Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Entwicklung von Kriterien für Hausaufgaben zur Lernunterstützung in der Mittelstufe
Hausaufgaben sind ein fester Bestandteil der meisten Schweizer Schulhäuser. Varianten davon gibt es unzählige und immer wieder stellt sich die Frage, was überhaupt lernförderliche Hausaufgaben sind. Das Ziel dieser Arbeit ist es, genau diese Frage zu beantworten und Kriterien für lernförderliche Hausaufgaben in der Mittelstufe zu bestimmen. Dazu wird folgende Leitfrage gestellt: Welche Kriterien müssen Hausaufgaben in der Mittelstufe erfüllen, damit sie für das Lernen der Schülerinnen und Schülern förderlich sind? Um diese Frage zu beantworten, wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Aus den Erkenntnissen der Recherche entstanden schlussendlich Kriterien zur Aufgabenstellung von lernförderlichen Hausaufgaben und Kriterien zur Hausaufgabenpraxis. Die Kriterien wurden in einer Checkliste zusammengefasst und aufgelistet. Die Ergebnisse zeigen, dass es vor allem wichtig ist, die Motivation der Lernenden möglichst hoch zu halten
Mathematisches Erforschen und Argumentieren im Kindergarten
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Förderung des mathematischen Erforschens und Argumentierens im Kindergarten. Dies ist eine zentrale mathematische Kompetenz, welche im Lehrplan 21 neu auch im Zyklus eins vorkommt. Bisher ist dieser Bereich gerade im Kindergarten wenig untersucht. Es mangelt an Literatur und Fördermaterialien für diese Stufe. Die Frage, welche die Bachelorarbeit begleitet, lautet: «Wie bearbeiten Kinder im Kindergarten mathematische Aufgaben zur Anzahlerfassung im Bereich des Erforschens und Argumentierens vor und nach einer Förderung?» Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie zum Handlungsaspekt ?mathematisches Erforschen und Argumentieren? im Kindergarten durchgeführt. Es wurde mit einer Stichprobe von vier Kindergartenkindern im zweiten Kindergartenjahr gearbeitet. Die Ergebnisse aus den gemachten Filmsequenzen zeigen, dass Kindergartenkinder ihre Argumentationskompetenzen in kurzer Zeit erhöhen können. Sie bringen nach den gezielten Fördereinheiten mehr Argumente aus dem mathematischen Bereich hervor, finden eher zu richtigen Lösungen und ermitteln Anzahlen weniger durch Zählen. Weiterführende Forschungen im Bereich des mathematischen Erforschens und Argumentierens im Kindergarten könnten mit grösseren Stichproben und über längere Zeiten durchgeführt werden. Zusätzlich könnten die allgemeine Sprachkompetenz oder das mathematische Vorwissen der Kinder in die Untersuchung miteinbezogen werden
interreligiöses Lernen an der Volksschule
In der heutigen Gesellschaft ist ein immer grösser werdendes Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Religionen zum Alltag geworden. Der Umgang mit dieser Pluralität ist nicht immer einfach. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu thematisieren, ob interreligiöses Lernen an der Volksschule im Zyklus 2 möglich ist. Um diese Frage zu beantworten, wurden verschiedene Quellen zum Themenbereich ?interreligiöses Lernen? genauer betrachtet, vertieft, verglichen und zusammengefasst. Durch die Bearbeitung der Literatur wurden einerseits verschiedene Aspekte festgestellt und aufgezeigt, welche das Gelingen des interreligiösen Lernens unterstützen, aber auch wo Grenzen gesetzt sind. Ergebnisse einer empirischen Studie haben gezeigt, dass interreligiöses Lernen möglich ist und Lernprozesse in verschiedenen Bereichen zu verzeichnen sind. Verschiedene Bedingungen seitens der Lehrperson und des Unterrichts, sowie der Schüler:innen können dazu beitragen, dass interreligiöses Lernen an der Volksschule möglich wird. Mögliche Voraussetzungen können ein Gefühl von Vertrautheit und Wohlfühlen, verschiedene Methoden und die didaktische Arbeit der Lehrperson sein. Im Gegensatz dazu sind verschiedene Grenzen und Kritikpunkte genannt, welche die gewünschten Lernprozesse behindern oder unmöglich machen. So können Wunden und Narben der Geschichte die Offenheit für interreligiöses Lernen einschränken. Weiter kann die Authentizität des Unterrichts in Frage gestellt werden. Eine Verstärkung von Vorurteilen durch Begegnungen würde interreligiöses Lernen unmöglich machen. Diese und weitere Aspekte stehen in vielfältigen Zusammenhängen, und beeinflussen sich gegenseitig. Es gibt nicht einen einzigen richtigen Weg, auf dem interreligiöses Lernen möglich ist, vielmehr muss durch Flexibilität und Anpassungen ein Weg erarbeitet werden
