Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Bilderbuch
Diese produktorientierte Bachelorarbeit bezieht sich auf den Prozess zur Gestaltung eines Bilderbuchs und dessen gewinnbringenden Einsatz im Unterricht, um das Systemdenken von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Mit einem ausführlichen Literaturstudium wurde das theoretische Fachwissen zu den Themen nachhaltige Entwicklung, Systemdenken, Storytelling und zur Gestaltung eines Bilderbuchs aufgebaut. Auf Basis dieses Wissens wurde das Bilderbuch «Kein Plastik in meinem Essen» erstellt. Dieses fördert mithilfe der Storytelling-Methode das Systemdenken von Kindern. Dadurch soll den Kindern bewusst gemacht werden, wie die Welt zusammenhängt und welche Konsequenzen das eigene Handeln auf die Umwelt und schliesslich auf den Menschen selbst hat. Zudem sollen die Kinder mit der Fähigkeit des Systemdenkens zur nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Das Bilderbuch beinhaltet die Regeln der visuellen Kommunikation, die Vermittlung von Systemdenken durch die Komponenten, die gestalterischen Aspekte eines problemorientierten Bilderbuchs und bietet mit der Storytelling-Methode einen Zugang zu naturwissenschaftlichem Unterricht. Inhaltlich geht es in der Geschichte darum, dass Kinder eine PET-Flasche in einem Weiher finden. Die Entscheidung darüber, ob sie die PET-Flasche mitnehmen oder nicht, liegt bei der Leserin und dem Leser, da sich die Erzählung nach der Einleitung teilt. Im weiteren Verlauf wird ein Querschnitt des Weihers gezeigt und es ist zu sehen, wie die Fische im vermüllten Weiher den Abfall fressen. Am Ende der Geschichte werden die beiden Erzählteile wieder zusammengeführt und die Kinder essen gemeinsam mit ihrer Familie am Tisch Fischstäbchen. Diese Wendung stellt den Zusammenhang zwischen dem Plastik im Weiher und dem Essen her. Der Lehrerkommentar unterstützt den Verständnisprozess und bietet eine Hilfestellung für die Bearbeitung des Bilderbuchs
Lehrmittel
In mehreren Kindergarten-Praktika beobachtete die Verfasserin viele produktorientierte Aufgaben. Dies weckte die Neugierde für den Aufbau prozessorientierter Lernarrangements. Damit einher ging ein Interesse für das Unterrichten im Wald und die damit verbundenen Vorteile für das Lernen von jungen Kindern.
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie lernprozessorientierte Aufgaben für Kindergartenkinder, welche im Wald durchgeführt werden und kreatives Lernen unterstützen, aufgebaut sein sollen. Eine breite Literaturrecherche zu den Unterthemen Wie Kindergartenkinder lernen - Lernprozessorientierung, Kreativitätsförderung sowie Unterrichten in der Natur führte zu ersten Erkenntnissen dazu. Diese Erkenntnisse wurden mit drei Fachpersonen in Leitfadeninterviews validiert und auf die konkrete Umsetzung in der Praxis geprüft.
Als Endergebnis kristallisierten sich fünf Faktoren heraus, welche zu gelingenden lernprozessorientierten und kreativitätsfördernden Lernarrangements in der Natur führen. Diese sind: Das Vorhandensein eines emotional sicheren und wertschätzenden Umfeldes, das Ausrichten der Aufgaben nach dem Entwicklungsstand des Kindes, Entdecken und Erforschen ermöglichen, das Schaffen von sinnlich-ästhetischen Begegnungen und Erfahrungen sowie Anregen durch vielfältige Impulse. Die fünf Faktoren bilden die Grundlage der aus dieser Arbeit heraus entstandenen Unterrichtsreihe Lernen in der Natur – Impulsaufgaben für Kindergartenkinder
Erstellung eines Bilderbuchs für die Wertebildung in der Unterstufe anhand des 5-Finger-Modells mit Philo
Die Wertebildung ist für Kinder sowie für Erwachsene im 21. Jahrhundert eine bedeutende Angelegenheit, weshalb diese Thematik in der Schule behandelt werden sollte. In dieser produktorientierten Arbeit wird ein Bilderbuch erstellt, das der Wertebildung in der Unterstufe dienen soll und mit Hilfe dessen die Kinder basierend auf dem 5-Finger-Modell mit Philo über Werte philosophieren können. Die Arbeit wird von der folgenden Fragestellung geleitet:
Welche Kriterien, Merkmale, Inhalte und fachdidaktischen Bezüge soll ein Bilderbuch enthalten, mit dem in der Unterstufe Wertebildung realisiert werden kann?
