Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
    4052 research outputs found

    Die Wichtigkeit der Natur für den Unterricht. Wie Unterricht auch draussen stattfinden kann. Ein Leitfaden für Lehrpersonen

    No full text
    In dieser Arbeit wird das Durchführen des Primarunterrichts in der Natur genauer untersucht und aufgrund der Ergebnisse der Recherche ein Leitfaden erstellt. Dieser soll ein Nachschlagewerk für Lehrpersonen sein, die Unterricht in der Natur durchführen möchten. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Unterricht draussen aufzuzeigen und diese Art des Unterrichts auf einen Mehrwert im Vergleich zum Lehren und Lernen im Schulzimmer zu untersuchen. Die theoretische Grundlage wird durch die Analyse von Literatur, das Führen von Expert*Inneninterviews und durch Umfragen mit Schüler*Innen und Eltern erstellt. Die Verbindung von Theorie und Praxis gründet auf den Erfahrungen aus der Waldwoche in Mörschwil im Höchsterwald mit den zwei 5. Klassen von Ueli Hürlimann und Sandrine Mösli. Die Erfahrungen der Waldwoche zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler besonders in den sozialen Bereichen, sowie der Arbeitsmotivation von einem Unterricht in der Natur profitieren können. Dies wird auch durch die theoretische Untersuchung bestätigt. Diese verweist auf die positiven Effekte des ganzheitlichen Lernens mit allen Sinnen. Diese Art des Lernens kann in der Natur durch vielfältige Erlebnisse und Erfahrungen bestens ausgeschöpft werden. Das Unterrichten in der Natur birgt jedoch auch Herausforderungen. So muss dem Sicherheitsaspekt, der Organisation und der Planung wesentlich mehr Beachtung geschenkt werden als im Schulzimmer. Ebenfalls zeigt sich ein Mehraufwand in der Vorbereitung. Trotz dieses Aufwandes wird der Unterricht in der Natur von der Mehrheit der Lehrpersonen als entspannend und wohltuend empfunden. Sie gaben an, häufiger in der Natur unterrichten zu wollen. Aufbauend auf die Erfahrungen dieser Arbeit wäre es interessant, die Effekte der Natur auf die Psyche und das Lernen der Kinder genauer zu untersuchen und breiter angelegte Studien dazu durchzuführen

    Spielförderung im Fachbereich Mathematik für Afrika

    No full text
    In meiner Bachelorarbeit «Spielförderung im Fachbereich Mathematik für Afrika» erarbeite ich eine Spielesammlung, aus welcher Spiele mit einfachen Materialien und wenig Aufwand durchgeführt werden können. Die Fragestellung dazu lautet: «Wie können aus Alltagsmaterialien Spiele zur mathematischen Förderung im 1. Zyklus entstehen?» Im ersten Teil dieser Arbeit werden zuerst die Theorie des Spiels und die wichtigen mathematischen Kompetenzen dazu erläutert. Darauf folgen zwei kurze Studien, welche den Zusammenhang von Spiel und Mathematik aufzeigen. Im zweiten Teil meiner Arbeit habe ich eine Spielesammlung, zusammengestellt in Deutsch. In dieser Spielesammlung werden die Spiele beschrieben, wie auch Quellen der Ursprungsspiele angegeben. Sämtliche Spiele stehen im Anhang auch noch als englische Version zu Verfügung. Im letzten Teil der Bachelorarbeit beschreibe ich die Probleme, die ich im Zusammenhang mit diesem Thema hatte, ziehe ein Fazit dazu und mache Voraschläge, wie das Projekt weitergeführt werden könnte. Es gibt viele bekannte und gute Spiele zur mathematischen Frühförderung. Viele Spiele können auf ein Minimum an Materialaufwand reduziert werden. Somit werden Spiele für jedes Kind zugänglich, sie brauchen nur zu wissen, wie das Spiel funktioniert. Der Lerneffekt von mathematischen Spielen ist enorm. Neben der Förderung überfachlicher Kompetenzen ist im Beispiel des Spiels «Fünferraus» eine Nachhaltigkeit des relativen Zahlenverständnis bis hin zur 4. Klasse bewiesen. Oder wie der deutsche Pädagoge Friedrich Fröbel (1782 – 1852) sagte: «Die Quelle alles Guten liegt im Spiel.

