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Zahlen und Fakten 2019 - Kombinierter Verkehr Berichtsjahr 2018
Die SGKV stellt für sie die wichtigsten amtlichen Statistiken und Kennzahlen rund um den Kombinierten Verkehr zusammen. Die Berichte sollen Sie bei Ihrer täglichen Arbeit und Ihren Entscheidungen unterstützen. Gleichermaßen bieten Sie auf kompakte Weise wichtige, aktuelle Informationen für die Analyse multimodaler Verkehre
Karte: Straßenverkehrszählung 1952/53. Verkehrsmenge auf den Bundesautobahnen und Bundesstraßen: Anzahl der Kraftfahrzeuge je 24 Stunden: Anhang Ausbauplan für die Bundesfernstraßen (1957) / Bundesverkehrswegeplan 1957
Die Karte zeigt die Menge des Kraftverkehrs auf den Bundesfernstraßen nach den Ergebnissen der Straßenverkehrszählung, die in den 12 Monaten vom Juni 1952 bis einschließlich Mai 1953 im Bundesgebiet und in West-Berlin durchgeführt wurde. Die Zählung erstreckte sich nur auf die freien Strecken, der Verkehr innerhaIb der Ortschaften wurde nicht erfaßt. Die Verkehrsmenge ausgedrückt durch die Anzahl der Kraftfahrzeuge, die den betreffenden Straßenquerschnitt innerhalb von 24 Stunden in beiden Fahrtrichtungen passieren ist durch Farben unterschieden (siehe Farbenerklärung). Es handelt sich um Durchschnittswerte sowohl aus allen 12 Monaten des Jahres als auch aus allen Tagen der Woche. Der für die Bundesstraßen insgesamt errechnete Bundesmittelwert hat eine Größe von 1640 Fahrz./24 Std., für die Bundesautobahnen liegt dieser Wert bei rund 5000 Fahrz./24 Std.
Vergleiche mit der Straßenverkehrszählung 1936/37 zeigen, daß der Verkehr auf den Bundesstraßen im Durchschnitt auf das 2-bis 2 1/2-fache, auf den Bundesautobahnen im Durchschnitt auf das 3-bis 4-fache gestiegen ist
Bundesverkehrswegeplan 1992: Beschluß der Bundesregierung vom 15. Juli 1992
Vorwort:
Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist Voraussetzung für weiteres
Wirtschaftswachstum und Aufschwung in den jungen Bundesländern.
Die notwendige Mobilität für den Wirtschaftsstandort Bundesrepublik
Deutschland ist umwelt- und sozialverträglich sicherzustellen.
Die Verkehrspolitik der 90er Jahre ertolgt daher im Gleichklang von
ordnungs- und investitionspolitischen Entscheidungen. Statt einer
Trendfortschreibung sollen die umweltfreundlicheren Verkehrsträger
Schiene und Wasserstraße stärkeren Anteil am Verkehrswachstum
haben.
Neben dem umweltgerechten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gilt
es, die Verkehrsträger in Transportketten zu vernetzen, um ihre arteigenen
Vorteile besser zu nutzen.
Die Anforderungen an den Verkehr können nach der Wiederherstellung
der Einheit Deutschlands im Hinblick auf die Vollendung des
EG-Binnenmarktes sowie die politische und wirtschaftliche Öffnung
Osteuropas nur in einem zukunftsorientlerten lntrastrukturprogramm
bewältigt werden.
Die Projektbewertungen nach gesamtwirtschaftlichen, verkehrlichen,
raumordnerischen, ökologischen und städtebaulichen Kriterien geben
einen objektiven Maßstab für den politischen Entscheidungsprozeß
hinsichtlich lnvestrtionsstruktur und Dringlichkeit einzelner Vorhaben.
