Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Koedukativer Sportunterricht aus Sicht von Sportlehrkräften. Eine qualitative Studie zur Beurteilung des koedukativen Sportunterrichtes durch Lehrkräfte von Oberstufenschulen
Schweizer Volksschulen unterliegen keinen verbindlichen Vorgaben zur Unterrichtsform im Schulsport. Daher lässt sich beobachten, dass Mädchen und Knaben von Oberstufenschulen im Sportunterricht weder einheitlich koedukativ noch einheitlich monoedukativ unterrichtet werden. Seit der Einführung des koedukativen Sportunterrichtes in den letzten Jahrzehnten, also dem gemeinsamen Sportreiben von Schülerinnen und Schülern in der Schule, wird die Thematik in den Sportwissenschaften rege diskutiert, jedoch mit unterschiedlichen und teilweise gar gegensätzlichen Erkenntnissen. Die Koexistenz der beiden Unterrichtsformen eröffnet das Feld für den wissenschaftlichen Diskurs mit dem Ziel, Vor- und Nachteile sowie Handlungsanweisungen der einzelnen Modelle zu begründen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Beurteilung des koedukativen Sportunterrichtes durch Sportlehrkräfte von Ostschweizer Oberstufenschulen. Neben den Lernenden sind sie als einzige direkt in das Unterrichtsgeschehen involviert. Nachdem im theoretischen Teil der Arbeit wichtige Begriffe und die Diskussion um die Koedukation dargestellt werden, erfolgt im zweiten Teil die empirische Untersuchung und deren Ergebnisse. Zur Beantwortung der Leitfrage wurden halbstandardisierte Einzelinterviews mit sechs Sportlehrkräften aus der Ostschweiz durchgeführt. Die Befragten verfügen alle über koedukative Unterrichtserfahrung und teilten in den Gesprächen ihre Beobachtungen und Einschätzungen. Mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse wurden die Angaben der Befragten strukturiert ausgewertet und anschliessend mithilfe der theoretischen Erkenntnisse untersucht und bewertet. Obwohl die überwiegende Mehrheit der befragten Lehrkräfte den koedukativen Unterrichtsformen im Sport kritisch gegenübersteht, erkennen sie die Geschlechterunterschiede als Chance zur Sensibilisierung und als Möglichkeit, um voneinander zu lernen. Darüber hinaus können die Geschlechtergrenzen überwunden werden. Für leistungsstarke Mädchen bietet der koedukative Sportunterricht ein Umfeld, in dem sie ihre Kompetenzen unter Beweis stellen können. Ihre Kritik bringen die Lehrkräfte im Bereich der (Ball-)Sportspiele sowie dem Darstellen und Tanzen an. Leistungs- und Interessensunterschiede hindern die Schülerinnen und Schüler daran, ihr Potenzial in diesen Bereichen vollständig auszuschöpfen. Die Mädchen werden bei den (Ball-)Sportspielen als zurückhaltender wahrgenommen, während die Knaben ihr Desinteresse an rhythmisierenden Bewegungsformen durch Albernheit oder abwertende Kommentare äussern. Die befragten Lehrkräfte befürworten die Koedukation zwar überwiegend, jedoch nur unter der Bedingung einer phasenweisen Trennung oder der ausschliesslichen Durchführung in gewissen Altersstufen. Aus dieser Untersuchung geht heraus, dass Koedukation im Sportunterricht nicht als per se gut oder schlecht betrachtet werden kann. Vielmehr muss in der Praxis die Sinnhaftigkeit des geschlechtergemischten Unterrichtes für die unterschiedlichen Sportbereiche einzeln eingeschätzt werden. Von grossem Interesse für weiterführende Studien wäre die Frage nach einer erfolgreichen Überwindung der im koedukativen Sportunterricht auftretenden Grenzen
Subjektives Erleben von belastenden und entlastenden Faktoren von Frauen in ihren Rollen als Lehrperson und Mutter
