Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Hörspiel
In dieser Arbeit wird basierend auf einer Literaturrecherche, dem Lehrplan Volksschule und einer Erprobung ein interaktives Hörbuch mit Übungsmaterial zur Förderung der Feinmotorik in der 2. Klasse entwickelt. Zuerst wird der Frage nachgegangen, was genau die Feinmotorik ist und wie die feinmotorische Entwicklung bei Kindern verläuft. Dafür werden verschiedene Entwicklungstheorien und Entwicklungsmodelle erläutert. Anschliessend werden die verschiedenen Störungen und Fördermöglichkeiten der Feinmotorik dargestellt. Da die Binnendifferenzierung für diese Arbeit eine wichtige Rolle spielt, wird diese ebenfalls theoretisch erläutert. Um Informationen über die Differenzierung von feinmotorischen Übungen zu erhalten, wird eine Expertenbefragung durchgeführt. Durch eine Erprobung in drei Phasen werden drei Niveaustufen für die Übungen kreiert und verfeinert. Eine Geschichte wird als Hörbuch in einem Tonstudio aufgenommen und dient als Leitfaden für die Übungen. Zum Schluss wird eine Reflexion über die verschiedenen Erfahrungen und Ergebnisse vorgenommen. Das Ziel der Arbeit ist es, Lehrpersonen der 2. Klasse ein Medium zur Förderung der Feinmotorik anzubieten, an dem die Schüler:innen selbstständig arbeiten können.
Keywords
Motorik, Feinmotorik, Feinmotorische Störungen, Fördermassnahmen, Binnendifferenzierung, Interaktives Hörbuch, Lehrplan Volksschule
Quelle: Miesler
Flipped Classroom im NMG Unterricht
Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, zu überprüfen, wie das Prinzip des Flipped Classrooms im Zyklus 2 in den NMG-Unterricht integriert werden kann. Beim Flipped Classroom werden die beiden Phasen Wissensvermittlung und Übungsphase vertauscht. Die Wissensvermittlung findet zu Hause satt und die Übungsphase in der Schule. Dazu wurden Lernvideos und eine Unterrichtssequenz erstellt. Die Unterrichtssequenz wurde in zwei 6.Klassen durchgeführt. Die Arbeit orientiert sich am Design-Based-Research-Modell von Susanne McKenney und Thomas Reeves. In der ersten Phase wurde in einem Theorieteil geklärt, was für den NMG-Unterricht spezifisch ist und welche Anforderungen für die Durchführung des Flipped Classrooms erfüllt werden müssen. In der zweiten Phase wurde das erworbene Wissen aus der ersten Prozessphase auf die Erarbeitung einer Unterrichtssequenz angewendet. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Gestaltung der Lernvideos. In der dritten Prozessphase wurde die Unterrichtssequenz reflektiert und ein Fazit daraus gezogen. Die vierte Phase lief parallel zu den anderen Phasen. In dieser Phase wurde die Unterrichtssequenz in zwei 6.Klassen durchgeführt. Dank der Durchführung konnte bestätigt werden, dass es möglich ist, das Prinzip des Flipped Classrooms gewinnbringend in den NMG-Unterricht im Zyklus 2 zu integrieren
Förderung einer positiven Selbstwirksamkeitserwartung bei Lernenden an Berufsfachschulen
Bei dieser Arbeit geht es um die Förderung der positiven Selbstwirksamkeitserwartung von Lernen-den an der Berufsfachschule. Selbstwirksamkeitserwartung meint die subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenzen bewältigen zu können. Sozusagen eine Vorahnung, ob etwas Neues oder Herausforderndes gelingt (Schwarzer & Jerusalem, 2002, S. 35). Durch zahlreiche empirische Untersuchungen ist belegt, dass optimistische Kompetenz- oder Selbstwirksamkeitserwartungen eine Grundbedingung dafür sind, dass Anforderungen als Herausforderung, und nicht als Gefahr wahrgenommen werden. Neue Aufgaben oder schwierige Anforderungen werden mit innovativen und kreativen Ideen aufgenommen und mit Ausdauer umgesetzt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für hohe Motivation, ein hohes Leistungsniveau sowie das psychische und körperliche Wohlbefinden (Schwarzer & Jerusalem, 2002, S. 34-38). Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage: Welche Massnahmen, im Kontext der Berufsfachschule, fördern eine positive Selbstwirksamkeitserwartung bei Berufslernenden in der Ausbildung zur Fachfrau / zum Fachmann Betreuung (FaBe)? Das Erfolgsprinzip tönt einfach: Durch wohldosierte Erfolgserlebnisse, konkrete Feedbacks, Modelllernen und Emotionskontrolle kann viel bewirkt werden. Dies braucht eine hohe emotionale Aufmerksamkeit der Berufsfachschullehrperson und gewisse Anpassungen im Unterricht. Diese Massnahmen für den Unterricht in der Berufsfachschule werden in dieser Arbeit genauer beleuchtet. Immer mit dem Ziel, positive Selbstwirksamkeitserwartung bei Berufslernenden zu fördern. Jedoch muss relativiert werden, dass mit diesen Massnahmen, die teilweise über Jahre manifestierten negativen und destruktiven Attributionen der Lernenden nicht komplett aufgelöst werden können. Vielleicht aber zumindest für den Teilbereich «Berufsfachschule» durch optimistischere und positivere Erwartungshaltungen ergänzt werden und so zu einer höheren Berufs- und Lebenszufriedenheit führen können
Srtudio di fattibilità per la creazione di un centro per l'educazione e lo sviluppo sostenibile a San Bernardino
In questo lavoro di master viene eseguito uno studio di fattibilità per la creazione di un centro per l’educazione e per lo sviluppo sostenibile a San Bernardino. Per lo studio di fattibilità, sono raccolte informazioni, tramite interviste, di 10 organizzazioni attive in Ticino e in Grigioni, con scopi in parte simili a quelli che avrebbe il centro. Oltre a ciò sono descritte le basi giuridiche e i programmi a livello cantonale e federale, riguardanti lo sviluppo sostenibile, riguardanti l’educazione nei centri natura e nei parchi svizzeri, riguardanti la salvaguardia della biodiversità. Sono anche raccolte informazioni sul turismo nei Grigioni con degli approfondimenti del turismo sostenibile e del turismo naturalistico e culturale, turismo che è un settore molto importante per la regione e per la realizzazione del centro. Sono poi raccolte informazioni riguardo il potenziale presente sul territorio dei comuni di Mesocco, di Rheinwald e di Sufers (risorse naturali, caratteristiche paesaggistiche, infrastrutture, cultura, economia e società). Con le informazioni delle interviste è eseguita un’analisi che permette di trovare delle soluzioni applicabili al centro riguardanti i prodotti e le prestazioni, il finanziamento, i partner, la gestione, il personale e il pubblico di riferimento. Per mezzo di un’analisi swot, sono analizzati i punti forti, i punti deboli, le opportunità e i rischi che presentano l’associazione con le sue caratteristiche e il contesto esterno, ovvero il potenziale del territorio. Grazie alle analisi di tutte le informazioni sono poi formulate le conclusioni che concretamente sono delle possibili soluzioni che possano rendere fattibile e di successo la realizzazione del centro. Si tratta concretamente di soluzioni riguardanti le infrastrutture, come lo sfruttamento dell’edificio della vecchia scuola; soluzioni riguardanti il finanziamento e i partner, con i comuni, soprattutto quello di Mesocco, che hanno una grande importanza e soluzioni riguardanti le attività e le prestazioni, come le offerte didattiche per scuole, come attività per bambini e per adulti o come i progetti per la sensibilizzazione alla nauta e allo sviluppo sostenibile