    Entwicklung eines neuartigen Frühbeets auf der Basis von Bioinspiration

    No full text
    Die Anzucht von Gemüse in herkömmlichen Frühbeetkästen birgt so manche Probleme. Der Zugang zur Beetfläche ist mühsam, die zum Lüften geöffneten Fenster lassen sich nur in be-stimmten Positionen arretieren und sind anfällig dafür, vom Wind beschädigt oder davongetra-gen zu werden. Darüber hinaus erfordert die Arbeit am Frühbeet viel Erfahrung und Bedie-nungsaufwand. Mit Hilfe von Bioinspiration wurde ausgehend von der Form des Kugelpanzers von Saftkuglern der Frage nachgegangen, wie sich diese zum Design eines neuartigen Frühbeets mit geringerem Bedienungsaufwand und verbesserten Pflanzenwachstumsbedingungen nutzen lässt. Zur Beantwortung dieser praxisbezogenen Fragestellung wurde auf die Methode des De-sign-Based Research sowie weiterer Ansätze aus der Bezugsdisziplin Design zurückgegriffen. Er-gebnis dieser Arbeit ist ein vielschichtiger Prozess, bestehend aus einem stetigen Wechsel von Recherche und Verarbeitung. Schwierigkeiten zeigten sich darin, dass sich die für ein Frühbeet relevanten Aspekte wie die Bedürfnisse der Pflanzen, die Einflüsse des Eindeckmaterials oder die Wünsche des späteren Nutzers häufig gegenseitig beeinflussen. Entstanden ist ein funktions-fähiger Frühbeetprototyp, welcher durch die von Kugelpanzern inspirierte Form zahlreiche Vor-teile gegenüber der herkömmlichen Kastenform hat. Ergänzend wurde eine Öffnungsautomati-sierung zur Temperatursteuerung erarbeitet, um die Wachstumsbedingungen für die Pflanzen im Frühbeet möglichst optimal zu halten und dessen Bedienungsaufwand zu reduzieren

    Einsatz von Beziehungsarbeit und Regelwerk zur Erreichung eines lernförderlichen Klassenklimas. Qualitative Interviewstudie mit Oberstufenlehrpersonen

    No full text
    Junglehrpersonen stehen beim Berufseinstieg vor diversen Herausforderungen. Sie wissen zwar, wie Lektionen methodisch und didaktisch geplant werden, haben aber in gewissen anderen Bereichen des Unterrichts in Praktika nur wenige Erfahrungen sammeln können. Zum guten Unterricht gehört ein lernförderliches Klassenklima, das wiederum eine gute Beziehung zwischen Lehrperson und Lernenden und ein sinnvolles Regelwerk voraussetzt. In diesen beiden Bereichen stellen sich Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern diverse Fragen. Wie baut man eine gute Beziehung zu seiner Klasse auf? Welche Regeln benötigt man dazu? Wie führt man sie ein? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, werden in der vorliegenden Arbeit Lehrpersonen dazu befragt, inwiefern sie Beziehungsarbeit und Regelwerk einsetzen, um ein lernförderliches Klassenklima zu erreichen. Die beiden Hauptbereiche werden in jeweils vier untergeordnete Themen aufgeteilt. Bei der Beziehungsarbeit sind dies der Respekt, Lob und Ermutigung, eine positive Fehlerkultur und Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Lernenden. Im Zusammenhang mit dem Regelwerk werden deren Auswahl und Inhalt, ihre Einführung und deren Zeitpunkt, ihre Durchsetzung und die Konsequenzen bei Nichteinhalten untersucht. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die wichtigsten Grundlagen in den Bereichen der Beziehungsarbeit und im Umgang mit Regeln durch Interviews mit Erfahrungen von Oberstufenlehrpersonen in Beziehung zu setzen. Dazu wurden qualitative, halbstandardisierte Leitfadeninterviews mit acht Oberstufenlehrpersonen durchgeführt. Im Zuge der Interviews wurden die Einstellungen und Erfahrungen der Lehrpersonen in den Bereichen lernförderliches Klassenklima, Beziehungsarbeit und Regelwerk untersucht. Die Interviews wurden transkribiert und anhand einer qualitativen, inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Im Rahmen dieser Arbeit wurde dem Zusammenspiel von Beziehungsarbeit und Regelwerk mit dem lernförderlichen Klassenklima eine grosse Bedeutung zugeschrieben. Dabei stand die Beziehungsarbeit klar im Vordergrund, was jedoch die engen Wechselwirkungen zwischen den beiden Bereichen Beziehungsarbeit und Regelwerk nicht ausschloss. Es zeigte sich, dass das eine nicht ohne das andere möglich war. Bei der Beziehungsarbeit wurde der Respekt als wichtigstes Element hervorgehoben, während Lob und Ermutigung und der Umgang mit Fehlern zwar auch als wesentlich galten, jedoch nicht über den gleichen Stellenwert verfügten, wie er dem Respekt zugestanden wurde. Die Bedeutung der Mitgestaltungsmöglichkeiten für die Lernenden in Bezug auf das lernförderliche Klassenklima wurde in den Interviews deutlich an letzter Stelle positioniert. ? Im Bereich des Regelwerkes konnten die unterschiedlichen Bestandteile nicht nach ihrer Wichtigkeit geordnet werden, da sie aufeinander aufbauten. Grundsätzlich erwiesen sich Re-geln jedoch als notwendig für ein lernförderliches Klassenklima, da sie das Zusammenleben in der Klasse strukturieren und somit vereinfachen. Es wurde betont, dass jegliche Regeln, die eine Lehrperson einführt, zwingend konsequent durchgesetzt werden müssten. Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger bietet die vorliegende Arbeit folglich einen guten Ausgangspunkt, da die interviewten Lehrpersonen einerseits aufgezeigt haben, auf welche Aspekte der untersuchten Bereiche sie besonders Wert legen, andererseits nannten sie auch konkrete Beispiele, die in der Berufspraxis von Junglehrpersonen direkt umgesetzt werden können

