Universität Passau: Open Journal Systems
Not a member yet
280 research outputs found
Sort by
Lernwerkstatt Religionsunterricht: Theorie-Praxis-Verschränkung konkret
Theorie ohne Praxis ist blind, Praxis ohne Theorie leer (Immanuel Kant). Das Vertiefungsmodul Didaktik des Religionsunterrichts ist so konzipiert, dass eine mehrstufige Verschränkung von Theorie und Praxis erfolgt. Innovative religionsdidaktische Konzepte und Prinzipien, die in den Vorlesungen theoretisch und mit Beispielen veranschaulicht präsentiert werden, transferieren die Studierenden in konkrete, selbst entwickelte Unterrichtsprojekte. Als Gelenkstück zwischen einer praxisnahen Theorie und einer theoretisch reflektierten Praxis dient die Wissenschaftliche Übung "Lernwerkstatt Religionsunterricht". Hier werden Theoriemodelle vorgestellt und mit den Studierenden praktisch erprobt und reflektiert. In der Modulprüfung, bei der das Praxismodell vorgestellt, erläutert und reflektiert wird, erfolgt die Evaluation des Projekts
Materiality and Meaning in Literary Studies
Recently, non- and paraverbal properties of literary texts at the level of documentary inscription (i.e. materiality), seen individually or as aspects of a so-called "material text", that is, the union of materiality and verbal sign systems, received an increasing amount of attention in textual scholarship and literary studies. Here, "meaning" or at least "semantic potentiality" has been attributed to both or either and physical features of texts have been construed as hitherto neglected aspects of literary communication and literary aesthetics. In what follows, I will present a brief conspectus of the current debate and then try to provide a reconstruction of underlying ideas by answering the question "now does a material text mean?". Taking a descriptive meta-perspective and focusing on conceptual and methodological clarification, I try to clarify the somewhat blurry expressions "meaning", "to mean" and the like by translating them into the distinct terminology of semiotics and transferring them into the theoretical framework of an instrumentalist notion of signs.Recently, non- and paraverbal properties of literary texts at the level of documentary inscription (i.e. materiality), seen individually or as aspects of a so-called "material text", that is, the union of materiality and verbal sign systems, received an increasing amount of attention in textual scholarship and literary studies. Here, "meaning" or at least "semantic potentiality" has been attributed to both or either and physical features of texts have been construed as hitherto neglected aspects of literary communication and literary aesthetics. In what follows, I will present a brief conspectus of the current debate and then try to provide a reconstruction of underlying ideas by answering the question "now does a material text mean?". Taking a descriptive meta-perspective and focusing on conceptual and methodological clarification, I try to clarify the somewhat blurry expressions "meaning", "to mean" and the like by translating them into the distinct terminology of semiotics and transferring them into the theoretical framework of an instrumentalist notion of signs
Lernen im Sozialraum: ein Seminar zu bildungsbiografischen Übergängen und Verläufen von Kindern
In diesem Beitrag wird ein Seminarkonzept vorgestellt, das am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik entwickelt und erprobt wird. Auf Basis von Theorien situierten Lernens werden Studierende in sozialraumorientierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung eingeführt und öffnen dabei den Blick für die soziale Netzwerkbildung auf lokaler Ebene. Von besonderer Bedeutung sind die Analyse der Schnittstelle von Schule und wohnortnahen sozialen Diensten und die daraus resultierenden pädagogischen Handlungsmöglichkeiten
Möglichkeiten der politikwissenschaftlichen Rechtsextremismusforschung für die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung
Der Rechtsextremismus in Deutschland wandelte sich stark in der letzten Dekade. Er ist nunmehr in verschiedenen Jugendsubkulturen verbreitet und in immer mehr Spielarten vertreten. Gleichzeitig sind seine Inhalte durch Kommunikationsstrategien nach außen hin gemäßigter geworden. Vor allem sind es immer weniger die dumpfen Parolen, die von Rechtsextremisten zu hören sind; kulturelle Konzepte und sozialistische Positionen füllen nun den Platz der alten, platten Hetze. Das Feld wurde damit schwer durchschaubar und auch von der Argumentation substanzieller; gerade für Menschen, welche für die Wertevermittlung des Staates eingesetzt werden, ist es eine große Herausforderung, diese zu durchbrechen. Die politikwissenschaftliche Rechtsextremismusforschung kann hierfür einen guten Beitrag leisten
"Poetologie des Prosaischen" - E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann aus der Perspektive einer (kultur-)semiotisch orientierten Literaturwissenschaft
