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    Machine Translation as an Underrated Ingredient? Solving Classification Tasks with Large Language Models for Comparative Research

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    While large language models have revolutionised computational text analysis methods, the field is still tilted towards English language resources. Even as there are pre-trained models for some "smaller" languages, the coverage is far from universal, and pre-training large language models is an expensive and complicated task. This uneven language coverage limits comparative social research in terms of its geographical and linguistic scope. We propose a solution that sidesteps these issues by leveraging transfer learning and open-source machine translation. We use English as a bridge language between Hungarian and Polish bills and laws to solve a classification task related to the Comparative Agendas Project (CAP) coding scheme. Using the Hungarian corpus as training data for model fine-tuning, we categorise the Polish laws into 20 CAP categories. In doing so, we compare the performance of Transformer-based deep learning models (monolinguals, such as BERT, and multilinguals such as XLM-RoBERTa) and machine learning algorithms (e.g., SVM). Results show that the fine-tuned large language models outperform the traditional supervised learning benchmarks but are themselves surpassed by the machine translation approach. Overall, the proposed solution demonstrates a viable option for applying a transfer learning framework for low-resource languages and achieving state-of-the-art results without requiring expensive pre-training

    Gianluigi Negro. Le voci di Pechino: Come i media hanno costruito l’identità cinese

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    Gianluigi Negro’s Le voci di Pechino: Come i media hanno costruito l’identità cinese (Beijing’s voices: How the media constructed Chinese identity) presents a much welcome intervention at the intersection of Sinology and Media Studies from a historiographical perspective. By tracking the diachronic shifts and continuities across different communication technologies, practices and policies in the People’s Republic of China (PRC), the book develops a systematic understanding of the role of media in the construction of modern Chinese national identity. In doing so, it offers a valuable conceptual map for keeping track of the different actors and tensions that have shaped the Chinese media landscape from the rooftop loudspeakers of the Mao era to the Web 2.0 of today

    Between Inner Crises and a “Normal Life”: Specific Conditions of User (Non-)Engagement in Services between Youth Welfare and Youth Psychiatry

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    Junge Menschen in bio-psycho-sozialen Problemlagen werden häufig sowohl durch Angebote der Jugendhilfe als auch der Jugendpsychiatrie betreut. Die Kooperation der beiden Systeme spielt eine zentrale Rolle im Fachdiskurs, zumal die Herausforderungen der besonderen Bedarfslagen und der notwendigen Zusammenarbeit zweier Hilfesysteme mit divergierenden Systemlogiken mit Verschiebungen und Abbrüchen in Verbindung gebracht werden. Zur Perspektive der Nutzer*innen als Akteur*innen zwischen beiden Systemen ist bisweilen wenig bekannt. Der Beitrag zeichnet auf Basis einer Nutzer*innenstudie problemlagenspezifische Hintergründe für (Nicht-)Nutzungs- und Abbruchdynamiken in diesen Hilfearrangements aus der Nutzer*innenperspektive nach.Young people dealing with bio-psycho-social problems are often cared for by both youth welfare services and youth psychiatry. The cooperation between the two systems plays a central role in the professional analysis, especially since the challenges of the special needs and the cooperation of the two systems are associated with shifts and discontinuations. Little is known about the perspective of the users who have to deal with the services of both systems. On the basis of a user study, this article traces problem-specific backgrounds for (non-)use and discontinuation dynamics in this specific field from the users’ perspective

