Universität Passau: Open Journal Systems
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Der falsche Fremde: Auto- und metafiktionale Reflexionen von Identität und Ethnizität in Abbas Khiders \u27Der falsche Inder\u27
Im Anschluss daran zeigt Sönke Parpart anhand des Debütromans von Abdel Khider Der falsche Inder, wie eine, nicht zuletzt durch die paratextuelle Analogisierung von Autor und Protagonist gesteuerte, biographistische „Authentizitätserwartung“ an Autoren mit Migrationshintergrund letztlich auch eine Form der Konstruktion von Identität und Fremdheit darstellt
Leveraging JavaScript, jQuery, and ChatGPT for Data Extraction from Web Tables
This case study explores the combined use of JavaScript, jQuery, and the AI-driven tool ChatGPT to efficiently extract data from HTML tables, specifically focusing on a website containing Middle Chinese and Old Chinese readings of characters. The study provides a step-by-step guide for accessing the website, utilizing browser developer tools, implementing JavaScript and jQuery code, and leveraging ChatGPT to refine the extraction process. By employing this methodology, the extraction of Chinese characters and their corresponding readings from an HTML table was automated, saving time and effort. The resulting data was then imported into a Google Sheets document for further analysis. This case study highlights the potential of AI-driven tools to enhance web development tasks and streamline data extraction processes, demonstrating their value for both technical and non-technical users
Creating a CLDF Wordlist from Heath et al.’s Dogon Comparative Wordlist
The Dogon and Bangime Linguistics project (https://dogonlanguages.org) offers a large comparative spreadsheet in which translational equivalents for a huge number of concepts are translated into various Dogon languages. Due to its enormous size, no attempts have been made so far to integrate the spreadsheet with the lexical resources that were compiled as part of the CLDF initiative in order to populate the Lexibank repository. Here, we report a first attempt to circumvent the problems resulting from the size of the spreadsheet by convert not all but parts of the spreadsheet to CLDF Wordlist standards, which allows us to integrate parts of the data with other resources in Lexibank
Retrieving and Analyzing Taste Colexifications from Lexibank
Colexifications have enjoyed a considerable amount of popularity in the recent years. However, there are still many semantic domains, where not much research on colexification patterns has been carried out so far. Here we show, how the recently published Lexibank repository can be queried to yield colexification data on taste colexifications which can in turn be easily plotted on geographic maps
Virtuelle Laborversuche zur anwendungsorientierten Erweiterung von Chemie-Modulen ohne Praktikum
Ein großer Teil von technischen oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen hat zwar ein Chemie-Modul im Curriculum, jedoch meist ohne Praktikum. Durch den Einsatz von Lernvideos mit Laborversuchen erhöht sich der Praxisbezug und die Anwendungsorientierung der Veranstaltung, auch wenn keine echten Laborpraktika möglich sind. Durch einen mehrstufigen Erstellungs- und Gestaltungsprozess lassen sich diese digitalen Produkte für den synchronen Einsatz in Präsenzveranstaltungen bis hin zu komplett abgeschlossenen asynchronen Einheiten eines vollständigen Flipped-Classroom-Moduls erstellen. Dies ist insbesondere auch parallel zu einem bereits bestehenden synchronen Präsenzbetrieb durch eine sukzessive und etappenweise Umsetzung entsprechend individueller Kapazitäten möglich. Werden Studierende in den Erstellungsprozess aktiv mit einbezogen, entspricht dies einem höchst partizipativen Bildungsprozess mit Medien
Die innere Gestalt der Worte: zur Multimodalität von Poesiefilmen
Der Beitrag „Die innere Gestalt der Worte. Zur Multimodalität von Poesiefilmen“ von Matthias C. Hänselmann widmet sich der relativ neuen Filmgattung des Poesiefilms und lotet aus, welche Modalitäten bei der Überführung einer literarisch-lyrischen Gedichtvorlage in filmische Strukturen wie zum Einsatz kommen, und erweitert damit das systematisch-theoretische Feld ‚klassischer‘ Multimodalität
(Un)Bewegte Kunst: Ekphrasis als intermediales Phänomen im Bedeutungssystem Film
Die vorliegende Studie widmet sich der Darstellung und Thematisierung von Malerei im Film. Der hierfür zentrale, aus der antiken Rhetoriklehre stammende, Begriff der Ekphrasis bezeichnet ursprünglich die literarische Beschreibung von bildender Kunst und wird im Rahmen dieser Untersuchung auf das audiovisuelle Medium übertragen. Ziel der Analyse filmischer Beschreibungen von Kunst, speziell der Malerei, ist es zu eruieren, wie Kunstwerke im Rahmen der filmischen Bedeutungsvermittlung semantisiert respektive semantisch funktionalisiert werden. Zentrale Forschungsgegenstände bilden demnach die Medien Bild und Film – somit ist die gesamte Studie in den Kontext des Intermedialitätsdiskurses gestellt. Das filmische Korpus umfasst neben zentralen Schlüsselwerken insbesondere jüngere – zwischen 2011 und 2016 entstandene –, wenig bis kaum erforschte Werke
Die vertraute Fremdheit der Anthropophagie: Franzobels \u27Floß der Medusa\u27 (2017)
Das – scheinbar – ethnisch-exotische Fremde ist ebenfalls Thema des darauf folgenden Beitrags von Donata Weinbach. Am Beispiel von Franzobels preisgekröntem Roman Das Floß der Medusa (2017), der den historisch dokumentierten Fall von Kannibalismus 1816 unter den Schiffbrüchigen der französischen Fregatte „Medusa“ behandelt, untersucht sie die literarische Behandlung und Bewältigung von Anthropophagie als einer extremen Form kultureller Fremdheit
Intimate Weavings: Tracing Urban and Corporeal Others in Sinéad Morrissey’s Poetry
Lena Pfeifer untersucht das lyrische Werk der – wiederum auch preisgekrönten – Belfaster Autorin Sinéad Morissey im Hinblick auf Formen thematisierter und problematisierter (Binnen)Alterität. Im Unterschied zu etwa Abdel Khider bildet hier nicht die Erfahrung der Emigration, sondern die der Remigration in die Heimat – nach langer Existenz im Ausland – das biographische Substrat
Five Recommendations for Creating Spreadsheets
Through the rapid increase in digital data, the use of tabular formats for data has also increased notably. However, the reusability of data is still an issue due to the lack of transparency in the presentation of data in spreadsheets. In our work with the Concepticon, we sometimes encounter spreadsheets provided by researchers that contain information not transparent to an external audience. Therefore, I offer guidelines on how to format tables with data and provide five concrete recommendations