Förderung der exekutiven Funktionen mittels Computerspiele von Schülerinnen und Schülern von 6-8 Jahren
In dieser empirischen Bachelorarbeit wurde der folgenden Fragestellung nachgegangen: Werden die exekutiven Funktionen von Schülerinnen und Schülern im Alter von 6-8 Jahren mittels Computerspiele gefördert? Im theoretischen Teil wurde über exekutive Funktionen, Computerspiele, deren Spielprozess und Risiken recherchiert. Die exekutiven Funktionen gliedern sich in drei Teile. Das Arbeitsgedächtnis, welches Informationen speichert und wieder abrufen lässt. Die Inhibition, welches die Impulskontrolle steuert. Die kognitive Flexibilität hilft uns von einer Aufgabe zu einer anderen zu wechseln. Die exekutiven Funktionen sind für den schulischen sowie für den Erfolg im späteren Leben wichtig und stellen lebensnotwendige Ressourcen dar, auf welche zurückgegriffen werden können. Es gibt viele verschiedene Computerspiel-Kategorien und die Klassifikation ist nicht immer eindeutig. Der Spielprozess steht bei der Motivation und während des Ausübens eines Computerspiels im Mittelpunkt. Erfolgserlebnisse, soziale Handlungen, aber auch Langeweile, Misserfolg und weitere Aspekte können den Flow und das Spielerlebnis beeinflussen. Die «gaming disorder» (Spielstörung) ist neu in der ICD-11 als Krankheit klassifiziert und eine solche Computersucht muss ernst genommen werden. Im praktischen Teil wurde die Förderung der exekutiven Funktionen mittels des Computerspiels «Pushy» untersucht. Für die Durchführung einer Trainings- und Testphase wurden zwei Schulklassen, in derselben Stufe, gewählt. Eine Klasse spielte über einen bestimmten Zeitraum das Computerspiel «Pushy» (Computerklasse). Die zweite Klasse diente als Vergleichsklasse und trainierte nicht mit Computerspielen in der Schule. Die Messung der exekutiven Funktionen wurde mit der Applikation «Minnesota executive function scales» («MEFS») vor (MEFS1) und nach (MEFS2) der Trainingsphase durchgeführt. Die exekutiven Funktionen der Computerklasse verbesserten sich signifikant (p<0.05): Die Punktzahl bei MEFS1 betrug 62.12, bei MEFS2 lag sie bei 73.06. Die Vergleichsklasse hingegen schnitt bei MEFS1 mit 70.71 Punkten ab, bei MEFS2 erzielte sie 69.47 Punkte. Damit war bei der Vergleichsklasse keine Verbesserung festzustellen. Daraus folgt die Erkenntnis, dass Computerspiele einen positiven Einfluss auf die Förderung der exekutiven Funktionen haben können
Ökosystem Bach. Kinder beurteilen Landschaftsökologie und Gewässergüteklasse mit Unterstützung von Lehrvideos
Die Bachelorarbeit ist im Rahmen des Fachbereichs Natur, Mensch, Gesellschaft erstellt worden und behandelt folgende Fragestellung: Wie können Lehrvideos zum Thema «Bioindikation im Fliessgewässer» für Zyklus 2b gestaltet werden? Das Produkt beinhaltet fünf Lehrvideos, welche die Unterrichtsreihe «Bioindikation im Fliessgewässer» auf der Website von GLOBE Schweiz ergänzen. Unter folgendem Link kann die Videoreihe begutachtet werden: https://www.globe-swiss.ch/de/Angebote/Bioindikation_im_Fliessgewaesser/#rubric=pupils&levels=cyclus2a-cyclus2b Dabei stellen zwei Kinder der 6. Klasse die Protagonisten dar. Da sich die gesamte Videoreihe unmittelbar am Bach abspielt, stellen ausserschulische Lernorte sowie handlungsorientiertes Lernen eine zentrale Bedeutung dar. Für das Filmen und Schneiden wurden filmtechnische Theorien herbeigezogen
Darstellung der Geschlechterrollen in Kinder- und Jugendliteratur