Das Thema "Belastung im Lehrberuf" ist Gegenstand zahlreicher Studien. Gründe für eine hohe Belastung können die Vor- und Nachbereitungen der Lektionen, schwieriges Verhalten der Schülerinnen und Schüler oder Zeitdruck sein. Die aktuelle Forschung weist darauf hin, dass Lehrerinnen am häufigsten die Familien- und Hausarbeit als Grund für eine Stellenreduktion angeben. Mit dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern Frauen in ihren Rollen als Lehrperson und Mutter subjektive Belastungen und Entlastungen erleben. Für die Beantwortung der Fragestellung wurden acht teilstrukturierte Interviews mit Frauen, die als Lehrerin arbeiten sowie eigene Kinder haben, durchgeführt. Die gewonnenen Daten aus den Interviews wurden transkribiert und mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen aufgrund der Bereiche Familie und Beruf hohen zeitlichen Druck erleben. Sie sind hin und hergerissen zwischen den Anforderungen der Familie und den Anforderungen des Berufs. Des Weiteren zeigt sich, dass das Alter sowie die Anzahl der Kinder auf das Belastungserleben der Frau Einfluss haben können. Wenn das jüngste Kind die obligatorische Schulzeit absolviert hat und selbstständig unterwegs ist, kann sich der Zeitaufwand für die Familienarbeit reduzieren und die Frau hat mehr Zeit für ihre Arbeit sowie ihre eigenen Bedürfnisse. Diese Arbeit gibt einen ersten Einblick in das Belastungserleben der Frau in ihren Rollen als Lehrperson und Mutter. Weitere relevante Faktoren müssen noch vertieft untersucht werden
Erfolgsaspekte für eine gesunde Berufskarriere als Oberstufenlehrperson
Untersuchungen zeigen, dass es sich beim Lehrerinnen- und Lehrerberuf im Hinblick auf die berufliche Belastung um einen besonders anspruchsvollen Beruf handelt und Lehrpersonen, verglichen mit anderen Berufsleuten, öfter unter Beanspruchung leiden. Für einen qualitativ hochwertigen Unterricht sind gesunde Lehrpersonen aber von fundamentaler Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist es, Erfolgsaspekte zu eruieren, die zu einer gesunden Berufskarriere als Oberstufenlehrperson geführt haben. Weiter wird untersucht, mit welchem Verhalten und Erleben beruflichen Belastungssituationen aus gesundheitsperspektivischer Sicht erfolgreich entgegengetreten werden soll. Da der Fokus in bisher durchgeführten Untersuchungen vielfach auf den Persönlichkeitsmerkmalen der Probandinnen und Probanden lag, geht es in dieser Arbeit primär um subjektive Sichtweisen von erfahrenen und gesund gebliebenen Lehrpersonen. Mit solchen wurden narrative, halbstandardisierte Interviews durchgeführt. Die Interviews wurden im Anschluss transkribiert und mittels der qualitativen Inhaltsanalyse analysiert. Ausgewertet wurden diese anhand einer kategorienbasierten Auswertung entlang der gebildeten Hauptkategorien. Die Ergebnisse zeigen, dass die Faktoren, welche zu einer gesunden Berufskarriere geführt haben, vielfältig sind. Sie reichen von der persönlichen Arbeitszeiteinteilung, einer intelligenten Unterrichtsvorbereitung, den Schülerinnen und Schülern, den Rahmenbedingungen bis hin zum privaten Umfeld. Einzelne dieser Faktoren lassen sich bewusst gestalten und sind beeinflussbar. Daraus wird deutlich, dass Lehrpersonen durchaus auch eigens dazu beitragen können, dass sie gesund bleiben. Andere Faktoren lassen sich hingegen nur schwer beeinflussen. Weiter wurde deutlich, dass die interviewten, gesund gebliebenen Lehrpersonen in Belastungssituationen eher auf problemorientierte Copingstrategien setzen und weniger auf emotionsorientierte Strategien
Thematisierung von Rassismus im Musikunterricht auf der Oberstufe
