Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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    Inwiefern entspricht das Projekt «Förderung der Resilienz von Kindern der Klassen 3 und 4» (Götz, 2019) ausgewählten Anforderungen aus der Resilienzforschung?

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    Das Kind muss sich während seiner Entwicklung immer wieder belastenden Anforderungen stellen. Prädispositionelle Ausstattung, Einflüsse von Bezugspersonen sowie das Zusammenspiel mit der Umwelt bergen Chancen wie auch Risiken für Entwicklung von resilientem Verhalten. Manche Faktoren begünstigen die positive Bewältigung von belastenden Anforderungen. Andere Faktoren hingegen sind eher ungünstig. In der vorliegenden Bachelorarbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Inwiefern entspricht das Projekt «Förderung der Resilienz von Kindern der Klassen 3 und 4» (Götz, 2019) ausgewählten Anforderungen aus der Resilienzforschung? Zur Beantwortung dieser Frage werden neben ausgewählten Definitionen von resilientem Verhalten die biologische Sichtweise auf resilientes Verhalten, Risiko- / Vulnerabilitätsfaktoren und Schutzfaktoren sowie Entwicklungsverläufe resilienten Verhaltens dargelegt. Aufgrund dieser Vorarbeiten wird das Projekt «Förderung der Resilienz von Kindern der Klassen 3 und 4» (Götz, 2019) in Bezug auf seine Übereinstimmung mit theoretischen Grundlagen analysiert. Zwei Hauptergebnisse sind: Die Verarbeitung der ausgewählten Resilienzerfahrungen in Form von Videos kann die modellhaft erzählten Resilienzerfahrungen der Kinder stärken, da dabei Prozesse der vertieften Informationsverarbeitung geschehen können. Aus kritischer Sicht lässt sich zweitens festhalten, dass drei unterschiedliche Formen von resilientem Verhalten (Resistenz, Kompensation, Restrukturierung) im Projekt von Götz (2019) nicht in den Ablauf der Arbeiten aufgenommen werden

    Introvertierte Schulkinder. Besondere Bedürfnisse im Klassenzimmer

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    Die Definitionsversuche für den Begriff „Introversion“ reichen zeitlich bis an die Anfänge der Psychologie zurück. Prominente Vertreter waren W. Wundt, C.G. Jung, sowie H.J. Eysenck. In der Psychologie aktuell vorherrschend ist das sogenannte Fünf-Faktoren-Modell zurückgehend auf P.T. Costa und R.R. McCrae, mit dem versucht wird, die Persönlichkeit eines Individuums gesamthaft zu erfassen. Hier stellt die Introversion zusammen mit der Extraversion eine der fünf bedeutenden Persönlichkeitsdispositionen dar. Neurowissenschaftliche Versuche, Persönlichkeitsdimensionen physisch zu erklären, stehen noch in den Anfängen. Im Schulalltag sollte auf eine Neigung zur Introversion unbedingt Rücksicht genommen werden. Bezuggenommen wird hier auf die Bereiche Klassenführung, Lehr- und Lernformen, mündliche Unterrichtsbeteiligung, Klassenraumgestaltung, sowie den Lehrplan

    Kooperatives Lernen im Unterricht greifbar machen

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    „Heute machen wir Gruppenarbeit.“ Und jetzt? Es ist allgemein bekannt, dass die Arbeit in Kooperation in der heutigen Zeit einen wichtigen Teil in der Gesellschaft ausmacht. Die Autorin untersucht in der vorliegenden Arbeit, wie bedeutsam das kooperative Lernen, also das Lernen in Gruppen wirklich ist und welche Faktoren dabei zu einer erfolgreichen Gruppenarbeit beitragen. Das kooperative Lernen ist zu Recht in vielerlei Hinsicht umstritten. Das „Heute machen wir Gruppenarbeit“ macht zwar einen erheblichen Anteil des täglichen Unterrichtsgeschehen aus, dennoch bleibt die Frage; und jetzt? Um in einer Gruppe erfolgreich zu arbeiten und schlussendlich einen Lernerfolg daraus zu erzielen, gehört mehr dazu, als nur eine einfache Orientierung über das Vorhaben der kommenden Unterrichtsstunde. Wie also funktioniert erfolgreiches kooperatives Lernen und was braucht es dazu? Die Autorin befasst sich in folgender Arbeit mit Strategien zur Optimierung von Gruppenprozessen, welche während der Gruppenarbeit verunsicherte und scheinbar planlos agierende Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen sollen, erfolgreich miteinander zu arbeiten. Auf dem Weg zu einer zielorientierten Kooperation in der Klasse beendet die Autorin ihre Arbeit schlussendlich mit der Planung einer umfangreichen Themenwoche zum Thema Gruppenzusammenhalt und Gruppenprozesse und rundet die komplexe Thematik rund um Gruppenarbeit und Kooperation somit erfolgreich ab

