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    Factsheet „Vehicle to Grid“ – Kundennutzung und Netzintegration: Arbeitsgruppe 5 : Verknüpfung der Verkehrs- und Energienetze, Sektorkopplung

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    Das bidirektionale Laden, also die bedarfsgerechte Ein- und Ausspeisung von Strom aus der Batterie, stellt durch die intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in die Energiewirtschaft (Sektorkopplung) zukünftig einen wichtigen Baustein im Ökosystem der E-Mobilität dar. Dies wird beispielsweise auch in der EU-Strategy for Energy System Integration (Europäische Kommission, o. J.) und im Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplan (BMWi, o. J.) der Bundesregierung hervorgehoben. Das Ziel des Berichts ist die Darstellung der wesentlichen wirtschaftlichen und technischen Aspekte zum bidirektionalen Laden sowie die Identifikation von weiteren zentralen Handlungsschritten. Zu den möglichen Use Cases von V2G gehören unter anderem die Optimierung des lokalen Verbrauchs, das netzdienliche Laden im Verteilnetz, die Vermarktung von Strom sowie die Erbringung weiterer Systemdienstleistungen (beispielsweise Regelenergie). Daraus ergeben sich mögliche Mehrwerte für die Nutzerin oder den Nutzer, wie zum Beispiel monetäre Vorteile durch die temporäre Erhöhung der Eigenversorgung sowie durch variable Tarife oder die Einspeisevergütung. Das heißt, mit Blick auf die Frage der erfolgreichen Netzintegration stellt V2G entsprechend der Definition im bereits veröffentlichten NPM-Bericht Netzintegration von Elektromobilität – Basis für eine Erfolgreiche Sektorkopplung. Eine Definition sowohl eine Option zum netzverträglichen Laden als auch zugleich eine Optimierungsmöglichkeit für die Verbraucherin oder den Verbraucher dar. In verschiedenen Studien wurden bereits mögliche Potentiale ermittelt. Diese kommen über alle Werttreiber hinweg (Optimierung Eigenverbrauch, Systemdienstleistungen, Flexibilität in der Niederspannung) zu einem Potential von mehreren Hundert Euro pro Jahr und Fahrzeug. (Aurora Energy Research, 2018, S.36; Transport & Environment, 2019; Steward, 2017) Zudem gilt es - über die monetären Anreize hinaus - den Kunden für das bidirektionale Laden zu gewinnen. Dafür müssen auch mögliche Fragen, wie zum Beispiel die Auswirkungen auf die Produkthaftung und Gewährleistung insbesondere für die Fahrzeugbatterien geklärt werden. Grundsätzlich sind die technischen Voraussetzungen für die Anwendung von V2G weitestgehend geschaffen, sie sind allerdings noch nicht voll in den Märkten implementiert. Mit der Finalisierung und einer flächendeckenden Implementierung von Smart Meter Gateway (SMGW) und des Kommunikationsstandards ISO 15118-20 wird das bidirektionale Laden zukünftig sowohl AC- als auch DC-seitig möglich sein. Auch die Verfügbarkeit der Kommunikationsstandards EEBUS wird die Nutzung unterstützen. Mit Blick auf die mögliche Bedeutung von V2G als Baustein des künftigen E-Mob-Ökosystems empfiehlt die NPM (AG 5) daher die Fokussierung auf weitere Pilotprojekte beziehungsweise Reallabore. Dadurch kann der reale Anwendungsfall von V2G weiter finalisiert, die Technologie möglichst schnell implementiert und Deutschland zum Leitmarkt werden. Darüber hinaus sollte im Rahmen der Projekte der Beitrag von V2G zur CO2-Reduktion und stärkeren Integration erneuerbarer Energien im Verkehrssektor inklusive möglicher Erlöspotenziale im THG-Quotenhandel untersucht werden.:Executive Summary 1 Motivation für dieses Factsheet 2 Mehrwerte von Vehicle to Grid 2.1 Definition von V2G 2.2 Use Cases 2.3 Kundensicht und Werteversprechen 3 Technische Voraussetzung 4 Wirtschaftlichkeit 5 Handlungsempfehlungen Anhang Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Quellenverzeichnis ImpressumBy integrating electric vehicles into the energy sector in an intelligent way (sector integration), bidirectional charging, i.e. electricity being fed into and out of the battery on an as-needed basis, will be an important building block of the e-mobility ecosystem. This is highlighted e.g. in the EU-Strategy for Energy System Integration (Europäische Kommission, o. J.) and the Federal Government’s Integrated National Energy and Climate Plan (Integrierter Nationaler Energie- und Klimaplan) (BMWi, o. J.). This report aims at presenting the key economic and technical aspects of bidirectional charging as well as identifying further important steps to be taken. Possible use cases of V2G include the optimisation of local consumption, grid-friendly charging in the distribution grid, marketing of electricity as well as the provision of further system services (e.g. balancing energy), amongst others. This may bring added value to users, such as financial benefits through a temporary increase in self-supply as well as variable tariffs or feed-in payments. In light of the issue of successful grid integration, V2G, in line with its definition in the NPM report Grid integration of electric mobility – basis for successful sector integration – a definition, is both an option for grid-friendly charging and at the same time offers optimisation opportunities for consumers. Different studies have identified possible potentials. They show a potential of several hundred Euros per year and per vehicle across all value drivers (optimisation of own consumption, system services, flexibility in low voltage). (Aurora Energy Research, 2018, S.36; Transport & Environment, 2019; Steward, 2017) Moreover – in addition to monetary incentives –, the customer has to be acquired for bidirectional charging. Potential questions need to be answered for this, such as the effects on product liability and warranty especially regarding the vehicle batteries. The technical prerequisites for the use of V2G are largely in place but have not yet been fully implemented in the markets. Once finalised and once Smart Meter Gateway (SMGW) and the communication standard ISO 15118-20 have been implemented at a national level, bidirectional charging will be possible for both AC and DC. Availability of the EEBUS communication standard will also support usage. Given the potential importance of V2G as building block of the future e-mobility ecosystem, NPM (WG 5) recommends a focus on further pilot projects and/or living labs. This will help finalise real-world application of V2G, implement the technology as quickly as possible and make Germany a leading market. Moreover, during these projects, the contribution V2G can make towards reducing CO2 and towards further integrating renewable energies into the transport sector, including its revenue potential of GHG quota trading, should be examined.:Executive Summary 1 Motivation für dieses Factsheet 2 Mehrwerte von Vehicle to Grid 2.1 Definition von V2G 2.2 Use Cases 2.3 Kundensicht und Werteversprechen 3 Technische Voraussetzung 4 Wirtschaftlichkeit 5 Handlungsempfehlungen Anhang Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Quellenverzeichnis Impressu