Rassismus ist auch heute noch ein Thema, welches in fast allen Bereichen des Lebens auftreten kann. Im schulischen Umfeld werden Jugendliche auf verschiedene Weisen immer wieder mit Heterogenität und Verschiedenheit konfrontiert. Aus der Theorie geht jedoch hervor, dass die Schule nicht nur als Ort der Diskriminierung, sondern auch als Chance im Kampf gegen Rassismus wahrgenommen wird. Im Lehrplan 21 ist in den überfachlichen Kompetenzen festgehalten, dass Lernende fächerunabhängig Heterogenität und Vielfalt als Chance erfahren sollen und so die Akzeptanz untereinander gefördert werden soll. Diese überfachlichen Kompetenzen sind auch Teil des Curriculums im Fachbereich Musik. Der Musikunterricht bietet mit seinen vielfältigen Kompetenzbereichen zahlreiche Möglichkeiten, das Thema Rassismus auch im Musikunterricht aufzugreifen. Jedoch ist das Thema in den Kompetenzen des Lehrplans nicht fest verankert und die Thematisierung hängt somit stark von den Haltungen und Einstellungen der Musiklehrpersonen gegenüber diesem Thema ab. Im Rahmen einer qualitativen Erhebung mit acht problemzentrieten, teilstrukturierten Interviews mit Musiklehrpersonen der Oberstufe wurde festgestellt, dass das Thema Rassismus durchaus von Musiklehrpersonen im Unterricht aufgegriffen wird. Die subjektiven Konzepte und die Strategien bei der Umsetzung variieren jedoch sehr stark zwischen den einzelnen Musiklehrpersonen. Dies deckt sich auch mit den befunden aus der Theorie, die keine einheitliche Vorgehensweise im Umgang mit rassistischen Ideologien in diesem Kontext aufzeigen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die befragten Lehrpersonen das Thema ausschliesslich als Unterthema in den Unterricht eingliedern und es vor allem im Bereich der Musikgeschichte in den Unterricht eingebaut wird. Die Ziele, welche die Lehrpersonen bei der Thematisierung verfolgen, sind vielfältig und reichen von Sensibilisierung über Meinungsbildung bis hin zum Perspektivenwechsel. Diskussionen mit den Jugendlichen zu diesem Themenbereich werden ebenfalls von vielen der befragten Lehrpersonen als wertvoll und wichtig erachtet. Neben der geplanten Thematisierung im Unterricht wurden die Musiklehrpersonen auch zum Umgang mit Situationen im Unterricht befragt, in denen Lernende rassistische Inhalte mitbringen. Die Ergebnisse zeigen, dass allgemein diskriminierende Inhalte weit häufiger im Unterricht auftauchen als speziell rassistische Inhalte. Generell lässt sich feststellen, dass die Art der Schülerorientierung einer Lehrperson in ihrem Unterricht ebenfalls in Zusammenhang mit den Inhalten, die Lernende mit in den Unterricht bringen, steht. Denn je weniger Freiheiten man den Lernenden lässt, desto weniger Möglichkeiten bietet man den Lernenden, ihre eigenen Interessen und Denkweisen einzubringen. Die Strategien im Umgang mit diesen Inhalten sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Die Mehrheit der Lehrpersonen befürwortet ein Aufgreifen dieser Inhalte im Unterricht. Wie dies genau geschieht, ist jedoch von Lehrperson zu Lehrperson unterschiedlich. Die Untersuchung bietet einen Einblick in die Thematisierung von Rassismus im Musikunterricht auf der Oberstufe. Jedoch zeigt die Untersuchung auch, dass das Thema Rassismus im Musikunterricht noch lange nicht von allen Lehrpersonen aufgegriffen wird und viele Lehrpersonen doch grossen Respekt vor diesem gesellschaftlich heiklen Thema haben
Entwicklung videobasierter Aufgaben zur Erhebung mündlicher, berufsspezifischer Fremdsprachenkompetenzen von Lehrpersonen auf der Sekundarstufe I