    Motive in Bezug auf die Wahl des Studienfachs WAH. Eine Untersuchung geschlechtsspezifischer Beweggründe für die Belegung des Fachs Wirtschaft, Arbeit, Haushalt

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    Beweggründe, welche zur Wahl des Lehramtsstudiums führen, wurden bereits in zahlreichen Studien untersucht. Kaum Untersuchungen hingegen existieren in diesem Kontext zur Belegung einzelner Studienfächer. Der aktuelle Forschungsstand belegt, dass teilweise geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich der Wahlmotive bestehen, wobei nicht alle Studien zum selben Ergebnis kommen. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zu diesem teils kontrovers geführten wissenschaftlichen Diskurs und füllt gleichzeitig die Lücke hinsichtlich der Fächerwahlmotive. Der Fokus liegt dabei auf der Belegung des Fachs Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH). Konkret wurde untersucht, ob sich die Fächerwahlmotive von Frauen und Männern diesbezüglich unterscheiden. Weiter wurde erforscht, welche Rolle dabei die einzelnen Fachbereiche Wirtschaft, Arbeit und Haushalt spielen. Die Forschungsfragen wurden mittels methodischer Triangulation, also einer Mischung zwischen quantitativer und qualitativer Erhebung beantwortet. In einem ersten Schritt wurden WAH-Studierende der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (N=56, davon 9 Männer und 56 Frauen) in einer schriftlichen Untersuchung retrospektiv zu ihrer Fächerwahl befragt. Diese bildete den Hauptteil der Gesamtuntersuchung. Ziel war, ein Gesamtbild hinsichtlich der Motivgewichtung sowie allfälliger geschlechtsspezifischer Unterschiede in Bezug auf die Fächerwahl von WAH zu erhalten. Im Anschluss wurden zur selben Thematik vier halbstandardisierte Leitfaden-Interviews mit je zwei weiblichen und zwei männlichen Studierenden derselben Zielgruppe durchgeführt. Deren Zweck bestand aus der Vertiefung respektive Verifizierung der Ergebnisse aus der schriftlichen Befragung. Hinsichtlich der Fächerwahlmotive zeigten sich signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Persönlichen Fähigkeitsüberzeugung sowie bei je einem Item der Fachbezogenen Motive und Sozialen Einflüsse. Für Männer waren die Instrumentelle Motivation sowie die Sozialen Einflüsse tendenziell relevanter. Frauen hingegen zeigten in der Tendenz eine höhere Zustimmung zu den Fachbezogenen Motiven, dem Pädagogischen Interesse, den Eigenen Lehr- und Lernerfahrungen sowie dem Passiven Wählen. In Bezug auf die Teilbereiche von WAH kristallisierte sich Haushalt für beide Gruppen als wichtigstes Fachgebiet heraus. Das Interesse an Wirtschaft war bei weiblichen Studierenden tendenziell ausgeprägter, hingegen fiel die Zustimmung ihrer männlichen Kommilitonen zum Fachbereich Haushalt höher aus

    Darstellung des Holocausts in einer historischen Serie. Eine Untersuchung der Darstellung des Holocaust in der Serie «Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss»