Kopfrechnen spielend trainieren: Ein strategisches Regelspiel für die Mittelstufe
In der vorliegenden Arbeit wird ein mathematisches Regelspiel, anhand des Kartenspiels ""Magic the Gathering (MtG)"" adaptiert und entwickelt, erprobt und evaluiert. In dem entwickelten Spiel wird mithilfe von Kreaturen- und anderen Zauberkarten eine Armee aufgestellt, um den gegnerischen Spieler/innen möglichst viele Schadenspunkte zuzufügen, dabei werden laufend mathematische Rechnungen im 1000er-Bereich getätigt. Durch geschickte Spielzüge und das korrekte Lösen von individuellen Kopfrechnungen kann dieses Ziel besser erreicht werden. Das Spiel wird während einer vierwöchigen Intervention evaluiert. Vier Primarschüler/innen einer 5. Klasse wurden beim Spielen beobachtet und teilweise gefilmt. Mithilfe einer qualitativen Auswertung wurden aus den Beobachtungen, den Filmsequenzen und den Interviews nach der Intervention der Mehrwert der Entwicklungsverläufe in den mathematischen und überfachlichen Kompetenzen der Schüler/innen herausgearbeitet
Schriftliche Arbeit
In dieser Bachelorarbeit wird die Frage: «Wie gelingt alltagsintegrierte Sprachförderung durch das Medium Bilderbuch auf der Kindergartenstufe?» auf Basis einer Literaturrecherche analysiert.
Es wird aufgezeigt, dass die Qualität einer Sprachförderung hauptsächlich vom Dialog zwischen Fachperson und Kind abhängt. Ein solcher Dialog setzt eine bewusste Vorbereitung und Auseinandersetzung mit den in dieser Arbeit untersuchten Strategien der alltagsintegrierten Sprachförderung von Seiten der pädagogischen Fachperson voraus.
Die Anforderung an ein Bilderbuch als Medium zur Sprachförderung besteht also darin, solche Dialoge anzuregen. Dies wird vor allem durch einen Bezug zur Lebens- und Interessenswelt der Kinder geschaffen. Die Literaturrecherche hat ergeben, dass Wimmelbücher besonders gut zur Sprachförderung geeignet sind. Sie regen durch viele Details zum Entdecken, Erzählen und Fabulieren an und bieten ein grosses Angebot an Themen, über die gesprochen werden kann.
Als Produkt dieser Bachelorarbeit ist ein Wimmelbuch entstanden, welches in der Kindergartenpraxis oder auch zu Hause zur gezielten Sprachförderung eingesetzt werden kann.
Die aus dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse können dabei helfen, ein eigenes Bilderbuch zu gestalten, bestehende Bilderbücher auf deren sprachförderliche Qualität hin zu untersuchen und die Strategien der alltagsintegrierten Sprachförderung bei einer Bilderbuchbetrachtung gezielt anzuwenden
Wimmelbuch
In dieser Bachelorarbeit wird die Frage: «Wie gelingt alltagsintegrierte Sprachförderung durch das Medium Bilderbuch auf der Kindergartenstufe?» auf Basis einer Literaturrecherche analysiert.
Es wird aufgezeigt, dass die Qualität einer Sprachförderung hauptsächlich vom Dialog zwischen Fachperson und Kind abhängt. Ein solcher Dialog setzt eine bewusste Vorbereitung und Auseinandersetzung mit den in dieser Arbeit untersuchten Strategien der alltagsintegrierten Sprachförderung von Seiten der pädagogischen Fachperson voraus.
Die Anforderung an ein Bilderbuch als Medium zur Sprachförderung besteht also darin, solche Dialoge anzuregen. Dies wird vor allem durch einen Bezug zur Lebens- und Interessenswelt der Kinder geschaffen. Die Literaturrecherche hat ergeben, dass Wimmelbücher besonders gut zur Sprachförderung geeignet sind. Sie regen durch viele Details zum Entdecken, Erzählen und Fabulieren an und bieten ein grosses Angebot an Themen, über die gesprochen werden kann.
Als Produkt dieser Bachelorarbeit ist ein Wimmelbuch entstanden, welches in der Kindergartenpraxis oder auch zu Hause zur gezielten Sprachförderung eingesetzt werden kann.