    Selbstbestimmung im Privatrecht – zur weiteren Diskussion

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    Das Mass der Selbstbestimmung ist nach den geltenden schweizerischen Privatrechtsbestimmungen der Wille des urteilsfähigen Menschen. Zum Schutz eines urteilsunfähigen Menschen muss daher begriffsnotwendig ein anderer urteilsfähiger Mensch als dessen Stellvertreter bestimmt werden. Der Mensch selbst bzw. sein heute sogenanntes Wohl tritt in diesem System nur mittelbar hervor, beim urteilsunfähigen Menschen über das sogenannte Innenverhältnis.Vorliegend wird zur Diskussion gestellt, dieses Wohl bzw. nun ein „Selbst“ des Menschen neu als Mass privatrechtlicher Selbstbestimmung zu begreifen und so zugleich das heute zunehmend im Vordergrund stehende Innenverhältnis nach aussen zu wenden. Das Neben- bzw. Miteinander von Wille und Erklärung würde sich in einem Dreiklang von Selbst, Selbstbeurteilung und Selbstäusserung fortsetzen. Aus Repräsentation würde Präsentation, aus Stellvertretung Interpretation. Verbunden ist damit die Hoffnung, heute drängende theoretische und praktische Probleme, nicht zuletzt im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts, besser in den (Be-)Griff zu bekommen.Das Mass der Selbstbestimmung ist nach den geltenden schweizerischen Privatrechtsbestimmungen der Wille des urteilsfähigen Menschen. Zum Schutz eines urteilsunfähigen Menschen muss daher begriffsnotwendig ein anderer urteilsfähiger Mensch als dessen Stellvertreter bestimmt werden. Der Mensch selbst bzw. sein heute sogenanntes Wohl tritt in diesem System nur mittelbar hervor, beim urteilsunfähigen Menschen über das sogenannte Innenverhältnis.Vorliegend wird zur Diskussion gestellt, dieses Wohl bzw. nun ein „Selbst“ des Menschen neu als Mass privatrechtlicher Selbstbestimmung zu begreifen und so zugleich das heute zunehmend im Vordergrund stehende Innenverhältnis nach aussen zu wenden. Das Neben- bzw. Miteinander von Wille und Erklärung würde sich in einem Dreiklang von Selbst, Selbstbeurteilung und Selbstäusserung fortsetzen. Aus Repräsentation würde Präsentation, aus Stellvertretung Interpretation. Verbunden ist damit die Hoffnung, heute drängende theoretische und praktische Probleme, nicht zuletzt im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts, besser in den (Be-)Griff zu bekommen

    Prüfungsbefugnis der Bewilligungsbehörden im Bereich Tierversuche – ein Vergleich der rechtlichen Vorgaben der EU und der Schweiz unter Berücksichtigung der jüngsten Rechtsprechung

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    Die Frage, welche Prüfungsbefugnis den Behörden im Bewilligungsverfahren für Tierversuche zukommt, wird sowohl in der Schweiz als auch in der Europäischen Union immer wieder intensiv diskutiert, etwa in einem erst kürzlich durchgeführten und letztlich eingestellten Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, welches diese Frage betraf. Auch in der Schweiz wirft das jüngst ergangene «Zebrafinken-Urteil» des Verwaltungsgerichts Zürich Fragen zur Rolle der kantonalen Bewilligungsbehörden und Tierversuchskommissionen auf. Insbesondere ist klärungsbedürftig, wie intensiv die zuständigen Behörden aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags ein Tierversuchsgesuch prüfen dürfen und müssen. Diese Entwicklungen geben Anlass, die Zuständigkeiten sowie die Prüfungsbefugnis und -pflicht der im Bewilligungsverfahren beteiligten Behörden in der Schweiz und der EU genauer zu beleuchten

    Moving Away from Thinghood in Law: Animals as a New Legal Category?

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    The question of what legal status animals have has preoccupied the law for centuries. Most legal systems classify animals among objects and as “things”. This has far-reaching implications on how they can be treated. In particular, the question of commercialisation, i.e. (almost) unlimited use, is closely linked to the status of being a thing and thus, also property. In recent years, many European legal systems have taken the first, albeit still rather tentative, steps towards de-reification of animals. What they look like and what they mean in concrete terms, but also what they might mean in the future, is the subject of this article

