Universität Passau: Open Journal Systems
Not a member yet
    280 research outputs found

    Der Wald des Mittelalters: Konstituierung eines alteritären Kulturraums im 11. bis 13. Jahrhundert

    No full text
    "Der Wald des Mittelalters" soll im Folgenden nicht allein als historisches Dokument beschäftigen - als kultureller Text im 11. bis 13. Jahrhundert, dessen Bedeutung von einem System symbolischer Formen (Ernst Cassirer) oder den Organisationsniveaus einer Semiosphäre (Jurij M. Lotman) bestimmt wird. Ergänzt um den Faktor des historischen Archivs steht darüber hinaus die Form seiner Erinnerung zur Diskussion, wodurch er vielmehr als historisches Monument erscheint (Michel Foucault), als Palimpsest, dessen verblasste Inschriften Zeugnis vom Wechsel historischer Vorschriften abgeben

    Medienprojekte als Ausstellungsobjekte: Bildung durch, mit und über Medien

    No full text
    Im Rahmen des Projekts SKILL (Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung) an der Universität Passau entwickelte die bildungswissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachs Medienpädagogik im interdisziplinären Verbundprojekt Information and Media Literacy, die wie folgt beschriebene Grundlagenveranstaltung Medienwelten sind Lebenswelten. Der Beitrag beschreibt das didaktische sowie pädagogische Konzept der Veranstaltung, gibt Anregungen für innovative Lehre und zeigt Chancen medienpädagogischer Projektarbeit mit Studierenden an der Hochschule auf, um dazu zu ermutigen, mehr Partizipation in der universitären Lehre zu wagen, Prozesse der Wissensvermittlung und Aneignung mit Studierenden aktiv zu gestalten und so hybride Diskurs- als auch Erfahrungsräume zu schaffen

    Raum-Poetik: Dimensionen raumsemiotischer Textanalyse am Beispiel von E.T.A. Hoffmanns Die Bergwerke zu Falun (1819)

    No full text
    In literarischen Texten lassen sich regelrechte "fictions of space" identifizieren, in denen sich "Raum" als eine handlungskonstitutive Dimension erweist. Diese Form literarischer Raum-Fiktionen instrumentalisiert nicht nur topologische Raumentwürfe, sondern fokussiert auf Raumpraktiken und Raumsignifikationen bzw. problematisiert diese auf einer metafiktionalen Ebene. Von Interesse scheinen solche Raumentwürfe insbesondere in Texten zu sein, die "Raum" zu einem zentralen Element in der Entwicklung ihrer Figuren und zum Motor der Narration machen

    Zirkus und Raum: eine Semiotik der Performanz

    No full text
    Zirkusperformance ist Raumbewegung. Im Gegensatz zu literarischen oder filmischen Artefakten wird im Zirzensischen daher der Raum zur zentralen, der übrigen Narration hierarchisch übergeordneten Prämisse der narrativen Performanz, ja zur elementaren Ermöglichungsstruktur für die Modellierung eines sekundären semiotischen Systems, das nicht im Rahmen der Semiose nachträglich rekonstruiert, sondern im Moment des Aufführens performativ konstruiert wird. Der vorliegende Artikel fokussiert auf Basis dieser Funktionszusammenhänge des Zirzensischen genau diese Relation von Zirkus und Raum unter der Annahme einer Semiotik der Performanz nach Fischer-Lichte

    B/Orders - Schwellen - Horizonte: Modelle der Beschreibung von Räumen und Grenzen in ästhetischer Kommunikation - Eine raumsemiotische Positionsbestimmung

    No full text
    Damit sind Grenzen ein, wenn nicht gar der prominenteste Untersuchungsgegenstand der Kultursemiotik, also derjenigen Teildisziplin der Wissenschaft von den Zeichen, die kulturelle Prozesse in ihren zeichenhaften Veräußerungen beschreibt. Dementsprechend bezeichnen Gräf/Schmöller die Grenze selbst als eine "semiotische Größe", da sie stets in kulturellen kommunikativen Kontexten verankert ist. Die Kultursemiotik untersucht anhand medial materialisierter Texte, in welcher Weise Kulturen in ihren kommunikativen Akten und zeichenhaften Handlungen Grenzen und Ordnungen konstruieren und rekonstruiert darüber die historischen und diskursiven Kontexte des Denkens und Wissens, in denen jene verortet sind