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    Diese Masterarbeit setzt sich mit dem Holocaust und seiner medialen Darstellung auseinander. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust haben sich in der Erinnerungs- und Geschichtskultur festgesetzt. Mediale Darstellungen wie in der Serie «Holocaust ? Die Geschichte der Familie Weiss» nehmen sich dem schwierigen Thema der Vernichtung der Juden an. Ziel der Arbeit ist es, qualitativ Aufschlüsse darüber zu erhalten, wie die Orte und Ereignisse, die der Begriff Holocaust zusammenfasst, in der 1977 produzierten Serie dargestellt werden. Als wichtiges Medienereignis markierte die Ausstrahlung der Serie einen neuen Impuls in der Vergangenheitsbewältigung. Als eine dem Drama zuordenbaren Erzählung verfolgt der Zuschauende die Familie Weiss beim Erleben des Holocausts. Die einzelnen Familienmitglieder durchleben, getrennt oder gemeinsam, die verschiedenen Stationen und Ereignisse des Holocausts und zeigen auf emotionale und dramatische Art ihre Sicht der Geschehnisse. Die deutsche Perspektive wird an der Seite Erik Dorfs miterlebt, der als unpolitischer und neutraler Mitarbeiter auf dem Stand der Zuschauenden in seine nationalsozialistische Karriere startet und dieselbe Geschichte aus seiner Sicht miterlebt. Die Masterarbeit soll die bestehenden quantitativen Forschungen der Rezeption und Wirkung der Serie durch eine neue und einzigartige Beleuchtung der Serie ergänzen. Die Fragestellung lautet wie folgt: Wie werden in der Serie «Holocaust ? Die Geschichte der Familie Weiss» die Orte und Ereignisse des Holocausts dargestellt? und wird mittels einer Filmanalyse nach Faulstich (2013) untersucht. Grundlage für die Analyse ist ein Sequenzprotokoll der siebenstündigen Miniserie. Um die Fragestellung zu beantworten, wird auf den historischen Kontext des Holocausts zurückgegriffen. Der dramatische und emotionale Aufbau der Serie sorgte für den internationalen und nachhaltigen Erfolg der Serie, war aber auch Bestandteil der grössten Kritik. Die Analyse der Masterarbeit kann bestätigen, dass das Dargestellte auf historischen Fakten und zeitgenössischen Berichten basiert, diese aber teilweise vereinfacht und zu Unterhaltungszwecken angepasst wurden. Ausserdem wird auf Zeitsprünge zurückgegriffen, um der Erzählung eine Dramatik und ständige Steigerung zu verleihen. Durch den Blickwinkel durch die Familie Weiss ist die Thematik eingeschränkt ? zu sehen ist, was die Protagonisten beobachten. Die ganze Thematik des Holocausts kann in seiner Gänze nicht abgebildet werden. «Holocaust» versucht durch ihren emotionalen und historisch basierten Aufbau einen Einblick in die Geschichte zu geben. Dies gelingt der Serie, denn sie hatte und hat nie das Ziel gehabt, die Geschichte mit Fakten, Zahlen und Eindrücken wiederzugeben, sondern in der Bevölkerung durch ihre Darstellung des Holocausts ein Bedürfnis auszulösen, mehr über dieses bislang beschwiegene Thema zu erfahren. Trotz oder gerade wegen den Vereinfachungen konnte die Serie ihr Mitwirken in der Erinnerungskultur erreichen und hat viele Menschen erstmals mit den Orten und Ereignissen des Holocausts konfrontiert

    Stressmanagement auf der Sekundarstufe I anhand des Zürcher Ressourcen Modells. Eine Studie über die Auswirkungen eines ressourcenorientierten Selbstmanagementtrainings auf das subjektive Stressempfinden von Jugendlichen