    Völkermord in Ruanda. Die mediale Darstellung des Genozids in Ruanda in den Tageszeitungen «Le Temps» und «Neue Zürcher Zeitung»

    No full text
    1994 begann in Ruanda ein Genozid, der innerhalb von vier Monaten fast eine Millionen Menschenleben kostete. Mit dem Attentat auf den ehemaligen ruandischen Präsidenten, Juvènal Habyarimana, ging das 100 tagelange Töten los, das am 19. Juli 1994 offiziell für beendet erklärt wurde. Die Gräueltaten, die im kleinen afrikanischen Land verübt wurden, lösten ein mediales Interesse aus. Unter anderem berichteten Zeitungen umfangreich über die Ereignisse. Auch von der Schweiz, die eine jahrhundertlange Beziehung zu Ruanda pflegt, wurde der Völkermord medial wahrgenommen und dargestellt. Ziel dieser Arbeit ist es, die mediale Darstellung des Genozids in Schweizer Tageszeitungen zu erfassen. Dazu soll eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring durchgeführt werden, die mittels Kategorien die Schwerpunkte der Artikel erarbeiten lässt. Die Analyse fokussiert sich auf die in den Artikeln genannten Ursachen, den Vergleich zu anderen Genoziden und den Wandel der Berichterstattung während des Genozids. Daraus folgt eine Untersuchung über mögliche Unterschiede zwischen den Berichten der Tageszeitungen, aufgrund ihrer geografischen Lage. Als Untersuchungsgrundlage dienen Berichte aus den beiden Schweizer Tageszeitungen «Le Temps» und «Neue Zürcher Zeitung». Zudem wird ein Untersuchungszeitraum von circa vier Monaten festgelegt. Konkret werden diejenigen Berichte der Tageszeitungen untersucht, die während des Genozids, sprich vom 6. April 1994 bis zum 19. Juli 1994, publiziert wurden

    VR Videos im Mathematikunterricht. Volumenberechnungen und Kopfgeometrie für Schülerinnen und Schüler verständlicher machen

