Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Vergleich der Neuen Autorität nach Haim Omer und der Zeitgemässen Klassenführung
Lehrpersonen sind meist täglich mit Unterrichtsstörungen herausgefordert. Das Fehlverhalten von Lernenden in den Griff zu bekommen und somit einen geordneten Unterricht zu gestalten ist nicht einfach. Um mit entsprechenden Problemen umzugehen, gibt es verschiedene Ansätze und Strategien. Diese Arbeit widmet sich dem Vergleich der Neuen Autorität nach Haim Omer und der Zeitgemässen Klassenführung. In Bezug auf Zeitgemässe Klassenführung, werden grundlegende Literatur, Studien und Konzepte im Bereich der Klassenführung beigezogen, welche unabhängig von der Neuen Autorität entwickelt wurden. Zuerst werden grundlegende Haltungen, Hintergründe und Ziele der Ansätze analysiert. Darauffolgend werden konkrete Handlungsstrategien und Konzepte beider Ansätze ausführlich dargelegt und miteinander verglichen. Der Vergleich in dieser Arbeit zeigt, dass sich die Neue Autorität und die Zeitgemässe Klassenführung in einigen Bereichen überschneiden, während in anderen Bereichen grundlegende Unterschiede festgestellt werden können. Es wird erkannt, dass die Neue Autorität kein komplett neues Konzept ist, welches sich gänzlich von den Haltungen der Zeitgemässen Klassenführung abhebt. Methoden der Neuen Autorität scheinen mehr Zeit und Ressourcen zu beanspruchen als jene der Zeitgemässen Klassenführung. Lehrpersonen sind meist täglich mit Unterrichtsstörungen herausgefordert. Das Fehlverhalten von Lernenden in den Griff zu bekommen und somit einen geordneten Unterricht zu gestalten ist nicht einfach. Um mit entsprechenden Problemen umzugehen, gibt es verschiedene Ansätze und Strategien. Diese Arbeit widmet sich dem Vergleich der Neuen Autorität nach Haim Omer und der Zeitgemässen Klassenführung. In Bezug auf Zeitgemässe Klassenführung, werden grundlegende Literatur, Studien und Konzepte im Bereich der Klassenführung beigezogen, welche unabhängig von der Neuen Autorität entwickelt wurden. Zuerst werden grundlegende Haltungen, Hintergründe und Ziele der Ansätze analysiert. Darauffolgend werden konkrete Handlungsstrategien und Konzepte beider Ansätze ausführlich dargelegt und miteinander verglichen. Der Vergleich in dieser Arbeit zeigt, dass sich die Neue Autorität und die Zeitgemässe Klassenführung in einigen Bereichen überschneiden, während in anderen Bereichen grundlegende Unterschiede festgestellt werden können. Es wird erkannt, dass die Neue Autorität kein komplett neues Konzept ist, welches sich gänzlich von den Haltungen der Zeitgemässen Klassenführung abhebt. Methoden der Neuen Autorität scheinen mehr Zeit und Ressourcen zu beanspruchen als jene der Zeitgemässen Klassenführung
Lehrpersonen im Umgang mit Kindeswohlgefährdungen
Diese Bachelorarbeit nimmt sich der im schulischen Alltag bedeutenden Thematik der Kindeswohlgefährdung an. Das Thema wird aus der Perspektive der Lehrpersonen beleuchtet. Dabei wird insbesondere auf die Rolle der Lehrpersonen im Zusammenhang mit Kindeswohlgefährdungen eingegangen. Basierend auf einer Literaturrecherche werden die Rechte und Pflichten der Lehrpersonen, spezifische Erkennungsmerkmale von Kindeswohlgefährdungen im schulischen Kontext, geeignete Handlungsschritte sowie die möglichen Folgen einer Gefährdung für das Kind herausgearbeitet. Weiter wird untersucht, welche Auswirkungen eine Kindeswohlgefährdung auf die Lehrperson hat und welche Strategien ihr helfen, mit den damit einhergehenden Herausforderungen umzugehen
Wertevermittlung in einem Kindergarten anhand eines Figurenspiels
In dieser Bachelorarbeit wurde anhand von literarischer Recherche sowie Beizug einer Fachperson aus dem Bereich des Figurentheaters ein Figurenspiel zur Wertevermittlung entwickelt. Wie zu Beginn dieser Arbeit angenommen wurde, spielt die Vermittlung von Werten eine zentrale Rolle in der kindlichen Entwicklung. Das Figurenspiel erweist sich dabei als eine passende methodische Herangehensweise
