Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Musik im Schulalltag der 2.-3.Klasse - Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Musik
In der vorliegenden Bachelorarbeit wird der Frage nachgegangen, wie ein vermehrter Einsatz von Musik im Schulalltag geleistet werden kann, so dass dieser eine positive Wirkung auf das Schulleben, sowie auf die beteiligten Kinder hat. Es wird dafür theoretisches Hintergrundwissen zu Musikalischen Aktivitäten erörtert, einerseits in Verbindung mit dem Spiel und andererseits mit dem Ziel der Förderung des Klassenzusammenhalts. Die Generierung der Aufmerksamkeit unter Einbezug verschiedener Wahrnehmungsfunktionen wird geklärt. Aufgrund der Wichtigkeit des Genauen Zuhörens, nicht nur in der Musik, sondern auch im allgemeinen Schulalltag, wird dieser Bereich differenziert betrachtet. Weiter werden Rituale, insbesondere deren Aufbau und Struktur, beleuchtet und in Verbindung mit Musik gesetzt. Die Erarbeitung dieses theoretischen Wissens dient der Entwicklung einer Ideensammlung, welche Einsatzmöglichkeiten von Musik im Schulalltag abbildet. Die Ergebnisse zeigen, dass der theoriegestützte Einsatz von Musik sehr vielfältig möglich ist und davon in unterschiedlichen Situationen, sei dies als Organisationshilfe, Förderung des Klassenzusammenhalts, Lenkung der Aufmerksamkeit, zur Spannung oder Entspannung oder auch zum aktiven Zuhören, Gebrauch gemacht werden kann. Anhand dieser Erkenntnisse wird in einem zweiten Teil der Prozess zur Fertigung eines darauf basierenden Produkts beschrieben. Das entwickelte Produkt wurde für den Einsatz in einer 2.-3. Klasse konzipiert, um auf den elementaren musikalischen Erfahrungen aus der Musikalischen Grundschule aufbauen zu können
Schulangst - eine pädagogische Herausforderung
In dieser Arbeit wird das Thema Schulangst auf pädagogischer Ebene behan-delt. Die Schulangst wird detailliert angeschaut, wobei die Fragen geklärt wer-den, wie sie entsteht, welche Folgen sie nach sich zieht und was eine Lehrper-son dagegen unternehmen kann. Hierfür wird die Literatur zum Thema ver-wendet und miteinander in Verbindung gebracht. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrpersonen zum Thema zu sensibilisieren und informieren. Zudem sollen ex-plizite Massnahmen beschrieben werden, welche eine Lehrperson ergreifen kann, um der Schulangst entgegenzuwirken
Projekttage Ernährung - Ernährung handelnd erfahrbar machen
Während den Praktika, die die Autorin im Laufe ihrer Studienzeit an der PHSG absolviert hat, ist ihr aufgefallen, dass die Ernährung der Schülerinnen und Schüler nicht optimal ist. Viele haben zum Znüni Schokolade oder Chips dabei und essen auch zwischen den Lektionen Süssigkeiten. Die vorliegende Arbeit soll zum Ziel bringen, Kindern durch handlungsorientierten Unterricht das Thema Ernährung näher zu bringen, damit sie erkennen, welche Nahrungszusammensetzungen in welchem Masse zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen können. Die Arbeit besteht aus dem Theorieteil, in der verschiedene Unterrichtsmodelle erläutert und verglichen werden, zudem werden die Aspekte handlungsorientierten Unterrichtes dargestellt sowie verschiedene Qualitätsmerkmale guten NMG Unterrichtes erläutert werden. Die Autorin macht im Theorieteil deutlich, wie der Unterricht aufgebaut werden sollte, um ihn möglichst spannend und aktiv für die Kinder zu gestalten, damit die Kinder einen möglichst hohen Lernzuwachs erlangen. Im Praxisteil befinden sich die Unterrichtsplanungen mit dem dazugehörigen Fachwissen zu den Themen, die behandelt werden sollen. Die Unterrichtsreihe besteht aus drei Projekttagen. Am ersten Tag geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler Fachwissen zum Thema Nahrungszusammensetzung erlangen. Durch verschiedene Aufgabentypen erfahren sie, aus welchen Komponenten unsere Nahrung besteht, und warum sich gewisse Lebensmittel in zu hohem Masse negativ auf unsere Gesundheit auswirken können. Am zweiten Tag geht werden die Begriffe ?saisonal?, ?regional? sowie ?Food Waste? behandelt. Die Kinder lernen aktiv, welches Obst und Gemüse wann in der Schweiz wächst und wie Food Waste vermieden werden kann. Am dritten und letzten Tag bringen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen im Realraum zur Anwendung, indem sie ein Menü anhand verschiedener Kriterien zubereiten. Die Erkenntnisse, die die Schülerinnen und Schüler in diesen Tagen dazu gewinnen, halten sie laufend in einem eigens erstellten Ernährungstagebuch fest. Sie haben am Ende also ein Produkt mit gesammeltem Wissen zum Thema Ernährung, auf das sie immer wieder zurück greifen können
Bau eines Puppenhauses und historische Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Puppenhäusern (17.-21. Jahrhundert)
Abstract Puppenhäuser sind Bestandteil eines Kindergartens. Wenig bekannt ist jedoch über die Entwicklung von Puppenhäusern ab dem 17. Jahrhundert. Es ist also von Interesse, sich mit der Entwicklungsgeschichte von Puppenhäusern auseinanderzusetzen. Verbunden mit den Erkenntnissen aus der historischen Auseinandersetzung mit Puppenhäusern vom 17.-21. Jahrhundert wird ein Puppenhaus für einen zeitgemässen Kindergarten gebaut. Anhand dieser Zielsetzung werden folgende Fragestellungen beantwortet: 1. Wie haben sich Puppenhäuser in Bezug auf zentrale Aspekte (wie z. B. Adressaten, Funktion) vom 17.-21. Jahrhundert verändert? 2. Gibt es Aspekte aus der historischen Aus¬einandersetzung mit Puppenhäusern, die auch im Eigenbau-Puppenhaus für einen zeitgemässen Kindergarten vorliegen sollten? 3. Welche zentralen Elemente müssen beim Bau eines zeitgemässen Puppenhauses beachtet werden? Aufgrund der historischen Auseinander¬setzung mit Puppenhäusern werden verschiedene Aspekte wie z. B. Funktion, Grösse, Materialien oder Zielpublikum hergeleitet und in Bezug auf die verschiedenen Jahrhunderte (17.-21. Jh.) inhaltlich erweitert. Es wird ersichtlich, dass Puppenhäuser in der Zeit vom 17.-21. Jahrhundert in Bezug auf z. B. eingesetze Materialien, Adressaten und Funktion eine Veränderung erfuhren. Dennoch lässt sich festhalten, dass es Aspekte mit einer typischen Ausprägung aus vergangenen Jahrhunderten gibt, welche auch in einem zeitgemässen Puppenhaus noch eine Daseinsberechtigung haben. Aus jedem der Jahrhunderte werden jene Aspekte übernommen und im Eigenbau-Puppenhaus integriert, welche als zentral angesehen werden. Keywords: Puppenhaus, historisch, Eigenba
Erstellung einer Unterrichtsreihe zum Thema Licht und Schatten unter Einbezug von ""Clevere Aufgaben"" in NMG
Während der Ausbildung zur Primarlehrperson an der Pädagogischen Hochschule in Rorschach begegnete die Autorin dem handelnden Lernen in verschiedenen Modulen, darunter auch im Fachbereich Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG). Handelndes Lernen führt zu einer hohen Selbstwirksamkeit, mit der Schülerinnen und Schüler (SuS) die Lernziele erreichen sollen. Um eine NMG-Unterrichtreihe zu planen, können verschiedenen Herangehensweisen gewählt werden. Der Ansatz des «kompetenzorientierten NMG-Unterrichts», welcher dem LUKAS-Modell folgt, ist einer. Diesen Ansatz findet man in allen neueren Lehrmitteln und Lernaufgaben. Ein anderer Ansatz sind die «Cleveren Aufgaben». Clevere Aufgaben basieren auf sechs Kernmerkmalen und werden schrittweise konstruiert. Daneben sind die Konstruktionsprinzipien von zentraler Bedeutung. Diese Theorie wird aus der Literatur von Kübler (2018) entnommen. Mit dieser Literatur wird man bestmöglich auf die Entwicklung solcher Aufgaben vorbereitet. Das Ziel in der vorliegenden Arbeit ist es zu beantworten, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine Unterrichtsreihe basierend auf der Theorie der Cleveren Aufgaben zielführend erarbeitet und weiterentwickelt werden kann. Die SuS lernen mit Cleveren Aufgaben den Lernstoff mit hoher Selbstwirksamkeit, um die Lernziele zu erreichen. Nach dem Entwickeln der Lernaufgaben und dem Durchführen der Unterrichtsreihe wird mit verschiedenen Methoden evaluiert. Die Methoden Wissensfragen, Beobachtung, Interview und Prüfung wurden für diese Unterrichtsreihe verwendet. Die Ergebnisse der Evaluationen zeigen, dass die SuS eine hohe Selbstwirksamkeit hatten und somit die grundlegenden Lernziele von der Mehrheit erreicht wurden. Durch die Beobachtungen wurde ersichtlich, dass die SuS mit Eifer und viel Motivation arbeiteten. Dies zeigt, dass der Einsatz von Cleveren Aufgaben im NMG-Unterricht gewinnbringend ist und die SuS dadurch nachhaltig Lernen. In dieser Arbeit wird bestätigt, dass handelndes Lernen ein hoher Motivationsfaktor ist
Genderdiversität unterrichten - Didaktisches Unterrichtsmaterial für die Mittelstufe zum Themenbereich Geschlecht, Gender, Rolle und Identität basierend auf Kunstwerken
Während des Studiums an der pädagogischen Hochschule St. Gallen, ist die Autorin dieser Arbeit im Lehrplan immer wieder dem Thema Vielfalt, Rolle und Geschlecht begegnet. Es gibt also eine pädagogische Grundlage, diesen Themenbereich im Zyklus 2 abzuhandeln. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie Unterrichtsmaterial selbst gestaltet werden kann, um dieses Thema entwicklungspsychologisch, soziologisch und pädagogisch begründet im Unterricht zu bearbeiten. Dazu wurde Literatur aus den eben genannten Forschungsbereichen gelesen, bewertet und weiterverarbeitet, um eine theoretische Grundlage zu schaffen. Zudem wurden als Aufgabengrundlage für das entstehende Unterrichtsmaterial vier Kunstwerke aus dem Kunstmuseum St. Gallen ausgewählt und ebenfalls in das Material eingebettet. Weiter sollte erwähnt werden, dass die Gestaltung von solchem Material ebenfalls einen Teil dieser Arbeit darstellte. Dies geschah, in dem der Frage nachgegangen wurde, was für Illustrationen den Schüler:innen als Unterstützung bei der Erarbeitung des Themenbereichs Rolle, Geschlecht und Vielfalt dienen könnte. Das Unterrichtsmaterial wurde während einigen Lektionen mit einer 5. Klasse erprobt. Diese Erprobung zeigte, dass das thematische Interesse bei den Schüler:innen durchaus vorhanden ist und auch, dass sich themenbezogener Unterricht mithilfe von Kunstwerken bewährt. Das Unterrichtsmaterial liegt in seiner endgültigen Form als bunte, 30-seitige Lernbroschüre mit fünf Identifikationsfiguren, die durch die Aufgaben führen, vor. Die Aufgaben der Broschüre wurden auf Basis des Aufgabenmodells Gestalten nach Edith Glaser, dem Lehrplan 21 und dem Konzept «Dramatisieren, Ent-Dramatisieren und Nicht-Dramatisieren» von Katharina Debus erstellt
Werteerziehung in der Unterstufe in Bezug auf Nachhaltigkeit