Literatur spielt für einen Großteil der Schweizer Kinder und Jugendlichen eine nicht zu unterschätzende Rolle in deren Freizeitgestaltung sowie in der Schule. Die darin vorkommenden Charaktere und deren Eigenschaften sowie Verhaltensweisen können Leser:innen als Vorbilder dienen und sie damit in ihrer Erziehung und Wesensbildung beeinflussen. Auch Geschlechterdarstellungen spielen hierbei eine Rolle. Die vorliegende Bachelorarbeit geht deshalb der Frage nach, wie in ausgewählten Werken der Kinder- und Jugendliteratur die Geschlechter dargestellt werden ? vielfältig und alltagsnah vs. stereotyp. Dafür wurden fünfzehn Kinder- und Jugendbücher auf Geschlechterrollen und -stereotype, die Anzahl der vorkommenden weiblichen und männlichen sowie gegebenenfalls diversen Charaktere hin untersucht und mittels Analyseraster ausgewertet. Im Zuge der Arbeit stellte sich heraus, dass die Mehrheit der analysierten Kinder- und Jugendbücher ambivalente Rollen aufweisen, also solche, die sowohl geschlechtstypische als auch -untypische Verhaltensweisen und Eigenschaften besitzen. Die ursprüngliche Annahme, dass der Großteil der Heldenrollen mit männlichen Figuren besetzt ist und ein Mangel an weiblichen Heldenfiguren besteht, konnte jedoch nicht bestätigt werden. In der vorliegenden Auswahl an Kinderund Jugendliteratur gibt es entgegen dieser Annahme sogar mehr weibliche als männliche Protagonist:innen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass der Darstellung der Charaktere der beschriebenen Figuren sehr wohl eine wesentliche Vorbildwirkung zukommt, diese jedoch nicht rein auf das Geschlecht reduziert werden kann
Wirkungsvolles Classroom-Management zur Förderung störungsfreien Unterrichts
Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Arbeit mit dem Thema eines wirkungsvollen Classroom-Managements und dessen Einfluss auf einen störungsfreien Unterricht. Dass ein Unterricht klare Spielregeln braucht, durfte die Autorin selbst als Lernende sowie als Lehrende erfahren. Ein professioneller Umgang mit Störungen und ein klares Bewusstsein über die Führungsrolle ermöglichen, dass Störungen behandelt werden, bevor diese zum Problem werden. Das beeinflusst das Klassenklima, die Rolle der Lehrpersonen sowie die der Lernenden. Dies stellt immer wieder eine Herausforderung im Berufsalltag dar. Mögliche Lösungsansätze bietet das Konzept des Classroom-Managements. Nebst reaktiven und proaktiven Interventionen ist der Begriff der Beziehungsförderung im Classroom-Management nicht mehr wegzudenken. Diese vielfältigen Aufgabenstellungen sind prägend für das alltägliche Unterrichten. Ein Patentrezept gibt es nicht. Kritisches Hinterfragen und darüber Nachdenken verhilft der Auseinandersetzung und Implementierung im Alltag. Aus diesem Grund werden folgende Fragestellungen bearbeitet: Was ist guter Unterricht? Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Unter anderem befasst sich die Autorin mit Störungen im Unterricht, deren Auslöser und Wirkung auf das Lernen von jugendlichen Lernenden und das Klassenklima. Ziel ist es, dass nach dem Verfassen dieser Arbeit die Fragestellungen theoretisch begründet und beantwortet werden können. Auch die praxisnahe Reflexion stellt für die Autorin einen sehr relevanten Teil an dieser Arbeit dar. Vieles kann zu einer Unterrichtsstörung führen. Zu wissen, welche Unterrichtsstörungen es sind und wie diese angegangen werden können, ist eine der Hauptaufgaben der Lehrperson. Aber auch die Lernenden tragen zu einem positiven und wirkungsvollen Lernprozess aktiv bei. Classroom-Management, der Umgang mit Unterrichtsstörungen und damit der Einfluss auf den Lernprozess hängen eng mit der Beziehung und Interaktion von Lehrenden und Lernenden zusammen. Die Beziehung ist dabei einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg, Unterrichtsstörungen zu reduzieren und anzugehen, bevor sie überhaupt ein Problem darstellen können. Sie dient auch zur Ausübung der pädagogischen Professionalität
