Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG): PHIQ
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Selbstgeleitete RZG-Exkursion mit Actionbound als Gruppenarbeit. Exkursion zur Lokalgeschichte in Schänis für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I unter Berücksichtigung des ortsbezogenen, mobilen, kooperativen und selbstorganisierten Lernens
Der Besuch ausserschulischer Lernorte ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. In dieser Arbeit wurde eine optimale schülerzentrierte Exkursion erstellt, welche die Kriterien des ortsbezogenen, mobilen, kooperativen und selbstorganisierten Lernens erfüllt. Diese Exkursion wurde auf Basis des Kriterienrasters nach dem Prinzip des Design-Based Research mehrfach didaktisch, methodisch und inhaltlich evaluiert und verbessert. Dadurch konnten Schlüsse gezogen werden, wie eine selbstgeleitete RZG-Exkursion als Gruppenarbeit gewinnbringend umgesetzt werden kann
Ich brauche ein Timeout. Das Timeoutmodell als Methode für Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten
In der Schule kommen immer mal wieder schwierige Fälle auf. Darunter fallen manchmal auch Schülerinnen und Schüler, welche Schwierigkeiten haben, sich in das Klassengefüge einzubringen oder sonstige Probleme haben. Solche Schülerinnen und Schüler können ziemlich zeitaufwendig sein. Die Lehrpersonen stehen hier häufig vor schwierigen Aufgaben und Entscheidungen, was in solch einer Situation das Beste für den Schüler oder die Schülerin ist. In einigen Schulen in der Schweiz gibt es eine Timeoutklasse. In diese Klasse kommen Schülerinnen und Schüler, welche von der Klassenlehrperson nicht mehr tragbar sind. Dies betrifft hauptsächlich Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten. Das Ziel vieler dieser Timeoutschulen ist die Reintegration in die Regelklasse nach einiger Zeit in der Timeoutklasse. In dieser Arbeit wird untersucht, ob die Timeoutschule als Lösung eine zielführende Methode ist und ob es im Vergleich zur Integration einen anderen Ansatz mit den gleichen Erfolgen bieten kann. Im Hinblick auf dieses Ziel wurden Leitfadeninterviews mit sechs Interviewpartnerinnen und Interviewpartner durchgeführt und in einer Inhaltsanalyse ausgewertet. Durch diese Analyse wurde herausgearbeitet, dass die Timeoutschule als sehr hilfreich betrachtet wird. Dabei geht es hauptsächlich um die Zeit während der Timeoutschule, welche für alle Probandinnen und Probanden sehr positiv in Erinnerung geblieben ist. Die Gründe für eine Überweisung ins Timeout können dabei sehr unterschiedlich ausfallen und sind gemäss den interviewten Personen nicht immer gleich sinnvoll. Die Ziele der Timeout sind sehr unterschiedlich interpretiert worden. Die drei wichtigsten Ziele der Timeoutschule, welche hervorgebracht wurden, sind die Reintegration in die Regelklasse, die Auszeit vom schulischen Alltag zu ermöglichen und die Jugendlichen zur Selbstreflexion und zur Verbesserung ihres Verhaltens anzuregen. Bei der Zielerreichung eine Auszeit zu ermöglichen, sind sich die Probanden einig, dass dies gelingt. Ebenso das Ziel zur Reflexion zu animieren, sodass sich eine Verbesserung des Verhaltens einstellt, wird erreicht. Das Ziel der Reintegration kann in Frage gestellt werden. Dieses Ziel sei vor allem von der Nachbetreuung in der Regelklasse abhängig und sei ohne diese sehr schwierig zu erreichen. Trotzdem sprechen die Probanden davon, dass die Timeoutschule eine Lösung darstellen kann