    Geschäftsbericht 2007 / Stadtwerke Münster: ZahlenWerte: Einfach. Näher. Dran

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    Das Jahr 2007 war geprägt von der Überarbeitung unserer Unternehmensleitlinien und unseres Außenauftritts. Dies ist gestalterisches Thema für den Geschäftsbericht, ganz nach dem Motto: Einfach.Näher.Dran.:06 Auf einen Blick 07 Organe der Gesellschaft 08 Bericht des Aufsichtsrates 10 Vorwort der Geschäftsführung 14 Lagebericht 58 Jahresabschluss 60 Bilanz 62 Gewinn- und Verlustrechnung 63 Anhang 68 Entwicklung des Anlagevermögens 70 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 71 Impressu

    Geschäftsbericht 2009 / Stadtwerke Münster: Ein Plus für Münster

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    Im Geschäftsjahr 2009 haben die Stadtwerke Münster ihr hohes Leistungsniveau halten können. Das operative Ergebnis war hier und da sicher noch ausbaufähig, fiel aber insgesamt durchaus zufriedenstellend aus. In wichtigen Bereichen sind sogar Erweiterungen und Verbesserungen erzielt worden. Durch die effiziente, kostengünstige und umweltfreundliche Versorgung mit Strom, Erdgas und Fernwärme, mit Trinkwasser und mit Mobilität schafften die Stadtwerke im vergangenen Geschäftsjahr einmal mehr eine der zentralen Voraussetzungen für die „Vitalität“ des Standortes Münster und für dessen hohe Lebensqualität. Alle Münsteranerinnen und Münsteraner konnten das nachhaltige Engagement und die gezielte Kundenorientierung der Stadtwerke erleben. Das galt für Privatpersonen ebenso wie für Gewerbebetriebe und auch für die Industrie in unserer Stadt. Jeder dieser Gruppen haben wir auch 2009 wieder eine ganze Reihe maßgeschneiderter und attraktiver Angebote gemacht. So konnten die Stadtwerke Punkte sammeln, die an vielen Stellen im Zahlenwerk dieses Geschäftsberichts für ein ansehnliches Plus sorgten. Und was uns ebenso freut: Zahlreiche positive Zeichen haben wir damit auch im Stadtbild von Münster und im Meinungsbild unserer Kunden gesetzt. In Zukunft werden diese Vorzüge charakteristisch für die Stadtwerke bleiben. Nach fast 26 engagierten und erfolgreichen Jahren als technischer Geschäftsführer überreicht Dr. Norbert Ohlms das „aufgeräumte Schiff“ am Hafenplatz an den 38-jährigen Dr. Andreas Hoffknecht. Dieser setzt seine Arbeitsschwerpunkte weiter genau dort, wo die Erwartungen der Verbraucher liegen: bei einem nachhaltigen Plus hinsichtlich Klimaschutz und Energieeinsparung.:04 Auf einen Blick 05 Organe der Gesellschaft 06 Bericht des Aufsichtsrates 08 Vorwort der Geschäftsführung 10 Auszug aus dem Lagebericht 16 Strom 22 Erdgas 26 Fernwärme 30 Trinkwasser 34 Verkehr 40 Beteiligungen, Immobilien und sonstige Aktivitäten 50 Bilanz 2009 65 Jahresabschluss 66 Bilanz 68 Gewinn- und Verlustrechnung 69 Anhang 78 Entwicklung des Anlagevermögens 80 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 82 Impressu

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