In der Schweiz werden bisher vor allem allgemeine internationale Sprachprüfungen zur Überprüfung der Zielsprachenkompetenz von Fremdsprachenlehrpersonen verwendet. Aufgrund dieser allgemeinen Ausrichtung werden demnach viele sprachlich-kommunikative Kernkompetenzen der Lehrtätigkeit kaum geprüft. Von verschiedenen Seiten werden deshalb berufsspezifische Überprüfungsformen empfohlen und gefordert. Die Masterarbeit soll einen Beitrag zur Förderung und Messung von berufsspezifischen Fremdsprachenkompetenzen in der Lehrpersonenaus- und Weiterbildung leisten, indem videobasierte Aufgaben zur Erhebung von mündlichen berufsspezifischen Fremdsprachenkompetenzen (Englisch, Französisch) entwickelt werden. Die Masterarbeit wurde in Form eines wissenschaftlichen Entwicklungsprozesses mit rekursiver Sequenzierung erarbeitet. Neben dem Endprodukt der videobasierten Sprachaufgaben mit möglichst hoher Qualität, stand der Prozess im Vordergrund. Basierend auf der Theorie, dem aktuellen Forschungsstand und einer Bedarfsanalyse wurden Aufgaben entwickelt, welche in mehreren Schritten mithilfe von prozessorientierten empirischen Erhebungen (Befragungen, Cognitive Laboratory) und einer Pilotierung geprüft wurden. Die gesammelten Daten wurden herangezogen, um die Authentizität und Anwendbarkeit der Aufgaben zu überprüfen und diese wenn nötig zu überarbeiten
Leben, Sterben, Tod und Jenseits im Auge des tibetischen Buddhismus und der römisch-katholischen Kirche. Ein Vergleich der Ansichten und Denkweisen des tibetischen Buddhismus und der römisch-katholischen Kirche
Die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Tod und was danach kommt, ist in der westlichen Gesellschaft eher ein Tabuthema, obwohl es das Gewissenhafteste im Leben ist. Das Wissen um die Unausweichlichkeit des Todes fordert eine Stellungnahme, wie man sich das ?Danach? vorstellt. Antwortmöglichkeiten liefern die Religionen. Der Tod wird durch die verschiedenen Kulturen und Religionen hinweg auf unterschiedliche Weisen gedeutet. In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der Analyse einer zyklischen Erfahrungsreligion und dem Vergleich mit einer linearen Glaubensreligion. Es werden dabei die Ansichten und Denkweisen des tibetischen Buddhismus in Bezug auf Leben, Sterben und Tod und mit der Lehre der römisch-katholischen Kirche verglichen. Die Ähnlichkeiten und Unterschiede werden aus den Werken das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben vom Lama Sogyal Rinpoche und Eschatologie ? Tod und ewiges Leben von Papst Benedikt XVI durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring untersucht. Die herausgefilterten Kernaussagen beider Bücher werden durch diese Methodik in Oberkategorien eingeteilt. Auf deren Basis werden in einer Analyse und Interpretation die Ansichten und Denkstrukturen der jeweiligen Religionsströmungen aufgezeigt und erläutert. Abschliessend werden mögliche Vergleichsansätze herausgearbeitet und Vergleichskategorien erstellt. Anhand dieser Kategorien wird analysiert, welche Ansichten und Denkweisen inwiefern in beiden Religionen vertreten sind und wo sie sich klar unterscheiden. Die Analyse kann nachweisen, dass sich eine zyklischen Erfahrungsreligion, wie sie der tibetische Buddhismus ist, gegenüber einer linearen Glaubensreligion stark unterscheidet. Es zeigt sich, dass die Belehrungen aus tibetisch buddhistischer Sicht viel stärker in die Tiefe gehen, wie jene der Katholischen Kirche. Auch wenn die Unterschiede klar überwiegen, ist ersichtlich, dass es dennoch einige Aspekte des tibetischen Buddhismus gibt, die sich in der römisch-katholischen Kirche wiederfinden lassen. Diese Verbindungspunkte der beiden Religionen erstrecken sich durch das gesamte Spektrum der Kategorie und sind in unterschiedlichen Tiefen anzutreffen. Die detaillierte Analyse der einzelnen Religionen, sowie deren Gegenüberstellung, ermöglicht ein vertieftes Verständnis der jeweiligen Ansichten und Denkweisen über das Leben, Sterben, Tod und die Jenseitsvorstellungen