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    Regelmässig verspüren Jugendliche erhöhten Stress in ihrem Alltag. Stress wird durch ein Ungleichgewicht zwischen gestellten Anforderungen und den verfügbaren Bewältigungsstrategien ausgelöst. Aufgrund mangelnder Erfahrung stehen vielen Jugendliche zu wenig ausgereifte Bewältigungsstrategien zur Verfügung, weshalb sich Jugendliche in stressigen Situationen schnell überfordert fühlen. Das Selbstmanagementtraining nach dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) soll die Jugendlichen dabei unterstützen, gestellten Anforderungen ressourcenorientiert gegenüberzutreten. Das Ziel des ZRM-Trainings ist es, das Repertoire an persönlichen Bewältigungsstrategien zu vergrössern, indem sie angeleitet ihre persönlichen Stärken als Ressourcen erkennen und diese kontrolliert einsetzen lernen. Diese Masterarbeit geht der Frage nach, inwiefern die Durchführung des ZRM-Selbstmanagementtrainings in der Oberstufe das subjektive Stressempfinden der Jugendlichen verändern kann. Dafür wird mit 36 Probandinnen in einer Zeitspanne von über acht Wochen ein verkürztes ZRM-Selbstmanagementtraining durchgeführt. Vor und nach dem Training wird das Stresserleben der Jugendlichen anhand des SSKJ 3 ? 8 R Fragebogens erhoben. Zudem werden mittels vier halbstrukturierten Leitfadeninterviews weitere Daten mit Fokus auf Rele- vanz und Wirksamkeit des ZRM-Selbstmanagementtrainings in der Oberstufe ermittelt. Die Auswertung der Daten zeigen, dass Stress im Schulalltag der Jugendlichen alltäglich ist und ihnen die Notwendigkeit an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten bewusst ist. Die Jugendlichen äussern den Wunsch nach einem Gefäss im schulischen Rahmen, indem sie angeleitet an ihren personalen Kompetenzen arbeiten können. Da das ZRM ein ressourcenorientiertes Selbstmanagementtraining ist, eignet es sich, um die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu fördern. Durch den hohen Individualisierungsgrad des gesamten Trainings lässt es sich gut in der Volksschule einsetzen

    Gesundheits- und Ernährungsförderung an St. Galler Primarschulen

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    In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, ob und in welcher Form an ausgewählten Primarschulen im Kanton St. Gallen die BAG-Empfehlungen umgesetzt werden. Die konkrete Fragestellung lautet: Wie setzen ausgewählte Primarschulen des Kanton St. Gallen die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu Gesundheits- und Ernährungsförderung um? Zur Klärung dieser Frage wird zunächst der Ist-Zustand bezüglich der Gesundheitsförderung mit dem Schwerpunkt Ernährung an diesen Primarschulen ermitteln. Es wird unter anderem überprüft, welche konkreten Massnahmen, Programme und Angebote an den Einzelschulen im Bereich der Gesundheitsförderung durchgeführt werden, wie erfolgreich die Implementierung und die Umsetzung aus Sicht der Lehrpersonen und der Schulleitungen ist, welche Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bestehen und wie die Lehrkräfte und Schulleitenden ihr persönliches Wissen und ihre fachlichen Kompetenzen beim Thema Ernährung einschätzen. Aus der vorliegenden Literatur werden dazu die relevanten Informationen zusammengefasst. Zudem wurde eine Befragung von 13 Lehrpersonen und zwei Schulleitenden mittels Fragebogen durchgeführt. Dieser umfasste mehrere Fragen in acht Blöcken (Persönliche Angabe, Definitionen, Allgemeine Einschätzung, Fachliche Bewertung, Kenntnis- und Umsetzungsstand, Netzwerk und Persönliche Bewertung. Die qualitative Auswertung der Fragebögen erfolgte durch eine Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring unter Verwendung eines Kategoriensystems. Ein wesentliches Ergebnis dieser Analyse ist, dass die befragten Lehrkräfte und Schulleitenden die BAG-Empfehlungen im Wesentlichen nicht gezielt umsetzen, da ihnen diese nicht bekannt sind. Es werden zwar Massnahmen zur Gesundheitsförderung durchgeführt, allerdings oftmals nur als allgemeine Schulprojekte. Im Bereich der Ernährung wird versucht, dass die Lernenden einen gesunden Znüni einnehmen. Aufgrund dieses Befundes wird daher empfohlen, gesundheitsförderliche Themen bereits in der Ausbildung der Lehrkräfte umfassender zu behandeln. Und die Primarschulen sollten ihre Leitbilder und Entwicklungskonzepte um den Aspekt der Gesundheitsförderung und Prävention erweitern und eine Vernetzung in diesem Bereich anstreben

    Musikalischer Adventskalender für eine Altersdurchmischte Klasse (1.-2. Klasse)