    No full text
    Jede und jeder von uns wird sowohl im Privaten als auch im Beruf immer öfter mit dem technischen Fortschritt konfrontiert. So ist auch die virtuelle Realität im Vormarsch und begeistert immer mehr Menschen. Die Grundmotivation dieser Masterarbeit ist der Gedanke wie diese neue Technik sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann. In der Studie von Hellriegel und Cubela wurde erwiesen, dass die virtuelle Realität den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern steigert und ein konstruktivistisches Lernen fördert (vgl. Hellriegel & Cubela, 2018). Im Rahmen dieser Masterarbeit werden anhand von Kompetenzen des ?Lehrplan 21"" (vgl. D-EDK, 2017) VR Videos erstellt, die dann im Mathematikunterricht eingesetzt werden können. Die Videos sollen interaktiv gestaltet werden, damit Schülerinnen und Schüler aktiv in den Kontext eingebunden werden und das Verständnis wie auch die Kopfgeometrie gefördert werden (vgl. Jauch, 2019). Zur Umsetzung dies Vorhabens wurde zuerst kein passendes Programm gefunden. Nach weiterer Recherche fand sich jedoch die richtige Software. Um mit dem Prozess und dem Bau zu starten, musste zunächst die technische Ausrüstung stimmen. Nicht jede Hardware ist für das Rendern virtueller Umgebungen geschaffen. Da grosses persönliches Interesse besteht und dieses Projekt auch nach der Masterarbeit fortgesetzt werden wird, wurde in eine neue Grafikkarte und eine Oculus Rift S (VR Brille) investiert, was sich im Laufe der Arbeit als richtige Entscheidung erwies. Als die Soft- und Hardware schliesslich aufeinander abgestimmt waren, konnte mit dem Vorhaben begonnen werden. Zunächst sollte die Interaktion in den Videos sichergestellt werden, was nur möglich war, wenn die Controller mit dem Programm synchronisiert werden und in der virtuellen Welt als Hände sichtbar sind (vgl. Valem, 2020a). Als dies erreicht war, konnten genauere Aufgabentypen definiert werden. Diese wurden hauptsächlich nach dem virtuellen Vorteil ausgewählt, also Themen und Aufgaben, bei denen ein deutlicher Mehrwert in der virtuellen Realität gegeben ist. Nach dem Festlegen der vier Themen folgte der prozessorientierte Teil des virtuellen Bauens, Testens und Fehler Findens. Die vier Themen wurden auf vier Räume verteilt, wodurch jeder Raum nach seiner Fertigstellung durch Nachhilfeschülerinnen und -schüler getestet werden konnte. Dieses Feedback im Rahmen einer kurzen mündlichen Befragung wurde anschliessend in die Weiterarbeit implementiert. Dieser Prozess wiederholte sich bis zur Fertigstellung der virtuellen Lernumgebung, welche schlussendlich aus vier virtuellen Videos besteht und einem separaten Tutorial

    Computational Thinking im naturwissenschaftlichen Kontext. Vergleichsstudie zum Einsatz von Computational Thinking und dessen Einfluss auf die Einstellung

    No full text
    Computational Thinking ist ein Sammelbegriff für verschiedene Kompetenzen. Kernelemente sind algorithmisches Denken, Dekomposition, Generalisierung, Mustererkennung, Abstraktion und Darstellung. Computational Thinking hat das Potenzial, Wissenschaft für Lehrpersonen, aber auch für Lernende spannender zu gestalten und auf eine ganz neue Weise zu denken. Beim Erarbeiten einer neuen Kompetenz sind die Überzeugungen von Lehrpersonen zu neuen Ideen und Konzepten mitunter sehr wichtig, da sie sich auf die Haltung von Lernenden auswirken. Die erfolgreiche Integration von Computational Thinking hängt deshalb im Wesentlichen von den Wahrnehmungen und Einstellungen der Lehrpersonen ab. In einer qualitativen Vergleichsstudie (n=6) mit Kontroll- und Experimentalgruppe wurde anhand von Interviews untersucht, inwiefern sich die Einstellung zu MINT von angehenden Lehrpersonen der Pädagogischen Hochschule St. Gallen nach einer vertieften Auseinandersetzung mit der Kompetenz Computational Thinking verändert hat. Diese vertiefte Auseinandersetzung geschah im Rahmen eines vierstündigen selbst entwickelten Workshops zum Thema Photosynthese. Es konnte einen positiven Einfluss auf die affektiven Merkmale der Einstellung nachgewiesen werden, wobei keine Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt werden konnten. Die Interventionsgruppe zeigte aber nach dem Workshop ein besseres Verständnis von Computational Thinking als die Kontrollgruppe. Ausser-dem legen die Ergebnisse nahe, dass die Teilnehmer:innen den bewussten Einsatz der Kompetenz als unterstützend empfanden und dass sie offen gegenüber einer Integration von Computational Thinking in den Unterricht auf Sekundarstufe I sind