Anhand einer ausführlichen Literaturrecherche wird das Bilderbuch «Die Reise eines kleinen Ich-Dörflers» entworfen, in dem es um den kleinen Egoisten aus dem Ich-Dorf geht, welcher sich auf den Weg zum Du-Dorf macht. Das Bilderbuch vergleicht zwei Dörfer, welche zwei verschiedenen Welten darstellen: Das Ich-Dorf ist völlig ich-zentriert und stellt die schlechten Werte dar, während das Du-Dorf die guten Werte repräsentiert. Das Bilderbuch nimmt grundlegende Werte auf und bietet viele Möglichkeiten zum Philosophieren. Die vorliegende Arbeit umfasst die Theorie zum Bilderbuch und beschäftigt sich mit Fragen rund um die Wertebildung, grundlegende Werte, gute Bilderbücher und deren Verknüpfung mit Werten sowie dem Philosophieren mit Kindern anhand von Bilderbüchern. Zuletzt gibt es noch einen didaktischen Kommentar zum Bilderbuch, welcher beschreibt, wie Lehrpersonen konkret mit diesem Bilderbuch anhand des 5-Finger-Modells mit Philo Wertebildung in der Unterstufe realisieren können. Der didaktische Kommentar ist nicht in dieser Arbeit aufgeführt
Konzept
Die zunehmende Digitalisierung birgt die Gefahr, dass Schülerinnen und Schüler sich immer mehr von der Natur entfernen. Eine Folge davon ist, dass das Wissen über der Natur lückenhafter wird. Dies bestätigt eine Studie von Brämer und Koll (2021). Durch Bildung für Nachhaltige Entwicklung wird unter anderem der Kontakt zur Natur gefördert und das Wissen über die Natur aufgebaut. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es herauszufinden, inwiefern Bildung für Nachhaltige Entwicklung mithilfe eines Beerengartens veranschaulicht werden kann. Dafür wurde ein Konzept erstellt, welches aufzeigt, wie der Beerengarten in die Schule integriert werden kann, welche Umsetzungsmöglichkeiten es gibt und welche Themen in den einzelnen Fächern mithilfe des Beerengartens umgesetzt werden können. Zudem wurden weitere organisatorische Massnahmen und wichtige Hintergrundinformationen im Konzept festgehalten. Um dieses Konzept zu erstellen, wurde zunächst eine Literaturrecherche zu den folgenden drei Themenbereichen vorgenommen: Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Luzerner Modell zur Entwicklung Kompetenzfördernder Aufgabensets (LUKAS-Modell) und ausserschulische Lernorte. Diese wurden in einem weiteren Schritt miteinander in Zusammenhang gesetzt. Mithilfe eines Interviews mit einer Schulgartenfachperson und einer Recherche über bestehende Schulgartenkonzepte wurde das Konzept «Beerengarten» verfasst. Die Arbeit am Konzept zeigte, dass Bildung für Nachhaltige Entwicklung mithilfe eines Beerengartens gut veranschaulicht werden kann. Es werden zahlreiche Möglichkeiten aufgezeigt, wie Themen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung fächerübergreifend eingesetzt werden können, aber auch welche Themen sich eignen, um sie mithilfe des Beerengartens zu veranschaulichen. Durch das LUKAS-Modell wird aufgezeigt, wie diese Themen im Unterricht durch aufbauende Unterrichtseinheiten eingebettet werden können. Ausserdem bietet es sich an, eine übergeordnete Fragestellung mithilfe des LUKAS-Modells im Unterricht gezielt aufzubauen. Dies zeigt, dass sich der Beerengarten gut als Veranschaulichung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung eignet
Schriftliche Arbeit