Schon bei der Geburt zeigt sich, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Ohne sozialen Kontakt würde ein menschliches Wesen nicht überleben. Jedoch nicht nur für das Überleben ist Interaktion mit anderen Menschen unentbehrlich. Für seine weitere Entwicklung ist der Mensch auf den Kontakt zu Bezugspersonen angewiesen. Sie bieten ihm Orientierung und geben ihm das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Trotzdem unterscheiden wir uns Menschen voneinander mit all unseren Eigenheiten und Charaktereigenschaften. Eine Gemeinschaft, die der Mensch zum Überleben braucht, besteht demnach aus vielen individuellen Existenzen. Durch Erfahrungen, die durch Generationen gesammelt und weitergegeben worden sind, entstanden Werte. Diese nutzen und brauchen wir unbewusst als Richtlinien in unserer Gesellschaft für ein funktionierendes Zusammenleben. Diese Werte können je nach kulturellem Kontext voneinander abweichen. Alle haben aber gemein, dass man in Familien hineingeboren wird und diese Werte einem ? ob bewusst oder unbewusst - weitergegeben werden. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass sich Werte weiterentwickeln, schwinden oder verstärken können (z.B. die Gleichstellung von Frau und Mann, Menschenrechte, religiöse Werte). In jüngster Zeit erregt das dringliche Anliegen einer nachhaltigen Umweltpolitik starke Beachtung. Die Klimaerwärmung durch mehr Nachhaltigkeit zu stoppen, ist zu einem gesellschaftsbreiten Anliegen geworden. Die Wichtigkeit des Wertes der Nachhaltigkeit widerspiegelt sich in vielen öffentlichen wie auch privaten Bereichen, wobei der Einfluss der Generation Z hierbei nicht zu unterschätzen ist. Also zeigt sich bei diesem Beispiel, dass man als Kinder wohl Werte der Eltern bzw. der engsten Bezugspersonen übernimmt, diese aber auch reflektiert, und verstärkt wiedergeben oder ablehnen kann. Daher interessiert es mich vor allem, ob Kinder in frühen Grundschuljahren bereits beginnen kritisch über die Werte der Eltern nachzudenken. Meine Annahme ist, dass erstes selbständiges Reflektieren beim Übertritt der ersten in die zweite Sozialisation erfolgen könnte. Als angehende Lehrperson interessiert es mich, wie viel Einfluss die Eltern bzw. die ersten Bezugspersonen auf die Kinder hinsichtlich der Werteerziehung haben und wie viel ich als zukünftige Bezugsperson der zweiten Sozialisation ausrichten kann und darf, um Kinder in Werten zu erziehen. Somit vergleiche ich die erste mit der zweiten Sozialisation in Bezug auf den Wert der Nachhaltigkeit, da dieser einen hohen Stellenwert in unserer heutigen Gesellschaft einnimmt
Klassenraumgestaltung als Unterstützungsfunktion von Classroom-Management - Eine empirische Untersuchung
Als eine der ersten Aufgaben beim Antreten einer Stelle als Lehrperson nach abgeschlossenem Studium, fällt die Einrichtung des eigenen Klassenzimmers an. In diesem wird die Lehrperson dann folglich den Grossteil ihres Berufslebens verbringen. Doch wie systematisch und zielführend, bezogen auf die Qualität des Unterrichts, wird dieses gestaltet? Denn die Thematik der Raumgestaltung wird in der Ausbildung nur sehr sporadisch behandelt. Viel prominenter dagegen wird der Bereich des Classroom Managements als zentrale Funktion für guten Unterricht, in der Lehre behandelt. Die Betrachtung der beiden Themen anhand theoretischen und empirischen wissenschaftlichen Arbeiten, lässt die Vermutung aufkommen, dass die Raumgestaltung eine Auswirkung auf die Klassenführung haben könnte. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin zu ermitteln, welchen Einfluss die Raumgestaltung des Klassenzimmers auf Aspekte der Klassenführung hat. Dazu soll folgende Forschungsumfrage beantwortet werden: Inwiefern wirkt sich die Raumgestaltung auf die Klassenführung einer Lehrperson und die aktive Lernzeit von Schülerinnen und Schülern aus und kann dementsprechend als Stützfunktion von Klassenführung definiert werden? Um die Forschungsumfrage beantworten zu können, wurde eine Prä- und Posterhebung mit zwischenliegender Raumgestaltungsintervention in einer 6. Klasse durchgeführt. Die Erhebungen gliederten sich einerseits in eine Messung der aktiven Lernzeit, welche sich direkt durch Klassenführung beeinflussen lässt und einer Erhebung