Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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"Wer ist Milo?" Ein mathematisches Bilderbuch
Die Förderung der pränumerischen Kompetenzen ist besonders im Kindergarten von immenser Bedeutung, da diese Kompetenzen den Grundbaustein für das spätere Rechenlernen legen. In dieser Arbeit wird das Thema Pränumerik, spezifisch die Klassifikation, erörtert. Hierbei handelt es sich um eine produktorientierte Arbeit, in welcher ein Bilderbuch mit mathematischen Anteilen sowie ein Begleitheft dazu erstellt wurde, ebenfalls gehört die hier vorliegende schriftliche Arbeit dazu. Das Ziel dieser Bachelorarbeit liegt darin, zu definieren, wie die Klassifikation beispielhaft mit unterschiedlichen Aufgabestellungen auf der Basis eines Bilderbuches gefördert werden kann. Durch die vorliegende Arbeit begleiten die beiden Leitfragen: Wie kann die pränumerische Kompetenz Klassifikation vielfältig und spannend mit verschiedenen Aufgabetypen im Kindergartenalter gefördert werden? Ebenfalls begleitet diese zweite Frage durch die Arbeit: Wie kann ein Bilderbuch so gestaltet werden, dass dieses für Kinder ansprechend wirkt und eine spannende Geschichte enthält? Um diese Fragen zu beantworten, wurden Lösungen in der Theorie gesucht, diese im Anschluss für das Begleitheft konkretisiert und in unterschiedlichen Aufgabestellungen umgesetzt. Das Begleitheft, wie auch das Bilderbuch wurden im Anschluss in einer Kindergartenklasse erprobt. Spezifisch wurde das Bilderbuch im Kindergarten mit 8 Kindern erzählt und die Aufgaben während zwei Wochen verteilt durchgeführt. Die Durchführung im Kindergarten konnte zeigen, dass die Kinder ein grosses Interesse am erstellten Bilderbuch aufweisen und motiviert waren, die unterschiedlichen Aufgaben zu bearbeiten. Der Lerneffekt aufgrund der Aufgaben konnte im Rahmen dieser Arbeit nicht empirisch erprobt werden, eine weiterführende Erprobung wäre jedoch gut umsetzbar
Sitzenbleiben oder bewegen? Auswirkungen von einer siebenminütigen Bewegungspause während dem Unterricht auf die Konzentrationsleistung von Schülerinnen und Schülern der fünften Primarschulklasse
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich eine siebenminütige Bewegungspause während dem Unterricht auf die Konzentrationsleistung von Schülerinnen und Schülern der fünften Primarschulklasse auswirkt. Zuerst wird mittels Literaturrecherche erörtert, weshalb Bewegung für Kinder bedeutend ist und welchen Einfluss jegliche körperliche Aktivität auf die physische Gesundheit sowie kognitive Leistungsfähigkeit haben kann. Zusätzlich werden drei Konzepte als mögliche Massnahmen zur Förderung der Bewegung im Unterricht vorgestellt. Die aus der Literatur gewonnenen Erkenntnisse überprüfte die Autorin anschliessend mit einer empirischen Untersuchung. Dazu wurde mit Schülerinnen und Schülern der fünften Primarschulklasse eine siebenminütige Bewegungspause während dem Unterricht durchgeführt. Als Grundlage zur Erfassung der Konzentrationsleistung vor und nach dieser körperlichen Aktivität diente der standardisierte Aufmerksamkeits- und Konzentrationstest von Brickenkamp, Schmidt-Atzert und Liepmann (2010). Damit die Resultate vom Pre- zum Posttest miteinander verglichen werden konnten, wurde eine weitere fünfte Klasse als Kontrollgruppe eingesetzt. Diese führte hingegen keine Bewegungspause durch. Die Testergebnisse haben aufgezeigt, dass die Konzentrationsleistungswerte der Kinder, die eine Bewegungspause absolviert haben, äusserst