Regensburger Beiträge zur Heimatforschung (Universität Regensburg)
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"Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf die Predigt." Evangelisch in Regensburg von 1517 bis heute
Am 15.Oktober 1542 wurde erstmals in der Neupfarrkirche das Abendmahl mit Brot und Wein gefeiert und damit die Reformation in der Reichsstadt Regensburg eingeführt. Daneben blieben aber innerhalb der Stadtmauer mehrere katholische Reichsstände bestehen. So wurde Regensburg zum idealen Ort für den Immerwährenden Reichstag und Zufluchtsort für evangelische Glaubensflüchtlinge. Heute steht das konfessionelle Miteinander im Mittelpunkt. Das vorliegende Heft geht zurück auf eine Vortragsreihe der Neupfarr-Kirchengemeinde zum Reformationsjubiläum. Die Autorin ist die Leiterin des Evang.-Luth. Kirchenarchivs Regensburg
Pflegamt Hemau 1556–1654. Edition dreier Untertanenverzeichnisse als Quellen für die Heimatforschung
Die vorliegende Edition befasst sich mit drei Verzeichnissen der Untertanen des Pflegamts Hemau, die 1556, 1623 und 1654 aus unterschiedlichen Gründen erstellt wurden und heute in drei verschiedenen Archiven verwahrt werden.
Die Dokumente enthalten nach Ortschaften geordnet jeweils die Namen der Anwesenbesitzer, deren Steuerbelegung und weitere Angaben. Somit bieten die hier edierten Archivalien neben ihrer allgemeinen Bedeutung für die Regionalgeschichte vor allem eine Quelle für mehrerlei Forschungsbereiche wie etwa der Familien-, Hofgeschichts- und Hausnamenforschung, der Onomastik, Numismatik und Fiskalgeschichte.
Die behandelten Verzeichnisse aus drei Zeitebenen ermöglichen zudem vergleichende Betrachtungen, besonders hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung, und hier vor allem im Hinblick auf die im Untersuchungsgebiet in den Jahren 1632 bis 1648 stattgefundenen Einwirkungen des Dreißigjährigen Krieges