Universität Passau: Open Journal Systems
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Geometrie in Schule und Hochschule: ein Blended Learning Format zur Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik
Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Konzeption eines ILIAS Begleitkurses für das innovative Lehr-Lern-Format "Geometrie in Schule und Hochschule", das im Rahmen des Projektes "SKILL" an der Universität Passau im Wintersemester 2017/18 erstmals durchgeführt wird. Dazu wurde neben einer ansprechenden Startseite mit allgemeinen Informationen für die Studierenden zu jeder geplanten Sitzung ein Ordner erstellt, der einerseits die Präsenzveranstaltung begleitet und andererseits die Studierenden beim Nachbereiten der Sitzungen unterstützen soll. Das Seminar "Geometrie in Schule und Hochschule" soll unter Einbezug von sog. "interaktiven mathematischen Landkarten" sowie oben genannten E-Learning und Blended Learning Aspekten zur Verbesserung der Lehrerbildung im Bereich Mathematik beitragen. Hierbei steht insbesondere die De-Fragmentierung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik Geometrie im Vordergrund, die durch das Blended Learning Format aus Seminar und ILIAS Begleitkurs erreicht werden soll
eLearning zum Thema Bewerbungskompetenz: ein ILIAS-Bereich mit Materialien zum Selbststudium im Rahmen des iStudi-Pass
Internationale Studierende stehen oft schon während des Studiums vor der Herausforderung eine Nebentätigkeit zu finden, um ihr Studium (teilweise) zu finanzieren. Für viele internationale Vollzeitstudierende sind die Karrierechancen in Deutschland einer der Gründe für ihr Auslandsstudium. Bei der Suche nach Praktika und Einstiegsjobs werden sie damit konfrontiert, dass ihnen deutschlandspezifische Bewerbungskompetenzen fehlen. Internationale (Vollzeit-)Studierende der Universität Passau sollen mit Hilfe einer eLearning-Einheit selbständig Bewerbungskompetenzen erwerben und damit Sicherheit im Bewerbungsprozess erlangen. Teilnehmende lernen die eigenen Kompetenzen einzuschätzen, erwerben zusätzliches Wissen und wenden es direkt bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen an. Es handelt sich um ein freiwilliges Angebot im Rahmen des Projekts iStudi-Pass und iStudi-Coach, gefördert vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Online-Materialen können ergänzend zu Präsenzangeboten eingesetzt werden
Einführung in die Methode des crossmedialen Storytellings: ein crossmedial erzählter ILIAS-Bereich zu den Basics
Unter dem Dach des Projektes "Begegnungsraum Geschichte" werden bereits sogenannte multimediale Seminare für Studierende der Universität Passau angeboten. Nun sollen verstärkt auch Lehramtsstudierende, die noch keine oder wenig Erfahrung mit multimedialen Inszenierungen haben, für diese Veranstaltungen gewonnen bzw. innerhalb des Kurses über die Grundideen informiert werden. Der im Folgenden vorgestellte ILIAS-Bereich bereitet dazu die in den Seminaren eingesetzte Methode des crossmedialen Storytellings leicht verständlich auf. Die Grundidee dabei ist crossmediales Storytelling durch crossmedial erzählte Geschichten zu erklären. Daher wurden verschiedene Fragen, die sich um den Begriff crossmediales Storytelling ergeben könnten, aufgegriffen und mit Hilfe unterschiedlicher Medien geklärt
Pädagogische Zertifikate im Lehramtsstudium zur individuellen Profilbildung
Studierende sollen mittels gezielter und vertiefter Qualifizierung individuelle Profile herausbilden können. Deswegen wurden am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universität Passau zum Wintersemester 2015/16 die beiden Schwerpunktprofile "Begabungsförderung und kindzentriertes Unterrichten" und "Inklusion und inklusive Schulgestaltung" implementiert. Im Folgenden werden die konzeptionellen Überlegungen und die Durchführung dieser Schwerpunktprofilsetzung erläutert
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik - Verlag Schüren
Mit den "Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik" ist dem Virtuellen Zentrum für kultursemiotische Forschung eine eigene Publikationsreihe im Marburger Verlag Schüren angegliedert. Dort besteht die Möglichkeit, Lehrbücher, Dissertationen, Habilitationen oder Sammelbände zu kulturwissenschaftlichen Themen zu veröffentlichen
Innovationen in der lehrerbildungsbezogenen Hochschullehre - das Projekt SKILL
Im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Qualitätsverbesserungen in der Lehrerbildung" hat ein Team von Lehrerbildungsfachleuten der Universität Passau 3.88 Mio Euro für qualitätsverbessernde Maßnahmen in der Lehrerbildung eingeworben. Das Projekt SKILL "Strategien des Kompetenzerwerbs: Innovative Lehrformate in der Lehrerbildung" zielt auf einerseits strukturverbessernde Maßnahmen im Bereich der Studierendenberatung, der Nachhaltigkeitssicherung qualitätsverbessernder Maßnahmen und - Kern des Projekts - die Einrichtung eines Didaktischen Labors für die Entwicklung, Erprobung und Evaluation innovativer Lehrformate für die Lehrerbildung. Von besonderer Bedeutung sind dabei Lehrprojekte, bei denen überfakultär, inter- und transdisziplinär zusammengearbeitet wird mit dem Ziel unterrichtsfachwissenschaftliche, didaktische und erziehungswissenschaftliche Studienanteile besser zu vernetzen. Der Beitrag stellt das Konzept des Projekts "SKILL" vor