Umwelteinstellungen und -verhalten der Studierenden aus dem ersten und letzten Studienjahr der Pädagogischen Hochschule St.Gallen im Konsumbereiche Mode. Zwischen Bewusstsein und Handeln
Regenrekorde in der Schweiz, Waldbrände und Hitzewellen in Italien und Griechenland. Der Sommer 2021 wird mit seinen Wetterextremen vielen in Erinnerung bleiben. Noch sind saubere Luft und klares Wasser in der Schweiz selbstverständlich. In vielen anderen Ländern ist dies nicht mehr der Fall. Der Klimawandel, das Artensterben, Umweltverschmutzungen und Bodenverluste durch Überbauungen sind so aktuell wie nie zuvor. Die Ursache für diese besorgniserregende Entwicklung ist einzig unser respektloses Verhalten gegenüber der Umwelt. In gewissen Konsumbereichen zeigen sich bereits grosse Fortschritte bei der Findung von umweltfreundlichen Lösungen oder Alternativen. So steigt beispielsweise in der Schweiz im Jahr 2020 die Zahl der neuzugelassenen Elektroautos im Vergleich zum Vorjahr um 49,8 %. Auch die Zahl der GA-Besitzer steigt jedes Jahr um circa 10?000 Personen. Sowohl die Verfügbarkeit als auch die Bereitschaft, von der Seite der Konsumenten, unterscheidet sich in den verschiedenen Konsumbereichen. Eher selten liegt der Fokus in Studien auf die Bekleidungs- und Textilindustrie. Dies, obwohl die Branche mit jährlich 1,7 Milliarden Tonnen CO2 einen signifikanten Beitrag zu den Treibhausgasemissionen beiträgt. Hoher Wasserverbrauch, Wasserverschmutzung und 2,1 Milliarden Tonnen Abfälle sind einige Probleme, welche die Textilindustrie verursacht. Die Textilbranche unternimmt bereits zahlreiche Versuche, um zum Wohl der Umwelt beizutragen. Wir müssen Verantwortung übernehmen, indem wir unsere Einstellungen ändern und unser Verhalten umweltfreundlicher gestalten. Mit dem Schweizer Umweltpanel der ETH werden über mehrere Jahre Tausend zufällig ausgewählte Personen zu Umwelteinstellungen und -verhalten befragt. Über die Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen existieren zu diesem Zeitpunkt keine Daten. Als zukünftige Lehrperson wird man bei der Umsetzung des Lehrplans 21 von der Leitidee ?Bildung für Nachhaltige Entwicklung? begleitet. Auch im Hinblick auf die zukünftige Vorbildfunktion, in einem Beruf welcher mitverantwortlich ist für die nächste Generation an Jugendlichen, sind die Umwelteinstellungen und das -verhalten der Studierenden an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen keine zu vernachlässigende Thematik. Diese Masterarbeit befragt die Studierenden aus dem 2. und 8. Semester der Pädagogischen Hoch- schule St.Gallen zu ihren Umwelteinstellungen und ihrem Verhalten im Konsumbereich Mode. Die Studierenden werden nach der quantitativen Datenauswertung anhand ihrer erreichten Scores einem von vier Umwelttypen zugeordnet. Die Durchführung von t-Tests ermöglicht, Zusammenhänge zwischen soziodemographischen Merkmalen und den Umwelteinstellungen zu prüfen. Umweltfreundliche Einstellungen führen nicht immer zu einem umweltfreundlichen Verhalten, weshalb, zeigen vier mit Studierenden durchgeführten Einzelinterviews
Schriftliche Arbeit
Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen in Rorschach stehen Praktika regelmässig an der Tagesordnung. Dabei begegnet man immer wieder zahlreichen Kindergartenkindern mit unterschiedlichen Entwicklungsständen in der Sprache und der Bewegung. Diese Tatsache weckte somit das Interesse für den Themenbereich Sprach- und Bewegungsförderung bei Kindergartenkindern und schlussendlich zum Thema dieser Bachelorarbeit.