    Humor im Unterricht

    No full text
    Humor ist eine kognitive Eigenschaft, welche in unserer Gesellschaft nicht von allen gleich wahrgenommen, empfunden und gezeigt wird. Dennoch ist Humor ein wesentlicher Bestandteil der Menschheit und kann, bei richtigem Einsatz, viel Freude bereiten. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es aufzuzeigen, inwiefern sich eine humorvolle Unterrichtsweise auf das Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern auswirkt. Um diese Fragestellung umfassend bearbeiten zu können, wurden zunächst die Begrifflichkeiten geklärt und definiert. Durch ein Praxisprojekt und eine ausführliche Literaturrecherche wurde die Funktion und Wirkung von Humor ermittelt und analysiert. Das dadurch gewonnene Wissen über das grundlegende Verständnis von Humor galt als Basis für die vorliegende Arbeit. Es gibt verschiedene Wege wie als Lehrperson Humor in den Schulalltag eingebunden werden kann. Lernzielorientierte Schülerinnen und Schüler bevorzugen beispielsweise sachbezogene humoristische Bemerkungen, während weniger motivierte Lernende den selbstbezogenen Humor einer Lehrperson als ansprechender empfinden. Durch die Recherchearbeit wurde der Einfluss der Lehrerpersönlichkeit, der Lehrer-Schülerbeziehung und die Sicht von Schülerinnen und Schüler auf Humor im Unterricht analysiert. Ein essentieller Teil der Arbeit, da so in Erfahrung gebracht werden konnte, durch welche Art von Humor welche Emotionen bei Lernenden hervorgerufen werden. Zum Ende der Arbeit wurde der Einfluss von Humor auf Motivation, Stress und letztendlich das Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern bearbeitet. Der gezielte und richtige Einsatz von Humor verringert nicht nur Druck- und Angstgefühle, sondern kann überaus motivierend wirken. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass sich Humor, im richtigen Einsatz und Masse, positiv auf das Lernverhalten auswirken kann. Humor, welcher im klassischen Sinne von Schule und in den dazugehörigen Unterrichtsmethoden oft zu kurz kommt, verbirgt ein enormes Potential, welches gerade auf sozialer Ebene, aber auch in schulischer Leistung positive Effekte hervorrufen kann

    Transition in den Kindergarten - Wie kann dieser Übergang gelingen?

    No full text
    Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule durfte die Autorin bei zwei Kindergartenstarts nach den Sommerferien im Unterricht assistieren. In dieser Zeit wurde vermehrt darüber gesprochen, wie schwierig sich der Übergang vom Elternhaus in den Kindergarten gestaltet. Die vorliegende Arbeit geht dieser Aussage mit folgender Fragestellung auf den Grund: ‹Welche Möglichkeiten bieten sich einer Kindergartenlehrperson im schulischen Kontext, damit die Transition in den Kindergarten gelingen kann?› Es wird untersucht, wie junge Lehrperson, die ihre Ausbildung frisch abgeschlossen haben, diesen Übergang mit Eltern und Kindern meistern können. Diese Frage ist mit aktueller Literatur zum Thema und einem Expertengespräch erforscht worden. Eine Betrachtung der verschiedenen Ebenen, die für die Transition von bedeutender Relevanz sind, ist in der Arbeit zu finden. Das IFP-Transitionsmodell, das beschrieben wird, sieht die Resilienz als ein zentraler Teil für eine erfolgreiche Transition. Die Schwierigkeiten, die bei einer Transition auftreten können, sind nicht vorhersehbar. Jedoch können sie durch eine konstruktive Zusammenarbeit aller beteiligten minimiert werden. Als Ergebnis dieser Arbeit liegt vor, dass eine erfolgreiche Transition ein konstruktives Zusammenarbeiten aller beteiligten erfordert. Die wichtigsten Aspekte für die Eltern und die Lehrperson zur Transition sind in je einem Merkblatt im Anhang zusammengefasst

    Welche Bedeutung hat ein ‚Ritual-Koffer‘ für ein Kindergartenkind und seine emotionale Entwicklung? Die Funktion eines zeitgemässen Rituals im Zyklus 1

    No full text
    Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, aufzuzeigen, welche Vorzüge Rituale im 1. Zyklus haben und wie ein Morgenkreis-Ritual aufgebaut wird, um die Emotionen von Kindern positiv zu beeinflussen. Bei dieser Bachelorarbeit handelt es sich um eine produktorientierte Arbeit. Mittels verschiedenster Fachliteratur sollte die Fragestellung beantwortet werden, um einerseits einen Überblick über Rituale zu geben und andererseits über die Wirkung eines Morgenkreisrituals bei Kindern im Kindergarten zu informieren. Es wurde folgendes Fazit gezogen: Für einen strukturierten Tagesablauf sind Rituale in der frühen Kindheit besonders wichtig. Rituale geben Sicherheit und stärken das Gefühl der Zugehörigkeit. Des Weiteren wurde ein Produkt erstellt, welches aus einer Sammlung von Ritualen besteht, die im Rahmen eines Morgenkreisrituals variiert eingesetzt werden können. Die Utensilien für diese Rituale werden in einem Koffer aufbewahrt. Dieser Koffer bildet mit dem Aus- und Einpacken der Utensilien den Rahmen für das Morgenritual. Der Morgenkreis bietet den Kindern einen offenen und kreativen Lernraum in dem die Kinder lernen können mit ihren eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer umzugehen

    0

    full texts

    4,052

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