Universität Passau: Open Journal Systems
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Entwicklung eines E-Portfolio-unterstützten Seminars zur Förderung der Reflexionskompetenz pädagogischer Professionals
Gegenwärtig ist E-Portfolioarbeit in Bildungsplänen, Schul- und Studienordnungen sowie in der universitären Aus- und Weiterbildung von Lehramtsstudierenden vorzufinden. Für einen erfolgreichen Einsatz dieses digitalen Lerninstruments ist, unter Berücksichtigung der kontextbezogenen Rahmenbedingungen, eine sorgfältige Planung und Gestaltung eines geeigneten E-Portfolio-unterstützten Seminars, eine sachgerechte Umsetzung desselben und eine konsequente Begleitung der Lehramtsstudierenden aber auch der Dozierenden vor allem im Einführungsprozess unumgänglich. Im vorliegenden Beitrag wird die Umsetzung eines entsprechenden Seminars am Beispiel des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universität Passau vorgestellt. Nach der Darstellung der geplanten Umsetzung werden im Beitrag die zu berücksichtigenden Rahmenbedingungen sowie die erste Pilottestung und deren Ergebnisse näher beschrieben
Szenopragmatik
Wie hängen Zeichen, Szenen und Medien in der Lebenswelt des Menschen zusammen? Eine Antwort auf diese Frage erfordert konzeptionelle Überlegungen, die sich synoptisch zu einer Reihe relevanter Theorien verhalten müssen. Wie die einschlägigen Begriffe, aufeinander bezogen werden könnten, soll hier - eher vorläufig als abschließend - erkundet werden
Auf dem Weg zur professionellen Lehrkraft: Reflexion im Portfolio
Im PAradigma-Heft von 2011/2012 wurde das Portfolio als Lehr-, Lern-, Beurteilungs- und Reflexionsinstrument der Passauer Grundschullehrerinnen- und Grundschullehrerbildung vorgestellt. Seit dem Sommersemester 2014 liegt der Fokus der Weiterentwicklung des Konzepts insbesondere auf Maßnahmen zur Unterstützung der Studierenden bei der Reflexion. Der Beitrag beschreibt, wie im Portfolio der Aufbau und die Weiterentwicklung der Reflexionskompetenz als zentraler Bestandteil pädagogischer Professionalität unterstützt werden kann. Nach der Darstellung theoretischer Grundlagen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie individuelle Lernwege, Einstellungen und Haltungen bewusst gemacht und von den Studierenden beschrieben werden können. 2015 wurden diese Hilfen erstmals in Seminaren und im Portfoliokonzept implementiert. Abschließend zeigt der Beitrag erste Rückmeldungen von den Studierenden zu den entwickelten Unterstützungsangeboten
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online: Ausgabe 2
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online ist ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com) und wird herausgegeben von Martin Nies
Katastrophen-Diegese und Katastrophen-Exegese (KDE)
Projekt des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung zum Verhältnis von Erklärung und Erzählung sowie von natur- und kulturwissenschaftlicher Erkenntnis
Sturm auf die Zeichen: Was die Semiotik von ihren Kritikern lernen kann
In den letzten Jahren hat sich in der Philosophie, Ästhetik, Kunst- und Bildwissenschaft eine Reihe von Denkern zu Wort gemeldet, die die Semiotik grundlegend kritisieren. Es kann mittlerweile von einer antisemiotischen Bewegung gesprochen werden, die sich mit Namen wie Dieter Mersch, Hans Belting, Gernot Böhme, Hans Ulrich Gumbrecht oder Lambert Wiesing verbindet. Dabei wird mit Begriffen wie "Materialität", "Präsenz", "Aura", "Ereignis" und "hermeneutischer Widerständigkeit" argumentiert, um Aspekte zu benennen, die die Semiotik nicht berücksichtigt habe und die in Zukunft anstelle von Zeichenphänomenen verstärkt beachtet werden sollten. Dieser Beitrag setzt sich mit der Kritik auseinander, zeigt die Leistungsfähigkeit und Grenzen semiotischer Theoriebildung auf und diskutiert Konsequenzen für die Semiotik und die Einzelwissenschaften, in denen die Kritik geäußert wird
"GEOfit online": Ein webbasiertes Geographie-Examenstraining für Lehramtsstudierende
Der vorliegende Artikel beleuchtet den Aufbau eines webbasierenden Geographie-Examenskurses für Lehramtsstudierende. Im Speziellen werden die Bedeutung ei-ner E-Learning Plattform für diesen Schwerpunkt, der Grundaufbau der Kursplattform auf ILIAS sowie die verwendeten „Tools“ vorgestellt. Gerade die Nutzung von Medien, wie beispielsweise Podcasts oder Lernvideos, sind zentrale Aspekte um den verschiedenen Lerntypen gerecht zu werden. Die Umsetzung dieses Projektes wurde durch die Förderung der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) ermöglicht. Diese Darstellung kann als potentielles Beispiel für ähnliche Projektüberlegungen dienen
Krise... continued: Populärkulturelle Funktionen seriellen Krisenerzählens am Beispiel Breaking Bad
Die zentrale Fragestellung der folgenden Ausführungen wird dementsprechend lauten, durch welche scheinbar extrem populären Merkmale sich BREAKING BAD aufbauend oder abweichend von Gattungskonventionen auszeichnet und inwiefern diese mit dem kulturellen Krisendiskurs des Produktionszeitraumes korrelieren. Dabei wird die Serie als spezifische Form der Krisenartikulation und -bearbeitung analysiert. Dazu werden anfangs einige theoretische Erwägungen zum seriellen Erzählen vorausgeschickt. Im Rahmen der darauf folgenden Handlungsanalyse wird insbesondere auf das vorgeführte Familienmodell, die kausale Weltordnung der Diegese, Identitätskonflikte des Protagonisten, Bürgerlichkeit als Krisenraum sowie das hier propagierte Gegenmodell poetischer Gerechtigkeit einzugehen sein. Abschließend sollen die daraus resultierenden Befunde einer zusammenfassenden Analyse des Krisendiskurses in BREAKING BAD dienen