der Schüler:innen Einschätzung zur Klassenführung ihrer Lehrperson. Für die Messungen wurden bereits validierte Instrumente aus anderen Forschungsarbeiten verwendet, um eine möglichst hohe Qualität der Ergebnisse zu erzielen. Die Messung der aktiven Lernzeit wurde durch eine Beobachtung erhoben. Dazu wurden die Schüler:innen während einer Lektion im 15 Sekunden Intervall beobachtet und ihr Verhalten der entsprechenden Verhaltenskategorie zugeteilt (on-task / off-task). Der Fragebogen zur Erhebung wie die Schüler:innen die Klassenführung ihrer Lehrperson bewerten, bestand aus insgesamt 16 Aussagen, welche die Schüler hinsichtlich ihrem Zutreffen bewerten. Das Konzept zur Raumgestaltung des Klassenzimmers, welches zwischen der Prä- und Posterhebung in der realen Klasse umgesetzt wurde, basierte auf verschiedenen Erkenntnissen aus vorhandener Literatur in diesem Bereich. Die Ergebnisse aus der Datenanalyse bestätigen, dass sich die zielgerichtete Umgestaltung des Klassenzimmers, positiv auf die Klassenführung auswirkt. So konnte sowohl die aktive Lernzeit der Schüler:innen, sowie deren Empfinden gegenüber der Klassenführung ihrer Lehrperson deutlich gesteigert werden
Einblick in zwei Schulen mit reformpädagogischen Konzepten
Lehrpersonen werden regelmässig mit Materialien und Arbeitsweisen aus reformpädagogischen Schulkonzepten konfrontiert. In vielen Regelschulen gibt es beispielsweise reformpädagogisches Material oder jahrgangsübergreifende Klassen. Deshalb ist es elementar, sich als Lehrperson über die Grundprinzipien der reformpädagogischen Schulsysteme zu informieren. Gemäss Loebell (2018, S. 401) gehören Kenntnisse verschiedener reformpädagogischer Konzepte heute zum selbstverständlichen Bestandteil der staatlichen Lehrpersonenbildung. In dieser Arbeit werden vor allem die Maria Montessori Pädagogik und die Waldorfpädagogik thematisiert. Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden reformpädagogischen Konzepte untereinander sowie der Vergleich zur Regelschule aufzuzeigen. Um dies zu beantworten, werden die Aspekte des Unterrichtsalltags wie Materialien, Raumgestaltung und Unterrichtsmanagement in den Fokus gesetzt. Für eine möglichst praxisnahe Bearbeitung der Fragestellungen, werden standardisierte, offene, nicht teilnehmende Beobachtungen und qualitative Interviews mit Lehrpersonen in jeweils einer Waldorf- und einer Montessorischule durchgeführt
Making in der Primarschule. Implementierung handlungsorientierter Elemente des Making in einen fächerübergreifenden Unterricht im Zyklus 2
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie sich Elemente des Making mit u?berschaubarem Aufwand in die bis dato vorgegebenen Strukturen schweizer Primarschulen integrieren lassen, um dessen Potenzial im Sinne der Kompetenzorientierung im Lehrplan 21 fu?r Schu?lerinnen und Schu?ler fa?cheru?bergreifend nutzbar zu machen. Making beschreibt den Ansatz, handwerkliche Ta?tigkeit mit digitalen Techniken zu vereinen (Garzi, Jent & Assaf, 2019, S.3), um die Problemlo?sekompetenzen von Kindern und Jugendlichen durch entdeckendes, intrinsisch motiviertes Lernen zu fo?rdern. Da bislang nur wenige Schulen auf eine voll ausgestattete MakerSpace- Infrastruktur zuru?ckgreifen ko?nnen, soll in dieser produktorientierten Arbeit ein nachhaltiges Lernmedium entwickelt werden, welches Lernende darin unterstu?tzt, sich wichtige Kompetenzen zu erarbeiten und zunehmend Vertrauen in die eigene Schaffenskraft zu erlangen. Konkret wird ein Modul zum Bauen von Kugelbahnen vorgestellt, welches anspruchsvolle, handlungsorientierte Aufgabensettings in einen spielerischen Kontext einbindet und fu?r unterschiedliche Klassenstufen und Lernniveaus nutzbar ist