    Schweizerisches Erbrecht, Januar-April 2023

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    Ent­spre­chend dem Ziel der „(Zeit-)Schriften des Rechts“, die von Tag zu Tag anschwel­len­den und zuneh­mend ver­streu­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Recht zu sam­meln, zu sich­ten und hier­aus eine Aus­wahl aktu­ell beson­ders lesens­wer­ter Texte zu tref­fen, wird begin­nend mit dieser Aus­gabe eine Aus­wahl der Schrif­ten zum Schwei­ze­ri­schen Erbrecht vor­ge­legt.Ent­spre­chend dem Ziel der „(Zeit-)Schriften des Rechts“, die von Tag zu Tag anschwel­len­den und zuneh­mend ver­streu­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Recht zu sam­meln, zu sich­ten und hier­aus eine Aus­wahl aktu­ell beson­ders lesens­wer­ter Texte zu tref­fen, wird begin­nend mit dieser Aus­gabe eine Aus­wahl der Schrif­ten zum Schwei­ze­ri­schen Erbrecht vor­ge­legt

    Der Entzug des Bürgerrechts. Eine Einordnung der Schweizer Praxis

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    Bundesgericht und Bundesverwaltungsgericht haben sich im vergangenen Jahr zum ersten Mal mit der Frage auseinandersetzen müssen, unter welchen Voraussetzungen der Entzug des Schweizer Bürgerrechts gemäss Art. 42 des Bürgerrechtsgesetzes rechtmässig ist. Dabei äussern sich die Gerichte auch zu den neu in Art. 30 der Bürgerrechtsverordnung geregelten Voraussetzungen für einen Entzug des Bürgerrechts. Die beiden Urteile bieten Anlass für eine kritische Diskussion der aktuellen Ausbürgerungspraxis der Schweiz, insbesondere mit Blick auf das Diskriminierungsverbot und das Verhältnismässigkeitsprinzip. -- L\u27année dernière, le Tribunal fédéral et le Tribunal administratif fédéral ont examiné pour la première fois les conditions permettant un retrait de la nationalité selon l\u27art. 42 de la loi sur la nationalité suisse. A cette occasion, les tribunaux se sont également prononcés sur les conditions nouvellement réglées à l\u27art. 30 de l\u27ordonnance sur la nationalité suisse. Ces deux arrêts donnent lieu à une discussion critique à propos de la pratique actuelle en matière de déchéance de la nationalité suisse, notamment au regard des principes de l\u27interdiction de la discrimination et de proportionnalité

    Emily Hund. The influencer industry: The quest for authenticity on social media

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    The Influencer Industry: The Quest for Authenticity on Social Media, written by American media researcher Emily Hund, takes the reader on a scouting expedition into the U. S. influencer industry. Hund is a well-established author in social media influencer research, where her works on gender dynamics in the influencer industry have been particularly notable (e. g., Duffy & Hund, 2015, 2019). These works look at social media influence from a creative industry’s angle, and The Influencer Industry also stands in this lineage. Although the title does not make it clear, the book offers, first and foremost, a chronological history of the influencer industry in the United States. Beginning with the advent of political bloggers in the late 1990s, each chapter focuses on a specific period and the overarching developmental milestones Hund identifies as constituting the period. This way, Hund provides a much-needed historical perspective on the influencer industry. However, the book wants to be more than that – and it definitely is – in that it also reflects on how the influencer industry impacts contemporary forms of sociation

    L’amour en relief. Topografie des Begehrens in Élisa Shua Dusapins Hiver à Sokcho

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    Der Beitrag untersucht die Wechselwirkung zwischen Begehren, (Text-)Raum und Geschichte in Élisa Shua Dusapins Roman Hiver à Sokcho aus dem Jahr 2016. Dabei wird argumentiert, dass der Text der Schweizer Autorin mit franko-koreanischen Wurzeln durch eine Poetik der Intimität des Abstandes (François Jullien) – also durch die Inszenierung eines amour en relief – leise und doch wirksam politisch ist und eine echte Auseinandersetzung mit dem Anderen andenkt

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