Gestaltung eines Bilderbuchs zur Förderung des Systemdenkens von Unterstufenkindern
Diese produktorientierte Bachelorarbeit bezieht sich auf den Prozess zur Gestaltung eines Bilderbuchs und dessen gewinnbringenden Einsatz im Unterricht, um das Systemdenken von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Mit einem ausführlichen Literaturstudium wurde das theoretische Fachwissen zu den Themen nachhaltige Entwicklung, Systemdenken, Storytelling und zur Gestaltung eines Bilderbuchs aufgebaut. Auf Basis dieses Wissens wurde das Bilderbuch «Kein Plastik in meinem Essen» erstellt. Dieses fördert mithilfe der Storytelling-Methode das Systemdenken von Kindern. Dadurch soll den Kindern bewusst gemacht werden, wie die Welt zusammenhängt und welche Konsequenzen das eigene Handeln auf die Umwelt und schliesslich auf den Menschen selbst hat. Zudem sollen die Kinder mit der Fähigkeit des Systemdenkens zur nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Das Bilderbuch beinhaltet die Regeln der visuellen Kommunikation, die Vermittlung von Systemdenken durch die Komponenten, die gestalterischen Aspekte eines problemorientierten Bilderbuchs und bietet mit der Storytelling-Methode einen Zugang zu naturwissenschaftlichem Unterricht. Inhaltlich geht es in der Geschichte darum, dass Kinder eine PET-Flasche in einem Weiher finden. Die Entscheidung darüber, ob sie die PET-Flasche mitnehmen oder nicht, liegt bei der Leserin und dem Leser, da sich die Erzählung nach der Einleitung teilt. Im weiteren Verlauf wird ein Querschnitt des Weihers gezeigt und es ist zu sehen, wie die Fische im vermüllten Weiher den Abfall fressen. Am Ende der Geschichte werden die beiden Erzählteile wieder zusammengeführt und die Kinder essen gemeinsam mit ihrer Familie am Tisch Fischstäbchen. Diese Wendung stellt den Zusammenhang zwischen dem Plastik im Weiher und dem Essen her. Der Lehrerkommentar unterstützt den Verständnisprozess und bietet eine Hilfestellung für die Bearbeitung des Bilderbuchs
Schriftliche Arbeit
In dieser Arbeit wird basierend auf einer Literaturrecherche, dem Lehrplan Volksschule und einer Erprobung ein interaktives Hörbuch mit Übungsmaterial zur Förderung der Feinmotorik in der 2. Klasse entwickelt. Zuerst wird der Frage nachgegangen, was genau die Feinmotorik ist und wie die feinmotorische Entwicklung bei Kindern verläuft. Dafür werden verschiedene Entwicklungstheorien und Entwicklungsmodelle erläutert. Anschliessend werden die verschiedenen Störungen und Fördermöglichkeiten der Feinmotorik dargestellt. Da die Binnendifferenzierung für diese Arbeit eine wichtige Rolle spielt, wird diese ebenfalls theoretisch erläutert. Um Informationen über die Differenzierung von feinmotorischen Übungen zu erhalten, wird eine Expertenbefragung durchgeführt. Durch eine Erprobung in drei Phasen werden drei Niveaustufen für die Übungen kreiert und verfeinert. Eine Geschichte wird als Hörbuch in einem Tonstudio aufgenommen und dient als Leitfaden für die Übungen. Zum Schluss wird eine Reflexion über die verschiedenen Erfahrungen und Ergebnisse vorgenommen. Das Ziel der Arbeit ist es, Lehrpersonen der 2. Klasse ein Medium zur Förderung der Feinmotorik anzubieten, an dem die Schüler:innen selbstständig arbeiten können.