stark angestiegen sind. Ausserdem wurde festgestellt, dass sich die Versuchsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe bei nicht signifikantem Unterschied in den Ausgangswerten stärker verbesserte. Allerdings war auch bei der Kontrollgruppe vom Pre- zum Posttest ein leichter Anstieg der Konzentrationsleistung ersichtlich. Somit konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden, ob die Verbesserung der Konzentrationsleistung tatsächlich aufgrund der Bewegungspause entstanden ist. Die massiv stärkere Verbesserung und die persönlichen Einschätzungen der Kinder der Versuchsgruppe sprechen jedoch eindeutig dafür. Deshalb wird anhand einer Ideensammlung aufgezeigt, wie Bewegung konkret in den Unterricht eingebaut werden kann. Diese Sammlung verfügt über 24 Bewegungspausen auf der Treppe für die erste bis sechste Primarschulklasse und wird durch ein Bewegungsglücksrad sowie einen -würfel als Umsetzungshilfen ergänzt
Schulgarten vs. Erlebnisgarten
Während eines Praktikums durfte die Autorin eine Klasse im Schulgarten unterstützen und begleiten. Deswegen entschied sie sich, ihre Bachelorarbeit über Schulgärten zu verfassen. Der Schulgarten stellt einen ausser-schulischen Lernort dar, indem das entdeckende, forschende und problembezogene Lernen im Mittelpunkt steht. Der Schulgarten kann als Thema für die Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE) geeignet sein. Des Weitere deckt der Schulgarten diverse Kompetenzbereiche, sowie überfachliche Kompetenzen des Lehrplans Volksschule ab. Bei der Recherche begegnete die Autorin dem Konzept eines Erlebnisgartens. Die vorliegende Arbeit geht der Leitfrage nach, inwiefern sich ein Erlebnisgarten von einem Schulgarten unterscheidet. Dabei wurde die Gestaltung eines neuen Erlebnisgartens über mehrere Monate dokumentiert und fotografisch festgehalten. Um einen Vergleich ziehen zu können, wurde ein bereits bekannter Schulgarten einer Primarschule besucht. Mithilfe von festgelegten Kriterien wurden die beiden Gärten beobachtet und miteinander verglichen. Um weiter-führende Aussagen zu den Unterschieden aufzuzeigen, wurden zusätzlich zwei Interviews mit den jeweiligen Verantwortlichen des Erlebnis- sowie des Schulgartens durchgeführt. Die Ergebnisse aus den Beobachtungen der Gartenbesuche wie auch den Interviews werden im Kriterienraster aufgelistet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich ein Erlebnisgarten in wenigen Punkten von einem Schulgarten unterscheidet. Der Hauptunterschied liegt im Fokus der jeweiligen Gärten: Der Erlebnisgarten fokussiert sich mehr auf die positiven Natur- und Erlebniserfahrungen, während der Schulgarten mehr die Zusammenhänge im Garten priorisiert
Rituale. Wegweiser durch die Kindergartenzeit
«Rituale und Ritualisierungen haben eine zentrale Bedeutung in der Erziehung, Bildung und Sozialisation von Kindern im Grundschulalter. Sie strukturieren deren Leben und unterstützen sie dabei, sich in ei-ne soziale Ordnung einzufügen und mit dieser konstruktiv umzugehen. Rituale gestalten Übergänge zwischen Sozialisationsfeldern und Institutionen und ermöglichen das für Unterricht und Schule so wichtige soziale Lernen» (Wulf, 2008, S. 67). Vom Händeschütteln bei der Begrüssung, über die Wahl des Spielortes bis zum Glockenklingeln - Rituale sind bereits für Kindergartenkinder (und Kindergartenlehrpersonen) stets präsent und werden aktiv umgesetzt. Ein Kindergartenalltag ohne Rituale ist heutzutage fast undenkbar. Aber was beinhaltet ein «gutes» Ritual? Wann