Wie können für Lernende mit ungenügenden Leistungen erfolgversprechende Strategien für den Lernprozess (Theorie / Beobachtungen / Handlungsempfehlungen) gestaltet werden? Handlungsempfehlungen für die berufliche Schulbildung Sek II
Die vorliegende theoretische Diplomarbeit befasst sich mit der Thematik von leistungsschwachen Lernenden in einem SOL Umfeld (selbstorganisierter Unterricht). Sie leuchtet, basierend auf der wissenschaftlichen Fragestellung, mit Hilfe von drei Hypothesen die jeweiligen theoretischen Aspekte aus. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die Berufsschule abgeleitet (deduktives Vorgehen). Die wissenschaftliche Fragestellung lautet: Wie können für Lernende mit ungenügenden Leistungen erfolgversprechende Strategien für den Lernprozess (Theorie / Beobachtungen / Handlungsempfehlungen) gestaltet werden? - Handlungsempfehlungen für die berufliche Schulbildung Sek II Die drei Hypothesen fokussieren auf die Themen Motivation, Selbstwirksamkeitserwartung und Selbstregulation. SOL verlangt von den Lernenden wesentlich mehr Kompetenzen im persönlichen und sozialen Be-reich als fremdgesteuerter Unterricht. Leistungsschwache Lernende haben weniger ?Leistungsreserve?, mit der sie mögliche Defizite in diesen Bereichen ausgleichen können, woraus sich die Relevanz für dieses Thema schöpft. Eine zentrale Erkenntnis der vorliegenden Arbeit sind die Wichtigkeit der Art und Weise der Wahrnehmung der Lernenden (Wahrnehmung von sich selbst, ihrer Umwelt und deren Reaktionen auf sich selbst). Eine weitere Erkenntnis ist die Wichtigkeit einer respektvollen, authentischen Beziehung. Diese soll auf dem Interesse an der Person und deren Lebenswelt (nicht deren Leistung) basieren und ist grund-legend für das Gelingen nahezu aller Handlungsempfehlungen, die formuliert sind. Die Handlungsempfehlungen stellen keine ?Anleitungen im Umgang mit Lernenden? dar, sondern vermitteln Handlungsansätze, verbunden mit konkreten Beispielen. Sie sollen darauf hinwirken, Unterrichtshandlungen bewusster und reflektierter durchzuführen
Kulturelle Aspekte in der Begleitung Berufslernender aus Familien mit Migrationshintergrund
Diese Diplomarbeit, welche im Rahmen des Diplomstudienganges BKU an der
pädagogischen Hochschule St.Gallen verfasst wurde, beschäftigt sich mit kulturellen
Aspekten in der Begleitung Berufslernender aus Familien mit Migrationshintergrund.
Die Arbeit ist literaturbasiert und verwendet über zwanzig unterschiedliche schriftliche
Quellen. Bei der Bearbeitung des Themas liegt ein besonderer Fokus auf der Klärung
von Begrifflichkeiten, die für das weitere Verständnis des Themas zentral sind, sowie
die Beleuchtung unterschiedlichster Aspekte in Zusammenhang mit Kultur, kulturellen
Austauschprozessen und Migration.
Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die einleitende Fragestellung «Wie kann im
kulturellen Kontext eine erfolgreiche Beziehungsgestaltung mit Berufslernenden
aussehen, mit dem Ziel, eine auf gegenseitigem Verständnis basierende Zusammenarbeit
zu erreichen?» beantwortet werden konnte.
Das Verständnis für die eigene, kulturelle Prägung einerseits, die vertieften Kenntnisse
über andere kulturelle Aspekte und die Auswirkung von Migration andererseits,
verbessern das gegenseitige Verständnis und die Beziehungsgestaltung zu Lernenden
aus Familien mit Migrationshintergrund