Keywords
Motorik, Feinmotorik, Feinmotorische Störungen, Fördermassnahmen, Binnendifferenzierung, Interaktives Hörbuch, Lehrplan Volksschule
Quelle: Miesler
Lehrmittel
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie das Thema Boden unter Berücksichtigung der didaktischen Prinzipien und in Anlehnung an die Planungsweise des Lehrmittels «Querblicke» innerhalb einer Projektwoche für eine 2. Klasse gestaltet werden kann, um eine möglichst grosse Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für ein ressourcenschonendes Handeln zu erreichen. Im Theorieteil werden die didaktischen Prinzipien einer BNE und der Aufbau des Lehrmittels «Querblicke» dargelegt. Zusätzlich wird auf die Thematik «Boden» eingegangen, es werden wichtige Aspekte erläutert. Diese Auseinandersetzung mit der Theorie bildet die Basis für das Produkt der Bachelorarbeit, indem der Stoff auf das Niveau einer 2. Klasse angepasst wird. Das Produkt dieser Bachelorarbeit ist eine Planung für eine Projektwoche zum Thema Boden, unter Berücksichtigung der weiter oben genannten Aspekte. Die Lernaufgaben der Projektwoche werden mithilfe eines Rasters bewertet. Die Kriterien für deren Bewertung sind die didaktischen Prinzipien einer BNE und die Merkmale einer Projektwoche
Erstellung einer exemplarischen Projektwoche im Bereich BNE zum Thema «Boden» in Anlehnung an die Planungsweise des Lehrmittels «Querblicke» und unter Einbezug der didaktischen Prinzipien einer BNE
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie das Thema Boden unter Berücksichtigung der didaktischen Prinzipien und in Anlehnung an die Planungsweise des Lehrmittels «Querblicke» innerhalb einer Projektwoche für eine 2. Klasse gestaltet werden kann, um eine möglichst grosse Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für ein ressourcenschonendes Handeln zu erreichen. Im Theorieteil werden die didaktischen Prinzipien einer BNE und der Aufbau des Lehrmittels «Querblicke» dargelegt. Zusätzlich wird auf die Thematik «Boden» eingegangen, es werden wichtige Aspekte erläutert. Diese Auseinandersetzung mit der Theorie bildet die Basis für das Produkt der Bachelorarbeit, indem der Stoff auf das Niveau einer 2. Klasse angepasst wird. Das Produkt dieser Bachelorarbeit ist eine Planung für eine Projektwoche zum Thema Boden, unter Berücksichtigung der weiter oben genannten Aspekte. Die Lernaufgaben der Projektwoche werden mithilfe eines Rasters bewertet. Die Kriterien für deren Bewertung sind die didaktischen Prinzipien einer BNE und die Merkmale einer Projektwoche
Themenbuch
Die vorliegende Bachelorarbeit soll aufzeigen, wieso Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Kindern
in die Natur gehen sollen. Es ist das Ziel, herauszufinden, unter welchen Umständen Naturerlebnisse
ermöglicht werden können und was dabei zu beachten ist.
Dafür werden verschiedene Ansätze der Natur- und Umweltpädagogik dargelegt.
In der heutigen digitalen Welt entfremden sich immer mehr Kinder von der Natur. So werden
Naturerlebnisse immer rarer.
Dies ist zu bedauern, zumal die Natur eine Vielzahl an Lernmöglichkeiten bietet.
Diese Arbeit bietet einen theoretischen Einstieg, indem Aussagen unterschiedlicher Naturpädagogen
generiert und erläutert werden. Diese geben Aufschluss darüber, was beim Waldbesuch
mit Kindern zu beachten ist. Zudem wird ersichtlich, welche Aspekte zu einem nachhaltigen
Naturerlebnis beitragen.
Durch die gewonnenen Ergebnisse aus der Literaturanalyse wird ein klares Verständnis darüber
gewonnen, wie Naturerlebnisse gewinnbringend für die Kinder durchgeführt werden.
Das Klassenzimmer gegen den Wald zu tauschen bietet viele Vorteile. Jedoch ist viel Aufwand
seitens der Lehrperson damit verbunden. Eine gute Planung und Organisation werden vorausgesetzt.
Im Rahmen dieser produktorientierten Bachelorarbeit wurde ein Themenbuch kreiert,
das Lehrpersonen mit Ideen und Tipps bei einem Besuch im Wald unterstützen soll. Bei
der Entwicklung dieses Buches wurden zudem Erkenntnisse aus den Feststellungen aus der
Exkursion- und Spieldidaktik miteinbezogen
Audiodatei 8
Sagen sind ein ursprünglich mündlich überliefertes Erzählgut, welches immer mehr in Vergessenheit gerät. Besonders für Kinder ist solches Erzählgut jedoch von grosser Bedeutung. Es hilft ihnen dabei ihre eigene innere Welt zu verstehen und Gefühle nach aussen zu projizieren. Weiter liefern Sagen einen Einblick in verschiedene Kulturen und deren Normen. Dies legt nahe, dass Sagen auch in heutigen Alltag und in der Schule einen Platz finden sollten. Somit soll der Nutzen dieser Arbeit darin liegen, eine Antwort auf die übergeordnete Frage: «Wie können verschiedene Sagen aus der Schweiz und Japan analysiert, verglichen und für den Unterricht aufbereitet und somit wieder aktuell gemacht werden?» herauszuarbeiten. In einem ausführlichen Theorieteil wird eine Begriffsabgrenzung von Sagen zu anderen Erzählgattungen durchgeführt und es werden eigene Begrifflichkeiten gefunden für den Umgang mit Sagen. Weiter werden die Aspekte der Sagenforschung untersucht, sowie die Stellung von Sagen aus der Schweiz und Japan in der Gesellschaft und Schule. Darauf aufbauend wurden vier Sagenpaare, die je eine Sage aus der Schweiz und aus Japan enthalten recherchiert und aufbereitet. Weiter wurde eine geeignete Vergleichsmethode erarbeitet, um die Sagen zu vergleichen und analysieren. Ein Sagenpaar wurde ausgewählt und für den Unterricht aufbereitet.
Dabei wurde festgestellt, dass sich nur schon bei den ausgewählten acht Sagen eine grosse Vielfalt aufzeigte. Kulturelle Unterschiede zwischen den Sagen beschränkten sich überraschenderweise lediglich auf kleine inhaltliche Details. Die ausgewählten Sagen konnten im Lehrplan verankert werden, jedoch sind bei weitem nicht alle Sagen für den Unterricht geeignet
Songcomposing. Komponieren von englischen Kinderliedern
Während der Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule Rorschach wurde in verschiedenen Praktika festgestellt, dass Studierende wie auch Lehrpersonen oftmals Schwierigkeiten haben, passende englische Kinderlieder zu finden. Insbesondere in der sechsten Klasse wird oftmals auf Pop-Songs zurückgegriffen, was mit langen Suchphasen verbunden ist. Die vorliegende Arbeit geht diesem Problem nach und setzt sich zum Ziel, anhand der Theorie englische Kinderlieder im Pop-Stil zu komponieren. Dazu wurden Kriterien für «gute Kinderlieder», die Wirkung der englischen Pop-Songs im Fremdsprachenunterricht und die Vorteile eines Einsatzes von Pop-Songs betrachtet. Anschliessend wurden die Elemente von erfolgreichen Pop-Songs und die Voraussetzungen für das eigene Komponieren analysiert. Mit diesen Grundlagen wurden drei englische Kinderlieder komponiert und in einem Tonstudio aufgenommen. Die Ergebnisse enthalten Elemente der Pop-Musik und sind durch Einfachheit und stufengerechte Texte geeignet für den Unterricht. Das Resultat zeigt, dass es mit differenzierten Voraussetzungen, angeeignetem Wissen und einem überschaubaren Aufwand durchaus möglich ist, stufengerechte englische Kinderlieder zu komponieren
Wie kommt die Kartoffel auf meinen Teller?
Täglich verzehren wir zahlreiche verschiedene Lebensmittel. Da stellt sich oft die Frage: Woher
stammt eigentlich all das Essen? Besonders für Primarschüler:innen ist sie nicht immer
ganz einfach zu beantworten, da schlicht noch Lebenserfahrung fehlt. Entsprechend scheint
die frühe Förderung eines Verständnisses für nachhaltige Ernährung von grosser Bedeutung
zu sein. Dies wird auch im Lehrplan 21 im Kompetenzprofil für Bildung für Nachhaltige Entwicklung
(BNE) ersichtlich und entsprechend thematisiert. Unter Berücksichtigung der BNE ist
in dieser produktorientierten Arbeit ein kompetenzorientiertes Unterrichtskonzept entstanden,
welches Lehrpersonen bei der Vorbereitung von vielerlei Themen im Bereich Natur, Mensch
und Gesellschaft helfen soll. Der praktische Teil ist mit dem Beispiel Kartoffel umgesetzt worden,
da die Schülerinnen und Schüler (SuS) zu dieser Nutzpflanze einen Bezug haben.
Somit folgt die Arbeit der Leitfrage: Wie kommt die Kartoffel auf meinen Teller?
Dem Konzept liegt vor allem das LUKAS-Modell zu Grunde, welchem in der Theorie – in Bezug
auf die Leitfrage – Rechnung getragen wird. Des Weiteren stellt das Konzept ein Methodenregister
bereit, welches den Lehrpersonen eine möglichst breite Hilfestellung zur Aufbereitung
von Unterrichtsthemen bieten soll