätzlich werden geschlechtsspezifische Unterschiede depressiver Kindergarten-, Schulkinder und Jugendlichen dargestellt. Im Anschluss daran werden auslösende Faktoren sowie ausgewählte unterschiedliche, psychologische Erklärungsmodelle einer depressiven Erkrankung vorgestellt. Um eine depressive Erkrankung bei Kindergarten-, Schulkindern und Jugendlichen zu erkennen, werden charakteristische Symptome ebenfalls zusammengefasst. Es folgen Überlegungen zu einer störungsspezifischen Diagnostik und die Darstellung von ausgewählten selektiven oder universellen Programmen zur Prävention von depressiven Erkrankungen. Zwei Haupterkenntnisse der Arbeit liegen darin, dass eine depressive Erkrankung im Kindergarten-, Schul- und Jugendalter entweder als eigenständige Diagnose, Teil einer übergeordneten, anderen psychischen Erkrankung, Auslöser einer anderen psychischen Erkrankung oder Folge einer anderen psychischen Erkrankung gesehen werden kann. Andererseits wird aus Sicht einer Lehrperson klar, dass die Unterstützung eines Kindergarten-, Schulkindes oder Jugendlichen nur im Sinne des Erkennens der depressiven Erkrankung und der Überweisung an eine Fachstelle von Bedeutung ist

    Die Mimik als besonders ausdrucksstarker Teil der Körpersprache, analysiert anhand des Begriffs «Mimikresonanz»

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    Für Lehrpersonen ist es im Unterrichtsalltag sinnvoll, ebenfalls auf nonverbale Signale ihrer Schülerinnen und Schüler zu achten, wenn es darum geht, deren momentane Gefühlslage besser zu verstehen (Miller, 2011, S. 103-104). In dieser Arbeit wird auf die Mimik als nonverbales Kommunikationssystem eingegangen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie mimische Signale für die Wahrnehmung von und den Umgang mit den Gefühlen der Mitmenschen genutzt werden können. Das Themengebiet «Mimik» wird im ersten Teil theoretisch unter die Lupe genommen. Es wird auf die Verbindung zwischen Mimik und Emotionen eingegangen. Dazu wird ein mimisches Phänomen vorgestellt und dessen Zusammenhang mit Empathie erklärt (Eilert, 2013, S. 33-34). Signifikante Forschungsergebnisse zur Frage, ob Mimik angeboren sei, werden aufgezeigt (Ekman, 2007, S. 3-15). Aufbauend auf den Forschungsergebnissen werden sieben Basisemotionen und deren mimische Ausdrucksweise im Gesicht vorgestellt (Ekman, 2007, S. 82). In einem zweiten Theorieteil geht es um das Mimikresonanz-Konzept als Möglichkeit, durch mimische Signale Gefühle von anderen wahrzunehmen und dies für den achtsamen Umgang mit Mitmenschen zu nutzen. Es besteht aus drei Bereichen: Im Mimikscouting werden mimische Signale beobachtet. Der Mimikcode setzt sich aus der Interpretation der beobachteten Signale zusammen. Im Resonanztraining wird der angemessene Umgang mit Emotionssignalen im Dialog vorgestellt (Eilert, 2013, S. 20-21). Zwei Bereiche aus dem Konzept, Mimikscouting und -code, werden in einem praktischen Beispiel anhand ausgewählter Basisemotionen von der Autorin vertieft. Drei Personen werden dafür gefilmt. Die Autorin übt die beiden Bereiche mithilfe der mimischen Signale aus den Aufnahmen. Zusätzlich filmt sich die Autorin beim Ansehen der Videos, um ihre eigene mimische Reaktion auf die Gefühlsausdrücke der Personen sichtbar zu machen

    Unterrichtsqualität nach Andreas Helmke - eine Fallstudie

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    Die Frage nach dem guten Unterricht ist im schulischen Kontext ein allgegenwärtig diskutiertes Thema, das sowohl bei Experten als auch Laien zu hitzigen Debatten führen kann. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, auf der Grundlage von Andreas Helmkes zehn Merkmalen guten Unterrichts guten Unterricht hinreichend zu beschreiben und umzusetzen. Dazu wurde eine Unterrichtssequenz einer Primarschulklasse in der Stadt St. Gallen anhand einer qualitativen Beobachtung untersucht und analysiert. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Unterrichtssequenz nur lückenhaft und sehr vage beschrieben werden kann und dass es den guten Unterricht nie geben wird. Dies zeigt, dass Merkmalskataloge nicht einen wirksamen Unterricht garantieren können. Die Bachelorarbeit ist sowohl für zukünftige Lehrpersonen als auch für Lehrpersonen mit jahrelanger Berufserfahrung interessant. Die Arbeit bietet auch Laien einen Einblick in die Thematik des guten Unterrichts

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