Die Bachelorarbeit zeigt Erkenntnisse aus der Forschung auf, welche die besondere Beziehung zwischen Hunden und Menschen sowie deren Wirkung belegen. Weiter wird aufgeführt, weshalb Hunde in Schulen eingesetzt werden und was vor dem Einsatz auf den verschiedenen Ebenen (Schulhaus, Lehrperson, Hund und Klasse) beachtet und vorbereitet werden soll. Dazu wurde einerseits Literatur ausgewertet, andererseits wurden Lehrpersonen mit Schulhund befragt. Lehrpersonen wird empfohlen, nicht nur sich selbst und den Hund, sondern auch die Schüler:innen auf die Arbeitsgemeinschaft vorzubereiten. Somit wird die Basis für eine nachhaltige und wirksame Zusammenarbeit gelegt. Das Produkt der Bachelorarbeit ist eine Lernwerkstatt. Unter anderem werden darin Themen zum Lernverhalten, der Körpersprache und den Sinnesleistungen der Hunde behandelt. Die Lernwerkstatt richtet sich an die 3. und 4. Klasse und sorgt für vergleichbare Voraussetzungen bei den Kindern. Die Werkstatt wurde in digitaler Form erstellt und kann von interessierten Lehrpersonen im Unterricht eingesetzt werden. Hinweise zu den Aufgaben und benötigtem Material sind im Begleitkommentar für Lehrpersonen aufgeführt
Schriftliche Arbeit
Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet.
Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet
Audiodatei 5
Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet.
Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet
Sagen in der Schweiz und in Japan. Ein interkultureller Vergleich
Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet.
Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet
Emotionen im Berufskundeunterricht und deren positive Beeinflussung des Lernprozesses
Das Ziel dieser Arbeit ist es, konkrete Methoden für die Unterrichtsgestaltung von Berufskundelehrpersonen aufzuzeigen, um die Lernenden anhand der Hervorrufung von erwünschten Emotionen zu einem besseren Lernerfolg zu verhelfen
Die sozial-emotionale Entwicklung des Kindes von null bis zwölf Jahren und deren Förderung durch die Lehrperson in der Primarschulstufe
Als angehende Lehrperson befasste sich die Autorin im Rahmen ihres Studiums an der Pädagogischen Hochschule Sankt Gallen nur bedingt mit der sozial-emotionalen Entwicklung des Kindes, da der Ausbildungsfokus auf didaktischen und methodischen Fertigkeiten liegt. Um Kinder in der Primarschule optimal fördern zu können, ist es ihr wichtig, zu verstehen, welche Faktoren die allgemeine, und folglich auch die sozial-emotionale Entwicklung beeinflussen und welche Entwicklungsphasen Kinder bis zum zwölften Lebensjahr durchlaufen müssen, um emotional und sozial kompetent zu werden. Ziel der Arbeit ist es, die einzelnen sozialen und emotionalen Entwicklungsschritte des Kindes zu analysieren und pädagogische Handlungsmöglichkeiten für die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen in der Primarschule zu erarbeiten. Die Thematik der sozial-emotionalen Entwicklung wurde in den vergangenen Jahrzehnten umfangreich erforscht, weshalb für die Ausarbeitung der Literaturarbeit mehrheitlich Fachbücher aus den Bereichen Entwicklungspsychologie und Pädagogik herangezogen wurden. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass Kinder von Geburt an soziale Wesen sind, die auf Interaktionen mit Eltern und Gleichaltrigen angewiesen sind, um sich optimal entwickeln zu können. Zudem weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Kinder nicht nur die Eltern als Bezugsperson ansehen, sondern jede Person, welche ihnen ausreichend Zeit schenkt und gemeinsame, vertrauensvolle und langfristige Beziehungen ermöglicht. Daraus lässt sich schliessen, dass auch Lehrpersonen einen starken Einfluss auf die sozial-emotionale Entwicklung des Kindes nehmen können