Die Investitionen im Bundesverkehrswegeplan 1992 von jährlich
rd. 25 Mrd. DM mit überproportronalem Anteil in den jungen Bundesländern
sichern und schaffen Arbeitsplätze. Sie geben eine
langfristige Orientierungshilfe für beschäftigungspolitische Überlegungen der Wirtschaft sowie für korrespondierende Planungen der
Länder und Kommunen
Grundlagen für die Zukunft der Mobilität in Deutschland. Bundesverkehrswegeplan 2003: Beschluss der Bundesregierung vom 2. Juli 2003
Vorwort:
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist wesentlicher Bestandteil eines starken und
dynamischen Wirtschaftsstandortes Deutschland sowie zentrale Voraussetzung für
Wachstum und Beschäftigung. Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sichern die
Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und sorgen für die Stärkung strukturschwacher
Räume. Sie schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Mobilität von Menschen und
Unternehmen mit besserer Erreichbarkeit und höherer Lebensqualität.
13 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands und der politischen und wirtschaftlichen
Öffnung Osteuropas ist es nach wie vor wichtig, die Schwerpunkte in ihrer räumlichen
Verteilung richtig, d. h. ausgewogen und zukunftsweisend unter dem Leitmotiv
„Ausbau West und Aufbau Ost“ zu setzen.
Es ist zum einen wichtig, die Substanz der Verkehrswege zu erhalten und zum anderen,
mit gezieltem Aus- und Neubau die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten zu schaffen.
Wir werden Verkehrsengpässe beseitigen, durch Ortsumgehungen die Lebensqualität in
den Städten und Gemeinden verbessern, den maritimen Standort Deutschland durch
verbesserte Hinterlandanbindungen stärken. Es geht zugleich um die Schaffung der
erforderlichen Verkehrsinfrastrukturen zur Bewältigung der grenzüberschreitenden Verkehre
in einem größer werdenden Europa. Auch neue Verkehrstechnologien können
wichtige Beiträge leisten. Der BVWP 2003 mit seinem Planungshorizont 2015 trägt diesen
Zielen Rechnung.
Ein so bedeutender Investitionsrahmenplan mit einem Kostenvolumen von rund 150
Mrd. € kann nur in einem möglichst breiten Konsens mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen
Gruppen erfolgreich sein. Deswegen haben wir großen Wert auf eine äußerst
transparente Gestaltung des Überarbeitungsprozesses gelegt. Zu den Meilensteinen
gehören der „Verkehrsbericht 2000“ sowie die Darlegung des modernisierten Bewertungsverfahrens
„Grundzüge der gesamtwirtschaftlichen Bewertungsmethodik“.
Moderne Kommunikationsmittel wie das Internet haben dabei geholfen. Wir haben uns
den Diskussionen gestellt und sind sicher, dass sich die umfassende Berücksichtigung
aller Belange, insbesondere auch von Natur, Umwelt, Raumentwicklung und Städtebau
gelohnt hat.
Ich danke allen an der Erarbeitung des BVWP 2003 Beteiligten bei Bund, Ländern, wissenschaftlichen
Instituten, Ingenieurbüros sowie Gutachtern und bin zuversichtlich,
dass der BVWP 2003 als Grundlage der Bedarfsgesetze für die Bundesschienenwege
und die Bundesfernstraßen eine breite Zustimmung findet
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an EnDyVA
Ein Gespräch mit Henric Breuer, Geschäftsführer der 4traffic GbR und Konsortialpartner im mFUND-Projekt Entwicklung eines bedarfsgerechten dynamischen Schaltverhaltens von Lichtsignalanlagen (Ampeln) zur Optimierung des Verkehrsflusses in der Stadt Aachen (EnDyVA)
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an WilDa
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Leiter des mFUND-Projekts „Dynamische Wildunfallwarnung unter Verwendung heterogener Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten sowie Big Data Ansätze“ (WilDa)
mFUND-Projekte im Porträt - 7 Fragen an Park_up
Ein Gespräch mit Rebecca Litauer, Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, und Mitarbeiterin im mFUND-Projekt Urbane Mobilitäts- und Logistikdienste durch flexibles und daten-basiertes Parkraummanagement (Park_up)
Unfallrisiko und Präventionsmaßnahmen für junge Pkw-Fahrer:innen: Unfallforschung kompakt
Junge Fahrer:innen sind nach wie vor die herausragende Risikogruppe im Unfallgeschehen auf deutschen Straßen. Auch wenn sich in den vergangenen Jahren ein positiver Trend erkennen lässt, müssen weitere Anstrengungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit junger Fahrer:innen unternommen werde