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Erarbeitung eines Lehrkonzeptes zum Thema «Kombinierte alltagsintegrierte Sprach- und Bewegungsförderung im Kindergarten». Das Ziel der Arbeit besteht darin, bestehende Konzepte der Sprach- und Bewegungsförde-rung in einem Gesamtkonzept für die Lehre zu kombinieren. Das Lehrkonzept «sprechend beweget – bewegt gesprochen» soll zukünftige sowie bereits ausgebildete Kindergartenlehrpersonen unterstützen, die Komponente Sprache mit Sprachstrategien und Bewegung im Kindergartenalltag kombiniert anzuwenden und somit die Kinder in beiden Bereichen gleichzeitig zu fördern. Ausserdem betont diese Arbeit die Wichtigkeit von Sprache und Bewegung in der Entwicklung des Kindes.
Dieses Lehrkonzept wurde anhand aktueller Literatur zum Thema Sprach- und Bewegungsförderung zusammengestellt und exemplarisch in ein bereits bestehendes Curriculum integriert
Schriftliche Arbeit
Während den absolvierten Praktika in allen verschiedenen Stufen der Primarschule, merkte die Autorin dieser Bachelorarbeit, dass die Schülerinnen und Schüler zwischen dem konzentrierten Arbeiten einige Bewegungspausen benötigten, weil sie ansonsten sehr unruhig wurden und sich nicht mehr wirklich konzentrieren konnten. Sie führte diese Pausen durch und bemerkte eine positive Veränderung in den verschiedenen Klassen. Die Kinder waren nach den durchgeführten Bewegungspausen motivierter und konnten sich wieder besser auf den schulischen Inhalt konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit darauf richten.
Die vorliegende Arbeit zeigt auf, ob Bewegungspausen im Unterricht wirklich etwas bewirken und den Lernerfolg beeinflussen, oder ob diese einfach einen Spass-Faktor im Unterricht darstellen.
Die Ergebnisse, welche die Verfasserin dieser Arbeit bei den Literaturrecherchen erhalten hat zeigen auf, dass Bewegung zwischen den Unterrichtseinheiten wirklich einen positiven Einfluss auf das Lernen der Kinder hat. Vor allem die Motivation, die Konzentration und somit auch die Aufmerksamkeit werden durch das Bewegen zwischendurch, positiv beeinflusst. Da die Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang besitzen, ist es für sie besonders wichtig, sich während dem Lernen zu bewegen und so wieder neue Energie im Gehirn für die Konzentrationsphase zu sammeln.
Die Autorin wollte über dieses Thema nicht nur die Theorie aufmerksam lesen und erläutern, sondern selbständig ein Produkt herstellen, welches sie und auch andere Lehrpersonen im Berufsleben mit ihren Klassen verwenden können. Dieses entstandene Büchlein enthält verschiedene sportliche und musikalische Bewegungspausen, welche für jede Altersstufe verwendet werden können
Schriftliche Arbeit
Für den Fachbereich Textiles Gestalten gibt es kaum Literatur, die aufzeigt, wie der Textilunterricht digital unterstützt werden kann. Deswegen ist das Ziel dieser produktorientierten Arbeit die Beantwortung der Forschungsfrage: «Wie kann der Textilunterricht im 2. Zyklus mit digitalen Medien angemessen unterstützt werden, sodass das selbständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert wird?». Dazu bedient sich die vorliegende Arbeit der Methode der Literaturrecherche, wobei versucht wird die Thematik der digitalen Medien mit dem Textilen Gestalten zu verknüpfen. Nicht nur die Theorie, sondern auch das Produkt geben eine Antwort auf die Forschungsfrage. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass es unterschiedlichste Möglichkeiten gibt den Textilunterricht digital zu unterstützen und ein solches Unterrichtsvorhaben, welches das selbständige Arbeiten der Kinder fördert, zu konzipieren