Resilienz - Kit für Lehrpersonen: Die Entwicklung eines Sets mit Übungen und Tools zur Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit und Gesundheit im Schulalltag
Im Lehrberuf existieren einige Herausforderungen, denen Lehrperson gerecht zuwerden versuchen. Gerade diese können bei Lehrpersonen zu berufsbedingtem Stress führen. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: «Mittels welcher Übungen und Tools kann die psychischeWiderstandsfähigkeit von Lehrpersonen für den Umgang mit Distress im Berufsalltag erhöht und verbessert werden?». Um Lehrpersonen eine Möglichkeit zur Stärkung ihrer psychischen Widerstandsfähigkeit im schulischen Kontext zu geben, wurde eine Sammlung von Übungen und Tools zusammengestellt, die im beruflichen Alltag zur Bewältigung von berufsbedingtem Distress eingesetzt werden können. Das Resilienz-Kit umfasst hauptsächlich Resilienz- und Achtsamkeitsübungen, die darauf abzielen, Lehrpersonen dabei zu unterstützen, an ihrer psychischen Widerstandsfähigkeit zu arbeiten und gestärkt in den weiteren Berufsalltag hervorzugehen
Pädagogische Beziehungen und die Prävention von Unterrichtsstörungen
In dieser Arbeit werden die pädagogische Beziehung und Unterrichtsstörungen aufgearbeitet. Innerhalb der pädagogischen Beziehung wird die Beziehungsgestaltung aus einem erwartungsbasierten Ansatz untersucht. Der Fokus liegt dabei auf den normativen Erwartungen von SchülerInnen und LehrerInnen. Es zeigt sich, dass manche Er-wartungen direkt auf die Prävention von Unterrichtstörungen wirken, manche begünstigen diese indirekt. Eine Erfüllung der gegenseitigen Erwartungen führt zu Beziehungszufriedenheit und einem positiven Verhalten beider Parteien. Eine hohe wahrgenommene Beziehungsqualität zeichnet sich durch stabile, freundliche und kooperative Interaktionen sowie einem ausgewogenen Mass an Kontrolle aus. Eine hohe Bezie-hungsqualität unterstützt die Lehrperson dabei, eine wirkungsvolle Klassenführung zu entfalten. Ein interaktionales Verständnis für Unterrichtsstörungen ist für die Lehrper-son essenziell, um angemessen mit Störungen umzugehen. Dabei kommt der Lehr-person und ihrer eigenen Reflexionsfähigkeit eine zentrale Rolle zu
Auswirkungen von musikalischen Ritualen auf die Selbstregulation der Kinder im Kindergarten
Damit ein friedliches Leben in einer Gesellschaft gelingen kann, muss der Mensch die Fähigkeit zur Selbstregulation erlernen. Diese sozial-emotionalen Kompetenzen beinhalten unter anderem die eigene Verhaltens- und Emotionsregulation. Mit dem Eintritt in den Kindergarten wird das eigenständige Regulieren von Emotionen und Verhalten für die Kinder sehr wichtig, da sie das soziale Miteinander beeinflussen. Eine emotionale Wirkung auf die Kinder im Kindergarten können auch musikalische Rituale haben. Die vorliegende Arbeit basiert deshalb auf der Fragestellung: Welche Auswirkungen haben musikalische Rituale im Kindergarten auf die Selbstregulation der Kinder? Dazu wurden Kriterien anhand der Literatur zu einem Bewertungsraster zur Überprüfung von Ritualen, die für die Selbstregulation günstig sind, erarbeitet und begründet. Die Arbeit zeigt, dass musikalische Rituale besonders gut zur Förderung der Selbstregulation eingesetzt werden können, da sie durch die Musik gezielte Emotionen auslösen, welche von den Kindern reguliert werden müssen. Das erstellte Bewertungsraster kann zur Überprüfung und Auswahl musikalischer Rituale zur Selbstregulationsförderung genutzt werden
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, eine Sammlung von Aktivitäten für den Wald in Form einer praktischen Waldkiste zu konzipieren, um die Naturverbundenheit bei Kindern zu Beginn des Zyklus 2 zu fördern. Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein Konzept entwickelt, das auf dem Modell der kindlichen Naturerfahrungsdimensionen nach Lude (2021) basiert. Die Aktivitäten wurden so erstellt, dass sie theoretische und didaktische Grundlagen aus der aktuellen Forschung und grundlegenden Theorien vereinbaren und mit dem Produkt verknüpfen. Aufgrund der Recherche wurde ein neues Modell erstellt, welches die Naturerfahrungsdimensionen auf eine kindgerechte und praktische Weise für die Arbeit mit der Waldkiste zusammenfasst. Es wurde begleitend dazu ein Lehrpersonenkommentar erstellt, in dem weitere Informationen für die Lehrperson bereitgestellt werden