Die vorliegende Analyse steht im Zusammenhang mit unserem Beitrag "Strukturalismus/Literatursemiotik. Zeichenordnungen und zeichenhafte Täuschungen in Der Sandmann" in dem von Oliver Jahraus herausgegebenen Band Zugänge zur Literaturtheorie. 17 Modellanalysen zu E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" (Reclam 2016). Dort legen wir in einem ausführlichen Theorieteil die Grundlagen der Literatursemiotik bzw. des Strukturalismus dar und wenden diese auf E.T.A Hoffmanns Der Sandmann (1816) an. Die dort aus Gründen des Umfangs nur pointiert und skizzenhaft vorgestellten Ergebnisse sollen hier ausgeführt und fortgeführt werden, wobei es uns ein Anliegen ist, nicht nur Thesen zu formulieren, sondern auch den argumentativen Weg dahin nachvollziehbar(er) zu machen. Dazu dient als erster Schritt eine Datenaufbereitung hinsichtlich grundlegender textueller Kategorien, der darlegen soll, wie wir von den Textbefunden zu unseren Ergebnissen kommen
"... und dann habe ich darüber nachgedacht ...": das "Modellcurriculum" - ein Konzept zur Reflexionsarbeit für Studierende im Rahmen ihrer schulpraktischen Ausbildung
Als wichtige Grundlage, um professionelle Kompetenz aufzubauen und weiterzuentwickeln, gilt die Fähigkeit, die eigene Praxis zu reflektieren. In der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen stellt sich dabei die Frage, wie in der Reflexion Praxiserfahrungen und Wissenschaftswissen ertragreich aufeinander bezogen werden können. Im vorliegenden Beitrag wird ein Pilotprojekt der Universität Passau vorgestellt, welches im Wintersemester 2012/13 am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik implementiert wurde und Reflexionsarbeit zur Professionalisierung pädagogischer Akteure in den Fokus nimmt. Das "Modellcurriculum für Professionalisierung im Lehrberuf" soll Studierende dabei unterstützen, komplexe professionsspezifische Kompetenzen durch die enge Verknüpfung von spezifischen Lehrerveranstaltungen, Mentoraten und Reflexionsseminaren gezielt aufzubauen. In diesem Beitrag werden allerdings ausschließlich die theoretischen Grundlagen und strukturellen Maßnahmen für die Reflexionsarbeit mit Studierenden im Modellcurriculum vorgestellt, da die empirischen Ergebnisse zur wissenschaftlichen Evaluation des Konzepts im Rahmen einer Dissertationsarbeit in Vorbereitung sind (Fischer, in Druck) und daher nicht im vorliegenden Beitrags vorweg genommen werden können
Phasenverbindung in der Lehrerbildung am Beispiel des Tandemseminars
Aus einer Kooperation der Universität Passau, vertreten durch den Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik und der Regierung von Niederbayern, konnte ein phasenverbindendes Seminarangebot entwickelt werden, um Studentinnen und Studenten des Lehramts für Grundschulen einen frühzeitigen Einblick in ihr zukünftiges Berufsfeld zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvieren darin eine Praxiswoche, in der sie mit Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern zusammenarbeiten, diese in ihrem Alltag begleiten und am Studienseminar des Vorbereitungsdienstes teilnehmen. Im Sinne einer Vernetzung aus Theorie und Praxis findet eine Begleitveranstaltung an der Universität statt, die sich mit verschiedenen Professions- und Unterrichtstheorien beschäftigt. Auf Basis eines berufsbiographischen Professionsverständnisses soll damit eine Brücke zwischen den ersten beiden Ausbildungsphasen gelingen bzw. ein mögliches Beispiel für eine phasenverbindende Lehrerbildung aufgezeigt werden
Studierende als Lernpaten für Schülerinnen und Schüler: forschendes und digitales Lernen am Beispiel der Sprachdynamik im deutsch-österreichischen Grenzraum
Der Beitrag stellt ein interdisziplinär durchgeführtes Lehr-Lern-Projekt als Best-Practice-Beispiel vor. Ziel des vom Lehrinnovationspool der Universität Passau geförderten Projekts war es, Studierende der Sprachwissenschaft und Geographie sowie Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS an digitales, selbstständiges und forschendes Lernen im thematischen Kontext der „Sprachdynamik im deutsch-österreichischen Grenzraum“ heranzuführen. Der Aufsatz zeigt, wie Studierenden verschiedene Rollen als Lernende, Forschende und auch als Lehrende einnehmen, indem sie die Schülerinnen und Schüler als Lernpaten bei der Planung, Durchführung und Auswertung von gemeinsamen Forschungsvorhaben unterstützen. Exemplarisch wird ein Projekt für Schülerinnen und Schüler näher vorgestellt. Weiterhin reflektiert der Beitrag das Lehrhandeln der Dozierenden
Einführung in das Themenheft
Einführung in das Themenheft "PAradigma: Beiträge aus Forschung und Lehre aus dem Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik - Lehrerbildung: Neue Herausforderungen - Neue Konzepte". Von der Sprecherin des ZLF Jutta Mägdefrau
Modelle studentischer Partizipation an Hochschulen im Bereich Lehramt: das Passauer Referat 4: "Studierendenvertretung Lehramt" als Beispiel guter Praxis in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung
Das Referat 4 versteht sich aufbauend auf der Entsendung seiner Mitglieder aus den verschiedenen Fachschaften sowie seinen einzelnen Schwerpunktsetzungen als Interessenvertretung und Schnittstelle zwischen allen Studierenden und Dozierenden der Lehrerinnen- und Lehrerbildung an der Universität Passau, als Impulsgeber, Anlaufstelle und Kommunikationsorgan in verschiedene Richtungen. Es dient seinem Selbstverständnis nach als Sprachrohr der Studierenden und unterstützt andere studentische Vertretungsorgane im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung