Universität Passau: Open Journal Systems
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Madonna multimodal: Körper und Starpersona im digitalen Zeitalter
Der Beitrag „Madonna multimodal. Körper und Starpersona im digitalen Zeitalter“ von Jan-Oliver Decker zeigt im Kontext (weiblichen) Identitätsmanagement am Fallbeispiel Madonna, wie ein ursprünglich analog konstruiertes Image im digitalen Zeitalter in und vor einem neuen medialen Feld reüssieren muss. Mit Hilfe des Konzepts der Semiosphäre wird der mediale Raum, der sich aus der Nutzung und Kommunikation der digitalen Medien ergibt, als ein kollektiver transmedialer Zeichenraum beschrieben, als Raum multimodaler Bedeutungsproduktion, der sich aus digital miteinander vernetzten Texten ganz unterschiedlicher medialer Formate zusammensetzt
Intercultural Communication & Academic Training for International Students: the Online Self-Learning Course
Der vorliegende Bericht dokumentiert das Praxisprojekt „Science Communication in Germany – Cultural and Academic Training for English Speaking International Students” (SCiG) an der Universität Passau.Ziel des Projekts, welches im Rahmen der Förderinitiative SAVE, kurz für „Studienerfolg ausländischer Vollstudierender erhöhen“, vom DAAD gefördert wird, ist die Konzipierung und Realisierung eines englischsprachigen Online-Kurses auf der Lernplattform ILIAS, der internationale Studierende der Universität Passau beim Einleben in das akademische, sprachliche und kulturelle Umfeld unterstützen soll
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online: Ausgabe 12
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com). Die Ausgabe 12 beleuchtet verschiedene Dimensionen der Multimodalität mit der Zielsetzung, sie literatur- und mediensemiotisch zu fundieren und/oder analytisch-interpretativ zu erkunden und/oder einer kultursemiotischen Diskussion zu unterziehen. Der Band fokussiert digitale und insbesondere didaktische Ausrichtungen, stellt diesen aber die Folie eines fachwissenschaftlichen Fundaments wie exemplarischer Analysen eher tradierter Formen zum Vergleich voran
Multimodalität im Literaturunterricht
Der Beitrag „Multimodalität im Literaturunterricht“ von Magdalena Schlintl und Markus Pissarek beleuchtet, wie multimodale, literarische und nicht-literarische Texte zum Erwerb von prozeduralem Handlungswissen im Bereich der semiotisch fundierten Textanalyse und -interpretation beitragen. Neben der multimodalen Transferfähigkeit zeigt er grundlegend auf, welche Relevanz das Phänomen Multimodalität als Unterrichtsmedium, Unterrichtsgegenstand und Unterstützungsinstrument im Deutschunterricht hat
The Origins of Cross-Linguistic Colexifications
In recent years, studies exploring the phenomenon of colexification across languages have steadily increased in number. Colexification occurs if a word has multiple meanings, regardless of whether the meanings are related (dish ‘plate; meal’) or unrelated (bank ‘financial institution; part of a river’). The investigation of cross-linguistic colexifications yields many interesting findings that are important for different research fields. Psychologists and cognitive scientists are interested in the overarching principles that establish a connection between meanings and how speakers categorize the environment around them. Historical linguists are concerned with diachronic processes that lead to semantic shifts and what these can tell us about language evolution. Typologists engage in the study of language contact scenarios and how linguistic areas are formed. All these processes are entwined with one another and disentangling them is a challenge. This blog post is the first step into a deeper exploration of the origins of cross-linguistic colexifications and discusses the four processes underlying this phenomenon
Cross-Linguistic Colexifications with Body Concepts: Metaphor, Metonymy, Analogy
Colexification describes the relation between two meanings that are expressed with the same form in a given language. A colexification is established based on a linguistic analysis of word meanings in the same language. While the term is a cover term for different semantic relations (i.e., vagueness, polysemy, homophony), the discussion of particular types of colexifications often is connected to linguistic terminologies such as metaphor or metonymy. This is not only the case because there are prominent linguistic theories that argue for the pervasiveness of metaphor (and metonymy) in everyday life, but also because semantic relations are assumed to mirror conceptual relations. The linguistic analysis of metaphor and metonymy thus provides insights into the human mind. However, one needs to be careful to make claims about cognitive mechanisms solely based on linguistic evidence. Therefore, it is important to also consider frameworks from psychology such as analogical reasoning in order to explain the processes behind a linguistic phenomenon. In the following, I discuss ideas on metaphor and metonymy from linguistics that highlight the cognitive underpinnings of both notions, as well as a proposal for how analogical reasoning can explain their processing
„Ich habe kein Bild mehr von mir“: (De-)Konstruktion von Identität und Fremdheit in Jenny Erpenbecks \u27Gehen, ging, gegangen\u27 (2015) und Olga Grjasnowas \u27Gott ist nicht schüchtern\u27 (2018)
Im dritten Beitrag zum Thema Migration behandelt Sara Kreuter den 2018 erschienenen Roman von Olga Grjasnowa Gott ist nicht schüchtern und ebenfalls Jenny Erpenbecks Gehen, ging, gegangen. Der Beitrag arbeitet die/den Geflüchtete/n als neue und quasi archetypische Projektionsfigur im zeitgenössischen Migrationsroman heraus und erblickt in der Trans- und Interkulturalität ein Spezifikum, das diese Literatur von früheren literarischen Bearbeitungen von Flucht- und Vertreibungsthematik unterscheidet
‚The evil of the thriller‘:: Multimodalität und Musikvideosemiotik am Beispiel von Michael Jacksons THRILLER
Der Beitrag „‚The evil of the thriller‘: Multimodalität und Musikvideosemiotik am Beispiel von Michael Jacksons THRILLER“ von Stephan Brössel konturiert die Multimodalität des Musikvideos, wobei er in einem ersten Teil anhand eines Aufrisses der aktuellen Forschungslage eine medientheoretische Fundierung der multimodalen Verfasstheit des Formats entwickelt und diese in einem zweiten Teil am Beispiel von Michael Jacksons Thriller von 1983 in einer detaillierten Analyse illustriert und auf ihre Tragfähigkeit überprüft
Semantische Vielfalt im ‚freien‘ Erzählraum: Semiotische Aspekte der Early-Literacy-Förderung im Kontext von Multimodalität
Der Beitrag „Semantische Vielfalt im ‚freien‘ Erzählraum. Semiotische Aspekte der Early-Literacy-Förderung im Kontext von Multimodalität“ von Romina Seefried betrachtet verschiedene Storytelling-Formate, die für eine handlungs- und produktionsorientierte Förderung des mündlichen Erzählens im Rahmen der Early-Literacy-Förderung genutzt werden und analysiert deren multimodales Potenzial