Schriftliche Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die entwicklungsorientierten Zugänge aus demLehrplan 21 im Zyklus 1 am ausserschulischen Lernort Wald integriert und adressiertwerden können. Im Zentrum steht folgende Fragestellung: Wie können dieentwicklungsorientierten Zugänge aus dem Lehrplan 21 im Zyklus 1 in einerUnterrichtseinheit am ausserschulischen Lernort Wald integriert und adressiertwerden? Angesichts der zunehmenden Naturentfremdung steht die Rolle der Natur fürdie kindliche Entwicklung im Zentrum. Diese wird anhand der vier QuellenUnmittelbarkeit, Widerstandsfähigkeit, Freiheit und Verbundenheit erläutert.Anschliessend wird mit den ausserschulischen Lernorte und dem KonzeptDraussenlernen ein Bezug zur Schule hergestellt. Es wurde ein Produkt entwickelt,das verschiedene Aktivitäten umfasst, welche die entwicklungsorientierten Zugängedes Lehrplans 21 im Zyklus 1 adressieren. Ergänzend wurde ein Leitfaden zurVorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Unterrichtseinheit im Walderarbeitet
Schriftliche Arbeit
Geschwister spielen eine wichtige Rolle im Leben der Menschen, die das Glück besitzen, welche zu haben. Sie beeinflussen einen positiv wie auch negativ, unbewusst und bewusst. Es gibt verschiedene Geschwisterkonstellationen und somit unterschiedliche Geschwisterpositionen, in die man hineingeboren wird. In der vorliegenden Arbeit steht folgende Fragestellung im Zentrum: Inwiefern hat die Geschwisterposition einen Einfluss, spezifisch bei Zwillingen, auf das Fach Deutsch aus der Sicht der Eltern, der Kinder und der Lehrperson? Die Geschwisterposition, in die man hineingeboren wird, bringt unterschiedliche Faktoren mit sich. Das älteste Geschwister profitiert vom Tutor-Effekt, da es den jüngeren Geschwistern Lehrverhalten beibringt. Wiederum können jüngere Geschwister Verhaltensweisen von älteren abschauen und nachahmen. Zwillinge nehmen hier einen separaten Standpunkt ein. Bei ihnen kommt es wiederum darauf an, ob sie gemeinsam oder getrennt eingeschult werden, beides hat Vor- und Nachteile. Die Arbeit zeigt, dass die Geschwisterposition sehr wohl einen Einfluss auf die Entwicklung hat. Inwiefern sich das bei der schulischen Leistung zeigt, ist nicht klar ersichtlich. Für Zwillinge ist es von Vorteil, ältere Geschwister zu haben, da sie sich vor allem für die sprachliche Entwicklung an ihnen orientieren können
Schriftliche Arbeit
In dieser Arbeit wurde ein Konzept entwickelt, welches Township-Schulen dabei hilft eine Spiel- und Lernoase zu erstellen, die das autonome Lernen der Schüler:innen fördert. Angesichts der überfüllten Klassenzimmer vor Ort kann während des Unterrichts schlecht differenziert werden, was zur Unterforderung von gewissen Schüler:innen führen kann. Die vorliegende Handreichung wurde in Südafrika vor Ort entwickelt und verbindet theoretische und empirische Erkenntnisse, welche durch den interkulturellen Dialog weiter ausgebessert wurden. Der theoretische Rahmen umfasst Ansätze der Spielpädagogik, der Multiplen Intelligenzen und dem Projektmanagement. Die Ergebnisse schildern, wie essenziell die lokalen Gegebenheiten, der interkulturelle Dialog mit Personen vor Ort und eine nachhaltige Planung ist. Das vom Autor erstellte Manual verknüpft theoretische Aspekte mit bereits vorhandenen Mitteln vor Ort sowie auch den Einbezug von Ideen des Autors. Die Arbeit zeigt, dass eine Spiel- und Lernoase nicht nur ein Ort für Spiel und Spass ist, sondern auch ein integrativer Lernraum für Township-Schulen in Südafrika. Es fördert sowohl die Motivation als auch das soziale und kognitive Lernen. Das Konzept leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur und zur Stärkung der Gemeinschaft im Township