Die aus dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse können dabei helfen, ein eigenes Bilderbuch zu gestalten, bestehende Bilderbücher auf deren sprachförderliche Qualität hin zu untersuchen und die Strategien der alltagsintegrierten Sprachförderung bei einer Bilderbuchbetrachtung gezielt anzuwenden
Lernpsychologische und pädagogische Grundlagen im Fernunterricht. Prüfung, Empfehlungen, Forschungslücken
Seit dem Frühjahr 2020 begann sich in Zentraleuropa das Virus SARS-CoV-2 auszubreiten. In diesem Zusammenhang hat die Schweizer Regierung einen Lock-Down und Schulschliessungen verordnet. Als einzige Beschulungsmöglichkeit blieb der Fernunterricht. Inwiefern Lerninhalte auf Primarschulstufe im Fernunterricht ohne elektronische Unterstützung im Vergleich zum Präsenzunterricht vermittelt werden können, dieser Frage geht die vorliegende Bachelorarbeit nach. In einer ersten Phase wurde der aktuelle Forschungsstand zusammengetragen, analysiert, vernetzt und eingegrenzt. Daraus wurde erörtert, inwiefern Fernunterricht auf Primarschulstufe von Präsenzunterricht abweicht. Weil der Forschungsstand bezüglich Fernunterrichts auf Primarschulstufe noch wenig differenziert ist, hat sich diese Arbeit zusätzlich das Ziel gesetzt, aus den gesammelten Forschungsergebnissen pragmatische Empfehlungen für Fernunterricht auf Primarschulstufe abzuleiten, offene Fragen an die Forschung zu stellen und schlussendlich konkrete Forschungslücken aufzuzeigen
Bedeutung der didaktischen Strukturierung im altersdurchmischten Unterricht
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung hat die didaktische Strukturierung im altersdurchmischten Unterricht. Zu diesem Zweck wurde ein Literaturstudi-um durchgeführt, indem Literatur aus beiden Themenbereichen wie didaktische Strukturierung und altersdurchmischtes Lernen betrachtet wurde. In einem zweiten Teil der Arbeit wurden diese beiden Themenbereiche miteinander in Bezug gebracht, um die Fragestellung zu beantworten. Zusätzlich wurden zwei Leitfadeninterviews durchgeführt, um tiefere Einblicke aus dem Schulalltag zu bekommen. Diese Gegenüberstellung der Erkenntnisse aus dem Literaturstudium haben gezeigt, dass altersdurchmischtes Lernen ein individualisierter Unterricht voraussetzt. Somit ist eine Öffnung von Unterricht notwendig und eine klare Strukturierung wird verlangt. Durch die didaktische Strukturierung wird der Lerninhalt in kleine Teilschritte gegliedert und an die individuellen Lernvoraussetzungen der einzelnen Kinder ausgerichtet. Zusätzlich müssen mit klaren Strukturen Lernumgebungen gestaltet und Lernmaterialien vorbereitet werden, damit sich die Kinder gut orientieren können. Durch die Individualisierung ist es wichtig, dass die Lehrperson die Kinder gut beobachtet, sich fortlaufend Notizen macht und die Arbeiten sofort korrigiert
Nutzung von sprachlichen und kulturellen Ressourcen von Lernenden in der Adoleszenz mit türkischem Migrationshintergrund an den Vorarlberger Mittelschulen in Bezug auf die Chancengleichheit
Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, die Nutzung von kulturellen und sprachlichen Ressourcen von Kindern der Mittelschule in Vorarlberg theoretisch zu untersuchen und empirisch zu überprüfen. Im theoretischen Teil wurden die Themen Mehrsprachigkeit und die Identität in Bezug auf den Migrationshintergrund untersucht. Für den empirischen wurden zwei Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrpersonen mit Interviews befragt und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse überprüft. Zu dem wichtigsten Ereignis zählt, dass die Annahme davon, dass Schülerinnen und Schüler mit einem Migrationshintergrund und einer Mehrsprachigkeit an den Vorarlberger Mittelschulen wenig bis kaum Nutzung ihrer sprachlichen und kulturellen Ressourcen erfahren
Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Kunst. Einbindung zentraler BNE-Kompetenzen in ein Landart-Kunstprojekt im öffentlichen Raum
In der heutigen Zeit erhält die Nachhaltigkeit einen gänzlich neuen Stellenwert und stellt ein wichtiges Thema dar, das in der Öffentlichkeit häufig diskutiert wird. Auch in der Schule wird die Dringlichkeit dieses Themas aufgenommen und mit Hilfe der Bildung für nachhaltige Entwicklung in viele Bereiche des Lehrplanes integriert. In Form von fächerübergreifenden Querverweisen gibt der Lehrplan 21 Auskunft über Möglichkeiten die sieben verschiedenen Unterthemen der Bildung für nachhaltige Entwicklung in den unterschiedlichen Fächern unterzubringen. Diese prozessorientierte Masterarbeit beschäftigt sich mit sieben verschiedenen Kompetenzen aus den Fächern RZG und NT, die über einen Verweis zur Bildung für nachhaltige Entwicklung verfügen. In einem weiteren Schritt wurden diese Kompetenzen in einem Landart-Kunstprojekt im öffentlichen Raum umgesetzt und somit eine weitere Fächerverbindung geschaffen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung der Kompetenzen im BG-Unterricht und deren Eignung dafür