ist es sinnvoll einsetzbar und wie viele davon können zwei Kindergartenjahre füllen? Eines der Probleme bei dieser Themenwahl ist es, den sinnvollen Zeitpunkt, die dazu passende Gruppe und auch einen geeigneten Ort für ein Ritual zu finden. Rituale können nicht einfach wahllos eingesetzt werden, sondern müssen pädagogisch hinterfragt werden und nach dem pädagogischen Sinn und den pädagogischen Zielen für die Zukunft, gesucht werden (Kaiser, 2010, S. 3- 15). Um diese Arbeit für zukünftige Jung-Lehrpersonen zu erleichtern, wird eine Ritualsammlung für volle zwei Kindergartenjahre zusammengestellt. Die Sammlung beinhaltet auch Theorieteile, welche die oben erwähnten Kriterien auflisten sollen. Zudem wird in dieser Arbeit nicht nur auf die Argumente für Rituale im Kindergartenalltag eingegangen, sondern auch auf die vorliegenden Gegenargumente auf welche Theorien hinweisen sowie auch Eltern als Kritik anbringen könnten. Im Bezug zum Lehrplan 21 des Kantons St. Gallen sind Rituale zum einen im Bereich der überfachlichen Kompetenzen sowie im Bereich des Fachbereichs Natur, Mensch und Gesellschaft (NMG) aufzufinden. Der sichtbarste Lerneffekt mittels Ritualen zeigt sich bei der Kompetenz NMG 9.1 a bei welcher die Kinder sich mit Zeitbegriffen auseinander-setzen, zeitliche Reihen und Listen bilden. Ein Ritual als Beispiel dazu ist das Besprechen im Morgen-kreis, bei dem die Lehrperson den Tages- und/-oder Wochenablauf thematisiert und teils auch in Form von Piktogrammen darstellt. Im Kompetenzbereich NMG 10 «Gemeinschaft und Gesellschaft - Zusammenleben gestalten und sich engagieren» zeigt sich, inwiefern Rituale Einfluss auf das Gruppengeschehen haben. Rituale unterstützen eine Klasse dabei, ein gelungenes Zusammenleben zu führen, welches auch in der Kompetenz NMG 10.1 a («Die Schülerinnen und Schüler können Erfahrungen von Zusammenleben beschreiben und Möglichkeiten für gelungenes Zusammenleben formulieren (z.B. Rücksicht nehmen, miteinander feiern).») ersichtlich wird. Auch kann weiterführend auf die Kompetenz NMG 10.2 a geblickt werden, welche sich mit Beziehungen und dem Thema Freundschaft und deren Pflege befasst. Zusammengefasst werden Rituale aus Sicht des Lehrplan 21 Umsetzungshilfen für die Ausübung überfachlicher Kompetenzen. Dabei werden die Kinder in allen drei Kompetenzbereichen (personale, soziale und methodische Kompetenzen) durch die unterschiedlichen Rituale im Kindergarten gefördert (Bildungsdepartement St. Gallen, 2017)
Festtraditionen abrahamitischer Religionen
Die vorliegende produktorientierte Bachelorthesis befasst sich mit Festtraditionen der abrahamitischen
Religionen innerhalb einer Lernwerkstatt. Es wird ein Forscherheft zur Thematik entwickelt
und mithilfe eines erarbeiteten Kriterienrasters analysiert. Überprüft wird die Qualität
des Lernmittels durch vordefinierte Kriterien und Kategorien. Da zahlreiche Lernmaterialien zu
Verfügung stehen und als grundlegender Teil der Planung des Unterrichts verwendet werden,
ist der Prüfblick besonders bedeutend. Denn Quantität ist nicht gleich Qualität.
Die Problematik besteht darin, dass in der Literatur häufig die naturwissenschaftlich- mathematische
oder sprachliche Perspektive, sowie bereichsspezifische Auseinandersetzung mit
der Lernwerkstatt und ihre Wirkung oder die Lehrmittelqualität allgemein in den Blick genommen
werden. Es sind jedoch nur wenige Projekte oder gar wissenschaftliche Forschungen und
Ergebnisse zu dem religions- ethischen und weltanschaulichen Bereich zu finden.