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit folgender Fragestellung: Welche Merkmale sind leitend für das musikalische Produkt «Adventskalender», welches durch tägliche Aufgabenstellungen eine altersdurchmischte Klasse (1.–2. Kl.) im Singen fordert sowie deren Gruppendynamik stärkt. Für die Beantwortung meiner Frage konnte ich auf eigene Erfahrungen im Musikunterricht mit Kindern und in einer ADL-Klasse zurückgreifen. Die Erkenntnisse aus der Praxis wurden durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Literatur in den Bereichen Schulung der Singstimme von Kindern, Atmosphäre, Gruppenerlebnis und kulturelle Identität untermauert. Als eines der wichtigsten Merkmale hat sich das gemeinsame Erleben eines Rituals, hierbei besonders das gemeinsame Singen aber auch gemeinsames Bewegen, herausgestellt, was bei den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl der Zugehörigkeit auslöst. Ebenfalls als wesentliche Merkmale sind die Gestaltung des Rituals sowie die Atmosphäre im Raum und zwischen den Akteuren hervorgegangen. Zudem ist von Bedeutung, dass die Kinder in ihrer Singstimme geschult aber auch weitere Sinne angeregt und gefordert werden. Ebenfalls als wichtig herausgestellt hat sich das Singen an sich, wobei den Schülerinnen und Schülern viel zugetraut werden kann, sofern ein altersadäquater Aufbau der Kompetenzen stattfindet

    Bewegungsfreundlicher Unterricht. Eine praktische Arbeit zur Auseinandersetzung mit musikalischen und koordinativen Bewegungspausen im Klassenzimmer

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    Während den absolvierten Praktika in allen verschiedenen Stufen der Primarschule, merkte die Autorin dieser Bachelorarbeit, dass die Schülerinnen und Schüler zwischen dem konzentrierten Arbeiten einige Bewegungspausen benötigten, weil sie ansonsten sehr unruhig wurden und sich nicht mehr wirklich konzentrieren konnten. Sie führte diese Pausen durch und bemerkte eine positive Veränderung in den verschiedenen Klassen. Die Kinder waren nach den durchgeführten Bewegungspausen motivierter und konnten sich wieder besser auf den schulischen Inhalt konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit darauf richten. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, ob Bewegungspausen im Unterricht wirklich etwas bewirken und den Lernerfolg beeinflussen, oder ob diese einfach einen Spass-Faktor im Unterricht darstellen. Die Ergebnisse, welche die Verfasserin dieser Arbeit bei den Literaturrecherchen erhalten hat zeigen auf, dass Bewegung zwischen den Unterrichtseinheiten wirklich einen positiven Einfluss auf das Lernen der Kinder hat. Vor allem die Motivation, die Konzentration und somit auch die Aufmerksamkeit werden durch das Bewegen zwischendurch, positiv beeinflusst. Da die Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang besitzen, ist es für sie besonders wichtig, sich während dem Lernen zu bewegen und so wieder neue Energie im Gehirn für die Konzentrationsphase zu sammeln. Die Autorin wollte über dieses Thema nicht nur die Theorie aufmerksam lesen und erläutern, sondern selbständig ein Produkt herstellen, welches sie und auch andere Lehrpersonen im Berufsleben mit ihren Klassen verwenden können. Dieses entstandene Büchlein enthält verschiedene sportliche und musikalische Bewegungspausen, welche für jede Altersstufe verwendet werden können

    Bilderbuch

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Dialogischen Bilderbuchbetrachtung, als Sprachförderungsmethode im Vorschulalter. Dabei wird auf die Bedeutung des Bilderbuches und des Dialogs für die Sprache eingegangen und erläutert, wie man mit der Dialogischen Bilderbuchbetrachtung die Sprache eines Kindes fördern kann und was genau gefördert wird. Ausserdem wird die Wichtigkeit von Family Literacy erörtert, weshalb sich der praktische Teil der Bachelorarbeit der Elternarbeit widmet. Dieser besteht aus einem selbst erarbeiteten Bilderbuch, das als ideale Grundlage für die Dialogische Bilderbuchbetrachtung dienen soll und einem dazugehörigen Begleitheft, das sich an Eltern richtet und einen Leitfaden zur Dialogischen Bilderbuchbetrachtung, zum im Rahmen dieser Bachelorarbeit entwickelten Bilderbuch, "Die wunderliche Flora Pfifferling", bietet. Die praktische Arbeit wird in der Schriftlichen analysiert und begründet

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