    Zur Funktion von Nicht-Orten und Heterotopien: in Identitätsnarrativen der Kinder- und Jugendliteratur

    No full text
    Raum ist eine zentrale Kategorie bei der Erschaffung fiktionaler Welten. Wer erzählt, entwirft Räume und Raumverhältnisse, Orte und Schauplätze. Diese verweisen nicht selten auf die außerliterarische Wirklichkeit, manchmal, wie z.B. im Großstadtroman, sogar auf konkrete Straßen, Plätze oder Gebäude

    Interdisziplinäre Grundlagen der Information and Media Literacy (IML): theoretische Begründung und (hochschul-)didaktische Realisierung - ein Positionspapier

    No full text
    Information and Media Literacy (im Folgenden abgekürzt: IML) bildet ein Lehrprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten Projekts SKILL1. Es steht mit eigenständigen Aufgabenbeschreibungen und Zielstellungen in einer Linie mit anderen Lehrprojekten in SKILL, ist aber darin auch den für das gesamte SKILL-Projekt verbindlichen gemeinsamen Aufgaben- und Zielstellungen verpflichtet

    Sozialer und semiotischer Raum: Querbezüge, Übergänge und Grenzverschiebungen nebst einigen Anmerkungen zur kulturwissenschaftlichen Relevanz des Ähnlichkeitsdenkens

    No full text
    In den Gesellschafts- wie in den Kulturwissenschaften hat der Begriff des "Raums" in den letzten Jahren sehr viel Aufmerksamkeit erfahren. Zahlreiche Einzelstudien, Sammelbände und Handbücher loten den Bedeutungsumfang dieses Begriffs, aber auch die Schwierigkeiten aus, die sich einerseits aus der Vielfalt vorhandener Raumkonzepte und andererseits aus der Fülle ihrer keineswegs deckungsgleichen Anwendungsmöglichkeiten ergeben. Hinzu kommt die Schwierigkeit, den Begriff des Raums von verwandten Ausdrücken wie Platz und Ort, Umgebung und Territorium oder gar Welt abzugrenzen - ganz zu schweigen von den Verschiebungen, die zwischen verschiedenen Sprachen hinsichtlich der Auffassung von "Raum", "espace", "space" usw. bestehen. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht nur zweckmäßig, sondern notwendig, im Rahmen einer transversalen Betrachtung nach strukturellen Ähnlichkeiten zwischen den Raumkonzepten unterschiedlicher Disziplinen Ausschau zu halten. Einen Versuch in dieser Richtung stellen die folgenden Überlegungen zu Querbezügen und Übergängen zwischen Raumsoziologie und Raumsemiotik dar

    Daten - Räume - Datenräume: zum Verhältnis von Orten, digitalisierten Ortsinformationen und deren Speicher- und Nutzungsorten

    No full text
    Im Folgenden soll die kategorielle Ausdifferenzierung zwischen dem Spannungsverhältnis von Kartographie, Navigation und Technologie anhand zweier Klassifizierungsschemata, dem von Manuel Schramm und dem von Martin Dodge und Rob Kitchin beleuchtet werden und mit der Untersuchung von Pablo Abend ergänzt werden. Die Arbeiten sollen in ihrem bisherigen Forschungsstand aufgezeigt, kritisch überprüft und hier logisch erweitert werden

    Der Information-and-Media-Literacy-Think-Tank: eine Forderung nach neuem Denken und Partizipation in der universitären Lehre im digitalen Zeitalter

    No full text
    Der Information-and-Media-Literacy-(IML)-Think-Tank fand zum ersten Mal im Wintersemester 2017/2018 im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts SKILL1 an der Universität Passau statt. Der IML-Think-Tank versteht sich als eine Denkfabrik, in der sich Lehramtsstudierende gleichberechtigt mit Dozierenden in einem interdisziplinären Format kritisch damit auseinandersetzen und darüber nachdenken, wie man zu einer/m aktiven, mündigen und kritisch-kompetenten AkteurIn in der heutigen digitalen Informations- und Wissensgesellschaft werden kann und welche Rolle dabei die Vermittlung in Bildungskontexten spielt

    0

    full texts

    280

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Universität Passau: Open Journal Systems
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