Vorwort zur zweiten Ausgabe
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des auf www.kultursemiotik.com beheimateten Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung, das sich Beiträgen mit einem kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt insbesondere aus den Literatur- und Medienwissenschaften widmet und die Sichtbarkeit kultursemiotischer Forschungsarbeiten international und transinstitutionell fördert. Die Zeitschrift wird auf der Webseite des VZKF, in Open Journal Systems, in OPUS Passau sowie als Print on Demand im Marburger Verlag Schüren veröffentlicht. Seit Erscheinen der ersten Ausgabe von SKMS | Online sind einige Neuerungen im VZKF zu verzeichnen. Neben der inzwischen beachtlichen Anzahl von beteiligten Forscherinnen und Forschern von derzeit 25 nationalen und internationalen Hochschulen und einer Vielzahl repräsentierter Forschungsgebiete sind weitere fruchtbare Kooperationen, Projekte und ein erster Workshop unter Beteiligung des VZKF zustande gekommen. Nicht zuletzt kann die Webseite www.kultursemiotik.com mit neuen inhaltlichen Angeboten aufwarten
Arbeit auf dem Höllengrund
Lars von Triers filmisches Werk erzählt immer wieder von der menschlichen Aneignung der Natur. Wo sich Bilder der Ursprünglichkeit hervortun, sind sie zugleich Teil einer künstlichen und künstlerischen Kulisse. Sei es in DOGVILLE (2003),wo die Gebirgslandschaft um das gleichnamige Dorf lediglich über ein theatralisches Setting imaginierbar wird, oder in MELANCHOLIA (2011), worin die schwermütige Somnambulin Justine (Kirsten Dunst) nachts im Licht des Mondes auf einer Wiese liegt und für den Zuschauer die Untergangsmusik Richard Wagners erklingt - Flora und Fauna bilden eine überzeichnete, zu kultivierende, bisweilen eine zu entstellende Materialität. Insbesondere der erste Teil seiner "Trilogie der Depression", ANTICHRIST (2009), verhandelt facettenreich den Konflikt zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umwelt, der sich in einem bis zuletzt an Drastik zunehmenden Antagonismus zwischen Mann und Frau spiegelt. Die Protagonisten, anonymisiert als "Sie" (Charlotte Gainsbourg) und "Er"(Willem Dafoe), tragen dort einen allegorischen Kampf der Geschlechter aus, der sich nicht zuletzt auf der Ebene der "Arbeit" manifestiert. Denn deren berufliche Professionen und Perspektiven repräsentieren auf unterschiedliche Art und Weise gegensätzliche Interpretationszugänge zur Schöpfung. Die Auseinandersetzung um Macht wird im Rahmen des Paradigmas "Arbeit" auch zu einem Ringen um die Deutungshoheit über Ursprung und Gestalt der Natur selbst. Im Folgenden soll zunächst die eigenartige, von christlichen Urmythen gezeichnete Entwicklung und Morbidisierung jener Natur-Sphäre im ANTICHRIST in den Blick genommen werden, woran sich die Betrachtung des kontrastiven Umgangs beider Protagonisten mit der Natur, ausgehend von ihren Arbeitsfeldern, anschließt
Alternativen zum Lehrerberuf: die Weiterentwicklung des Masterstudiengangs "Bildungs- und Erziehungsprozesse" (ALMA Passau)
Durch eine Förderung seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst konnte das ZLF eine Stelle einwerben, die die Lehramtsstudiengänge polyvalent umgestalten wird. Ziel ist 1) die Qualifizierung von Lehramtsstudierenden für nicht-schulische pädagogische Berufsalternativen, 2) die Möglichkeit für Studierende, sich die Entscheidung für ein Lehramtsstudium länger offen zu halten und bei Bedarf in einen Hauptfachmasterstudiengang zu wechseln sowie 3) die Verleihung des Bachelorgrades in allen Lehramtsstudiengängen. Das Projekt wird im folgenden Artikel näher beleuchtet
Konstruktion von interessanten und bedeutsamen Arbeitsmaterialien mittels Blickbewegungsanalysen
Lehramtsstudierende bemängeln immer wieder den in ihren Augen zu gering ausgeprägten Praxisbezug der universitären Phase ihrer Ausbildung. Demgegenüber sehen Lehrende meist den theoretischen Hintergrund auch aus aktuellen Forschungserkenntnissen als Basis ihrer Lehre für unverzichtbar. Diese oft konträr wahrgenommenen Positionen versucht das Seminarkonzept dieser Veranstaltung anzunähern: Vor dem Hintergrund aktueller Forschung werden von Studierenden Lernmaterialien für die unterrichtliche Praxis entworfen, in der Seminargruppe hinsichtlich ihrer möglichen Wirkung analysiert und anschließend in einer Blickbewegungsstudie untersucht und in der durch sie erlebten Interessantheit eingeschätzt. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse werden in einer zweiten Konstruktionsphase in die bestehenden Aufgabenentwürfe eingearbeitet und in einer zweiten Blickbewegungsanalyse und Interessantheitseinschätzung erneut untersucht. Die zwischen den beiden Untersuchungspunkten liegenden Differenzen sollen dabei die Evidenz für die Lernprozesse der Studierenden und somit den Erfolg des Seminarkonzepts sicherstellen, welches auch eine Verringerung der Distanz zwischen der Intention der Lehrkräfte bei der Lernmaterialerstellung und dem tatsächlichen Handeln von Schülerinnen und Schülern anstrebt