Aus diesem Grund erfolgt zum eine Vertiefung zu den einzelnen Festanlässe im Judentum,
Christentum und Islam und deren Bräuche. Die Arbeit im Wesentlichen auf die Feste der Kategorien
Licht, Opfer, sowie Fasten und den Ruhetagen eingegrenzt. Zum anderen ist nach
der Qualität gefragt
Mathematische Betrachtungen zum Falten in der Mathematik im Kindergarten. Welche mathematischen Entdeckungen machen Kinder im Kindergarten beim explorativen Falten von symmetrischen Faltobjekten?
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den mathematischen Entdeckungen von Kindern aus dem zweiten Kindergartenjahr. Die dokumentierten Entdeckungen beziehen sich ausschliesslich auf das explorative Falten von symmetrischen Faltobjekten. Das Falten als Aktivität für mathematisches Lernen ist im Lehrplan 21 aufzufinden. Bisher sind mathematische Entdeckungen anhand von Faltaktivitäten im Kindergarten wenig untersucht, was einen Mangel an Untersuchungs-, Forschungsergebnissen für diese Stufe begründet. Die Fragestellung der vorliegenden Bachelorarbeit lautet:
«Welche mathematischen Entdeckungen machen Kinder beim explorativen Falten von symmetrischen Faltobjekten?»
Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Hierfür hat eine Stichprobe von drei Kindergartenkindern aus dem zweiten Kindergartenjahr gedient. Die Ergebnisse wurden anhand der gefalteten Objekte der Kinder und mittels der Filmaufnahmen zusammengetragen. Sie zeigen, dass auch Kindergartenkinder mathematische Entdeckungen anhand der durchgeführten, explorativen Aktivitäten machen können. Es werden Beschreibungen zum Mittelpunkt, zu der Symmetrieachse und zu Formen gemacht zudem wird das Prinzip des Halbierens und der Deckungsgleichheit seitens der Kinder erkannt
Lied 2
Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Rorschach wurde in verschiedenen Praktika festgestellt, dass Studierende wie auch Lehrpersonen oftmals Schwierigkeiten haben, passende englische Kinderlieder zu finden. Insbesondere in der sechsten Klasse wird oftmals auf Pop-Songs zurückgegriffen, was mit langen Suchphasen verbunden ist. Die vorliegende Arbeit geht diesem Problem nach und setzt sich zum Ziel, anhand der Theorie englische Kinderlieder im Pop-Stil zu komponieren. Dazu wurden Kriterien für «gute Kinderlieder», die Wirkung der englischen Pop-Songs im Fremdsprachenunterricht und die Vorteile eines Einsatzes von Pop-Songs betrachtet. Anschliessend wurden die Elemente von erfolgreichen Pop-Songs und die Voraussetzungen für das eigene Komponieren analysiert. Mit diesen Grundlagen wurden drei englische Kinderlieder komponiert und in einem Tonstudio aufgenommen. Die Ergebnisse enthalten Elemente der Pop-Musik und sind durch Einfachheit und stufengerechte Texte geeignet für den Unterricht. Das Resultat zeigt, dass es mit differenzierten Voraussetzungen, angeeignetem Wissen und einem überschaubaren Aufwand durchaus möglich ist, stufengerechte englische Kinderlieder zu komponieren
Schulische Integration von neu zugewanderten Primarschulkindern - Gelingensbedingungen aus Sicht integrierter Jugendlichen
Kinder, welche erst während der Primarschulzeit neu zuziehen, haben im Vergleich zu einheimischen Kindern einen entscheidenden schulischen Nachteil. Dieser ist vor allem auf familiäre und institutionelle Faktoren zurückzuführen. Um diesen Nachteil auszugleichen und somit allen Kindern gleiche Chancen für schulischen Erfolg zu ermöglichen, ist eine gelungene Integration zentral. Die Integration ist in verschiedenen Bereichen durch die Lehrperson beeinflussbar. Durch Leitfadeninterviews mit integrierten Jugendlichen, welche während der Primarschulzeit neu in die Schweiz zugezogen sind, sollen Chancen und Schwierigkeiten im Prozess der Integration aufgezeigt werden. Dabei geht es vor allem um individuelle Erfahrungsberichte. Als grösste Schwierigkeit zeigt sich die Sprache und die fremde Kultur. Chancen werden in der Unterstützung durch Peers, in der offenen und wertschätzenden Haltung der Lehrperson, der Unterstützung durch die Familie oder in Freizeitaktivitäten, wie Vereinen gesehen. Ebenfalls werden im Vergleich mit der Theorie konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lehrpersonen in der Unterstützung von neu zugewanderten Kindern aufgezeigt. Neben der informierenden Funktion hat die Lehrperson auch in verschiedenen Bereichen eine unterstützende Rolle. Der Einflussbereich wurde in folgende Faktoren eingeteilt: Aufbau des Unterrichts, Unterstützung und Haltung der Lehrperson, Unterstützung und Haltung der Familie, Einstellung des Kindes, Unterstützung und Zugehörigkeit zu Peers
Emotionsregulation beim Lernen in der Primarschule
Emotionen haben einen grossen Einfluss auf uns Menschen. Um mit ihnen umgehen zu können, müssen sie reguliert werden. Durch die Emotionsregulation werden negative wie auch positive Emotionen gehemmt oder verstärkt. Sie spielt auch eine wichtige Rolle beim selbstregulierten Lernen in der Schule. Können Emotionen nicht richtig reguliert werden, hat dies einerseits einen Einfluss auf die eigene psychische Gesundheit und andererseits wirkt es sich auf den schulischen Lernerfolg aus. Kann ein Kind durch mangelnde Emotionsregulation Misserfolge nicht bewältigen, kann dies zu schlechteren Schulleistungen führen. Diese Erfahrungen sind auch entscheidend für die Zukunft. Denn kann ein Kind zum Beispiel nicht mit Misserfolgen umgehen, führt dies wahrscheinlich auch dazu, dass es keine weiterführenden Schulen oder Weiterbildungen besuchen wird. Die vorliegende Arbeit geht darauf ein, wie im Unterricht die Emotionsregulation der Kinder gefördert werden kann. Dazu sind verschiedene Emotionsregulationsstrategien, welche angewandt werden können, zu sehen. Auch sind verschiedene Programme beschrieben, welche bereits bestehen und die emotionalen Kompetenzen der Kinder fördern. Diese Programme sind gezielt in diversen Datenbanken recherchiert worden. Aus diesen Förderprogrammen sind dann gezielte Trainingseinheiten ausgesucht und miteinander verglichen worden
Mobbing - Präventionsmöglichkeiten von Täter- und Opferentwicklung im Kindergarten
Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob die Anwendung von Präventionsmassnahmen in Bezug auf Mobbing im Kindergarten wirkungsvoll ist. Dafür wurde folgende überleitende Fragestellung formuliert: «Ist die Prävention von Mobbing im Kindergarten bezogen auf die Täter- und Opferentwicklung wirkungsvoll? Wenn ja, warum?» Zur Beantwortung der Fragestellung wurden vier Teilfragen anhand der gängigen Literatur beantwortet, wodurch zwei vorgängig Aufgestellte Hypothesen bestätigt werden konnten. Anschliessend wurde die Theorie in einer ausführlichen Diskussion kritisch betrachtet und abschliessend wird in einem Fazit die Kernaussage der Arbeit formuliert und ein Ausblick auf mögliche zukünftige Forschung geboten. Anhand der Literatur konnte die Fragestellung insofern beantwortet werden, als dass die Prävention von Mobbing tatsächlich bereits im Kindergarten möglich und wirkungsvoll ist, da Mobbingverhalten bereits in diesem Alter auftritt und ein Ignorieren der Mobbingsituation zu diesem Zeitpunkt dazu führen kann, dass sich die Problematik später verstärkt